Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 28 (1911)
- Issue
- 10 (10.3.1911)
- Date
- 1911-03-10
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 166 Dr. Blochs Wochenschrift. Nr. 10 EL» Geschichtswerk über die Juden in Krakau. Der Vorstand der Krakauer Kultusgemeinde votierte 2000 Kr. für die Herausgabe eines Geschichtswerkes über die Juden in Krakau seit ihrer ersten Ansiedlung in dieser Stadt. Die Bearbeitung des Werkes wurde dem bekannten Historiker der polnischen Juden Dr. Majer Balaban, Lemberg, übertragen. Dr. Balaban hat die Arbeit bereits fertiggestellt, die in ungefähr zwei Monaten anläßlich der Einweihung des neuerbauten jüdischen Gemeindehauses in Krakau erscheinen wird. Laut Beschluß des Gemeindevorstaudes wurde das Werk in polnischer Sprache geschrieben. „Oie Hilfe“. Wochenschrift für Politik, Literatur und Kunst. Herausgegeben von Friedrich Naumann, M. d. R. Nummer 9. 2. März 19x1. Aus dem Inhalt: Friedrich Naumannj 65 Millionen. — Friedrich Weinhausen: Die Wahlpflicht. — Hans Hirschstein: Wohltäter der Menschheit. — Erich Schlaikjer: Die dänischen Bauernhochschulen, I. — Unsere Bewegung. — Soziale Bewegung. — Gottfried Tranb: Unaufrichtig. — Karl Hans Strobl: Der Kiuematograph. — Anton Glück: Künstlersteinzeichnungen. — Karl Wilhelm Fritsch: Um Michelburg. Roman. — Theodor Heuss: Fritz v. Uhde. — Hermann Kienzl; Friedrich Spielhagen. — David K o r h: Konfirmändenkunst. - Erich E verth: Zur Psychologie der Reklame. — Büchertisch — Politische Notizen. — Buchverlag der „Hilfe“ Berlin-Schöneberg. Die Redaktion der „Hilfe“ ist bereit, den Lesern der „Oesterreichischen Wochenschriftu Gelegenheit zu geben, durch ein völlig kostenloses Monatsabonnement das Bla t näher kennen zu lernen. „Die Quelle.' Das VI. Heft stellt sich als eine mit feinem Verständnis zusammengetragene Paul H e y s e - Nummer dar. Sie bringt das gemütvolle Märchen .Johannisnacht“ und Gedichte, sowie eine Blütenlese „Goldene Worte“ aus den Werken des mit dem Nobelpreise gekrönten, 81 Jahre alten Dichters, denen sich eine treffende, mit Porträt versehene Charakteristik der Münchnerin Wilhelmine Frankl-Rank anschliest. Zum 75. Wiegenfeste Stephan Milows gelangt die in keiner Buchausgabe vorhandene Humoreske „In der letzten Minute“ nebst .ungedruckten Gedichten des Jubilars zum Abdruck. Die mit Leibis Bild „Bauernjäger“ geschmückte Fabel A. Dörings „Der Pessimist“ bildet nebst dem Aufsatz über Cäsar von Scheidlein (mit Pörtr ät) von K. F. Escuyer-Wittich, den Lyrischen Beiträgen und der Bücherschau den Beschluss dieses inhaltlich gediegenen Heftes. — Abonnementspreis ganzjährig K. 4 franko Administration: Wien. III., Linke Bahngasse 9. The Humanity, Benevolence and Charity Legislation of the Pentateuch. And the Talmud. By Maurice Fluegel, Baltimore Md. 2562 Me Cullol St. Erklärung und Bitte. Bezugnehmend auf die von mir in Nr. 4 der „Oesterreich* Wochenschrift“ erschienene Anzeige und .Empfehlung der neuen dreisprachigen Jerusalemer Zeitung „Truth-Verite-Emeth“ (Wahrheit) ersuche ich, alle Aufträge, sowohl für Bestellungen von Abonnements als Zusendung von Probenummern, ausschliesslich an meine Adresse nach Jerusalem zu richten, denn auf diese Weise werden die geehrten Leser und Leserinnen zufolge eines mit dem Verleger