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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1911-06-16 · 24 (16.6.1911) · page 15

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
28 (1911)
Issue
24 (16.6.1911)
Date
1911-06-16
Page
– (sequence 15)
Language
German
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Nr. 24 Sette 407 Dr. Bkochs Wochenschrift Kundmachung. Vom Vorstände der Israel. Kultusgemeinde Wien wird hieran über Plenarbeschluss vom 14. Mai 1911 verlautbart, dass die nachstehend verzeichneten Mohelim zur Vornahme der Beschneidungen von Kindern unbemittelter Personen auf Kosten der Kultus gemeinde bestellt sind. Med. u. chirg. Dr. Adolf Herzfeld, II., Praterstrasse 11. Med. Univ. Dr. Max Schönfeld, VII., Mariahilferstrasse 30. Med. Univ. Dr. Alois Hauser, XVII., Mariengasse 25. Med. Univ. Dr. Isidor Reiniger, II, Grosse Schiffgasse 5. Es wird hiezu bemerkt, dass seitens des Vorstandes der Israel. Kultusgemeinde Wien nur die in dieser Liste namhaft gemachten Operateure (Mohelim) empfohlen werden können. KONKURS. Beim Synagogen-Verein „Beth-Israel“ nach polnisch-jüdischem Ritus in Wien, II., Leopoldsgasse 29, gelangen mit I. August I. J. die Stellen eines I. Tenoristen, sowie eines |. uni eines ||. Bassisten zur Besetzung. Gehalt nach Uebereinkommen. Einer der Herren, der die Fähigkeit besitzt, einen grösseren Chor eiuzustudieren und zu dirigieren, erhält einen grösseren Gehalt. Ledige Bewerber, die perfekte Blattleser sind, wollen ihre Gesuche samt Originalzeugnissen an das Sekretariat obigen Vereines einsenden. Bei der Israel. Kultusgemeinde Friedek-Mistek gelangt mit dem 1. September 1. J. die Stelle eines II. Kantors der zugleich Schocket, Ubodek, Koreh und Schofarbläser sein muss, zur Besetzung. Derselbe muss musikalisch gebildet sein, im Chore mitwirken und die Fähigkeit besitzen, den Tempelehor mit Orgelbegleitung zu dirigieren. Die Anstellung erfolgt nach den Normen der für die Beamten und Diener der israel. Kultusgemeinde Friedek-Mistek bestehenden Dienstpragmatik und Pensionsordnung mit den Bezügen der HI. Gehaltsklasse, 1200 K Grundgehalt, 3 Quinquennalzulagen ä 10% und den drei nächsten Quinquennalzulagen ä 15% nebst den üblichen Emolumenten auf ein Jahr provisorisch. Ledige Bewerber und österr. Staatsbürger wollen ihre gehörig belegten Gesuche mit Angabe des Curriculum vitae bis zum 15. Juli 1. J. an den gefertigten Kultusvorstand einsenden und zur Abhaltung eines Probevortrages bereit sein. Reisespesen werden nur dem Akzeptierten vergütet. Friedek-Mistek, am 12. Juni 1911. Vorstand der israel. Kultusgemeinde. Konkurs. Bei der Kultusgemeinde in Sisak (Kroatien), gelangt sofort die Stelle eines Schames der zugleich Schocket, Koreh und Bodek als auch lut Iberer ist, zur Besetzung. Mit dieser Stelle ist ein Jahresgehalt von.K 1200. - nebst den üblichen Emolumenten verbunden. Bewerber, nicht über 40 Jahre alt, verheiratet, ohne oder mit kleiner Familie, wollen ihre mit den bezüglichen Nachweisen belegten, eigenhändig geschriebenen Gesuche bis längstens 1. Juli d. J. an die obige Kultusgemeinde einsenden. Reflektanten, die irgend ein Handwerk ausüben, werden bevorzugt. Nur den zur persönlichen Vorstellung Eingeladenen werden die Reisespesen vergütet. Der Kultusvorstand. Rituelles Familienpensionat Bei Rabbinersfamilie in Wien finden junge Mädchen aus Galizien, Ungarn und Böhmen Aufnahme (im Sommer auf dem Lande mit Waldluft). Anträge sub: „Pädagogin * an die Administratiöndes Blattes. Israelitische Kultnsgemelnde Wien. Z. 3784 ex 1911. Wien, im Juni 19ll. Schloss des Jugendgöttesdienstes Schuljahr 1910/11. a) Volks- und Bürgerschulen Bethaus Schüler Beginn Tag Stunde I., Seitenstettengasse 4 Knab. u. Mädch. 