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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1911-04-14 · 15 (14.4.1911) · page 15

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
28 (1911)
Issue
15 (14.4.1911)
Date
1911-04-14
Page
– (sequence 15)
Language
German
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Seite 951 Nr. 15 Dt. Bkochs Wochenschrift der Aüsstattungshsitrag Zolohsu Mädchen zuerteilt -werden, welche Kinder oder Waisen von Mitgliedern der Temesvarer israelitischen Kultusgemeinde sind. Auf diesen Ausstattungsbeitrag reflektierende Bräute wollen ihre schriftlichen Gesuche bis längstens 5. Mai 1911 an das Präsidium der Temesvarer israelitischen Kultusgemeinde (Stadt, Erzsebetudvar) einreichen und in denselben — nebst Nachweisung der obbestimmten Qualifikation — auch Namen,/ Beschäftigung und Wohnort des Bräutigams anführen.; i ' Verspätet einlangende Gesuche können nicht berücksichtigt werden. Das Präsidium der isr. Eeligionsgemeinde in Temesvar. Eugen Dub’sche Stiftung für Waisenknaben der Stadt Wien, unheilbare, in Wien geborene Kranke und hilfsbedürftige Staats- und Privatbeamtenfamilien. Verliehen werden: a) Kronen 570.— an Waisenknaben der Stadt Wien; b) Kronen 570.— an drei arme, in Wien geborene und unheilbare Kranke und c) Kronen 570.— an drei ■hilfsbedürftige Staatsbeamten-Familien und an drei hilfsbedürftige Privatbeamtenfamilien, welche ihren Ernährer durch den Tod verloren haben. Dem Gesuche sind beizulegen: Geburtsschein, Heimatsschein, Totenschein des Gatten, Trauungsschein, Geburtsscheine der Kinder, Nachweis, daß der Verstorbene Staats- oder Privatbeamter war. Jene, welche sich' aüf eine unheilbare Krankheit Berufen, haben ein armenärztliches Gutachten anzuschließen. Einreichstelle: Magistratsabteilung XIII. Einreichtermin: 31. Mai 1911. Verfeihungstag: 23. September 1911. Marie Daffinger Stiftung für arme Israelitische Familien. Anzahl fler Plätze: Vier im Betrage von je K 42 —. — Bewerbungsberechtigt Sind: arme israel. Faun den-Oberhäupter. — Verlelhungstag: 18. Juni 1911. — Gesuchsbellagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, eventuell Totenschein des Gatten. — Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. April I9ii. — Elarelch- Stelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). — Näheres In den von der Einrelcbstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsblanketten. Theresia Neumann-Stlftnng für arme Israel Lehrerswitwen. Anzahl der Plätze: Zwei im Betrage von je K 80.—. — Bewerbungsberechtigt sind: arme israelitische Lehrerswitwen. — Verlelhungstag: n.Tamus (7. Juli i9ii). — ßesuchshellagen: Geburtsschein, Totenschein des Gatten, Nachweis, dass dieser dem Lehrerätande ängehörte, Armutszeugnis. — Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. April 1911. — Einrelcbstelle: 1., Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll.) — Näheres In den von der Einrelcbstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsblanketten. Kundmachung. Vom gefertigten Kuratorium wird verlautbart, dass aus den Erträgnissen der Mandeles’schen Familienstiftung je zwei Freiplätze für arme, würdige, blinde, beziehungsweise taubstumme Kinder israelitischer Religion an dem israelitischen Blindehinstitute auf der Hohen Warte in Wien und an dem allgemeinen österr. israel. Taubstummeninstitute in Wien» unter Berücksichtigung der statutarischen Bestimmungen dieser Institute, zur Besetzung gelangen Verwandte der Eheleute Moriz und Anna Mandeles, geh. Grünholz, haben hiebei den Vorzug, soferne