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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1911-08-04 · 31 (4.8.1911) · page 15

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
28 (1911)
Issue
31 (4.8.1911)
Date
1911-08-04
Page
– (sequence 15)
Language
German
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Dr. Blochs Wochenschrift Seite 51D Nr. 31 Erzählung „Die Tragödie der Diebin“, Marie van Pistohlkors mit Bild der Dichterin versehene Novelle „Zum Besten der Armen“, sowie die Touristengeschichte von Heinr. v. Schullern „Ein Opfer der Berge“, bilden den überaus mannigfaltigen erzählenden Teil, der durch ungedruckte Briefe Ferdinand von Saars an eine Freundin und an Robert Reinhard anlässlich des fünften Todestages des Altmeisters (24. Juli 1906) in wirksamster Weise ergänzt wird. Ungedruckte Gedichte sind von Franz Herold und Alfons Petz old. Die wichtige Rubrik „Gegen den Strom“, die „Bücherschau“ und das Gesamtregister des IY. Jahrganges bilden den reichen Inhalt der ab Oktober 1. J. bereits in den V. Jahrgang tretenden vortrefflichen Monatsschrift, die weiteste Verbreitung verdient. — Die Administration in Wien, III, Linke Bahngasse 9, liefert den kompletten III. und IY. Jahrgang gegen ä 4 Kronen franko. „Die Hilfe.“ Wochenschrift für Politik, Literatur und Kunst. Herausgegehen von Friedrich Naumann, M. d. R. Nr. 80. 27. Juli 1911. Aus dem Inhalte: Paul Rohr hach: Marokko und Deutsch-Afrika. — Heinz Potthoff M. d. R.: Rechtsreform, Gerichtsreform, Richterreform. — Otto Ernst Sutter: Ein schöner Volkspark. — Fritz Wertheimer: Japan im Kampfe. — Johanna W e s t p h a 1: Die Kampfesweise der Suffragettes. — Unsere Bewegung. — Soziale Bewegung. — Erich Schlaikjer: Von dunklen Problemen II. — Erich K Ö hr eir: Zwischen den Gräbern. — luge Karsten: Müde Ehe: — Paul Zschorlich: Vom gefährlichen Alter. — Büchertisch. Politische Notizen. — Buchverlag der „Hilfe“, Berlin-Sch öneb erg. lung-Juda. Illustrierte Zeitschrift für unsere Jugend Prag, den 28. Juli 1911. XU. Jalirg,, Nr. 14—15, Inhalt: J. Löwenberg: Sabbathruh. — Zum neunten Ab (Illustrationen) — F. L : IV. Buch Moses, Kap, 33. — Leopold Komp ert: Korporal Spitz. (Fortsetzung.). — H. Rosenbaum: Vor Semesterschluss. (Schluss^ — MiEger: Ferien. — R. Jochanan ben Sakkai. — Die Donau. (Illustration.) — Josef Hart: Brüderchen und Schwesterchen. — Dr. Ad. .Hehler: Die Blutarmut. — Aus aller Welt. - Plaudereck®. Briefkasten. — Uebersetzungsaufgabe. — Rätsel und Rätsel-Auflösungen. — Redaktion und Administration : Prag, II., Stephansgasse 630. Krieskasteik "KMsMdM. 12BicftrJ2l<il6ht)rrffMCtftien fönnen nicht berücksichtigt werden. '' Bibelforscher. In der Bibliothek der Edinburger Advokaten ist ein vollständiges hebräisches Bibelmanuskript aus dem 13. Jahrhundert entdeckt worden, das als eines der ältesten hebräischen Bibelmanuskripte angesehen werden darf. Eine ausführliche Beschreibung bringt Professor A. R. S. Kennedy in „Tde Expofitory Times." „Ritualmordente." Nachdem der Versuch, in Rußland eine große Ritualmordkampagne zu inszenieren, für die Erfinder des Märchens so kläglich geendet hat, erhebt nun diese tausendköpfige Hydra in Rumänien ihr Haupt. Das „Deutsche Volksblatt" stellt in seiner perfiden Art den Ritualmord schon als erwiesen dar, indem es sich hinter ein rumänisches Matt verkriecht, dessen Metier