und Herausgeber der Blätter getroffenen Uebereinkommens mit ihrem Abonnement ohne die geringste Preiserhöhung gLichzeitig auch noch ein gutes Werk unterstützen. Die persönliche Ueberwachung der Versendung garantiert zudem den verehrten Abonnenten eine regelmässige sichere Zustellung der Blätter und werden alle schon erhaltenen nnd weiterhin einlaufenden Bestellungen und Aufträge prompteste und pünktlichste Ausführung und 'Erledigung Anden. In der angenehmen Erwartung, dass noch recht viele Palästinafreunde der gegebenen Anregung und ausgesprochenen Bitte Folge leisten werden. Hochachtungsvollst und ergebenst Phil. Kieferndorf, Dozent, Jerusalem (Adresse). Der zweite Baud der „Ethik des Judentums“ von Moritz Lazarus, herausgegeben von Prof. D. Dr. August W ünsche, unter Mitwirkung von Rabbiner Dr. Winter, — vielmehr in diesem Frühjahr im Verlage von J. Kauffmann, Frankfurt a. M. in derselben vorzüglichen Ausstattung wie der erste Band. Kriefkasterr. „Hebräus". R. Israel Nagara war der letzte Repräsentant der spanischen Poetonim des 16. Jahrhunderts. Ueber seine Stellung und Bedeutung finden Sie Belehrung und Aufklärung in Dr. M. H. Friedländers „Populärwissenschaftliche Vorträge“. Brünn 1889, Seite 34. Sch. Jener Blinden-Unterstützungs-Verein wendet seine Fürsorge jüdischen Blinden nicht zu. „Jüd. Hausfrau". Allerdings muß vor gewissen „Israelitischen Kochbüchern“ gewarnt werden. So z. B. vor dem von Ihnen zitierten „Israelitisches Kochbuch. Zubereitung aller Arten Speisen nach den Ritualgesetzen. Originalbericht der israelitischen Küche von Sarah Cohn geb. Uhlfelder. Auf Grund 20jähriger Erfahrungen gesammelt. Mit Illustrationen.“ Auf Seite 84 unter 181. lesen wir: „Gebratene Gans. Die Gans muß am Abend vor der Benützung abgestochen (sic!!!) und geputzt werden..“ Auf derselben Rr. 182 folgendes Rezept: „Gefüllte Gans. Wenn die Gans i ein geputzt ist so salze man sie ein, lasse sie zwei Stunden liegen. Um 10 Pfennig Milchb-ot (!!) wird in kalter Milch eingeweicht, ausgedrückt, die Leber mit Zitronenschale, Petersilienkraut, einer halben Zwiebel fein gewiegt, ein wenig Butter abgetrieben, drei Eier dazuge-' schlagen... in die Gans eingefüllt und gut zugenäht.. .“ Rezept Nr. 185: „Junge Hühner. Nachdem die Hühner tot sind, werden sie gebrüht, doch nicht heiß, da sonst die Haut abgeht. Sind sie von den Federn rein, werden sie ausgenommen und eine Viertelstunde in kaltes Wasier gelegt, da sonst das Fleisch gerne rauh und trocken wird. Die Füße biegt man ein, steckt Magen und Leber unter die Flügel und bratet sie am Spieß. Während des Umdrehens betropft man sie hie und da mit zerlassener Butter....“ Volkssänger H. Der betreffende Professor hat den Glaubenswechsel im Ausland vollzogen, in einem Lande, wo keine Uebertrittslisten ausgegeben werden. Notizen. Indisches Theater. Regie: M. Siegler Hotel Stefanie, II., Taborstraße 12. Ab Freitag den 10. März: «Held der Armee", Operette von I. Latainer. — Samstag den 11. März; „D e r w i l d e Mens ch", von I. Gordin. Aus besonderer Gefälligkeit Auftreten des Herrn Sam Halm aus Newyork. — Sonntag den 12. März: ,,D u s To j r a l e", Operette von Scharkansky. Nachmittag, halb 4 Uhr: „Herzale Mejches", komische Operette von M. Richter. — Montag den 13. März: „I e h i d e