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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1911-01-06 · 1 (6.1.1911) · page 21

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
28 (1911)
Issue
1 (6.1.1911)
Date
1911-01-06
Page
– (sequence 21)
Language
German
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Nr 1 Dr. Btachs MocheaschrifL Beite IS Anunsere geehrten Abonnenten! Wir bitten um rechtzeitige Erneuerung des Abonnements, damit in der Zusendung des Blattes keine Verzögerung eintrete. Die geehrten Abonnenten werden ersucht, bei Einsendung des Abonnementsbetrages den zugesandten Posterlagsscliein zu benützen. Die neu eintretenden Abonnenten werden aufmerksam gemacht, dass das Abonnement im Vorhinein zu bezahlen ist. Die Empfänger von Probenummern werden um gef!. Mitteilung ersucht, ob sie auf weitere Zusendung reflektieren. Bezugspreise: Für Oesterreich-Ungarn: Ganzjährig K 16.—, halbjährig K 8.—, vierteljährig K 4.—. — Für Deutschland und alle übrigen Länder: Ganzjährig K 20.—, halbjährig K 10.—, vierteljährig K 5.—. Die Administration. Danksagung. Dem löblichen Vorstände der hiesigen Knltnsgemeinde sowie allen werten Freunden und Bekannten von Nah und Fern, die anlässlich unserer silbernen Hochzeit persönlich oder schriftlich in Liebe unser gedachten, sprechen wir hiemit unseren herzinnigsten Dank aus. Der Allgütige segne sie alle, alle! HoraSdöwitz, am 1. Jänner 1911. Rabbiner M. Friedmann und Frau. Kundmachung. Der vom Kultusvorstande in der öffentlichen Sitzung vom 28. Dezember 1910 festgesetzte Voranschlag der Einnahmen und Ausgaben der Kultusgemeinde, sowie sämtlicher unter der Verwaltung der Kultusgemeinde stehenden Fonde und Anstalten für das Verwaltungsjahr 1911 liegt vom heutigen Tage ab durch 14 Tage im Sekretariate der Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, III., Stock, zur Einsicht der Gemeindemitglieder auf. Die Gemeindemitglieder sind gemäss § 90 des Statutes berechtigt, innerhalb dieser Frist Erinnerungen bezüglich des Voranschlages bei dem Kultusvorstande schriftlich zu überreichen, welcher dieselben in Erwägung zu ziehen hat. Israelitische Kultusgemeinde Wien: Dr. Theodor Lieben Der Präsident: Erster Sekretär. Dr. Alfred Stern. KONKURS. Der Vorstand der Györer isr. Kuitusgemeinde schreibt hiemit auf die durch Ableben frei gewordene Oberkantor-Stelle Konkurs aus. Die Stelle ist mit einem Anfangs-Grundgehalte von K 3000.—, freie Wohnung, ferner laut Dienst-Statuten festgestellten Nebeneinkommen dotirt. Der Oberkantor wird von der Generalversammlung gewählt und nach Ablauf des ersten Probejahres ebenfalls von der Generalversammlung endgiltig aufgenommen. An dem Konkurs können nur Bewerber bis zu dem 40. Lebensalter teilnehmen, die Vorbeter ersten Banges und musikalisch gebildet sind, die die Fähigkeit besitzen, mit Chor und Orgelbegleitung vorzubeten, Bai Kore sind, die den gemischten Chor einzustudieren und zu leiten fähig sind. Dem Offerte sind Zeugnisse der absolvierten Studien, musikalischer Kenntnisse, bisheriger Wirkung, ferner Geburtsschein und behördlich Ärztliches Zeunnis beizufügen. Der Gewählte ist verpflichtet, den Dienst-, Disziplinär- und Pensions-Statuten der Gemeinde sich zu unterwerfen. An dem Konkurs Teilnehmende haben ihre Offerte bis spätestens 15. Februar 1911 Mittags 12 Uhr an das Sekretariat der Gemeinde