Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 28 (1911)
- Issue
- 23 (9.6.1911)
- Date
- 1911-06-09
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
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- Nr. 23 Dr. Blochs Wochenschrift Seite 391 „Die Hilfe11. Wochenschrift für Politik, Literatur und Kunst. Herausgegeben von Friedrich Naamaas, M. d. R. Nummer 22. 1. Juni 1911. Aus dem Inhalt: Friedrich Naumann: Die Elsässer Verfassung. — Gottfried Traub*. Von Jatho^ — Ludolf Ludwig Arnold: Arbeiterwanderungen. — Wilhelm Vers-, hofen: Der neue Weg. I. — Paul Rohrbach: Egypten VII.—J Unsere Bewegung. — Soziale Bewegung. — Paul Zschurlieh: Die Dresdner Hygiene-Ausstellung. I. —, Walter. Aasmus: Vom Volksbildungswesen. — Erland N o r d e n s k j ö 1 d: Ein Ritt durch den jjrwald. — Karl Wilhelm Fritsch: Um Michßlburg. Roman, — Rüchextisch- . — Politische . No*izen. — Buchverlag: der „Hilfe“, Berlin-Schöneberg-. ■ „iung-Juda“. Illustrierte Zeitschrift für unsere Jugend. XII. Jahrgang. Prag, 2. Juni 1911. Nr. 11. Inhalt: Franz Josef Perlmann: Am 8iuai. — Ben Jehnda: Das Wochenfest. — Dr. Fr. Richard H e i n s c h e 1: Die Schatzkammer Gottes. — Ein Blatt aus der jüdischen Geschichte. — H. J. Z. : Reb Hirsch Tschelin. (Fortsetzung.) — Dr. Emil Adler: Heuschrecks Abenteuer. (Illustration) — Der König von Italien und das Minjan. — Dr. Adolf Jo 11 i ne k : Judenschule. — Geschichten ans chinesischen Schulbüchern. — TJebersetzungsaufgabel — Preisrätsel. — Redaktion und Administrat'm: Prag, II., Stephänsgässe 630. Kriefkafteu. Andreas Feigi’sche Witwen-Stiftung. Anzahl der Stiftplätze: Acht im Betrage von je I 105.—- — Bewerbungsbereehtlgt sind: Arme in Wien wohnhafte israelitische Witwen. — VerlelhUQQStag: 14. September 1911. (21. Elul.) — Gesuchsbellagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Totenschein des Gatten. — Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. Juni 1911. — Einreichsteile: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). — Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsblanketten. Widmung der aufgelösten AbendbSrse für Lehramtskandidaten Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 100.—. — Bewerbungsberechtigt Sind: Israelitische Lehramtskandidaten. — Gesuchsbeilagen: Geburtsschein. Armutszeugnis, Studienzeugnisse, Frequentationszeugnis — Letzter Tag dar Elstoicbhngsfrist: 30. Juni 1911 — Einreicbsteiie: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll) — Näheres in den van dir Ein elchs.elte zu bazlshandan Gesuchs! inketteu» Rosalia Mintz-Wltwen-Stlftung. Anzahl dar Plätze: Vier im Betrage von je K 180.—. - Bewerbungsberechtigt sind: arme israelitische Witwen. — Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Totenschein des Gatten, — Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. Juni 1911. — Einreicbsteiie: 1-, Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichung» - protokoii.) — Näheres ln den von de? Einreicbsteiie unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsblanketten. G W in Wien. Koscher-Reftaurationen finden Sie: In L i n z: Josts Klein, Spittelwiese. ®muitbe,n: G Schwarz. Ischl: Hotel Austrja,'Besitzer ^onneslschein a. d. Esplanade. Aussee: Sonnenschein. Bad Gastein'rMjl'x.KöttsÄ, Kaiserin Elisatzethpromenade. Reichenhall: I. BermanK, Poststraße. S§£zbur g: G. Schwarz, Hubertsattlergass: 3, Hotel C .Stefanslh Franz Josefstraße 4 München: Müller Ehrenreich,'Kapellenstraße 3. Sch. Rothschild, Herrenstraße 16, Benjamin Hahn, Löwengrube 6. U l m: M. Lammfromm, Besitzer Metzger, Julius Laupheimer, Besitzer Mctz'er, Restauration 3 Mohren, Besitzer Riesser. Straß bürg: Pension Wolf, Kronenburgerstraße 14. Ad. Gerloczi, Budapest. Das hebräische Organ der englischen Orthodoxen hält sich in einer Notlz darüber auf,, daß in einem Londoner orthöddM''Beth-Hamidrasch 2 Mädchen gestattet wird, täglich in der MänröifWefiüng des , Bet Hauses an dem Gottesdienste teilzunehmen U!ld'.