dieselben den statutarischen Aufnahmsbedingungen entsprechen und ihre Verwandtschaft bis einschliesslich sechsten Grad nachzuweisen vermögen. •Kompetenzgesuche, welche mit Geburts- und Heimatsschein, Impfzeugnis, ärztlichem Attest, Armutszeugnis und Uebernahmsrevers, eventuell mit Verwandtschaftsnachweis zu belegen sind, sind bis 1. Mai 1911 an den Vorsitzenden des Kuratoriums, Herrn Dr. Alfred Berger, Wien, 1., Judenplatz 8 schriftlich zu überreichen. Verspätete Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, 27. März 1911. Kuratorium der Mandeles’schen Familienstiftung. Al$ Me der jfonsfratt wird ab 1. Mil. Fräulein ans anständigem Hanse, das gut, selbständig kochen kann und in allen häuslichen Arbeiten gnt versiert ist. Gefällige Offerte mit Gehaltsansprüchen und Zeugnisabschriften sind zu richten an Ffaii'ftöSa‘Uriirtberger, Trebifsch, Mähren, Karisplate 24. An der fünf Massigen Talmud-Thor^-Vereins-Volksschule mit Oeffentlicbkeitsrecht für Knaben, Wien, II., Madagasse 16» gelangt mit Beginn des Schuljahres 1911/12 die Stelle eines Votksschullehrers mit den systemisierten Bezügen zur Besetzung. Die Anstellung wird bei entsprechender Dienstleistung nach einem Jahre definitiv. Gefordert werden Reife-, bezw. Lehrbefähigungszeugnis einer deutäch-österreichiscben Lehrerbildungsanstalt, hebräische Kenntnisse und streng religiöse Lebensführung. Gesuche mit Zeugnisabschriften bis Ende April an den Vorstand der Schule, Wien, II., Malzgasse 16. Konkurs. In der gefertigten Kultusgemeinde ist die Stelle eines Kantors, Schocket n. Religionslehrers ehestens zu besetzen. Mit dieser Stelle ist ein Jahresgehalt von K 1200.— nebst einem Einkommen von K 400.— für grosse Schecbita und das Einkommen der üblichen Neben-Emolumente und der kleinen Schechita, sowie auch freie Wohnung verbanden. Bewerber um diesen Posten wollen ihre mit Zeugnissen über bisherige Tätigkeit belegten Offerte bis spätestens 20. April d. J. au den hiesigen Kultnsvorstand einbringen. Zum Probevörtrag werden nur die dazu Berufenen zugelassen und nur dem Akzeptierten werden die Reisespesen vergütet* Israelitische Kultusgemeinde Gänserndorf. Der Knltnsvorsteher. Konkurs. In der gefertigten Gemeinde gelangt die Stelle eines Religionslehrers and ll. Kantors mit 1. September 1. J. zur Besetzung. Bewerber um diesen Posten haben ihre eigenhändig geschriebenen Gesuche nebst Zeugnissen unter genauester Angabe ihrer Familienverhältnisse bis 30. April 1. J. einzuschicken. Bevorzugt werden in erster Reihe diejenigen Bewerber, welche eine staatliche Lehrerbildungsanstalt absolviert haben. Gehalt K 2000.—. Smichow (Prag), am 7. April 1911. Der Kultusversteher. KONKURS. Bei der israelitischen Kultusgemeidde Tulln mit dem Sitze in Klosterneuburg ist die Stelle eines Kantors der auch Schocket, Bodek, Religionslehrer und Sekretär sein muss, spätestens bis 1. Juli d. J. zu besetzen. Mit dieser Stelle ist ein Jahresgehalt von K 2000.— nebst den üblichen Emolumenten verbanden. Nnr tüchtige Kantoren, österreichische Staatsangehörige, wollen ihre mit abschriftlichen Zeugnissen über ihre Befähigung and ihrt bisherige Tätigkeit versehenen Gesuche nebst curricnlum vitae an den Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde in Klosterneuburg einsenden. Klosterneuburg, 10. April 1911. Der KnHusvorSteher: Alois Fischt. Zweite Auflage soeben erschienen. Adolf Heinrich Landau: Roman aus dem jüdischen Leben der Gegenwart. Preis K 1.60. 6. : Verlag R. Löwit, Wien, I., Rotenturmstrassa 22.

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