Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 28 (1911)
- Issue
- 16 (21.4.1911)
- Date
- 1911-04-21
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
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Sette 968 Nr. 16 Dr. Mochs WochmWift Eikan Kopenstein Heiratsausstattungsstiftung. Vom gefertigten Vorstande der Israel. Kultusgemeinde in Ung. Brod wird znr allgemeinen Kenntnis gebracht, dass bei dieser Gemeinde am 15. Hai 1. J. das Erträgnis obiger Heiratsansstattnngsstiftnng im Ansmasse von K 33V.— vergeben wird. Anspruch auf dieses Stiftangserträgnis haben arme, brave, jüdische Flauen oder Mädchen, welche in der Zeit vom 15. Mai 1910 bis 15. Mai 1911 eine Ehe eingegangen oder eingehen werden. Berücksichtigt werden in erster Leihe Verwandte des Erblassers oder dessen verstorbenen Ehegattin, geborene Zimlich, in zweiter Leihe erst in Ung. Brod wohnhafte oder dahin zuständige. Gesuche mit Beilagen der Alittellosigkeit, Wohlverhaltung, Zuständigkeit, Trauungsscheines und eventuellen Nachweises der Verwandtschaft mit dem Erblasser oder dessen Gattin sind bis längstens 15.'Mai 1911 an den gefertigten Vorstand einzusenden. Ung. Brod, im April 1911. Der Kultusvorsteher: M. H. Brammer. * in Mähren ist eine jüdische Restauration »ü KlUm #|ll»Vtl% billig zu verpachten. Rentabler Posten, nur Sommerbetrieb. Gefl. Anträge unter „Sichere Existenz“ an die Administration des Blattes. G. Garantiert reines itPD Gänseschmalz preiswürdig bei ' . Telephon 18173. M, GLATT AU, Telephon 18173 XVI., Ottakringerstrasse 41. Von 5 kg. aufwärts franko. Rituelles Familienpensionat. Bei Rabbinersfamilie in Wien finden junge Mädchen aus Galizien, Ungarn und Böhmen Aufnahme (im Sommer anf dem Lande mit Waldluft). Anträge sub: „Pädagogin“ an die Administration des Blattes. KONKURS. Bei der Israel. Kultusgemeinde in Soborten bei Teplitz wird ein KUSTOS Israelitisches TSchfer-Pensionat Ausbildung in Wissenschaft, Sprachen, Musik, Handelskurse, Haushalt. Frau Elisa Holzbock der zugleich Schochet sein muss, sowie die Fähigkeiten besitzen soll, im Bedarfcfalle den Kantor zu vertreten, aufgenommen. Jahresgehalt K 1000.—, sowie Ertrag der Schechita und verschiedene Einkommen von den humanen Vereinen und des Friedhofes in beiläufiger Höhe von K 600.— bis K 800.—, nebst freier Wohnung und elektrischer Beleuchtung. Bewerber haben ihre selbstgeschriebenen Gesuche samt Zeugnisabschriften (die nicht‘retourniert werden) mit Angabe des Alters, der Familie und Photographie bis 25. April an den gefertigten Vorstand einzubringen. Soborten, 12. April 1911. Karl Weinfeld Kultusvorsteher. Konkurs. Bei der Israel. Kultusgemeinde In Bielitz ist die Stelle eines II. Kantors and Sekretärs mit 1. Juli d. J. zu besetzen. Mit dieser Stelle ist ein Anfangsgebalt von K 2000 nebst freier Wohnung und den üblichen Emolumenten verbunden. Nach erlangtem Definitivum auch Qninqnennalzulagen und' Pensionsberechtigung. Bewerber, die ein Alter von 35 Jahren nicht überschritten haben, wollen ihre über Ausbildung und bisherige Verwendung ordnnngsmässig belegten Gesuche bis 30. April einsenden. Reisespesen werden nur dem Akzeptierten vergütet. Bielitz, am 3. April 1911. Der Israel. Kultusvorstand. Verein derjud. Portiere u. Hausbesorger Wiens, Tüchtige und verlässliche Portiere und Hausbesorger empfiehlt den P. T. Hausherren und Administratoren die Stellenvermittlung des Vereines der jüdischen Portiere und Hausbesorger, I., Seitenstettengasse 4. Auskunft täglich von 9—5 Uhr. ftwUwk flilttfcplt unterrichtet nach leicht- W»8»)Vl»f JTaH£V)S>tH, y*Ul>VU fasslich., bester Methode tüchtige, junge Kraft {Dame); in drei Monaten perfekt zu sprechen und zu schreiben. Einzelner und Privat-Unterricht 10 Kronen monatlich. Gehe ins Haus. Gefl. Angebote unter „Drei Sprachen", poBte restante, 1X/1«, Porzellangasse. G. Für ein Israel. Knabenheim in Wien wird pro 1. September ein pädagogisch gebildeter Leiter gesucht. Ehepaar bevorzugt. Unter „K. H.“ bis längstens 8. Mai an die Redaktion. IfliAll Fräulein mit Jahreszeugnissen und besten 111 Iwlla 1 1 Ältldll Referenzen, sucht Stelle als Haushälterin oder als Stütze zu mutterlosen Kindern. F. N., II. Bez., Springergasse 3, I. Stock, Tür 7. Breslau, XIII., Kaiser Wilhelmstr. 9. Vorzügliche Referenzen im In- und Auslande. — Prospekte auf Wunsch. — Während der grossen Ferien Aufenthalt im Gebirge. Lehranstalt für die Wissenschaft des Judentums in Berlin N. 24, Artilleriestr. 14. Das Sommersemester 1911 beginnt am 26. April. Die Anmeldungen sind an das Lehrerkollegium zu richten. Soeben ist erschienen: „Das Leben und Wirken der Juden in Österreich in vormärzlichen Zeiten“. Ein Beitrag zur Kultur- und Sittengeschichte. Von Dr. M. H. Friedländer, Wien, XIV., Sechshauserstrasse 87 Preis 2 Kronen. G. In Neubearbeitung erschien vor Kurzem: M. Benjamin: DAS SCHÄCHTFACH. Zweite Auflage. Durchgesehen u. ergänzt von Salomon Neumann. Gebunden M 2.40. Gustav Engel, Verlagsbuchhandlung, Leipzig. Sigmund Fluss K. u. K. 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