Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 28 (1911)
- Issue
- 3 (29.1.1911)
- Date
- 1911-01-29
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. S Dr. Bkochs Wochenschrift. Sette 51 ZsraelRsche Kultusgrmrindt Mie«. Wien, im Jänner 1911. Z. 144 ex 1911. Kundmachung Die Privatisten-Prüfungen aus israelitischer Religion für Schüler (Schülerinnen) an Volks- und Bürgerschulen finden für das I. Semester des Schuljahres 1910/11 nach folgender Einteilung statt. Für Schüler (Schülerinnen) wohnh. i. Bez. Tag und Stunde der Prüfung Ort der Prüfung I., II., XI. XX. Sonntag 29. Jänner) pon „ h. gebet 9_10 ", w- : I US- I., Seitenstettengasse 4 (Parterre links) m. bis in«. X.uitb XIX. fürBürgersö (S ch ü l e r i n n Freitag, 10. Febers für Volksschi (Schülerin: Dienstag, 14. Feber Freitag, 17. „ Dienstag, 21. „ Freitag, 24. „ jüler en) aon 2—4 Uhr Iler e n) von 2—4 Uhr I., Seitenstettengasse 2 11. Stock (Religionsschule) XII.-XV. Sonntag,s22. Jänner) von „ 12. Feber >12—1 „ 19. „ j Uhr XV., Turnergasse 22 (Gemeindehaus) XVI. u. XVII. Montag den 6. Feber von 11 bis 12 Uhr XVL, Hubergasse 8 (Gemeindehaus) XVIII. Sonntag, 22. 3ättner]1n0nn - ,9' »-b-. IV XVHI., Schopenhauerstraße 39 (Gemeindehaus) XXI. Floridsdorf Sonntag. 22. Jänner von 9—10 Uhr XXI. Holzmeistergasse 12 (Gemeindehaus) Die Prüfungstaxe beträgt 6 Kronen und wird im Vorhinein an der Kassa der israelitischen Kultusgemeinde, I., Seitenstettengasse 4, dem. bei der entsprechenden Amtsleitung im XV., XVI., XVIII. und XXI. Bezirke zwischen 9 und 12 Uhr entrichtet. Die Quittung ist dem Examinator vorzulegen. Der im I. Semester gelöste Erlagschein über die Prüfungstaxe gilt auch für das II. Semester des saufenden Schuljahres. Der Vorstand. Adolf und Therese Stern Wohltätigkeits-Stiftung. Anzahl der Plätze: Unbestimmt zusammen K 2425,—. Bewerbungsberechtigt sind: würdige bedürftige Personen, jüdischer Konfession ohne Unterschied des Geschlechtes und ohne Rücksicht auf die Staats- und Gemeindeangehörigkeit. — Bevorzugt sind: vor allen anderen Bewerbern solche der Unterstützung bedürftige und würdige Einschreiter, welche die Verwandtschaft oder Schwägerschaft mit dem am 14. April 1899 verstorbenen Stifter, Herrn Adolf Stern oder dessen Gattin, Frau Therese Stern geh. Kanitz, nachzuweisen vermögen. — Vflrleihungstag: 14. April 1911. — Auszahlungstag: Sonntag 16. April 1911. — Gesuchsbeilagen: Ge* burtsschein, bezw. Trauungsschein, Armutszeugnis, eventuell Verwandtschaftsnachweis. — Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Jänner 1911. — Einreichstelle : I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungs-Protokoll). — Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbögen. , Isaak Leeb und Lea Weinberg’sche Stiftung. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 600.—. — Bewerbungsberechtigt sind: mittellose Israeliten des Jüdisch-deutschen Ritus, welche in Wien an der Universität, an der technischen Hochschule oder an der Akademie der bildenden Künste ihre Studien mit günstigem Fortgange betreiben, ihre Vorstudien an einem öffentlichen Gymnasium oder an einer öffentlichen Realschule mit gutem Erfolge absolviert haben und sich hierüber mit vorschriftsmässigen Zeugnissen ausweisen können. — Bevorzugt sind: unter gleichen Verhältnissen in Rumänien geborene Bewerber. — Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, legales Armutszeugnis, Hochschulzeugnis, Bestätigung über die Angehörigkeit zum jüdisch-deutschen Ritus, Zeugnisse über den erfolgreichen Besuch eines öffentlichen Gymnasiums oder einer öffentlichen Realschule und Bescheinigung über den öffentlichen Charakter dieser Anstatt. — Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Jänner 1911. — Einreichstelle: I., Seitenstettengässe 4, H. Stock (Einreichungs-Protokoll). Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbögen. Jakob Löwy'sche Familien-Stiftung. Anzahl der Plätze: Unbestimmt, zusammen K 2500.- Bewerbungsberechtigt sind: die nächsten armen Verwandten des am 7. Mai 1864 verstorbenen Stifters, Herrn Jakob Löwy. — Gesuchsbeilagen : Geburtszeugnis, Armutszeugnis, Verwandtschaftsnachweis. — Letzter Tag der Einreichungsfrist: 28. Februar 1911. — Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungs- Protokoll). — Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbögen. Wien, 1. Jänner 1911. Der Vorstand der isr. Kultusgemeinde Wien. isaias Skrainkasche Stiftung für Hochschüler. Vom gefertigten Kultus Vorstände wird hiemit bekanntgegeben, dass die Zinsen aus obiger Stiftung im Betrage von 400 Kr. am Sterbetage des sei. Herrn Isaias Skrainka, 24. Adar, 24. März 1911 an zwei arme israel. Hochschüler der Universität oder der technischen Hochschale aus Holleschau, respektive aus Mähren, ä 200 Kr. zu verleihen sind. Diejenigen, welche eine Verwandtschaft mit den Stiftern, Herrn Simon und Adolf Skrainka sei. A. in Holleschau nach weisen können, werden in erster Reihe bevorzugt. Gesuche mit den Nachweisen der Mittellosigkeit, der Heimatszuständigkeit (bei Verwandten auch die Verwandtschaft) und über die ordnungsmässig abgelegten Kolloquien oder Staatsprüfungen sind bis 15. Februar 1911 an den gefertigten Kultusvorstand einzubringen. Später eingebrachte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Holleschau, im Jänner 1911. Der Kultusvorstand: Carl Beer. Isaias Skrainkasche Heiratsausstattungs-Stiftung. Vom gefertigten Kultusvorstande wird hiemit bekanntgegeben, dass die Zinsen aus obiger Stiftung im Betrage von 400 Kr. am Sterbetage des sei. Herrn Isaias Skrainka, 24. Adar, 24. März 1911, an eine arme israelitische Braut aus der Verwandtschaft der Stifter, der Herren Simon und Adolf Skrainka sei. A. in Holleschau, beziehungsweise an eine arme Braut aus Holleschan zur Verleihung kommen. Gesuche mit dem Nachweise der Armut, der Moralität, der Heimatszuständigkeit und des Umstandes, dass die Bewerberin sich im Brautstande befindet, sind bis 15. Februar 1911 an den gefertigten Kultusvorstand einzubringen. Später eingebrachte Gesuche bleiben unberücksichtigt. Holleschau, im Jänner 1911. Der Kultusvorstand: Carl Beer. KUNDMACHUNG. Bei der Kultusgemeinde Oderberg-ISaliiihof gelangt die Stelle eines Sekretärs und Religionslehrers zur Besetzung. Bewerber müssen befähigt sein, an den öffentlichen Volks- und Bürgerschulen den Religionsunterricht zu erteilen. Bevorzugt werden Bewerber welche in der Lage sind, die kantoralen Leistungen zu verrichten und die rituellen Schlachtungen vorzunehmen. Mit der zur Besetzung gelangenden Stelle ist ein Grundgehalt per K 1460.— sowie ein 40% iger Wohnungsbeitrag, ferner eine Personalzulage per K 440.— und ein Anspruch auf die festgesetzten Emolumente verbunden. Bewerber dürfen das 35. Lebensjahr nicht überschritten haben. Die Offerte sind an den unten gefertigten Kultusvorsteher bis 20. Jänner 1911 zu richten. Vorstand der isr. Kultusgemeinde Schönichel-Bahnhof Oderberg. Der Vorsteher: V. Lustig. Konkurs. Bei der Isr. Kultnsgemeinde Landenbnrg, Mähren, gelangt die Stelle des Rabbiners der zugleich den Religionsunterricht an der Mittel- und Bürgerschule zu versehen hat, zur Besetzung. Derselbe muss österreichischer Staatsbürger sein, das 35. Lebensjahr nicht überschritten haben und den Nachweis der akademischen Bildung erbringen. Die Bezüge werden nach Uebereinkommen festgesetzt werden und sind die betreffenden Gesuche bis längstens 15. Februar 1. J. an den gefertigten Kultusvorstand zu lichten. Lundenburg, 13. Jänner 1911. Der Kultusvorstand: Josef Holländer.