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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1910-11-04 · 44 (4.11.1910) · page 15

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
27 (1910)
Issue
44 (4.11.1910)
Date
1910-11-04
Page
– (sequence 15)
Language
German
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Nr. 44 Dr. Blochs Wochenschrift. Seite 735 Blattes, welche nach dem Triester „II Piccolo" abgefaßt war, nicht in allen Stücken dem Wortlaute jenes übrigens sehr umfangreichen Berichtes in dem genannten Blatte entspricht. Bei den notwendig gewordenen Kürzungen des allzu umfangreichen Referates hat auch der Wortlaut mannigfache Veränderungen erleiden müssen. I. B- Der jüdische Verlag tn Köln a. Rhein wird Ihnen die Literatur zur Palästinaklmde Mitteilen können. M. H, 1901 Der. 13. Marcheschwan 1901 war Samstag den 26. Oktober. Notiz. Jüdisches Theater. Regie: M. Siegler. Hotel Stefanie. II., Taborstraße 12. Ab Freitag den 4. November und täglich gelangt zur Aufführung: Ben-Hador, Operette von I. Latainer, Musik von Perlmutter. Samstag 6. November Nachmittagsvorstellung, halbe Preise. Anfang halb 4 Uhr.-ZnU Aufführung gelangt Jehides, Operette von I. Latainer. In Vorbereitung: Die kluge Frau. ISRAELITISCHE KULTUS GEMEINDE WIEN. Z. 1980 ex 1910. Kundmachung betreffend d e Wahlen in den Kultusvörstand und der Vertrauensmänner. Die statutarisch vprgeschriebene Neuwahl von 8 Vorstandsmitgliedern mit sechsjähriger Mandatsdauer*), die erforderliche Ersatzwahl für zwei Vorstandsmitglieder mit vierjähriger Mandatsdauer**) und für, ein Vorstandsmitglied mit zweijähriger Mandatsdauer***), sowie die, Neuwahl von Vertrauensmännern für eine zweijährige Mandatsdauer, findet Sonntag; den 27. November 1910 eine eventuelle engere Wahl statt Sonntag den 4. Dezember 1910 Die Herren Wähler werden-eingeladen, sich an dem oben bezeichneten Tage mit ihrer Wahl-Legitimation an dem auf derselben angegebenen Wahlorte1) persönlich einzufinden. Die Abgabe der Stimmzettel beginnt an jedem Wahltage um 9 Uhr morgens und wird um 2 Uhr nachmittags beendet. Die näheren Bestimmungen enthalten die §§ 5, 6, 7 und 30 des Statutes, sowie die §§ 3, 4, 5, 9’ 10, 15 und 17 der Wahlordnung und die §§.2 und 3 des Kultussteuer-Regulativs. Wien, im Oktober 1910. Der Präsident: I>r.'Alfred Stern Dr.'Theodor Lieben Erster Sekretär. *) Neuwahlen für die Mandatsdauer von sechs Jahren sind vörzunehmen: d) für die Herren: Kais. Rat Siegmund Kauders, Kais. Rät Leopold Langer) phil. et jur. Dr, Markus Spitzer, welche mit Ende Dezember d; j/-infolge Man'datsablauf aus dem Vorstände scheiden, jedoch wieder wählbar sind;' b) für die vor Ablauf des Mandates verstorbenen Herren: Theodor:1 Ritter von G o 1 d s c h m i d t, Emil Horn e r, Oskar Mar m'o r-e k-, Wilhelm P od 1 aik, Wilhelm S-t i a s s n y, **) Ersatzwahlen für die Mandatsdauer von vier Jahren sind vorzunehmen für den aus dem Vorstande ausgeschiedenen Herrn kais. Rat Leopold S a c-h-S; und den verstorbenen Herrn Karl Seligmann. ***) Eine Ersatzwahl für. die Mandatsdauer von zwei Jahren ist vorzunehmeh für den aus dem Vorstande ausgeschiedenen Herrn Dr. Alfred Berg erl - 0 Die Wahlen werden an nachstehenden Orten vorgenommen: Für die Wähler der Bezirke: Innere Stadt:1 Josefstadt und Alsergrund: I., Seitenstettengasse 4. Sekt. A bis K, IX., Müllnerg. 21. Leopoldstadt (links d. Tahorstr.): » L » Z, IX., Seegasse 9. Sekt. A bis K, II:,,Leoppldsg, 29. Meidling, Hietzing, Rudolfs »' L Z, II«, Malzg. 16. heim und Fünfhaus: Leopoldstadt (rechts d. Tahorstr.): XV., Turnergasse 22. Sekt. Abis R, II., Tempelg. 3. Ottakring und Hernals: » S » Z, II., Ferdinandstr. 23. XVI., Hubergasse 8. Landstrasse und Simmering: Währing und Döbling: dH., Untere Viaduktgasse 13. XVIII., Schopenhauerstr. 