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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1911-02-17 · 7 (17.2.1911) · page 19

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
28 (1911)
Issue
7 (17.2.1911)
Date
1911-02-17
Page
– (sequence 19)
Language
German
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Nr 7 Dr. Bwchs AZochmfchrift Seite 119 Krieskafte« „Durch Nacht zum Licht." Wir sind leider nicht in der Lage, Ihnen einen Verleger namhaft zu machen. Dr. Fr.: Der unechte Antisemitismus enthält viele Wahrheiten. Eine Publikation in der „Oesterreichischen Wochenschrift" ist unmöglich. „Jahrzeit." Mittwoch den 22. Februar. Die Jahrzeit beginnt am Abend vorher. „Stiftung." Der 15. März 1868 war am 21. Adar; der 29. Mai 1864 war am 23. Isar. „Leopolis." Die Quelle dieser Erzählung ist nicht in der „deutsch-jüdischen Literatur" ,« suchen; sie stammt aus Budapest. Karl Oetvös erzählt in seinen „Erinnerungen" einen interessanten Fall aus der alten ungarischen Gerichtspraxis. Zwischen einem mit allen unverjährbaren Merkmalen der Nichtzugehörigkeit zur sogenannten indogermanischen Nasse gestempelten Delinquenten, der wieder einmal wegen „autonomer Expropriation" einer unfreiwilligen Zwangsversorgung auf Staatskosten entgegensah, und seinem Richter entwickelte sich bei Abnahme der Generalien folgender Dialog: „Wie heißen Sie?" „„Zrinyi!"" „Zrinyi?" „„Auf Befehl, Herr Richterleben."" „Weiter; Ihr Vorname?" „„Arpad."" „Abram?" „„Nein! Arpad, Herr Richterleben."" ..Ihre Konfession?" „„Und wenn Sie Platzen: Katholisch, Herr Richterleben"" . . . Herrn Prof K. E. Raummangels halber mußte der vollständige stenographische Bericht über die Dr. L. Langfelderfeier erheblich gekürzt werden. F, Tyrnau. London 119, Sutherland Avenue Maida Vale W. Notizen. Jüdisches Theater. Regie: M. Siegler Hotel Stefanie, II., Taborstraße 12. Ab Freitag den 17. Februar, täglich: „D i e Schöne M i r j a m", Operette von I. Gordin. — Sonntag Nachmittag, halb 4 Uhr: ,,K önig Salomo n" Operette von Professor Horowitz. — Montag den 20. Februar: „Prinz Bostenuj", Operette von Ch. Wolfsthal. — Dienstag den 21. Februar: „H a d a s s a" von Professor Horowitz. — Mittwoch den 22. Februar: Ehrenabend des Herrn Jonas Reißmann. Zur Aufführung gelangt: „I o n t e l S ch n o r r e r", Operette von A. Goldfaden. — Donnerstag den 21. Februar: „Kol Nidre", Dp,rette von I. Lntainer. Kundmachung. Die stimmberechtigten Herren Aktionäre der Niederösterreichischen Escompte-Gesellschaft werden hiemit zu der am 3. März l. J., um 5 Uhr abends, im Gebäude der Gesellschaft, Freiung Nr. S, stattfindenden achtundfünfzigsten ordentlichen General-Versammlung eingeladen, in welcher folgende Gegenstände zur Verhandlung gelangen werden. 1. Rechenschaftsbericht und Bilanz für das Geschäftsjahr 1910. 2. Bericht des Revisionsausschusses. 3. Antrag des Verwaltungsrates auf Verwendung des Reingewinnes. 4. Antrag des Verwaltungsrates auf Erhöhung des Aktienkapitals um Iv 15,000.000. 5. Antrag des Verwaltungsrates auf Aenderung der 6, 25, 29, 41, 95 und 97 der Statuten. 6.. 'Wahl von Mitgliedern des Verwaltungsrates. 7. "Wahl von vier Mitgliedern in den Revisionsausschuß. (§ 52 der Statuten.) Die stimmberechtigten Herren Aktionäre, welche als solche drei Monate vor dem Zusammentritte der Versammlung in den Aktienbüchern der Gesellschaft eingetragen waren und an der Generalversammlung teilzunehmen beabsichtigen, werden liiemit eingeladen, ihre Aktien vom 8. Feb ruar 1. J. angefangen bis längstens 17 .Februar 1911, 4 Uhr nachmittags, bei der Liquidator der Niederösterreichischen Escompte-Gesellschaft zu erlegen. Die Aktien sind, arithmetisch geordnet, mittelst einer einfachen Konsignation einzureichen, und dem Einreicher wird hierüber eine Empfangsbestätigung erfolgt, gegen welche nach abgehaltener Generalversammlung die Aktien rückgestellt werden. Je zehn Aktien geben das Recht auf eine Stimme. "Wünscht ein Aktionär sein Stimmrecht durch einen anderen stimmberechtigten Aktionär auszuüben, so hat er die betreffende, auf den Namen des gewählten Vertreters lautende Vollmacht auf der Rückseite der Legitimationskarte 'auszustellen. Wien, am 7. Februar 1911. Der Verwaltungsrat. Nanette Edle von Wertheimsteinsclie Ansstattungsstiftnng. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 240.