1. Juli 11 Uhr 25 M. II., Tempelgasse 3 Mädchen 17. Juni 11 „ n „ Kuabeu 1. Juli 11 „ 11., Malzgasse 16 Mädchen 17. Juni 2 „ Nchm „ „ Knaben 1. Juli y III., Uut. Viaduktgasse 13 Knab. u. Mädch. I. » 11 „ 20 M. V., Siebenbrunnengasse 1 1. . 3 „ 40 N. VI., Schmalzhofgasse 3 1. „ 11 „ 20 M. VIII., Neudeggergasse 12 „ „ 1. „ 11 „ IX., Müllnergasse 21 „ „ 1. „ 11 „ X., Humboldtgasse 29 n „ >. „ 2 „ 30 N. XI., Braunhubergasse 7 » n 23. Juni Freitag Abds. XIII., Penzingerstrasse 132 24. „ 3 Uhr Nchm. XV., Tarnergasse 22 „ „ 1. Juli 3 „ „ XVI., Hubergasse 8 Mädchen 17. Juni 3 „ 13 N. XVI., Huber gasse 8 Knabm 1. Juli 3 „ 15 „ XVIII, Schopenhauerstr. 39 Knab.». Mädch. 1- » 3 „ 45 „ XIX., Dollinergasse 3 1. „ XX., Kluckygasse 11 Knaben 17 Juni 11 „ 20 „ „ „ Mädchen 1. Juli U n 20 „ XXI., Schindlergasse 4 Knab. u. Mädch. 1n 2 „ 30 „ b) Mittelschulen I., Seitenstetteugasse 4 24. Juni 3 Uhr — Min. i II, Tempelgasse 3 24 3 „ - „ VI. Schmalzhofgasse 3 24. „ 3 „ — „ IX., Müllnergasse 21 24. „ 3 „ - „ XIII., Penzingerstrasse 132 l. Juli 1 n — n XV., Turnergasse 22 1. » 3 „ — „ XVI., Hubergasse 8 1. „ 3 „ 15 „ XVIII., Schopenhauerstrasse 39 24. Juni 2 45 yy XIX., Dollinergasse 3 17. „ 3 „ Nchm. XXI., Sehindiergasse 4 1. Juli 2 „ 30 Min. Die Schuljugend erscheint im Festgewande. Nach dem Gebete für den Landesvater wird von den Schülern bei offener Bundeslade die I. und IV. Strophe der Volksbymne gesungen. Der Vorstand. Verein der jiid. Pottiereu. HausbesorierWiens. Tüchtige nnd verlässliche Portiere nnd Hausbesorger empfiehlt den P. T. Hausherren und Administratoren die Stellenvermittlung des Vereines der jüdischen Portiere und Hausbesorger, I., Seitenstettengasse 4. Auskunft täglich von 9—5 Uhr. Wohltätigkeitslotterie das jüd. Vereines „Einheit“. Dem jüdischen Verein „Einheit“ zur Erhaltung jüdischer Volksspeisehallen wurde mit Erlass des k. k. Finanzministeriums, Z. 71.745 ex 14*10 die Bewilligung zur Veranstaltung einer Effekten-Lotterie erteilt, deren Reinerl rägnh zur Erhaltung der in Wien, ii., Malzgasse 12, bereits bestehenden und zur Errichtung weiterer jüdischer Volksspeisehallen in Wien bestimmt ist. Heute schon verabreicht der Verein „Einheit“ in seiner mit allen hygienischen Einrichtungen ausgestatteteu Speisehalle und den den jüdischen Studenten zur Verfügung stehenden eigenen Meusaräumen täglich durchschnittlich 1000—1200 Speiseporti jnen. Jeder Jude, in dem noch ein jüdisches Herz schlägt, in dem das alte jüdische Humanitätsgefühl nicht ausgestorben ist und der Sinn hat für eine modern-soziale Fürsorge, wird dieses dem Gemeinwohl dienende Unternehmen durch Ankauf und Verbreitung der lose fördern. Die ersten vier Haupttreffer im Werte von K 30.000.-, K 5000.—, K 2000.— und K 1000können auf Wunsch des Gewinners in barem Geide abgelöst werden. Lose äKl.- sind ln allen k. k. Tabak-Trafiken und im Bureau der Lotterieverwaltung, Wien, A., Wollzeile 24 (Telephon 11356) mn haben.

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