Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 28 (1911)
- Issue
- 8 (24.2.1911)
- Date
- 1911-02-24
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
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Nr S Dr. Mochs Wochenschrift Seite ISS Notizen. Jüdisches. Theater. Regie: M. Siegler Hotel Stefanie, II., Taborstraße 12. Freitag den 24. Februar: „David's Geige", Operette von I. Latainer. — Samstag den 25. Februar: „B a r K o ch b a", biblische Operette von A. Goldfaden. — Sonntag den 26. Februar: „Herzale Mejches", komische Operette von M. Richter. — Sonntag nachmittag, halb 4 Uhr: „Prinz Bostenuj". Operette von Ch. Wolfsthal. — Montag den 27. Februar: „IontelSchnorrer", Operette von Ch. Wolfsthal.— Dienstag den 28.. Februar: „Davi d's Geig e", von I. Latainer. — Mittwoch den 1. März: Ehrenabend des beliebten Komikers Herrn K. Podzamce. Zar Anffiihrung gelangt : „Bas I erischulajm", Operette von Ch. Wolfsthal. — Donnerstag den 2. März: ,,J d a l e der Blinde", Operette von I. Latainer. In Vorbereitung : „Chajm in Ameri k a". Kais. kön. priv. Oesterr. Läuderbank. Die dreißig st e ordentliche Generalversammlung der Aktionäre der kais kön. privilegierten Oesterreichischen Länderbank findet Mittwoch, den 5. April d. I., 6 Uhr abends, im Anstaltsgebäude (I., Hshenstaufengasse Nr. 3) statt. Gegenstände der Verhandlung sind : 1. Bericht des Gouverneurs über das abgelaufene Geschäftsjahr. 2. Bericht der Zensoren über die Geschäftsgebarung im Jahre 1910. 3. Beschlußfassung über die Verwendung des Reingewinnes des Jahres 1910. 4. Statutenänderung (Aufnahme neuer Bestimmungen betreffend die Ausgabe von Bankschuldverschreibungen). 5. Wahlen in den Verwaltungsrat (§§ 21, 22 und 24). 6. Wahl der Zensoren und deren Ersatzmänner für das Jahr 1911 (§ 38), sowie Wertbestimmung der Anwesenheitsmarken für dieselben (§ 41). Die stimmberechtigten Aktionäre (§§ 42, 43), welche an der Generalversammkdng teilzunehmen wünschen, werden hiemit eingeladen, ihre Aktien spätestens am 22. März d. I. zu deponieren, und zwar: in Wien bet der Kais. kön. privilegierten Oesterreichischen Länderbank; in »«Sen, »«Len, Graz, Innsbruck, Linz, Pilsen, Prasr, Reichen* berg, Salzburg bei den Filialen, reUnknve Expofituren der Kais. kön. privilegierten Oesterreichischen Länderbank; in »erlin bei der Deutschen Bank sowie deren Filialen und bei der Dresdner Bank; in Frankfurt a. M. bei der Deutschen Bereinsbank und bei der Deutschen Bank-Filiale Frankfurt; in Stuttgart bei der Württembergischen Vereinsbank; in London bei der Kais. kön. Privilegierten Oesterreichischen Länderbank, 120 Bisliopsgate Street Witliin; in Paris bei der Banque Imp. Roy. Privilegiee des Pays Autrichiens, Succursale de Paris. 12, rue du 4 Septembre und bei der Societe Generale pour favoriser le developpement du Commerce et de l’lndustrie en France, 54, Rue de Provence; tu Lyon bei der Societe Lyonnaise de Depots, de Comptes-Courants et de Credit-Industriel. Vorstand der israei. Kultusgemeinde Wien. Kundmachung. Aus der Anna Maria Hanny’schen Stiftung, kommen für das Jahr 1911 einmalige Beteilungen an 8 blinde Kinder bis zu 14 Jahren, ohne Unterschied der Konfession, mit je 40 bis 50. Kronen zur Verteilung. Die Auswahl der zu Beteilenden steht für je 4 Kinder dem Bürgermeister der k. k. Reichshaupt- und Residenzstadt Wien und dem Vorstande der israei. Kultusgemeinde in Wien zu. Die mit dem Geburtsscheine und einem die Blindheit des Kindes bestätigenden amtsärztlichen Zeugnisse versehenen Gesuche sind bis längstens 25. März 1911 an die k. k. Statthalterei in Wien zu richten. Wien, den 14. Februar 1911. Salomon Frankl’sehe Heirats-Stiftung. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 380.—. — Bewerbungsberechtigt sind: arme israei. Mädchen, welche sich im Brautstande befinden. — Verleihung vor dem 15. Mai 1911. — Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Verlobungsnachweis, Sittenzeugnis. — Letzter Tag der Einreichungsfrist: 15. März 1911. — Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungs-Protokoll). — Bewerberinnen, welche sich vor der Verleihung verehelichen, werden jedes Anspruches an diese Stiftung verlustig. — Näheres in den von der Eiureichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbögen. Klara Krasnopalsky Gebet- und Wohltätigkeitsstiftung. Anzahl der Plätze: unbestimmt im Betrage von zusammen K 107.