—. — Bewerbungsberechtigt sind: arme israelitische Mädchen, zunächst aus der Verwandtschaft der Frau Nanette Edlen von Wertheimstein, bei deren Abgang aus der Verwandtschaft des Stifters, Herrn Sigmund Edlen von Wertheim- 'stein sowie endlich, in Ermanglung auch solcher, arme 'israelitische Mädchen aus' der israelitischen Kultusgemeinde Wien. — Verleihungstag: 27. April 1911. “ Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis. Verlobungsnachweis, Sittenzeugnis, eventuell Verwandtschaftsnachweis durch legale Dokumente. — Letzter Tag der Einreichungsfrist: 28. Februar 1911. — Einreichstelle:- I. Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). — Bewerberinnen, welche sich vor dem Verleihungstage verehelichen, verlieren jeden Anspruch an diese Stiftung. — Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbögen. Milde Stiftung des Herrn Cohen da Silva für Handwerker. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von Iv 800.—. — Bewerbungsberechtigt sind: junge Israel. Handwerker, welche sich als Meister zu etablieren im Begriffe stehen. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Heimatschein, Armutszeugnis, Nachweise über die Lehr- und Gesellenzeit (Lehrbrief. Arbeitsbuch, Zeugnisse usw.). — Letzter Tag der Einreichungsfrist: 28. Februar 1911. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). — Näheres in den von der Einreichungsstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbögen. Josef und Cäcilie Adler-Stiftung für Wohiiungsnuetebeiträge. Anzahl der Plätze: Unbestimmt, in Beträgen von Iv 40.—. bis K 60.—, zusammen Iv 238.—. - Bewerbungsberechtigt sind: arme Personen israelitischer Religion. — Bevorzugt sind: arme Verwandte der Stifterin, Frau Cäcilie Adler, Witwen mit unversorgten Kindern, ältere, hilflose Frauen oder Mädchen, die sich durch Handarbeit ernähren, sowie dem Lehrfache angehörige Personen. - Verleihungstag: 28. April 1911. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, bei Witwen: Bestätigung über den Tod des Gatten. — Einreichstelle: I.. Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). — Letzter Tag der Einreichungsfrist: 28. Februar 1911. — Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbögen. Lotti Reichgeh. Schönbeck-Widmung für kranke Frauen. Anzahl der Plätze: Zwei im Betrage von zusammen Iv 94.— . — Bewerbungsberechtigt sind: arme weibliche Kranke Israel. Glaubensbekenntnisses. — Verleihungstag: 16. April 1911. — Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Krankheitszeugnis. — Letzter Tag der Einreichungsfrist: 28. Februar 1911. — Einreichstelle: I., Seit.enstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). — Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbögen. Ettel Goldschmidt-Fronnne-Stiftung für Handwerker. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von Iv 200.—. — Bewerbungäberechtigt sind: Meister (Israeliten), welche sich selbständig niederlassen wollen. - Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Heimatschein, Armutszeugnis, Nachweise über die vollbrachte Lehr- und Gesellenzeit (Lehrbrief, Arbeitsbuch, Zeugnisse usw.), sowie über -die Berechtigung, sich als Meister selbständig niederzulassen. . Letzter Tag der Einreichungsfrist: 28. Februar 1911. — Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). — Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbögen. Israelitische Kultusgemeinde Wien. Kundmachung. In der Versorgungsanstalt der Israel. Kultusgemeinde Wien, IX., Saegasse ist an einen armen oder gebrechlichen, den im Organisationsstatute dieser Anstalt festgesetzten Bestimmungen entsprechenden Verwandten des am 18. Oktober 1907 in Wien verstorbenen Herrn Donat Taussig ein Freiplatz, eventuell an Stelle dieses Frriplatzes ein Jahresbetrag per K 320.— bis auf weiteres zu verleihen. Als Verwandte des Herrn Donat Taussig sind in Hinsicht auf diesen Freiplatz diejenigen Personen anzusehen, welche nicht über den 6. Grad hinaus mit dem genannten Erblasser verwandt sind, Bewerber um diesen Freiplatz bezw um den ausgeschriebenen ' Jahresbetrag haben ihre mit den erforderlichen Beilagen belegten Gesuche bis 15. März 1911 im Einreichungsprotokoll der Israel. Kultusgemeinde Wien, I., Zeitenstettengasse 4, II. Stock während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Sachdienliche Auskünfte werden im Stiftungsamte der Israel. Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 1, II. Stock während der Amtsstun-len erteilt. Wien, 15. Jänner 1911. Der Vorstand der isr. Kultusgemeinde Wien.

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