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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1911-06-23 · 25 (23.6.1911) · page 15

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
28 (1911)
Issue
25 (23.6.1911)
Date
1911-06-23
Page
– (sequence 15)
Language
German
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Nr. 25 Dr. Vkochs Wochenschrift Seite 423 Herrn Donat Tanssig, nicht über den 6. Grad der Seitenlinie hinaus verwandt sind. Letzter Tag ütz? Einreichungsfrist: 13. Juli i«n. Elnrelchstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Eiureichungsprotokoll der Kultusgemeinde), woselbst auch Gesuchsbogen unentgeltlich erhältlich sind. Die näheren Bestimmungen dieser Stiftung, sowie die erforderlichen Beilagen für die Gesuche sind aus den Ausschreibungen auf dem schwarzen Brette der Gemeindebethäuser, sowie im Stiftungsamte der Kultusgemeinde zu ersehen und werden in diesem Amte auch nähere Auskünfte erteilt. Katharina und Lazar Goldstein’sche Witwen-Stiftung. Anzahl der Plätze: Drei im Betrage von je K 398—. BewerbungSherechtigt sind: Dürftige, im Folizeil ezirke Wien wohnhafte israelitische Witwen aus dem Zivilstande von tadelloser, moralischer Haltung, deren Gatten in der Zeit vom 16. Juli 1910 bis 15. Juli lull ohne Hinterlassung eines Vermögens gestorben sind und namentlich dem Rabbinats- und Lehrerstande angehört haben. Bei gleicher Dürftigkeit haben jene Bewerberinnen »den Vorzug, welche die grössere Anzahl unversorgter Kinder besitzen. Gesuchsbeilagen: 1. Totenschein des Gatten, 2. Geburtsschein der Bewerberin und 3. der Kinder, 4. Trauungsschein, 5. Armutszeugnis und 6. abhandlungsbehördlicher Bescheid, dass die Verlassenschaft des verstorbenen Gatten armutshalber abgetan wurde. Einreicbstelle: I-, Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Juli 1911. Verlellnmgstermln: 15. Oktober 1911. Näheres In den von der Einreichstelie unentgeltlich zu beziehenden ßesuchsblanketten. Dr. Emanuel Dunzel’sche Witwen- und Waisen-Stiftung in Wien. Aus den Interessen dieser Stiftung sind für das Jahr 1911 14 Stiftplätze zu je K 200.— an Israeliten zu verleihen. Diese Stiftungen können nur an arme Witwen, respektive Waisen (bis zum 16. Jahre K 100.— ) nach in Wien promovierten Doktoren der Medizin, welche österreichische Staatsbürger und deutscher Nationalität waren, verliehen werden. Bewerberinnen um einen Stiftplatz haben ihre mit dem Geburtsschein, dem Doktordiplom ihres verstorbenen Gatten, respektive Vaters und dem Nachweise der deutschen Nationalität, welcher erbracht erscheint, wenn die Unterstützungswerberin, beziehungzweise bei Waisen die Eltern bei der letzten Volkszählung die deutsche Sprache als Umgangssprache angegeben haben, belegten Gesuche bis längstens 1. Oktober 1811, 12 Uhr mittags, beim Wiener medizinischen Doktorenkollegium, I.. Rotenturmstasse 19 (Van Swieten-Hof) zu überreichen. Dr. Emanuei Dunzel’sche Aerzte-Stiftung in Wien. Aus den Interessen dieser Stiftung sind für das Jahr 1911 14 Stiftplätze zu je K 200.— an Israeliten zu verleihen. Diese Stiftplätze können nur an solche in Wien promovierte Doktoren der Medizin deutscher Nationalitlät verliehen werden, welche österreichische Staatsbürger sind und infolge von Alter oder Kränklichkeit ihre Praxis nicht ansüben können oder infolge von Unglücksfällen in eine unverschuldete, vorübergehende Notlage geraten sind. Bewerber um einen Stiftplatz haben ihre mit dem Geburtsscheine, dem Doktordiplom, der Bestätigung der Kränklichkeit oder der hilfsbedürftigen Lage und dem Nachweise der deutschen Nationalität, welcher erbracht erscheint, wenn der Bewerber bei der letzten Volkszählung die deutsche Sprache als Umgangssprache angegeben hat, belegten Gesuche bis längstens 1. Oktober 19U, 12 Uhr mittags, beim Wiener medizinischen Doktorehkollegium, I„ Rotenturmstrasse (Van Swieten-Hof), zu überreichen. Wien, 15. Juni 1911. Der Vorstand der Israel. Kultusgemeinde Wien. Kundmachung. Vom Vorstande der israel. Kultusgemeinde Wien wird hiemit über Plenarbeschluss vom 14. Mai 1911 verlautbart, dass die nachstehend verzeichneten Mohelim zur Vornahme der Beschneidungen von Kindern unbemittelter Personen auf Kosten der Kultusgemeinde bestellt sind. Med. u. chirg. Dr. Adolf Herzfeld, II., Praterstrasse 11. Med. Univ. Dr. Max Schönfeld, VII., Mariahilferstrasse 30. Med. Univ. Dr. Alois Hauser, XVII., Mariengasse 25. Med. Univ.’ Dr. Isidor Reiniger, II., Grosse Schiffgasse 5. Es wird hiezu bemerkt, dass seitens des Vorstandes der israel. Kultusgemeinde Wien nur die in dieser Liste namhaft gemachten Operateure (Mohelim) empfohlen werden können. KONKURS. Beim Synagogen-Verein „Beth-lsrael“ nach polnisch-jüdischem Ritus in Wien, II., Leopoldsgasse 29, gelangen mit |. August I. J. die Stellen eines I. Tenoristen, sowie eines I. und eines ||. BaSSIStei) zur Besetzung. Gehalt nach Uebereiukommen. Einer der Herren, der die Fähigkeit besitzt, einen grösseren Chor einzustudieren und zu dirigieren, erhält einen grösseren Gehalt. , Ledige Bewerber, die perfekte Blattleser sind, wollen ihre Gesuche samt Originalzeugnissen an das Sekretariat obigen Vereines einsenden. Rituelles Familienpensionat. Bei Rabbinersfamilie in Wien finden junge Mädchen aus Galizien, Ungarn und Böhmen Aufnahme (im Sommer auf dem Lande mit Waldluft). Anträge sub: „Pädagogin“ an die Administration des Blattes. Hohltätiffkeitslotterie das jüd. Vereines „Einheit“. Dem jüdischen Verein „Einheit“ zur Erhaltung jüdischer Volksspeisehallen wurde mit Erlass des k. k. Finanzministeriums, Z. 71.745 ex 1910 die Bewilligung zur Veranstaltung einer Effekten-Lotterie erteilt, deren Reinerträgnis zur Erhaltung der in Wien, II., Malzgasse 12, bereits bestehenden und zur Errichtung weiterer jüdischer Volksspeisehallen in Wien bestimmt ist. Heute schon verabreicht der Verein „Einheit“ in seiner mit allen hygienischen Einrichtungen ansgestatteten Speisehalle und den den jüdischen Studenten zur Verfügung stehenden eigenen Mensaränmen täglich durchschnittlich 1000—1200 Speiseporti nen. Jeder Jude, in dem noch ein jüdisches Herz schlägt, in dem das alte jüdische Humanitätsgefühl nicht ausgestorben ist und der Sinn hat für eine modern-soziale Fürsorge, wird dieses dem Gemeinwohl dienende Unternehmen durch Ankauf und Verbreitung der Lose fördern. Die ersten vier Haupttreffer im Werte von K 30 000.—, K 5000.—, K 2000.— und K 1000. - können auf Wunsch des Gewinners in barem Gelde abgelöst werden. Lose äKl.- sind in allen k. k. Tabak-Trafikeo und im Bureau der Lotteriev-erwaltung» Wien, I», Wollzeile 24 (Telephon 11856) zu haben. irnllrcicnllllllalivav» mit Lehrbefähigungsprüfung sucht V UlHaSUiltillCill CI Posten. Zuschriften unter „Lehrer“ an die Administration des Blattes._ In besserem israelitischen Hanse wird für eine junge Frau Domizil gesucht wo gute Pflege, Kost, Bewirtung und Küche geboten wird. Reflektanten in grösserer österreichischer Provinzstadt wollen Ihre Pensionsansprüche unter „T“ in die Redaktion der „Oesterr. Wochenschrift angeben. Für pin ' vnm Iflwlp besitzt ein Hans im Werts von IIII CIH_VUIIMLOIIUG, 80oo Kronen und ein kleines Kurz- und Wirkwarengeschäft, wird ein jüdisch gebildeter Herr von 40—48 Jahren oder mit einem anderen Nebenerwerb gesuch t Witwer nicht ausgeschlossen. Gefl. Anträge unter Chiffre 6. H 6028 postlagernd HolleschaU, Mähren. Teleph. 4399/11 MORITZ LAZAR Teleph. 4399/11 Streng beaufsichtigte und anerkannt TO SELCHWARENFABRIK TO Betrieb und Versandt: XX., Wallensteinatrasse 45. Detailverkauf: H., Kl. Schiffg. 25, II., Leopoldsg. 13, XX., Treuatr. 3. Preiskurant und irst auf Verlangen. Hotel de Russie Wien, II., Grosse Sperlgasse 7. Zimmer von K 2.— aufwärts. J. TOlcasyner, . Telephon 13347. Hotelbesitzer. 446

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