—. — Bewerbungsberechtigt sind: arme Israeliten, in erster Linie Verwandte der Stifterin. — Verleihungstag: 5. Ijar — 3. Mai 1911. — Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, eventuell Verwandtschaftsnachweis. — L-;t?ter Tag der Einreichungsfrist: 28. Februar 1911. — Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). — Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbögen. Wien, 15. Februar 1911. Der Vorstand - der israei. Kultusgemeinde Wien. Stiftungen für Kandidaten oder Doktoren der Medizin. In der Nummer 41 des Amtsblattes zur „Wiener-Zeitung“ vom 19. Februar 1911 befindet sich eine Kundmachung über die Dr. Gabriel Borge s’sche Homöopathen-Stiftuug mit 2 Stiftplätzen ä K 850.— für mosaische Kandidaten der Medizin der Wiener oder Prager Universität oder an diesen Universitäten promovierte Doktoren der Medizin, welche sich der Homöopathie zuwenden wollen. Näheres in der bezeichneten Kundmachung. Erfahrene Instruhtorin zur Leitung einer Musterwerkstätte für Schneiderinnen in Wilna (Russland) gesucht. Verlangt wird perfekte Kenntnis der Damenschneiderei und Referenzen von Ateliers ersten Ranges, Gehalt 2000 Rubel (5000 K). Meldungen sind schriftlich zu richten an die Israelitische Allianz, Wien, II., Untere Donanstrasse 33. Vom Rabbinate der israei. Kultusgemeinde Wien wird Herrn Adolf Schmidl, XXL, Kaiserin Elisabethstrasse 19 auf Wunsch hiermit bestätigt, dass dessen Mazzes-Bäckerei, die seit vielen Jahren unter Aufsicht des Rabbinates steht, auch heuer die einzige in Wien und Umgebung ist, welche unter Aufsicht des pis p"T rra im Betriebe steht. Herr Adolf Schmidl hat durch strikteste Befolgung aller zur strengsten Wahrung des nn?3 getroffenen Anordnungen sich die vollste Zufriedenheit des Rabbinates erworben. Das Rabbinat nimmt gerne Gelegenheit, diese ausgezeichnete Bäckerei bestens zu empfehlen. Das Rabbinat der israei. Kultusgemeinde Wien. Die mustergiltigen Einrichtungen der seit 35 Jahren bestehenden Mazzes-Bäckerei, XXL, Kaiserin Elisabethstrasse 19, ermöglichen die Durchführung auch der rigorosesten, an die Mazzess-Bereitung zu stellenden rituellen und hygienischen Anforderungen. .,„0 Mazzes-Bäckerei Adolf Schmidt, ä“ XXI., Kaiserin Elisabethstrasse 19. Konkurs. Kabbinats-Kandidaten-Stipendium. Vom Vorstände der israei. Knltnsgemeinde Czernowitz (Bukowina) als Exekutor der Löw Friedfertig’schen Stiftung wird niemit der Konkurs zur Verleihung eines Stipendiums per 200 K jährlich für heuer (1911) eventuell auch lür die ganze normalmässige Dauer des Stipenliums an einen Rabbinats-Kandidaten ausgeschrieben. Ansprach auf dieses Stipendium haben würdige, arme Rabbinats-Kandidaten, welche in Wien oder in Prag den zur Erlangung des Rabbinates gesetzlich vorgeschriebenen Studien obliegen und welche die Heimatszuständigkeit nach einem der im Reichsrate vertretenen Königreiche und Länder besitzen. Bewerber um dieses Stipendium haben ihre Heimatszuständigkeit. Mittellosigkeit und ihr tadelloses sittliches Verhalten nachzuweisen, ferner über die von ihnen betriebenen Studien entsprechende Zeugnisse beizubringen. Auch wird derjenige Bewerber, welchem dieses Stipendium zuerkannt werden wird, einen Revers darüber auszustellen haben, dass er sich dem Rabbinats-Studium auch weiterhin widmen werde. Demselben wird übrigens das verliehene Stipendium für ein weiteres Jahr über die normalmässige Dauer des Studiums hinaus belassen werden, falls er die Erlangung des Doktorgrades anstreben sollte. Gehörig adstruierte Gesuche sind bis längstens Freitag den 7. April 1. J. beim Unterzeichneten Kultusvorstande einzubringen. Vom Vorstande der israei. Kultusgemeinde Czernowitz, den 16. Februar 1911. Der Präses: Dr. Straucher. Vereins-Zahnarzt Dr.MaxWeisz. Wien) II., Circusgasse 47. 1178 Ordination von 9—6. Telephon 18399. Qr'Viorlf'Vi An in besseren Häusern eingeführt, empfiehlt OLlldULllCll, seine Dienste für die Herren Rabbiner, Kantore, Beamten nnd Kaufleute. Gefl. Anfragen an „A. W.“, Csakatnrn, poste restante erbeten. Junger /dann ans Palästina, sÄÄ'S», wie auch talmudischen Wissenschaften, sacht Lektionen. Zuschriften an Joschim Friedmann, XX., Dammstrasse 10, T. 12. 6.