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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1911-08-11 · 32 (11.8.1911) · page 14

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
28 (1911)
Issue
32 (11.8.1911)
Date
1911-08-11
Page
– (sequence 14)
Language
German
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Seite 83» Dr. Wachs WochsMrift Nr. 32 Elnreiohstslis: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock: (Einreichungs-Protokoll). Bewerberinnen, welche sich vor Verleihung dieser Stiftung verehelichen, verlieren den Anspruch an dieselbe. Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbogen. Ignaz Theumann Heirats-Ausstattungs-Stiftung. Anzahl der Plätze: Eimer im Betrage von K 2000.—. Bewerbungsberechtigt sind: mit dem Stifter Herrn Ignaz Theomann s. A. verwandte, israelitische Mädchen. Oesuchsbeliagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Verlobungsnachweis, Sittenzeugnis, Verwandtschaftsnachweis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. August 1911. Einreichstelle: I, Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungs-Protokoll). Bewerberinnen, welche sich vor der Verleihung dieser Stiftung verehelichen, werden jedes Anspruches an dieselbe verlustig. Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltich zu beziehendem GesuchsbSgen. Adam Herzfeld’sche Ausstattungsstiftung für im Brautstande befindliche Verwandte. Anzahl'der Plätze: Zwei im Betrage von je K 700.—. ' Bewerbungsberechtigt sind: Mit dem Stifter verwandte, arme, sittsame Mädchen, welche sich im Brautstände befinden. Gesuchsbeilagen: Geburtszeugnis, Armutszeugnis, Sittenzeugnis, Brautstands-Nachweis und Nachweis - der Verwandtschaft. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 81. August 1911. -Einreichstelle: I-, Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungs-Protokoll). . Bewerberinnen, welche sich vor der Verleihung der Stiftung verehelichen, werden des Anspruches an dieselbe verlustig. Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbögen. Heinrich L. Reitiinger Wohltätigkeits-Stiftung für verarmte, würdige, israelitische Familien. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 208.—. Bewerbungsberechtigt sind: Die Oberhäupter verarmter, würdiger, israelitischer Familien, welche in Wien wohnhaft sind und in deren Mitte Sion für die Religion herrscht. Vertettüng8*ag: 18. Oktober 1911 — 26. Tischri. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Bestätigung des : R&bbinates über die sittlich-religiöse Lebensführung des Petenten und seiner'Familie. Letzter Tag der Einreichungsfrist : 31. August 1911. EMciChstelic: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungs-Protokoll). Näheres In den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbögen. Josef und Zäzifie Adler-Stiftung für Wohnungsmiete- ,: beitrage. Anzahl der Plätze: Unbestimmt in Beträgen von je K 40.— bis K 60.— zusammen K 240.—. Bewerbungsberechtigt sind: Arme, israelitische Personen. Berücksichtigung finden in erster Linie: Verwandte der Stifterin Zäzilie Ad (er, sodann Witwen mit unversorgten Kindern, ältere, hilflose Frauen oder Mädchen, die sich durch Handarbeit ernähren, endlich dem Lehrfache angehörige Personen. Verleihungstag: 26. Oktober 1911. Gesuvbsheiiägen: Geburtsschein, Armutszeugnis, eventuell Totenschein des Gatten. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 81. August 1911. Einreichstelle: I., Seitenstettengase 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). - Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehqylen Gesuchsbögen. Theobald Uffenheimer’sche Gewerbestiftung. Anzahl der Plätze: Zwei im Betrage von je K 200.