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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1911-06-09 · 23 (9.6.1911) · page 4

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
28 (1911)
Issue
23 (9.6.1911)
Date
1911-06-09
Page
– (sequence 4)
Language
German
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"HU tu Sette 380 gelassen werden solle, weil dieser jüdischer Abstammung ist. Allerdings nannte Oberst Garrad — dies sein Name — noch andere Gründe. Unter anderem, daß der Vater Blohms ein Schneidergeschäft betreibe und daß der junge Blohm mit Unteroffizieren und.gewöhnlichen Soldaten verkehre, ein Umstand, der nicht geeignet wäre, die notwendige Scheidewand zwischen'Offizieren und Soldaten zu ziehen. Taft will die angeführten Gründe nicht gelten lassen. Er hat den Kriegsminister angewiesen, den Fall zu untersuchen.. Er bedaure aufs tiefste, daß ein Offizier solche Rassenvorurteile in einem offiziellen Dokument ausgedrückt habe. I«de« in der k. «. k. Kriegsmarine. Aus dem soeben erschienenen Biographischen Handbuch, der in der k. u. k. österr.-ungar. Armee und Kriegsmarine aktiv gedienten Offiziere, Aerzte, Truppenrechnungsführer und sonstigen Mititärbearvten jüdischer Nationalität (zirka 1000 Biographien). Im Selbstverläge des Werkes: „Oesterr.-ung. Inden in Heer und Marine" von Moritz Frühling, Wien, II«, Taborstr« 20. (Preis K 3. - .) Marine-Ingenieure. Schiffbau. Popper Siegfried, geb. 1848 in Prag, Böhmen. War nach Absolvierung der Technik vom, 1. Dezember 1869 bis 31. Oktober 1871 bei der k. tr. k. Kriegsmarine als Aushilfstechniker angestellt, wurde am letztbezeichneten Tage als Schiffbau-Ingenieur 3. Klasse assentiert und rückte November 1875 in die 2. Klasse vor, war vom 22. Februar 1879 bis 4. Februar 1880 auf der Panzerfregatte - „Habsburg" eingeschifft und avancierte Mai 1885 zum Schiffbau-Ingenieur 1. Klasse. Mit allerhöchster Entschließung vom 6> Juli 1887 wurde ihm, „in Anerkennung seiner hervorragend verdienstlich«! Leistung beim Baue der jüngst vom Stapel gelassenen Kriegsschiffe" das goldene Verdienstkreuz verliehen, Mai 1891 avancierte er zum Schiffbau-Oberingenieur 3. Klasse, Mai 1893 zum Oberingenieur 2. Kl., 1895 mit dem Ritterkreuz des Franz Josef-Ordens ausgezeichnet und zum Schiffbau-Oberingenieur 1. Klasse vorgerückt, erhielt er 1900 den Orden der Eisernen Krone 3. Klasse, wurde Mai 1902 Oberster Schiffbau-Ingenieur und zwei Jahre darauf General-^chiffbau-Ingenieur. Am 1. Aprll 1907 trat er in den Ruhestand, bei welchem Anlasse ihm „in Anerkennung seiner langjährigen, vorzüglichen Dienstleistung auf schiffbautechnischem Gebiete" das Komturkreuz des Franz Josef-Ordens mit dem Stern verliehen wurde. Popper versieht gegenwärtig die Funktionen eines Chefkonstrukteurs des „Stabllimento tecnico" in Triest und hat in dieser Eigenschaft die Pläne der im Bau befindlichen österr.-ung. Dreadnoughts ausgearbeitet. Weiß Theodor, geb. 1849 in Agram, Kroatien. März 1669 zum Marine-Zeugs-Korps als Einjährig- Freiwilliger (Maschinen-Eleve) assentiert, wurde Jänner 1871 Schiffbau-Ingenieur 3. Klasse, Mai 1874 2. Klasse und März 1883 pensioniert. Starb am 8. Februar 1888 in Wien. Maschinenbau. Faffel Jakob, geb. 1842 in Wien, Niederösterreich. Absolvierte die Technik, wurde September 1865 als Marine-Maschinenmeister 2. Klasse assentiert; machte den Krieg 1866 mit, wurde Mai 1869 Maschinenbau- Ingenieur 3. Klasse, November 1871 2. und Mai 1873 1. Masse, avancierte Mai.1981 zum Maschinenbau- Oberingenieur 3. Klasse, November 1883 2. Klasse. August 1685 wurde ihm „für seine mehrjährige, vorzügliche und