Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 28 (1911)
- Issue
- 6 (10.2.1911)
- Date
- 1911-02-10
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr 6 Dr. Bkochs Wochenschrift. Seite 99 gefertigter Interrmsschein ansgegeben wird, auf welchem die geleistete erste Rate quittiert erscheint. 5. Die zweite, gleichfalls 300 Kronen betragende Einzahlung ist am I. Juli 191t an den obgenannten Zahlstellen zu leisten, wo dann gegen E.nziehung des Interimsscheines die mit dem entsprechenden Kuponbogen versehene neue Aktie ausgefolgt wird. 6. Besitzer von weniger als 26 Stück alten Aktien können das Bezugsrecht nur in der Alt ausüben, dass auf 7 alte Aktien 1 neue Aktie, auf 13 alte Aktien 2 neue Aktien, auf 19 alte Aktien 3 neue Aktien bezogen werden können. Besitzer von weniger als 7 alten Aktien geniessen kein Bezugsrecht. Budapest, am 8. Februar 1911. Die Direktion. Zur gefälligen Beachtung! . Wir bitten um rechtzeitige Erneuerung des Abonnements, damit in der Zusendung d.s Blutes keine Verzögerung eintrete. Die geehrten Abonnenten werden ersucht, bei Einsendung des Abonnementsbetrages den zugesandten Posterlagschein zu benützen. Die neu eintretenden Abonnenten werden aufmerksam gemacht, dass das Abonnement im Vorhinein zu bezahlen ist. Die Empfänger von Probenummern werden um gefl. Mitteilung ersucht, ob sie auf weitere Zusendung reflektieren. Die Administration. Ignaz und Rosalia Wolfs Kranken-Unterstützungs-Stiftung. Anzahl der Plätze: Unbestimmt, im Betrage von zusammen K 199.—, jedoch nicht unter Iv 50.—. —; Bewerbungsberechtigt sind: Arme, hilfsbedürftige Kranke der israelitischen Kultusgemeinde Wien. Bevorzugt sind: Unter gleichen Verhältnissen jene Bewerber, welche ihre Verwandtschaft mit den Stiftern 'nachzuweisen' vermögen. — Verleihungstag: 2. Ijar — 30. April 1911. —- Gesuelisbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Krankheitszeugnis, eventuell Verwandt,sehaftsnachweis durch legale Dokumente. — Letzter Tag der Einreichungsfrist: 28. Februar 1911. — Einreichstelle: I, Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). — Näheres in den von der Einreichstolle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchshögen. Albert Bauinsche Stiftung für Handwerker.' Anzahl der Plätze: Dreizehn im Betrage von je Iv 200.—. — Bewerbungsberechtigt sind: junge Leute jüdischer Religion, die sich dem Handwerker widmen (Gehilfen oder Lehrlinge; Meister ausgeschlossen). — Bevorzugt sind: die Söhne Simon Baums, Bruders des Stifters; dieselben haben stati K 200.— K 600.— zu erhalten. — Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis und Nachweis darüber, daß der Bewerber sich dem Handwerke widmet. Lehrbrief, Arbeitsbuch, Zeugnisse, Lehrlingsaufnahmebestätigung usw.). Letzter Tag der Einreichungsfrist: 28. Februar 1911. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). — Näheres in den von der Einreichstclle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbögen: Ettel Goldschmidt-Stiftung für Mittelschüler. Anzahl der Plätze: Drei iin Betrage von je K 100.—. — Bewerbungsberechtigt’ sind: Gymnasialschüler israel. Konfession. — Bevorzugt sind: Vater- und mutterlose Knaben, sowie Verwandte des Stifters, Herrn Moritz Ritter von Goldschmidt oder dessen Gattin Nanette ged. Landauer. — Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, letztes Studienzeugnis, event. Totenschein bezw. Verwandtschaftsnachweis. — Letzter Tag der Einreichungsfrist: 28. Februar 1911. — Einreichsteile: I., Seiteustettengasse 4, II. Stock (Einreichungs-Protokoll). — Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Qesnchsbögen. Dr. Max Friedländersche Heiratsausstattungs-Stiftung. für ein armes Waisenmädchen. Anzahl der Plätze: Zwei im Betrage von je Iv 120.—. Bewerbungpberechtigt sind: arme verwaiste Mädchen jüdischer Konfession. — Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Totenschein, Sittenzeugnis, Verlobungsnachweis.