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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1911-05-12 · 19 (12.5.1911) · page 16

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
28 (1911)
Issue
19 (12.5.1911)
Date
1911-05-12
Page
– (sequence 16)
Language
German
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Seite 314 Nr. 19 Dr. Blochs Wochenschrift nur zu wissen, wie sie sich nun, aller Mittel bar, erholen und kräftigen sollen, um neubelebt den Kampf um eine glücklichere Zukunft aufnehmen zu können. Diesem überaus fühlbaren Uebel abzuhelfen und den Aermsten der armen, kranken Frauen und Kindern, denen kein entsprechendes Heim und keine Mittel zur Verfügung stehen, um sich nach schweren Krankheiten zu erholen, Schutz und Beistand leisten zu können, hat der Verein Rekonvafeszentenheim „P h i I a ntropia“ nach jahrelangen Mühen, sein Heim in Wien, XIII., Lainzerstrasse 172. eröffnet, in welchem bedürftige rekonvaleszente jüdische Frauen und Kinder, bis zu ihrer vollen Genesung ein behagliches Heim, liebevolle Pflege und Wartung, gute und kräftige Verköstigung finden. Aber auch jene hilfsbedürftigen Kranken, die nicht in Spitalsbehandlnng gestanden und doch — entkräftet und gebrochen unter dem Drucke zahlreicher Entbehrungen'—sollen nach Maßgabe der vorhandenen Mittel in unserem Heim Aufnahme, Kräftigung und Genesung finden. Bei dem derzeitigen Stande des Vereins Vermögens wäre es uns jedoch im Hinblicke auf die ausserordentlichen Kosten, welche eine rationelle, vom Geiste wahrer Humanität erfüllte Verwaltung erfordert, unmöglich, allen Anforderungen nachzukommen, das Haus und seine Pfleglinge zu erhalten, wenn uns nicht, grossmütige Unterstützung seitens wohltätiger Menschenfreunde zuteil werden würde. Wir appellieren an die so oft bewährte Humanität edler Menschen und bitten, diesem eminent wohltätigen Zwecke ihre gütige Unterstützung angedeihen zu lassen. Jede Spende wird mit herzlichstem Danke quittiert und ausgewiesen. Stifter sind diejenigen Personen, welche dem Vereinszwecke einen Beitrag von mindestens K 5000.— gewidmet haben, Gründer sind jene Personen, welche für Zwecke des Vereines, einen Beitrag von mindestens K 200.— gewidmet haben. Unterstützende Mitglieder, entiichten einen jährlichen Beitrag von mindestens K 20.—. Ordentliche Mitglieder entrichten einen jährlichen Beitrag von mindestens K 6.—. Hochachtungsvoll Architekt J. Modern Schriftführer. Amalie Beck Präsidentin. Rabbiner Oösterreichischer Staatsbürger mit Doktorat. einer inländischen oder deutschen Universität und Rabbinatsprüfung wird für die Kultusg:enieinde Freistadt, Oesterr.-Schlesien gesucht. Gehalt K 2000.—, Wohnungsbeitrag und die üblichen Emolumente. Bewerber, nicht über 36 Jahre alt, wollen ihre Gesuche unter genauer Angabe ihres Bildungsganges und ihrer bisherigen Verwendung und unter Anschluss ihrer Zeugnisse und Personaldokumente in Uj- oder Abschrift beim Vorstande der israelitischen Kultu8gemeinde Freistadt, Oesterr.-Schlesien bis 30. Mai 1911 einbringen. ver Kultusvorsteher: Dr. Mayer KONKURS. Religionslehrer für Volks- und Bürgerschulen wird gesucht. Bevorzugt wird geprüfter Volksschullehrer, der als Eeligionslehrer sich bereits betätigt hat, im Alter unter 35 Jahren. Gehalt K 2000.