ersprießliche Dienstleistung im k. u. k. See- Arsenale in Pola" die belobende Anerkennung des Neichs- Kriegsministeriums (Marine-Sektion) ausgesprochen, Nr.M Mai 1986 rückte er zum Maschinenbau-Oberingenieur- 1. Klasse vor, wurde November1891 O her st er Maschinen-Ingenieur, 1894 mit dem Orden der- Eisernen Krone 3. Klasse ausgezeichnet und November 1900 mit dem Ausdrucke der allerhöchsten Zufriedenheit pensioniert. Starb am 9. März 1908 in Wien. Baumann Hugo, geb. 1862 in Wien, Niederösterreich. Wurde, nach absolvierter-Technik, Jänner 1886, als Maschinenbau-Eleve assentiert, war Mai 1888 Maschinenbau-Ingenieur 3. Mai 1891 2. und November 1894 1. Klasse, November 1896 wurde ihm „für den bei Verfassung des Lehrbuches über.Torpedobootsmaschinen erfolgreich betätigten Eifer und Fleiß" die . belobende Anerkennung des Neichs-Kriegsministeriums (Marine- Sektion) ausgesprochen. August 1901 wurde er pensioniert. Anläßlich seines Scheidens aus dem aktiven Dienste wurde ihm „für seine besonders pflichttreue und in jeder Hinsicht anerkennenswerte Dienstleistung" wiederholt die belobende Anerkennung des Reichs-Kriegsministeriums ausgesprochen. Im Ruhestandsverhältnisse wurde ihm Dezember 1908 der Titel eines Maschmenbau-Oberingenieurs 3. Klasse verliehen. Lebt in Witkowitz. Schmolka Wilhelm, geb. 1861 in Wlaschim, Böhmen. Diente als Einjährig-Freiwilliger, wurde November 1881 Res.-Leutnant, Jänner 1886 bei der k. u.!. Kriegsmarine als Maschinenbau-Eleve aktiviert, Mai 1888 Maschinenbau-Ingineur 3., November 1891 2., November 1894 1. Klasse, in welcher Charge ihm Mai 1901 der Ausdruck der allerhöchsten Zufriedenheit.bekanntgegeben wurdet November 1904 zum Maschinenbau-Oberingenieur 3. Klasse avanciert, wurde , ihm Dezember d. I.^,,für seine besonders eifrige und ersprießlicheDienstleistung bei der 4. Abteilung. der Marine-Sektion" mittels Dekretes die belobende Anerkennung des Reichs-Kriegsministeriums ausgesprochen. Starb am 20. Oktober 1906 in Triest. Doctor Armin,^geb.^ 1873 in Püspök - Ladüny, Ungarn. Absolvierte die Technische Hochschule in Budapest, wurde März 1894 als Einjährig-Freiwilliger zum Malrosenkorps mit der Widmung für den Maschinenbau assentiert, September 1895 Maschinenbau-Ingenieur 3. Klasse, Jänner 1900 2. Klasse und Mai 1901 in die Reserve übersetzt. Reiniger Julius, geb. 1851 in Prag, Böhmen. Dezember 1874 für die marine-ärarischen Bauten in Pola assentiert, wurde Jänner 1876 Maschinenbau-Ingenieur 3. Klasse, April 1881 2. Klasse und Mai 1883 in die Reserve übersetzt. Elektrotechniker. DM-Burstyn Moses, geb. 1641 -in Lemberg, Galizien. War vom 28. Februar 1867 bis 31. August 1868 Assistent im Chemischen Läboratorium des See-Arsenals in Pola, vom letztbezeichneten Tage bis 30. April 1870 als provisorischer Verwaltungs-Offizier tätig, wurde am 1. Mai 1870 als Maschinenbau-Ingenieur 3. Kl. assentiert und rückte Mai 1874 in die 2., November 1882 in die 1. Klasse vor. Mit allerhöchster Entschließung vom 14. Jänner 1884 wurde ihm „anläßlich der im abgelaufenen Jahre in Wien stattgehabten Internationalen Elektrischen Ausstellung in Anerkennung der hiebei erworbenen Verdienste" das goldene Verdienstkxeuz mit der Krone verliehen. Februar 1885 avancierte er. zum Marine-Elektrotechniker, Mai 1886 wurde ihm „anläßlich der Einführung der von demselben erfundenen Trockenelemente in der f. u. k. Kriegsmarine für dessen besonderen Eifer und erfolgreiche fachliche Tätigkeit" die belobende.Anerkennung des Reichs-Kriegsministeriums (Marine-Sektion) ausgesprochen. Dk. Bkochs WochenMist

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