39 Wieden, Margarethen m Favoriten: Brigittenau: V., Siebenbrunnengasje i. II.. Malzgasse 16. Mariahilf und Neubau: Floridsdorf: VI., Schmalzhöfgässe 3. XXI., Holzmeistergasse 12. Kundmachung. betreffend die von den höherbesteuerten Mitgliedern der Kultnsgemeinde vor zunehmenden Wahlen in den Kultusvörstand und der Vertrauensmänner. Die statutarisch vorgeschriebene von den höherbesteuerten Mitgliedern vorzunehmende Neuwahl von 4 Vorstandsmitgliedern mit sechsjähriger Mandatsdauei*), die erforderliche Ersatzwahl für ein Vorstandsmitglied mit vierjähriger**) und für ein Vorstandsmitglied mit zweijähriger Mandatsdauer***), sowie die Neuwahl von 36 Vertrauensmännern für eine zweijährige Mandatsdauer findet. Mittwoch den 7. Dezember 1910, eine eventuelle engere Wahl Freitag den 9. Dezember 19x0 statt. Die Herren Wähler werden eingeladen, sich an dem oben bezeichneten Tage im Wahllokale, I., Seitenstettengas3e 4, II. St., mit ihrer Wahl-Legitimation persönlich einzufinden. Die Abgabe der Stimmzettel beginnt an jedem Wahltage um 9 Uhr morgens und wird um 2 Uhr nachmittags beendet. Die näheren Bestimmungen enthalten die §§ 5, 6, 7 und 30 des Statutes, sowie die §§ 3, 4, 6, 9, 10, 15 und 17 der Wahlordnung und die §§ 2 und 3 des Kultussteuer-Regulativs. Wien, im Oktober 1910. Dr. Theodor Liehen Dr. Alfred Stern Erster Sekretär Präsident *) Neuwahlen für die Mandatsdauer von sechs Jahren sind vörzunehmen für die Herren: David Ritter von Gntmann, Moritz Edlen von Knffner, Wilhelm Knffner, welche mit Ende Dezember 1. J. infolge Mandatsablaui ans dem Vorstande scheiden, jedoch wieder wählbar sind; feiner für den vor Ablauf seines Mandates aus dem Vorstande ansgeschiedenen Herrn Leopold von Lieben. **) Eine Ersatzwahl für die Dauer von vier Jahren ist vorzunehmen für den aus dem Vorstande ausgeschiedenen Herrn Dr. Josef Breuer. ***) Eine Ersatzwahl für die Mandatsdauer von zwei Jahren ist vörzunehmen für den aus dem Vorstande ausgfschiedenen Herrn Bernhard P 011 a c k Edlen von P a r n a n. Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Wien. Das Wiener medizinische Doktoren-Kollegium verlautbart, dass aus der Dr. Anton Bisenz’schen medizinischen Fakultätsstiftung die aufgelaufenen Interessen von K 168'— zu gleichen Teilen an zwei österreichische, israelitische, unbemittelte Doktoranden der Medizin an der k. k. Universität in Wien zu verleihen sind. Zum Genüsse dieser Stiftung sind vor allem Anverwandte der Familien Bisenz und Grünholz, sie mögen wo immer gebürtig sein, berufen. Von den Nichtverwandten haben die in Nikolsburg, dann die in Mähren überhaupt geborenen Kompetenten den Vorzug vor jenen, welche in anderen k. k. Kronländern gebürtig sind. Die Bewerber haben die bei Stipendiumsverleihungen überhaupt vorgeschriebenen Dokumente und ausserdem eine vom Dekan der medizinischen Fakultät in Wien ausgestellte Bestätigung über die abgelegte erste strenge Prüfung in betreff des dabei erhaltenen Kalküls ihrem Gesuche beizuschliessen und dasselbe beim Wiener medizinischen Doktoren-Kollegium, I, Rotenturmstrasse 19 bis längstens 30. November 1910, 12 Uhr mittags, zu überreichen. Alle nach dem 30. November 1910 einlangenden Gesuche können nicht berücksichtigt werden. Nur die mit einem legalen Armutszeugnisse versehenen Bewerbungsgesuche gemessen die Stempelfreiheit. Konkurs. Bei der Israel Kultusgemeinde in Wodnian, Böhmen, gelangt die Stelle eines Rabbiners der zugleich das Amt des Kantors, Koreh, Religionslehrers und Matrikenführers versieht, womöglich ehestens zur Besetzung. Das mit dieser Stelle verbundene Einkommen beträgt zirka 3500 Kronen jährlich. Anträge von Herren, welche die böhmische Sprache beherrschen, wollen an den gefertigten Vorstand gerichtet werden. Berthold Holub, Kultusvorsteher Hörer der Philosophie und der Theologischen Lehranstalt erteilt in allen Zweigen der jüdischen Wissenschaft Unterricht. Bereitet auch in kürzester Zeit zur Barwizwah vor. Zuschriften unter »Pädagog«, II. Bez., Blnmanergasse, postlagernd. G.

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