s", komische Operette von I. Latainer. — Dienstag den 14. März: ,,Held der Arme e", Operette von I. Latainer. — Mittwoch den 15. März: Ehrenabend des Fräuleins Elise W ei ntr a u b. Zur Aufführung gelangt: „D i e S ch ch i t e" von I. Gordin. Rezitationen von Herrn S. Halm. — Donnerstag den 16. März: «Bas Ieris chul a jim", Operette von Ch. Wolfsthal. — Ab Freitag den 17. März gelegentlich der Purimwoche: ..König A h a s w e r, historische Operette von A. Goldfaden. In Vorbereitung : „Ch a i m in Am eri k a". Wiener Zank-Verein. Dieeinundvierzigste ordentliche Generalversammlung findet am 4. April 1911, um 11 Uhr vormittags, in Wien, I., Herrengasse 8, statt. Verhandlungsgegenstäude: 1. Jahresbericht des Administrationsrates.. 2. Bericht der Zensoren über den Rechnungsabschluss pro 1910 und Beschlussfassung über denselben. 3. Beschlussfassung über die Verwendung des Reinerträgnisses des Jahres 1910 (§ 59, lit. c der Statuten). 4. Antrag auf Aenderung der §§ 62, 63, 65 und 66 der Statuten. 5. Wahlen in den Administrationsrat 6. Wahlen in das Zensoren- Kollegium und den Aufsichtsrat für die Filialen. Nach § 47 der Statuten sind zur Stimmführung in der Generalversammlung nur jene Aktionäre berechtigt, welche seit wenigstens 14 Tagen vor dem Zusammentreten derselben mindestens fünfundzwanzig Aktien nebst Coupons bei der Gesellschaftskasse oder den sonst hierzu vom Administration^ ate bestimmten Stellen erlegt haben. Je fünfundzwanzig Aktien geben das Recht auf Eine Stimme (§ 48 der Statuten). Die stimmberechtigten Herren Aktionäre werden daher eingeladen, ihre Aktien samt Coupons bis spätestens 21. März d. J. in Wien bei der Liquidator des Wiener Bank-Verein (I., Herrengasse 8), in Agram, Aussig a. E., Bielitz-Biala, Bozen, Brünn, Budapest, Budweis, Czernowitz, Friedek-Mistek, Graz, Innsbruck, Jägerndorf, Karlsbad, Klagenfart, Konstantinopel, Krakau, Lemberg, Marienbad, Meran, Oesterr.-Nowosielitza, Pardubitz, Pilsen, Prag, Prossnitz, Przemysl, St. Pölten, Tarnow, Teplitz, Teschen, Villach, Wr.-Neustadt und Zwittau bei den Zweigniederlassungen des Wiener Bank-Verein, in Triest bei der Banca Commerciale Triestina, in Berlin bei der Deutschen Bank und der Dresdner Bank, in Dresden bei der Dresdner Bank und der Deutschen Bank Filiale Dresden, in Frankfurt a. M. bei der Deutschen Vereinsbank, der Deutschen Bank Filiale Frankfurt a. M. und der Dresdner Bank in Frankfurt a. M., in Stuttgart bei der Württembergischen Vereinsbank, in München bei der Deutschen Bank Filiale München und der Filiale der Dresdner Bank in München, in Zürich bei der Schweiz. Kreditanstalt und beim Schweiz. Bankverein, in Genf bei der Societö de Credit Suisse und beim Schweiz. Bankverein, in Basel bei der Schweiz. Kreditanstalt, beim Schweiz. Bankverein und bei der Aktiengesellschaft von Speyr & Co. zu deponieren. Die Aktien sind, von arithmetisch geordneten und vom Einreicher eigenhändig Unterzeichneten Konsignationen (und zwar bei der Liquidator in Wien in zwei, bei den sonstigen Deponierüngsstellen in drei Exemplaren) begleitet, einzureichen. Ein Exemplar der Konsignationen erhält der Deponent mit der Empfangsbestätigung versehen zurück und gleichzeitig wird gemäss §. 5,5 der Statuten die Legitimationskarte für die Teilnahme an der Generalversamm-