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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1910-09-09 · 36 (9.9.1910) · page 15

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
27 (1910)
Issue
36 (9.9.1910)
Date
1910-09-09
Page
– (sequence 15)
Language
German
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Nr. 36 Dr. Blochs Wochenschrift. Seile 607 mittag«, zu überreichen uncl müssen mit nachfolgenden Beilagen versehen sein. 1. einem amtsärztlichen Zeugnisse über das mit Kongestionen gegen den Kopf verbundene Herz- und Aortaleiden des Gesuchsstellers und über den Einfluß, welchen dieses Leiden auf die Berufsfähigkeit des Kranken ausübt; 2. einem glaubhaften Nachweise über die' Armut des Bewerbers, worin auch das Alter und das Einkommen der Eltern, Geschwister, eventuell der Kinder wahrheitsgetreu anzugeben ist; 3. mit Dokumenten über Geburt und Zuständigkeit. Die Unterstützung von K 600.— wird auf das Jahr 1911 verliehen und in vierteljährigen gleichen Dekui’sivraten, deren erste am 1. April 1911 fällig wird, ausbezahlt, gegen Beibringung entsprechender Belege, daß die Bedürftigkeit und Berufsunfähigkeit des Stiftlings fortdauert. Bei unverändert bleibenden Verhältnissen haben Bewerber, welche bereits im Genüsse dieser Stiftung stehen, in der Regel den Vorzug. Auszüge aus den Matriken der israelitischen Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich, es genügt vielmehr die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Professor Rosa Goldenthal-Stiftung für arme Witwen. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 22.—. — Bewerbungsberechtigt sind: Arme alte alleinstehende, gebrechliche Witwen jüdischer Religion. — Bevorzugt: Derartige Witwen aus der Eamilie und Verwandtschaft der Stifterin. — Verleihungstag: 13. November 1910 — 11. Oheschwan. — Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Totenschein des Gatten, eventuell Verwandtschaftsnachweis. — Letzter Tag der Einreichungsfrist: 15. September 1910. — Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). — Näheres in den von der Einreichstelle imentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbögen. Siegmund und Regine Kauders’sche Heiratsausstattungs- Stiftung für mittellose jüdische Bräute. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 220.—. — Bewerbungsberechtigt sind: arme jüdische Bräute, und zwar: in erster Reihe: Verwandte des stifterischen Ehepaares Herrn Siegmund Landers und dessen Gattin, Frau Regine, geh. Schlesinger, in erster, zweiter und dritter Linie. — In zweiter Reihe: Verwandte der Familien Dr. Anton Landers aus Lärmend, Ungarn, und Johanna Wolf, verehelichte Landers aus Eisenstadt, Ungarn, Josef Schlesinger aus Tyrnau, Ungarn, und Johanna Neubrunn, verehelichte Schlesinger, aus Trenczin, Ungarn, (in erster und zweiter Linie); in Ermangelung von Bewerberinnen der vorgenannten Kategorien in dritter Reihe: Bräute österreichischer oder ungarischer Staatsangehörigkeit, unter welchen bei gleichen Verhältnissen nach Wien zuständige oder daselbst geborene und bis zur Zeit der Bewerbung in Wien wohnhaft gewesene Einschreiterinnen bevorzugt werden.-— Verleihungstag: 26. November 1910. — Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Heimatsschein, Armutszeugnis, Sittenzeugnis, Verlobungsnachweis, event. Verwandtschaftsnachweis und Meldezettel. — Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. September 1910. — Einreichstelle : Iv Seitenstettengasse 4, H. Stock (Einreichungsprotokoll). — Bewerberinnen, welche sich vor dem Verleihungstage verehelichen, verlieren den Anspruch an die Stiftung. Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbögen. Wien, 1. September 1910. Der Vorstand der isr. Kultusgemeinde, jWien. Vom Bethausvorstande der Israel. Kultusgemeinde für den XVIII. und XIX. Bezirk wird für die diesjährigen hohen Feiertage aushilfsweise ein Kantor für die Sehachrith-Funktionen und ein Tenorist für den Tempelchor aufgenommen. Ansuchen sind schleunigst an den Bethausvorstand für den XVIII. und XIX. Bezirk zu handen des Obmannes, Herrrn Emanuel Hoffmann, XVIII., Karl Ludwigstrasse 27, zu richten. Kundmachung. Es wird hiemit zur Kenntnis gebracht, dass anlässlich der hohen Festtage im Grossen Musikvereins-Saale, I., Dumbagasse 3 Hotel zur Post, I., Fleischmarkt 16 Hotel Continental, II., Taborstrasse 4 wie in den Vorjahren feierliche Gottesdienste statt finden werden. Parteien des Vorjahres, welche anf die im Vorjahre gelösten Sitzkarten auch heuer reflektieren, können dieselben vom 15. September bis inklusive 23. September an der Betsitzkarten-Kassa der Kultusgemeinde, I., Seitenstetteng. 4 I. Stock täglich von 9 Uhr vormittags bis 1 Uhr nachmittags beheben. Ab 26 September a. c. beginnt der allgemeine Verkant und gelangen die nickt im Vorverkaufe behobenen Karten zur Ausgabe. Wien, im August 1910. Der Vorstand der Israel. Knltnsgemeinde Wien Israelitische Kultusgemeinde Wien. Kundmachung. Die Betsitzkarten, die von den bisherigen Inhabern bis nun nicht erneuert wurden, gelangen ab 1. September a. c. zum allgemeinen Verkaufe und zwar: fflr den Geueinde-Tempe! Stadt 8eiteB3tett8BgM3e 4. „ „ „ „ Fünf bans XV., Turnergasse 22. „ „ „ „ Ottakring XVI., Hubergasse 8. „ „ „ „ Währing XVIII., Schopenbauerstr. 39 „ „ „ „ Floridsdorf XXI., Holzmeisterg. 12. Der Kartenverkauf findet täglich, mit Ausnahme von Samstag, in der Zeit von 9 Uhr vorm, bis 2 Uhr nachm, statt. Wien im September 1910. Der Vorstand der isr. Kultusgemeinde Wien. Danksagung. Für die mir anlässlich der Allerhöchsten Auszeichnung von zahlreicher Seite zngekommenen Gratulationsschreiben beehre ich mich, auf diesem Wege meinen aufrichtigsten Dank abzustatten. Oberkantor M. Schorr, Wien. Die glückliche Geburt eines Sohnes zeigen allen Verwandten und Freunden anf diesem Wege an Rabbiner Dr. A. L. Mandel u. Frau, Wien X. Israelitisch-theolog. Lehranstalt in Wien Das Schuljahr 1910/1911 nimmt Donnerstag den 27. Oktob. seinen Anfang; die Aufnahme-Prüfungen, zu welchen nur die früher schriftlich Angemeldeten zugelassen werden können, finden Donnerstag den 27. und Freitag den 28. Oktober statt. Die Vorlesungen beginnen Sonntag den 30. Oktober. Wien, Juli 1910. Kuratorium der israel.-theologischen Lehranstalt in Wien. Hebräisehe Wandtabellen. » Zum nächsten Schuljahre ist die fünfte Auflage meiner Wandtabellen als Hilfsmittel zur Leselehre meiner Fibel erschienen. Der Inhalt der 15 Tabellen korrespondiert genau mit dem Inhalte der ersten 15 Seiten der Fibel (I. Teil), was den Unterricht wesentlich erleichtert. Preis der Tabelle samt Leitfaden 5 Kronen. Bezugsbedingnisse wie bei meinen andern Lehrmitteln Rudolf Fuchs, 11.» Komödieng. 6. Vereins-Zahnarzt Dr. Max Weisz. Wien) II.) Circusgasse 47. 1178 Ordination von 9—6. Telephon 18399.

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