Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 27 (1910)
- Issue
- 42 (21.10.1910)
- Date
- 1910-10-21
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 94% known words query
- IRI
…/3020846-3021873-3021916--19671-3044667- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Nr. 42 Dr. Bkochs Wochenschrift. Seite 703 An Misere geehrten P. T. Abonnenten! Wir bitten um rechtzeitige Erneuerung des Abonnements, damit in der'Zusendung des Blattes Stein« Verzögerung eintrete. Zur Einsendung der Beträge wolle man sich der in vorletzter Nummer beigelegten Posterlagscheine bedienen. Da wir im Begriffe sind, neue Adrefischleisen drucken zu lassen, ersuchen wir unsere geschätzten Abonnenten nm Bekanntgabe der .Adressänderungen, eventuell um Richtigstellung von mangelhaften Adressen. Die Administration der „Oesterr. Wochenschrift" IX/1, Hahngaffe 15. Moriz Todesko-Stiftung für Maler, Bildhauer und Operateurs-Zöglinge. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 1000.—. — Bewerbungsberechtigt sind: Mittellose, wohlverhaltene Israeliten, welche in einem der Länder der österreichisch-ungarischen Monarchie geboren sind und sich für die Maler- oder Bildhauerkunst heranbilden oder Operateurszöglinge sind. — Gesuchsbeilagen : Geburtsschein, Mittellosigkeitszeugnis, Frequentationszeugnis und Nachweis der Studienerfolge. — Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Oktober 1910. — Einreichungsstelle: I-, Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). — Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbögen. Wien, 1. Oktober 1910. Dr. Jakob Goldenthal-Stiftung. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 95.—. Bewerbungsberechtigt sind : Rabbinats- und Lehramtskandidaten, welche sich an der Wiener k. k. Universität wissenschaftlich ausbilden. GesuchsbeHagen: 1. Der Nachweis der österreichischen oder ungarischen Staatsangehörigkeit. 2. Der Geburiss. hein. 3. Ein Zeugnis von einem bei einer israelitischen Gemeinde O sterreichs oder Ungarns wirklich fungierenden Rabbiner über den moralischen Lebenswandel des Bewerbers, wie über dessen tüchtiges B - wandeAsAn in der hebräischen und rabbinischen Literatur. 4. Das Armutszeugnis. 5. Der Index oder der Matrikenschein über die Inskription des Bewerbers als ordentlicher oder außerordentlicher Hörer der Wiener k. k. philosophischen Fakultät. 6. Die Bestätigung dreier Professoren dieser Fakultät über den fleissigen Besuch der Vorlesungen durch den Einschreiter. — Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Oktober 1910. — Einreichsteile: I., Seitenstettengasse 4 (Einreichungsprotokoll). — Näheres in den von der Einreichstelie unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbögen. Wien, 1. Oktober 1910. Theobald Uffenheimersche Studentenstiftung. Der Vorstand der Wiener Israel. Ivultusgcmeiiide gibt bekannt, daß bei dem Wiener Magistrate vier Stipendien mit dem Jahresbetrage von je Iv 275.— und zwar je eines an einen Hörer der medizinischen, juridischen und der philosophischen Fakultät der k. k. Universität in Wien, an einen Hörer der k. k. technischen Hochschule in Wien für die Dauer eines Jahres verliehen werden. In diesem Studienjahre sind nur Hörer israelitischen Bekenntnisses anspruchshereclitigt. — Vorzugsberechtigt sind: Bewerber, welche mit dem Stifter verwandt, nach Wien zuständig oder im Bezirke Leopoldstadt, oder in Wien überhaupt, geboren sind. — Dem Gesuche sind beizulegen: Geburts- und Heimatsscheiu, Armuts- oder Mittellosigkeitszeugnis, Maturitätszeugnis, Impfzeugnis, Studiennacbweis und eventuell Nachweis der Verwandtschaft. — Einreichstelle: Magistrats-Abteilung XIII.— Letzter Tag der Einreichungsschrift: 15. November 1910. Heinrich Klingerschs Stiftung zur Unterstützung von Handels- Oder Gewerbetreibenden. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 400.—. — Bewerbungsbereßhtigt sind: in Wien wohnhafte, bedürftige nnd der Unterstützung würdige Handels- oder Gewerbetreibende jüdischer Konfession ohne Unterschied des Geschlechtes. V8Pleibungstag: 12 Jänner 1911. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Nachweis des Betriebes eines Handels- oder Gewerbe-Unternehmens. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 15. Nov. 1910. —• Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungs-Protokoll.) Näheres In den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbögen. Max Schielsche Stiftung. Der Vorstand der Israel. Kultusgemeinde verlautbart hiemit, dass ans dem Erträgnisse dieser Stiftung der Betrag von Kronen 900 am diesjährigen Ghanukafeste an 20 würdige, wahrhaft bedürftige, israelitische Arme, vorzugsweise Familienväter, in Beträgen von mindestens K 29 und höchstens K 80 zur Verteilung zu gelangen hat. Hiebei sind arme Verwandte des Stifters Herrn Max Schiel, gest. in Wien am 8. Dez. 1859, besonders zu berücksichtigen. Die mit dem Geburts- und Armutszeugnisse belegten Gesuche sind bis 15 November 1910 während der Amtsstunden von 9 —12 Uhr im Einreichungsprotokoll der Israel. Kultusgemeinde, I., Seitenstettengasse 4, 2. Stock, zu überreichen. Einschreiter, welche sich auf ihre Verwandtschaft mit dem Stifter berufen, haben ausser dem Geburtsnnd Armutszeugnisse den glaubwürdigen Nachweis über diese Verwandtschaft zu erbringen. Gesuchsblankette werden im Einreichungsprotokolle unentgeltlich verabfolgt. Auszüge aus den Metriken der Wiener Kultusgemeinde sind als Gesuchsbeilagen nicht erforderlich; es genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Gustav Figdorsclie Stipendien. Der Vorstand der Israel. Kultusgemeinde gibt bekannt, daß bei dem Wiener Magistrate für das Studienjahr 1910,11 drei Gustav Figdorsclie Stipendien im Betrage von je Iv 1000.— an je einen armen, durch Fleiß, Sitten und Geistesgaben hervorragenden Hörer der Medizin, der Rechte und Philosophie (Naturwissenschaft) in Wien zu verleihen sind, und zwar wird beteilt je ein Studierender des katholischen, protestantischen oder evangelischen und des israelitischen Bekenntnisses. — Dem Gesuche sind beizulegen: Geburtsschein, Impfzeugnis, Heimatsschein, Arinnts- (Mittellosigkeits-) Zeugnis, Maturitätszeugnis und Studiennachweis. - Einreichstelle: Magistratsabteilung XIII. — Letzter Einreichiuigstag: 20. November 1910. W.en, 15 Oktober 19 0. Der Vorstand der Israel. Kultusgemeinde Wien. Kantor, Prediger n. Religionslehrer 29 Jahre alt, ledig, seit 8 Jahren in deutschen Grossgemeinden mit bestem Erfolg tätig, sucht, da Oesterreicher, entsprechenden Posten in seinem Heimatlande. J. M. Offerten an die Expedition des Blattes. Billigstes jüdisches Antiquariat! E. Baumgarten. Die Juden in Steiermark. Eine histor. Skizze. Brosch, statt K 1.40 nnr K —.50 Dr. J. Fromer. Das Wesen des Judentums. 183 Seiten. Brosch, statt K 3— nur K 1.— Dp. INI. Güdemann. Das Judentum in seinen Grundzügen und nach seinen geschichtl. Grundlagen dargestellt. Brosch, statt K 3 nur K 1.50 Nahida Remy (Lazarus). Das jüdische Haus 322 Seiten. Brosch, statt K 4.80 nur K 1.50 Prof. Dr. M. Lazarus. Treu und Lei. Heden und Vorträge über, Juden und Judentum. Brosch, statt K 7.20 nur K 2.— — Sprüche. Herausgegeb. v. Nahida Lazarus. Elegant drosch, statt K 3.60 nur K 1.20 A, Leroy-Beaulieu. Die Juden und der Antisemitismus. 349 Seiten. Broschiert statt K 4.80 nur K 1.— Das berühmteste Werk über dieses Thema! Prof. Dr. A. Schwarz. Die Frauen der Bibel. 3 Vorträge, gehalt. in der Toynbee-Halle in Wien. Brosch, statt K 1— nur K — 40 Nur zu beziehen durch die Buchhandlnng R. LÖWIT, WIEN l.i Rotenturmstraase 22»