einzuschiken. Zur Abhaltung von Probevorträgen werden nur Berufene zugelassen und nur Denen werden Beisespesen iu der von dem Vorstand bestimmten Summe vergütet. Der Gewählte hat die Stelle am I. August 1911 anzntreten. Györ am 18. Dezember 1910. Im Namen des Vorstandes der „Györi izraelita hitközsög“: Pollak LbJo8 Josef Perl Sekretär. Präses. Kuitusgemeinde Lomnitz. Konkurs. Bei der Kuitusgemeinde in Lomnitz, Mähren, ist die Stelle eines Vorbeters der zugleich K*np und p*roi tsmw sein muss und auch in ritueller Beziehung Dienste zu leisten hat, zu besetzen. Garantiertes, fixes Einkommen, inklusive Schechita und Stiftungsbezüge K 1400.— jährlich, nebst freier Wohnung und Emolumente. Dieser Posten ist bis 1. Februar 1911 zu besetzen und erhält nur der Akzeptierte die Beisekosten. Befiektanten sollen verheiratet sein. Lomnitz, Mähren, 27. Dezember 1910. Der Kultusvorsteher: ls. Schiller. Konkurs. Bei der Israel. Kultusgemeinde Oornawatra (Bukowina) gelangt die Stelle eines Rabbiners mit einem Jahresgehalte von K 2000.— nebst üblichen Emolumenten zur Besetzung. Befiektanten, die österreichische Staatsbürger sein müssen und den vorgeschriebenen Grad allgemeiner Bildung nachweisen können, haben ihre gehörig instruierten Gesuche spätestens bis 15. Jänner 1911 an den israelitischen Kultusvorstand in Dornawatra einzusenden. Beisespesen werden nur dem Akzeptierten vergütet. Der Kultusvorsteher-Stellvertreter M. Druckmann. Verein znr unentgeltlichen Verpflegung Brustleidender auf dem fände. Wien, I., Neutorgaose 20, Tür 6. Aufnahmsbedingungeii. Znr unentgeltlichen Verpflegung iu BoLnan (Mähren) werden mittellose Brnstleidende aufgenommen, bei denen begründete Aussicht auf Heilung oder Besserung besteht. Kranke, welche das Bett nicht verlassen können, dauernd Fiebernde und Personen, die das 16 Lebensjahr noch nicht erreicht oder das 50. Lebensjahr überschritten haben, sind von der Aufnahme ausgeschlossen. Nach Wien Zuständige oder daselbst Wohnhafte werden vornehmlich berücksichtigt (§ 1 der Vereins-Statuten). Gesuche um Aufnahme sind vom 15. Februar bis längstens 15. April 1911 beim Vereine (I., Neutorgasse 20, Tür 6) einzubringen. Dieselben müssen mit dem Mittellosigkeit«- und einem ärztlichen Zeugnisse belegt sein. Verspätet einlangende Gesuche werden nicht berücksichtigt. Gesnchsformnlarien sind in der Kanzlei des Bothschildspitals, XV >11., Gürtel 97 und im Vereinsbureau, I., Neutorgasse 20, erhältlich. Alle Aufnahmswerber, die ihre entsprechend belegten Gesuche rechtzeitig eingebracht haben, werden zu der im Laufe des Monats April stattfindenden vereinsärztlichen Untersuchung vorgeladen und erhalten nach dieser im Falle der Aufnahme bis längstens 20. Mai 1911 den Aufhahmsschein. Die Vereinspfleglinge geniessen freie Fahrt, sowie während der Dauer der Kurperiode freie Wohnung, Verköstigung, ärztliche Behandlung, Medikamente, Inhalationen, Bäder, Liegekuren und sonstige Kurmittel. Die Kursaison ist in zwei Perioden eingeteilt; die erste währt von Anfang Juni bis Mitte Juli, die zweite von Mitte Juli bis Ende August. Wünsche nm Zuerkennung einer bestimmten Kurperiode werden tunlichst berücksichtigt. WIEN, im Januar 1911. Die Vereinsleitung. Sektor grosser Vortragssaal Woche zu vernieten. Anfragen unter „Sch.“ bei der Administration.

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