— Letzter Tag der Einreichungsfrist: 28. Februar 1911. — Einreichungsstelle: I., Seitenstettengasse- 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). — Bewerberinnen, welche sich vor der Verleihung dieser Stiftung verehelichen, werden jeden Anspruches an dieselbe verlustig. Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesnehsbögen. ‘ Ettel Goldschmidt-Stiftung für Mittelschüler. Anzahl der Plätze: Drei im Betrage von je K 100.—. — Bewerbungsberechtigt sind: Realschüler israel. Konfession. — Bevorzugt sind: Vater- und mutterlose Knaben, sowie Verwandte des Stifters Herrn Moriz Ritter von Goldschmidt oder dessen Gattin Nanette geh. Landauer. — Gesuchsbeilagen: Geburtsschein. Armutszeugnis, letztes Studienzeugnis, eventuell Totenschein bezw. Verwandtschaftsnachweis. — Letzter Tag der Einreichungsfrist: 28. Februar 1911. — Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungs-Protokoil). — Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbögen. Wien, 15. Jänner 1911. Der Vorstand der isr. Kultusgemeinde Wien. Erschienen ist eine vortrefflich ansgeführte Lichtgravüre von dem verstorbenen Herrn Dr. Hirsch Hildesheimer (nach einer Zeichnung von Fräulein Fanny Hildesheimer) die zu Gunsten einer auf den Namen des Verewigten zu errichtenden Stiftung verkauft werden soll. Der Heimgegangene hat sich derartige Verdienste um das Judentum erworben, dass sein Bild in keinem jüdischen Hause, keiner jüdischen Schulstube. Loge. Literatnrverein fehlen diirfre. Preis des Bildes: 2 Mark 30 Pfennig für Verpackung und Porto. Bestellungen erbeten an den Schriftführer der Stiftung. Berlin-Charlottenburg _ ....... » . Eluliscbutraue SO. Dr’ Ar,hur Kah" Konkurs. Bei der Bethaus- und Beerdigungs-Bruderschaft Dürnkrut a. d. Nordbahn gelangt sofort die Steile eines Religionslehrers der zugleich Kantor, Schocket, Koreti und Bodek ist (musikalische Bildung wäre erwünscht), zur Besetzung. Mit dieser Stelle ist ein Jahresgehalt von K. 1000.— nebst einer jährlichen Quartierzulage von K 100.— (und hängt letztere von unserer Kultusgemeiude Mistelbach ab) und» üblichen Emolumenten verbunden. Bewerber, österreichische Staatsbürger, verheiratet, ohne oder mit kleiner Familie, wollen ihre mit den bezüglichen Nachweisen belegten, eigenhändig geschriebenen Gesuche an den gefertigten Vorstand einsenden. Zn den Probevorträgen werden nur die Berufenen zugelassen und Reisespesen bloss dem Akzeptierten vergütet. Dürnkrut im Februar 1911. Jacob Koppel, Vorstand. Kundmachung. Vom Rabbinate der israel. Kultusgemeinde Wien wird Herrn Adolf Schmidt, XXL, Kaiserin Elisabethstrasse 19 auf Wunsch hiermit bestätigt, dass dessen Mazzes-Bäckerei, die seit vielen Jahren unter Aufsicht des Rabbinates steht, auch heuer die einzige in Wien und Umgebung ist, welche unter Aufsicht des p“ts pn rva im Betriebe steht. Herr Adolf Schmidl hat durch strikteste Befolgung aller zur strengsten Wahrung des rc® getroffenen Anordnungen sich die vollste Zufriedenheit des Rabbinates erworben. Das Rabbinat nimmt gerne Gelegenheit, diese ausgezeichnete Bäckerei bestens zu empfehlen. Das Rabbinat der israe'. Kultusgemeinde Wien. Die mustergiltigen Einrichtungen der seit 3> Jahren bestehenden Mazzes - Bäckerei, XXI., Kaiserin Elisabethstrasse 19, ermöglichen die Durchführung auch der rigorosesten, an die Mazzess-Beieitnng zu stellenden rituellen und hygienischen Anforderungen. Mazzes-Bäckerei Adolf Schmidl, XXI., Kaiserin Elisabethstiasse 19. Vereins-Zahnarzt Dr. Max Weisz. Wien, H, Circusgasse 47. «7« Ordination von 9—6. Talephon 18399. I^iQfiqy ist am Tempel IX., Mullnerpasse 21 zu lCIlCI JJUd ICH besetzen. Qualifizierte Bewerber, nicht über 35 Jahre alt, belieben ihre Gesuche schriftlich bis Mitte Februar zu überreichen dem Voratande.