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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1910-10-14 · 41 (14.10.1910) · page 15

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
27 (1910)
Issue
41 (14.10.1910)
Date
1910-10-14
Page
– (sequence 15)
Language
German
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Nr 41 Dr. Blochs Wochenschrift Seite 687 Ignaz: und Rosalia Wolfs Kranken-Unterstütziings-Stiftung. - -Anzahl' der Plätze: Unbestimmt, jedoch nicht unter Iv 50.—. — Bewerbungsberechtigt sind: arme hilfsbedürftige Kranke der israelitischen Kultusgemeinde Wien. — Bevorzugt sind: Unter gleichen Verhältnissen solche Bewerber, welche die Verwandtschaft mit dem stifterischen Ehepaare nachzuweisen vermögen. — Verleihimgstag: 11. Thebet ■= 11. Jänner 1911. — Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Krankheitszeugnis, event. Verwandtechaftsnachweis. — Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Oktober 1910. — Einreichungsstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock. (Einreichungsprotokoll.) — Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbögen. Adolf Ignaz und Julie Marzelline Mautner von Markhofsclie Stiftungen für Wiener Waisenkinder. Der Vorstand der Israel. Kultusgemeinde gibt. bekannt, daß bei dem Wiener Magistrate 16 Stiftsplätze von je Iv 665.— an acht Wiener Waisenknaben und acht Wiener AVaisenmädclien, und zwar je vier an katholische, je zwei an evangelische (A. B. und H. B.) und je zwei an israelitische Waisenkinder durch Verlosung verliehen werden. -- Zur Bewerbung sind berufen: Arme Waisenknaben im Alter von 12 bis 16 Jahren und arme Mädchen im Alter von 10 bis 14 Jahren, die in Wien heimatsberechtigt sind. — Dem vom gesetzlichen Vertreter einzubringenden Gesuche sind beizulffgen: Geburtsschein, Nachweis der Zuständigkeit und der Verwaisung, letztes Schulzeugnis und Vormundschaftsdekret. Einreichstelle: Magistrats-Abteilung XIII. — Letzter Tag zum Ueberreiclien der Gesuche: 31. Oktober 1910. — Verleihungstag: 6. Februar 1911. Jonas Ereiherr von Ivönigswartersche Stipendien für Theologen. Anzahl der Plätze: Zwei im Betrage von je K 890.—. — Bewerbungsberechtigt sind: Hörer jüdischer Theologie der Wiener israel. theol. Lehranstalt, welche den philosophischen Studien an der k. k. Universität Wien obliegen. oder obgelegen sind.— Verleihungstag: 11. Thebet =11. Jänner 1911. (Einreichungsprotokoll.) — Gesuchsbeilagen: 1. Geburtsschein; 2. Nachweis der österreichischen oder ungarischen Staatsangehörigkeit; 3. Maturitätszeugnis; 4. Matrikenschein der k. k. philosophischen Fakultät in Wien; 5. Universitäts-Kolloquienzeugnisse; 6. Zeugnisse über den dermaligen Betrieb theol. Studien; 7. Armutszeugnis. — Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Oktober 1910. — Einreichungsstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock. (Einreichungsprotokoll.) — Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchbögen. Dr. Karl Bauer-Widmung für Rechtshörer. Anzahl der Plätze: Unbestimmt, im Betrage von zus. Iv 1000.—. — Bewerbungsberechtigt sind: würdige unterstützungsbedürftige israelitische Absolventen der Wiener k. k. juridischen Fakultät.— Bevorzugt sind: solche Bewerber, welche sich in den juristischen Seminarübungen hervorragend betätigt haben. — Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Zeugnis über die ^echtshistorische Staatsprüfung, Absolutorium, Seminarzeugnisse, Armutszeugnis. — Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Oktober 1910. — Einreichstelle: I., jSeitenstettengasse 4, II. Stock. (Einreichungsprotokoll.) — Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbögen. Dr. Max Friedländersclxe Heiratsausstattungs-Stiftung für ein armes Waisenmädchen. Anzahl der Plätze: Vier im Betrage von je K 120.—. — Bowerbungsberechtigt sind: arme verwaiste Mädchen jüdischer Konfession. — Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Totenschein, Sittenzeugnis, Verlobungsnachweis. — Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Oktober 1910. — Einreichungsstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock. (Einreichungsprotokoll.) — Bewerberinnen, welche sich vor der Verleihung dieser Stiftung: verehelichen, werden jeden Anspruches an dieselbe verlustig. — Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbögen. Albert Baum-Stiftung für Techniker. Anzahl der Plätze: Zwölf im Betrage von je K 200.