gleichfalls Verleumdung der Juden ist. Wir stimmen natürlich mit dem „Adeverul" überein, der verlangt, daß „die Regierung ein Kommunique veröffentlicht, das die Sache ohne Beschönigung und Umschweife in ihrer vollen, ungeschminkten Wahrheit darstellt, damit das christliche Volk wisse, was es von den Juden zu befürchten hat." Wenn die rumänische Regierung diesen Wunsch wirklich und ehrlich erfüllt, dann wird das christliche Volk erfahren, daß es wohl von den Juden nichts zu fürchten hat, daß es aber gerade für das rumänische Volk schon höchste Zeit wäre, daß es von den betrügerischen Geschäftsantisemiten befreit werde, die die Dummheit der christlichen Bevölkerung als ein nimmerversiegendes Ausbeutungsobjekt ansehen. ,jG Wir ersuchen unsere geschätzten Abonnenten um rechtzeitige Einsendung der laufenden Mbonnementsgebühr, damit die Zusendung des Blattes keine Unterbrechung erleide. Zur Einsendung der Beträge wolle man sich des, zugesandten PosteHagscheines bedienen. Die Administration. M. KUNSTADT übernimmt die kalligraphische Ausführung von Jnbilänmsadregsen, Diplomen zu massigen Preisen und prompter Lieferung. Bekanntmachung. Vom Rabbinate der hiesigen israel. Kultusgemeinde wird hiemit bekannt gemacht, dass die Fleischselcherei des Herrn Bernhard A. Piowaty in Brünn nicht mehr unter Aufsicht des Rabbinats steht und dass deren Erzeugnisse nicht mehr als rituell (koscher) anzusehen sind. Brünn, 24. Juni 1911. Dr. Ludwig Levy m. p. Rabbiner. KONKURS. Bei der israel. Kuitusgemeinde Mähr.-Ostrau wird für. die kommenden hohen Feiertage ein Mussafvorbeter, der zugleich Bai Tokea sein muss, aufgenommen. Honorar nach Uebereinkommen. Offerte, mit Verwendungszeugnissen, belegt sind bis zum 15. August I. J. an den Vorstand der israeL Kultusgemeinde Mähr.-Ostrau zu richten. Der Kultusvorsteher: i. V. N. Lichtenstern. KONKURS. I. Tenorist mikl™eÄher II Bassist werden für den Gemeinde-Tempel Währing in Wien anfgenommen. Offerten mit curriculum vitae sind an den Bethausobmann Herrn Kultusvorsteher Emanuel Hoffmann, Wien, XVIII., Karl Ludwigstrasse Nr. 27 zu richten. Das Ku!tusbezirk8amt für den XVIII. und XIX. Bezirk in Wien. II Bassist mit klangvoller Stimme, perfekter Blattist. wird beim Synagogen- Verein „Beth Israel“ in Wien, II., Leopoldsgasse 29, per sofort aufgenommen. Gehalt K 70 monatlich. Chordirigent wird bevorzugt, und erhält ausser dem Gehalt noch eine monatliche Extravergütung. Daselbst wird auch ein Artist unter 13 Jahren, mit klangvoller Stimme, guter Solist und Blattist, per sofort anfgenommen. Gehalt K 20 monatlich, freies Quartier und Kosttage. Zuschriften an obigen Verein. KANTOREN werden für die Filialen des Mariahilfer Tempel-Vereines aufgenommen; schriftliche Offerten bis 15. August an die Kanzlei Wien, VI., Schmalzhofgasse 3. wonf Gesucht wird zum baldigen Antritt ein tüchtiger, routinierter Dirigent (Kr Chor und Orchester). Bevorzugt werden Bewerber mit Kenntnis der hebräischen Sprache. Gefl. Offerten sind zu richten an den Musikverein „Hasomir“, Lodz, (Rnss.-Pol.) Promenadenstrasse 21. Eine seit 15 Jahren bestehende Weto' n. Schwarztäcftret bÄ? zn tferkanfcn. Zuschriften unter „P. 14“ an die Expedition des Blattes. Zu religiöser Familie werden 1 oder 2 Schüler oder ScIMum io?eo$ion genommen. Gefl. Zuschriften an die Administration.

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