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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1911-04-07 · 14 (7.4.1911) · page 14

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
28 (1911)
Issue
14 (7.4.1911)
Date
1911-04-07
Page
– (sequence 14)
Language
German
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Sette 234 Dr. Vlochs Wochenschrift Nr. 14 Notizen. Jüdisches Theater. Regie: M. Siegler Hotel Stefanie, II., Taborstraße 12. Nur noch acht Vorstellungen. Freitag den 7. und Samstag den 8. April: u it e Lernet", komische Operette von A. Goldfaden. — Sonntag den 9. April: „Das zehnte Gebot", Operette von A. Goldfaden. — Sonntag nachmittags halb 4 Uhr: „Cha i m in Ameri k a", Operette von I. Lateiner. — Montag den 10. April: Benefize der Herren Graff, Mestel und Spiwakoff: »Der Wilde Mensch". von I. Gordiu. Auftreten des Herrn Sam. Hahn. — Dienstag den 11. April: „Der Deserteur", von I. Lateiner. Bis Sonntag den 16. April geschloffen. _ K. k. priv. Assicurazioni Generali. Aas dem am 18. März 1911 der Generalversammlung erstatteten Berichte der Zentral-Direktion der k. k* priv. Assicurazioni Generali zu den Bechnungs-Abschlüssen pro 1910, dem 79. Betriebsjahre, geht hervor, dass die Garantiemittel der Gesellschatt im abgelaufenen Jahre um K 25,917.233*79 gewachsen sind und am Jahresschlüsse die Höhe von K 392,746.965*47 erreicht haben. Auch im Jahre 1910 hat sich der Lebensversicherungszweig der Anstalt in sehr erfreulicher Weise erweitert; ebenso war in allen Elementarbranchen die Geschäftsentwicklung eine anhaltend günstige. Den Bechnungs-Abschlüssen sind im Wesentlichen folgende Daten zu entnehmen: Die Prämien-Beserven der Lebensversicherungs-Abteilung betragen K 327,285.232 15. das ist um E 23,140.354 72 mehr als im Vorjahre und beziehen sich auf K 1.106,056.556 66 Kapital nnd auf K 1,970.859 51 Beute. Die Eeserve für schwebend gebliebene Schäden beträgt K 5,605.754 33. Zur Deckung der am 31. Dezember 1910 laufenden Bisken wurde für die Feuer-Versicherung eine Prämien-Eeserve von K 13,669.865 05, für die Einbruchsversicherung K 713.530 19, für die Transport-Versicherung E 219.236 32, zusammen E 14,602.631*56 (gegen Kronen 13,658.715*83) zurückgestellt. Die Prämienscheine und die in nachfolgenden Geschäftsjahren einzuhebenden Prämien aus den Feuer- und Einbruchsversicherungs-Branchen betragen E 137,113.154*31 gegen K 127,799.977*76 am Schlüsse des Jahres 1909, und blieben aus der bilanzmässigen Abrechnung gänzlich ausgeschieden. Die Gewinn-Beserve beträgt K 6,300.000*—. Die Beserve für Kursschwankungen beträgt K 17,485.286*64. Die Immobilien-Beserve beträgt E 1,621.418*48. Die Gesellschaft gewärtigt an jährlichen Prämien nebst Zinsen über E 100,000.000*— aus sämtlichen Zweigen. Durch die im Jahre 1910 für Schäden bezahlten Kronen 40,729.844*11 erreicht die Summe der seit Bestehen der Gesellschaft vergüteten Schäden die Höhe von K 1.018,074.811*43. Die ausführlichen Bilanzen sind im Inseratenteile enthalten. Wir ersuchen unsere geschätzten Abonnenten um rechtzeitige Einsendung der laufenden Abonnementsgebühr, damit die Zusendung des Blattes Keine Unterbrechung erleide. Zur Einsendung der Betrage wolle man sich des in der letzten Nummer beigelegten Posieriagicheines bedienen. Dir Administration Fürbitte bei Wiener Glaubensgenossen! Für einen nachweisbar würdigen und arbeitswilligen, der Buch- und Kassaführung jeder Art, Administration und Vereinswesen kundigen, kautionsfähigen Glaubensgenossen, welcher aus rituellen Gründen keine Beschäftigung findet, wird gebeten, demselben zur dauernden Beschäftigung zu verhelfen. Gefällige Anträge übernimmt und zu Auskünften gerne bereit Alois Sonnenschein, G._II., Taborstrasse 33. Kuudmachung. Vom gefertigten Kuratorium wird verlautbart, dass aus den Erträgnissen der Mandeles’schen Familienstiftung je zwei Freiplatze für arme, würdige, blinde, beziehungsweise taubstumme Kinder israelitischer Beligion an dem israelitischen Blindeninstitute auf der Hohen Warte in Wien und an