—. Bewerbungsberechtigt sind: Verarmte oder arbeitsunfähige, wohlverhaltene Gewerbslente israelitischer Konfession. „ Gesuchsdeilagen: Geburtsschein, Zuständigkeitszeugnis, Armnts- oder Mittellosigkeitszengnis, Ausweis über die Mitgliedschaft hei einer Genossenschaft, eventuell Bestätigung der Genossenschaft, dass der Bewerber sein Gewerbe wegen Arbeite« Unfähigkeit zurücklegen musste, eventuell Verwandtschafts- Nachweise, mit dem Stifter Herrn Theobald Uffenheimer. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 22. September 1911. Einreichstelle: L, Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungs-Protokoll). Verleihungstag: 28. November 1911. Näheres in den von der .Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesnchshögen. Isaac und Bertha Glazier-Stiftung. Aus der Isaac und Bertha Glazier-Stiftung in Frankfurt a. M. sollen demnächst Vergebungen erfolgen. Zweck der Stiftung ist es, aus den Einkünften bedürftige Israeliten beiderlei Geschlechts in der Erlangung und Aufrechterhaltung eines ehrenhaften Lebenserwerbes durch entsprechende Ausbildung und durch Beihilfen zu fördern. Demgemäsä sollen die Mittel der Stiftung in erster Reihe zur Ausbildung bedürftiger Israeliten und zwar vorzugsweise des weiblichen Geschlechts verwendet werden. In zweiter Reihe soll insbesondere auch durch Gewährung unverzinslicher Darlehen für die Aufrechterhaltung eines ehrenhaften Lebenserwerbs bedürftiger Israeliten und auch hier vorzugsweise von Frauen gesorgt werden, wobei die Verabfolgung dauernder Unterstützungen zu vermeiden ist. — Die Wohltaten der Stiftung sind zuzuwenden: a) in erster Reihe bedürftigen Bewerbern, die von den sei. Eheleuten Joachim Glaser und Marie Glaser, geh. Augstein, sowie von den Eheleuten Moses Lohn und Eva Lohn, geborene Löhner abstammen. b) weiterhin solchen Bedürftigen, die in Frankfurt a. M. oder dessen nächster Umgebung bis zu einer Entfernung von 50 Kilometer wohnen; daneben auch in besonders berücksichtigungswerten Fällen Personen, bei welchen diese Erfordernisse nicht vorliegen. Hilfsbedürftige Bewerber werden hierdurch aufgefordert, schriftliche Gesuche bis zum 1. September 1911 an den Aktuar der Stiftung, Herrn Direktor Dr. Adlers Frankfurt a. M., Hebelstrasse 15, einzureichen und die zur Glaubhaftmachung ihrer Angaben erforderlichen Unterlagen beizufügen. Frankfurt a. M. im Juli 1911. Der Vorstand der Isaac und Bertha Glazier-Stiftung. Israelitische Kultusqejneinde Wien. Kundmachung. Vom Vorstande der Israel. Kultusgemeinde Wien wird hiemit verlautbart, dass die Schächtgebühr für die Geflügelschächtung ab 1- August 1911 von 5 auf 6 Heller pro Stück erhöht wird. Der Vorstand. Bekanntmachung. Vom Rabbinate der hiesigen israel. Kultusgemeinde wird hiemit bekannt gemacht, dass die Fleischselcherei des Herrn Bernhard A. Piowaty in Brünn nicht mehr unter Aufsicht des Rabbinats steht und dass deren Erzeugnisse nicht mehr als rituell (koscher) anzusehen sind. Brünn, 24. Juni 1911. Dr. Ludwi5 „L.evy m. H. Rabbiner. , Hin Kantor. Infolge Berufung eines der bisher fangierenden Kantoren nach Wien wird zur Aushilfe während der bevorstehenden Feier-1 tage vom Verein für geregelten Gottesdienst der Israeliten in Prag (Tempel Geistgasse) ein Kantor gesucht. Entsprechendes Honorar nach Uebeieinkommen. 1/ Bewerber wollen ihre Befähigung, mit Chor und Orgel vorzubeten, und Belege über bisherige Verwendung answeisen und Referenzen angeben. i Die definitive Besetzung der Stelle bleibt einem späteren Zeitpunkte Vorbehalten. Offerte sind bis 25. Angast d. J. an Dr. Ludwig Bendiener, Advokaten in Prag, Wassergasse 20 zu richten. Prag, den 8. August ,1911. Tom Vorstände des Vereines für geregelten Gottesdienst der Israeliten in Prag. Dr. Bendiener. Für feines, junger Mädchen SffiS* giöser Mann in sicherer, wenn auch Anfangsbescheidener Stellung gesucht. — Unter „Seelengut“ postlagernd 11/3, Stefaniestrasse.

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