-das Kadtsch-Gebet' zu verrichten. Wie wir bereits gemeldet haben, handelt es sich um die Töchter des vor einigen Monaten in Petersburgs-Verstorbenen Barons David Günzburg, die' gegenwärtig in London weilennm8 'bo'rf; täglich "in einem orthodoxen Beth-Hamidrasch das Kadischgebet sageu. Sie weisen mit R cht auf das Responsum des Jair Ehajim Bachräch „Chavädh Jair" unter Nr. 222 hin, verfolgende Begebenheit erzählt: Ein Vater in. Amsterdam, welcher bloß eine einzige Tochter hatte, befahl vor seinem Hinscheiden, daß in'seinem Hause während des Trauerjahres für sein Seelenheil Mischnäjoth lernen sollen und nach dem Lernen „die Tochter" das Kadischgebet verrichten soll, was selbstverständlich auch geschah. N. N. in Nikolsburg. Wir glauben an die Gefahr nicht, daß Juden einen deutsch-nationalen Kandidaten, wie HerrnV P., wählen können, und erachten das Auffahren solch schwerer Kanonen gegen Spatzen: als unangebracht.. Lotterie. Vielleicht kann ein Leser in C;ernowitz uns mitteilen, ob die Lose der Effekten-Lotterie der Kaiser Franz Josef-Jubiläums- Stiftuyg in Czernowitz Nr. 10.590, 10.596, 10.597 und 10.^99 gezogen wurden? N I. Brod a. S. Die Mitteilung, daß Juden christlich-soziale Kandidaten wählen, scheint uns unglaublich und wir müssen zunächst darauf verzichten, den eingesendeten Artikel zu veröffintlichcn. L. H. Der 15. Ab 1850. war der 24 Juli. Gruß. Siegfr. Gl. Lynkeus (I. Popper) Phantasie eines Realisten. (Verlag Carl Reißner, Dresden.) * - ", ■ - ■ .4- - - - •i . # ‘ik : i-r Zur gefälligen Beachtung! Wir ersuchen diejenigen unserer Abonnenten, welche noch mit der Abönnementsgebfthr im Rückstände sind, die zur Einhebnng derselben von uns versendeten Postauf träge gefälligst honorieren zuwollen. Die Administration. Josef Spitzer-Stiftung für das Ernährers beraubte Familien. Anzahl der Plätze: Drei oder vier im Betrage von zusammen K 250 — — Bewerbungsberechtigt sind: Jüdische Familien, welche des Ernährers, sei es durch den Tod, sei es durch andere Umstände, beraubt wurden. — Gesuchsbeilagen: Geburtsschein des Gesuchsteller», sowie Bescheinigung über den Abgang des bisherigen Familienernährers, Armutszeugnis. — Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. Juni i9ii. — Einreicbsteiie: i. Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll) — Näheres in den von der Einreicbsteiie unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsblanketten. Siegmund Spitz Studenten-Stiftung. Anzahl der Stiftplätze: Einer im Bet age von K 208 — — Bewerbungsberechtigt Sind: arme jüdische Gymnasialschäler. — Verleihungstag: 19j November 1911. — Gesuchsbeiiageu: Geburtsschein, Armutszeugnis. Studienzeugnisse. — Le zter Tag der Einreichungsfrist: 30. Juni i9ti. — Einreichstelle: I, Seitenstettengasse 4, II. Stock, (Einreichungsprotokoll). — Näheres in den von der Einreicbsteiie untgeltlich zu beziehenden Gesnchsblanketten. Israelitische Kultusgemeinde Wien. . Die Privatprüfungen für Mittelschüler finden im zweiten Semester dieses Schuljahres Mittwoch den 14. Juni von 4—6 Uhr in der Religionssclrale (!., Seitenotettengasse Nr. 8, II. Stock) durch Herrn Prof. De. H. Pollah statt. Wien, im Juni 1911. Der Vorstand der Israel. Kultusgemeinde Wien. Kundmachung. Vom Vorstande der Israel. Kultusgemeinde Wien wird hiemit über Plenarbeschluss vom 14. Mai 1911 verlautbart, dass die nachstehend verzeichneten Mohelim zur Vornahme der Beschneidäugen von Kindern unbemittelter Personen auf Kosten der Kultus gemeinde bestellt sind. Med. u. chirg. Dr. Adolf Herzfeld, II , Praterstrasse 11. Med. Uuiv. Dr. Max Schfinfeld, VII., Mariahilferstrasse 30. Med. Uuiv. Dr. Alois Hauser, XVII, Mariengasse 25. Med. Uuiv. Dr. Isidor Reiniger, II., Grosse Schiffgasse 5. Es wird hiezu bemerkt, dass seitens des Vorstandes der israel. Kultusgemeinde Wien nur die iu dieser Liste namhaft gemachten Operateure (Mohelim) empfohlen werden können. Uebersiedlungs-Anzeige! Fanny von flOfmannsthal-DormitZCF’sche Witwen-Stiftung. Das alte, renommierte TO3 Restaurant und Hotel (vorm. .Anzahl Ü6P Plätze: Ein bis vier im Betrage von zusammen Sigelmann) befindet sich vom 16. %i 1911, im II Bez , Heidgasse 7, K 840.—. — BeWärbungsbeFechtlgt sind: Verarmte in Wien Ecke Grosse Sperlgaase. :L;. ' y Hochachtungsvoll wohnhafte Witwen. — Gesuchsbeiiageu: Geburtsschein, Armuts-;x Aron Barscliak zeugnis, Totenschein des Gatten.— Letzter Tag der Elttrel- --^-- Chung8frl8t: 30. Juni 1911. — Einreichstelle: I., Seitenstetten- 1/inriArfr^illpm tüchtig im Nähen, für ein gasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll).— Näheres ln den VOU r\IHvlwI Z Z dUlwillj grosseres israelitisches Institut der EinreiChStelle unentgeltlich ZU beziehenden Ge8UCh8blauketten. gesucht. Zuschriften unter Chiffre RJ. L.“ an die Exped. des Blattes;J ■' ■■ l