dem allgemeinen österr. israel. Taubstummen* Institute in Wien, unter Berücksichtigung der statutarischen Bestimmungen dieser Institute, zur Besetzung gelangen Verwandte der Eheleute Moriz und Anna Mandeles, geb. Grünholz, haben hiebei den Vorzug, soferne dieselben den statutarischen Aufnahmsbedingungen entsprechen und ihre Verwandtschaft bis einschliesslich sechsten Grad nachzuweisen vermögen. KompetenzgeBUche, welche mit Geburts- und Heimatsschein, Impfzeugnis, ärztlichem Attest, Armutszeugnis und Uebernahmsrevers, eventuell mit Verwandtschaftsnachweis zu belegen sind, sind bis 1. Mai 1911 an den Vorsitzenden des Kuratoriums, Herrn Dr. Alfred Berger, Wien, 1., Judenplatz 8 schriftlich zu überreichen. Verspätete Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, 27. März 1911. Kuratorium der Mandeles’schen Familien Stiftung. Konkurs. Bei der israelitischen Kultusgemeinde Marienbad gelangt mit 1. August 1911 des Stelle des . Rabbiners und Predigers zur Besetzung. Beflektanten, welche den gesetzlichen Bestimmungen entsprechen, nicht über 45 Jahre alt sind, den Doktortitel besitzen und zur Erteilung des Beligionsunterrichtes an Volks- und Bürgerschulen befähigt sind, wollen ihre gehörig instruierten Gesuche bis spätestens 30. April 1911 an den gefertigten Vorstand einsenden. Anfangsgehalt E 2800 nebst den üblichen (hierorts bedeutenden) Emolumenten; ausserdem Matrikenführuug. Beisespesen werden nur dem Akzeptierten vergütet. Marienbad am 28. März 1911. Der Vorstand. der Israel. Kultusgemeinde Marienbad. Konkurs. Bei der Israel. Kultusgemeinde in Bielitz ist die Stelle eines Sigmund Edler von Werthelmsteln-Stiftung für seine armen nächsten Anverwandten. Anzahl der Plätze: Unbestimmt, zusammen im Betrage von K 420 —. — Bewerbungsberechtigt sind: die armen nächsten Anverwandten des Stifters. — Verlelbnngstag: 16. Juni 1911. — GeSUCbSbellagen: Geburtsschein, Verwandtschaftsnachweis, Armutszeugnis. — Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. April 1911. — Elnrelchsteüe: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). - näheres In den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden ßesuchsblanketten. Ink Rüffler-Stiftung zur Helratsausstattung armer Israelitischer Mädchen. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 430.—. — Beweftungsherechttgt Sind: arme jüdische, in Wien wohnhafte Bräute. — Bevorzugt werden bei der Verleihung: Mit dem Stifter, Herrn Jakob Kuffler verwandte Bräute, insbesondere Kinder seiner Nichte Begine Wichs, verehelichte Kohn, auch wenn diese Bräute nicht in Wien wohnen. — KeSUChSheilagen: Geburtsschein, Sittenzeugnis, Verlobungsnachweis, Armutszeugnis, Meldezettel, eventuell Verwandtschaftsnachweis. — Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. April 1911. — ElnrelChStelle: I-, Seitenstettengasse 4, II. Stock, (Einreichungsprotokoll). — Bewerberinnen, welche vor der Verleihung heiraten, haben keinen Anspruch auf diese Stiftung. — Näheres in den von der Einreichstelle untgeltüch zu beziehenden ßesuchsblanketten. Wien, 1. April 1911. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. II. Kantors und Sekretärs mit 1. Juli d. J. zu besetzen. Mit dieser Stelle ist ein Anfangsgehalt von K *2000 nebst freier Wohnung und den üblichen Emolumenten verbunden. Nach erlangtem Definitivum auch Quinquennalzulagen und Pensionsberechtigung. Bewerber, die ein Alter von 35 Jahren nicht überschritten haben, wollen ihre über Ausbildung und bisherige Verwendung ordnungsmässig belegten Gesuche bis 30. April einsenden. Beisespesen werden nur dem Akzeptierten vergütet. Bielitz, am 3. April 1911. Der israel. Kultusvorstand. Israelitisch-theologische Lehranstalt in Wien. Das Sommersemester beginnt am Mittwoch den 26. April d. J. mit den Aufnahms-Prüfungen. Zu diesen werden nur die früher schriftlich Angemeldeten zugelassen. Die Vorlesungen nehmen Donnerstag den 27. April ihren Anfang. Kuratorium der israel.-theologischen Lehranstalt in Wien.

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