—. — Bewerbungsberechtigt sind: junge Leute jüdischer Religion, die sich der Technik widmen. — Bevorzugt sind: die Söhne des stifterischen Bruders, Herrn Simon Baum (für solche Einschreiter beträgt der Stiftsplatz K 600.—. — Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Studienzeugnisse. — Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Oktober 1910. — Einreichungsstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock. (Einreichungsprotokoll.) — Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbögen. Dr. Adolf Sacks-Stiftung für Techniker. Anzahl der Plätze: Vierzehn im Betrage von je K 600.—. — Bewerbungsberechtigt sind: Studierende der k. k. technischen Hochschulen in den im Reichsrate vertretenen Königreichen und Ländern, ohne Unterschied des Glaubensbekenntnisses, welche ihre Vermögenslosigkeit und die Armut ihrer Eltern nachzuweisen vermögen. — Bevorzugt sind: Bewerber, welche bereits im Genüsse dieser Stiftung standen. — Gesuchsbeilagen: Geburtszeugnis,' Heimatsschein, Armutszeugnis, Frequentationszeugnis und Studienzeugnisse. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Oktober 1910. — Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock. (Einreichungsprotokoll.) — Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbögen. Charlotte Ivuffnersche Familienstiftung. Anzahl der Plätze: Unbestimmt, zusammen K 680.—. — Bewerbungsberechtigt sind: arme Verwandte der am 28. Dezember 1896 in Wien verstorbenen Frau Charlotte Kuffner. —- Bevorzugt sind: insbesondere mit der genannten Siifterin verwandte arme Witwen. — Verleihungstag: 23. Thebet — 23. Jänner 1911. — Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, lega'er Nachweis der Verwandtschaft mit der Stifterin, eventuell Totenschein des Gatten. — Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Oktober 1910. — Einreichstelle I., Seitenstettengasse 4, II. Stock. (Einreichungsprotokoll.) — Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbögen. Dr. Ignaz Lemberger Heirats-Ausstattungs-Stiftung für arme verwaiste Mädchen. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 260.—. — Bewerbungsberechtigt sind: arme Waisen nach einem Mitgliede der israelitischen Kultusgemeinde Wien, welche sich zu verehelichen im Begriffe sind. — Bevorzugt sind: Bewerberinnen, welche ihre Verwandtschaft oder Schwägerschaft mic dem sei. Herrn Dr. Ignaz Lemberger oder ihre Zuständigkeit nach Wien auszuweisen vermögen. — Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Totenscheine, Sit- ,te»Zeugnis, Verlobungsnachweis. —- Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Oktober 1910. — Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock. (Einreichungsprotokoll.) — Bewerberinnen, welche sich vor Verleihung dieser Stiftung verehelichen, werden jedes Anspruches an dieselbe verlustig. — - Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbögen. Wien, 1. Oktober 1910. Der Vorstand der isr. Kultusgemeinde Wien. Danksagung. Für die vielen anlässlich des Jahreswechsel von Nah und Fern mir freundlichst gewordenen Beglückwünschungen sage Ich, indem ich dieselben herzlichsi erwidere, auf diesem Wege besten Dank. Dr. Gustav Kolm Kundmachung. Sonntag den I6.0ktober d. J. um 8 Uhr vormittags finden die Einschreibungen für den Barmizwah-Vorbereitungskurs in der Religionsschule, I., Seitenstettengasse 2, 2. Stock statt» Dieser unentgeltliche Kurs ist nur für unbemittelte Schüler bestimmt Wien im Oktober 1910. Der Vorstand. Jüdische Kommilitonen! Ihr alle, die ihr ins HochschnUeben tretet, habet eine folgenschwere Entscheidung zu fällen. Denn die Zeit, die Eurer harrt, erfordert erbitterten Kampf und zähe Ausdauer. Jüdische Studenten! Ihr vertretet die Intelligenz Eures vielgeschmähten Volkes, auf euch lastet eine schwere Verantwortung. Diese grosse Pflicht erfassend, ist die organisierte jüdischnationale Studentenschaft bemüht, dem jüdischen Abiturienten nach Möglichkeit die Wege zu ebnen, ihn vor allem vor den fremdnationalen, unser Volksleben vergiftenden Einflüssen zn bewahren, ihm nochmals einzupragen: »Gedenke, dass Du ein Jude histl“ So fordert denn die organisierte jüdische Studentenschaft Wiens Euch, jüdische Abiturienten, auf, bestimmt zn dem Dienstag, den 18. Oktober, um 8 Uhr, Im »Hotel Post«, Fleischmarkt, stattfindenden AMtmienten-Abend zn erscheinen. Es ist Ehrenpflicht jedes jüdischen Studenten, diesem Rufe Folge zn leisten. Lese- und Redehalle jüdischer Hochschüler in Wien.

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