— und die vom Landesschulrate zu zahlende Bemnneration (ungefähr K 500—550). Gesuche bis 20. Mai 1911 an den Vorstand der Israel. Kultusgemeinde in Tepliiz-Schönau. KONKURS. Im Bethause „Xalmud-Xfaora“, Wien, II. Bez., Malzgasse 16, ist die Stelle eines Kantors, eventuell eines sehr tüchtigen Vorbeters und Koreh zn besetzen. Jahresgehalt K 1000 nebst entsprechendem Moworchimauteil. Nur solche Reflektanten, die bisher in orthodoxen Gemeinden oder solchen Vereinigungen fungierten und nicht über 40 Jahre sind, wollen ihre Offerte an Herrn Leopold Hirsch, Wien, II. Bez., Untere Augartenstrasse 17, einsenden. Reisespesen werden nur dem Akzeptierten vergütet. Talnmdisch gebildete Kantoren, beziehungsweise Vorbeter werden bevorzugt: Wien, am 10. Mai 1911. Für den Vorstand: Simon Buchwald, Obmann. KONKURS. In der Kultusgemeinde Vagujhely ist die Stelle eines tüchtigen, musikalisch gebildeten I. iCawtofs der einen Ohor einzustudieren und zu leiten und in unserer Realuud Mädchenbürgerschule den Gesangsunterricht zu versehen fähig, ferner entweder von drei anerkannten orthodoxen Rabbinern qualifizierter uud tnip ist, oder Kauzleiarbeiten leisten kann, bis zum 15. August zu besetzen. Gehalt 2400—3000 K und — wenn der Betreffende als S"itP fungiert — ein Drittel des Schechita- Einkommens im Werte von ca. 500 K und Emolumente. Reflektanten die keine D'313 sind und das 40. Lebensjahr nicht überschritten haben, wollen ihre mit Gesundheits-, Befähigungs- und Wirkungszeugnissen belegten Offerte mit Angabe des Alters und Familienstandes bis 1. Juni einreichen. Zum Probe vertrag werden nur Berufene zugelassen. Der Akzeptierte erhält Reisespesen ersetzt. Vagujhely, den 8. Mai 1911. Der Kultusvorstand. Tüchtiger i$r. Correpetitor norar sehr massig, Erfolg gesichert. Rudolf Rosen, postlagernd, I., Stephaniestrasse. G. Stütze der Hausfrau aufgenommen. Herlinger, II., Zirkusgasse 3. G. Suche für mein sechsjähr. Xöcliterclieu ein Kinderfraulein. Offerte an: Josef Frisch, Eisenhandlung, Sisak, Kroatien. Verein der jiid. Fortiere u. HausbesorprWiens. Tüchtige und verlässliche Portiere und Hausbesorger empfiehlt den P. T. Hausherren und Administratoren die Stellenvermittlung des Vereines der jüdischen Portiere und Hausbesorger, I., Seitenstettengasse 4. Auskunft täglich von 9—5 Uhr. prima reines Gänseschmalz unter Garantie in PostkolU von 5 kg aufwärts zu annehmbarem Preise bei JULIE 6ÜJNSEH Geflügel- und Selchwarenhandlung Wien, XV., Sechshauserstrasse 14. Soeben erschienen! Soeben erschienen! „IBiog'.rsLQpIh.iscis.es DE2!3.33i.d.1ouLcIhu“ der in der k. u. k. österr.-ung. Armee und Kriegsmarine aktiv gedienten Offiziere, Aerzte, Truppenrechnungsführer und sonstigen Militärbeamten jüdischer Nationalität, (ca. 1000 Biographien) Preis K 3.—. Im Selbstverläge des Werkes: „Oesterr.-ungrar. Juden in Heer und Marine“ von Moritz Frühling, Wien, II., Xahorstrasse Nr. 20. Herausgeber und verauttvortlicher Redakteur: Le. Josef S. Bloch. — Druck vo» L. Beck & Soh«, Wien, VU.

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