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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1910-08-12 · 32 (12.8.1910) · page 16

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
27 (1910)
Issue
32 (12.8.1910)
Date
1910-08-12
Page
– (sequence 16)
Language
German
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6ette 644 De. Blochs Wochenschrift. Rr. 82 F. D. Lord Fisher, der gewesene erste Seelord der englischen Marine, der Schöpfer des Dreadnought - Typs, ist ein Jude. Bon dem Posten eines Kapitäns des „Excellent" bis zu dem 'eines Oberkommandanten des Mittelmeergeschwaders ist ein langer Weg und von diesem Kommando zum Amte eines Ersten Seelords der Admiralität ein großer Schritt. Lord Fisher ist diese Bahn gegangen, die nicht leicht einzuholen ist. Lord Fisher hat außerdem noch eine FMe von Reformen in der britischen Flotte durchgesetzt; das System der sogenannten Nucleusbesatzungen, die Einrichtung des Kriegsrates, die Besserung der Soldsätze für die unter Deck beschäftigten Mannschaften. die Einrichtung von Backereien auf den Kriegsschiffen, ein neues ausgedehntes Verproviantierungssystem. Alles dies verdankt die britische Flotte diesem rastlos schaffenden Seemann, der, mit einer starken Gegnerschaft arbeitend, mit dem Mut der Ueberzeugung und beseelt von einem seltenen Pflichtgefühl Alles durchzusetzen wußte, was er als gut und richtig erkannt hatte. — Daß auch der Honvedminister in Ungarn ein geborner Jude ist, können die Antisemiten derzeit schwer verwinden. Berichtigung. Wir berichtigen gerne, daß Herr B. Weiß, welcher im Berichte aus Wiener-Neustadt, in Nr. 30 unseres Blattes, über das Leichenbegängnis des Herrn Jg. Schischa irrtümlicherweise als Rabbiner-Stellvertreter bezeichnet wurde, „Rabbiner" der israel. Kultusgemeinde Wr.-Neustadt ist. Die Redaktion. Zur gefälligen Beachtung! Wirersuchen diejenigen unserer Abonnenten, welche noch mit der Abonnementsgebühr im Rückstände sind, Konkurs. Bei der israelitischen Kultusgemelnde in Polna ist die Stelle eines - Rabbiners >., .—: der zugleich Kantor, Koreh, geprüfter Religionslehrer, auch Matrikenführer ist, der böhmischen und der deutschen Sprache vollkommen mächtig ist, sofort, eventuell in 3 Monaten zu besetzen. Mit diesem Posten ist ein fixer Jahresgehalt von 2400 Kronen, in Worten zweitausendvierhundert Kronen, nebst freier schöner Wohnung, Remuneration für den Religionsunterricht an Volksuni Bürgerschulen und üblichen Emolumenten verbunden. Bewerber haben ihre mit beglaubigten Zeugnisabschriften belegten Gesuche bis zum 15. August an den KultUSVOrSteher Herrn Hermann Basch In Polna zu richten. Reise3pesen werden nur dem Akzeptierten vergütet. Polna, 31. Juli 1910. Hermann Basch Kultusvorsteher. Ein Vereinssekretär wird gesucht. Für einen sehr grossen Wiener jüdischen Wohltätigkeitsverein wird ein intelligenter, in Vereinsangelegenheiten versierter Mann zum baldigen Eintritt gesucht. Bewerber darf nicht über 60 Jahre alt sein und müssen ihm ausgesprochen gute Referenzen zur Verfügung stehen. Offerte und Gehaltsansprüche sind an die Administration dieses Blattes unter „Vertrauenswürdig" zu richten. die zur Einhebung derselben von uns versendeten Postaufträge gefälligst honorieren zu wollen. Die Administration. Vereins-Zahnarzt Dr. Max Weisz. Wien, II., Circusgasse 47. Ordination von 9—6. Telephon 18399. Adilf Skrtirtasche Wohltätigkeits-Stiftung, Hoileschau. Am 38 Mal (26. September 1910), als dem Sterbetage des sei. Herrn Adolf Skrainka, gelangen aus obiger Stiftung zwei Stipendien ä 200 K, abzüglich der Insertionskosten, an 2 würdige and bedürftige Hochschüler der Universität oder der technischen Hochschule aus Holleschau zur Verleihung. Verwandte der Familie Skrainka werden in erster Linie berücksichtigt. Bewerber um diese Stipendien haben ihre mit den Nachweisen der Verwandtschaft, beziehungsweise der Zuständigkeit nach Holleschau, der Würdigkeit, Bedürftigkeit und der ordnungsmässig zurückgelegten Kolloquien oder Prüfungen belegten Gesuche bis 31. August 1910 beim gefertigten Kultusvorstande zu überreichen. Verspätet überreichte oder nicht gehörig belegte Gesuche finden keine Berücksichtigung. Hoileschau am 10. August 1910. Der Kultusvorsteher: Carl Beer. Konkurs. Bei der gefertigten Kultusgemeinde ist die Stelle eines musikalischen » » Kantors zu besetzen. Bewerber, österreichische Staatsbürger, die das 35. Lebensjahr nicht überschritten haben, mögen ihre mit Zeugnissen, einem genauen Curriculum vitae, Photographie u. Gehaltsansprüchen belegten Gesuche bis 31. August einsenden. Nur Berufene werden zum Probevortrage zugelassen und nur dem Akzeptierten werden die Reisekosten ersetzt. Israel. Kultusgemeinde Bisenz am 6. August 1910. Der Kultusvorsteher: Jösef Purst. Bel gutbürgerllcher jüdischer Familie wird ein 13—16 jähriger Student in Quartier und ganze Verpflegung gegen mässige Zahlung genommen. Gef. Zuschriften unter „J. Ü.“ postlagernd IX., Porzellangasse. G. Ztttn Besinne des neuen Schuljahres. In einem distinguierten Hause, in einer Gymnasialstadt, V/a Stunden von Wien, wird, da 'grössere Wohnung mit disponiblem Zimmer vorhanden, ein Mittelschüler bei Toller Pension aufgenommen. Gemütlicher Familienanschluss, gewissenhafte Ueberwachung und geistige Anregung. Gefällige Auskunft durch Herrn Dr. 8. Gross, Rabbiner In Lundenburg. Die bestrenommierte Strang 22 Restauration des emer. Rabbiners I. BI. SCHWARZ befindet sich jetzt in den modernst eingerichteten Sälen im I. Stock .-a-viä York). Budapest, Elisabethring 10-12 '.LL Y3 pDaa nni 1:0: unbvipn D'am*n o»pnaion D'inn W22 plBpB DW ^2 ^28' ,11X0 121*? Tim 8T.1 ^22» pKYlttf '22 pW 'imo 21.N bv niwon M-W. Kaufmann kauft und verkauft BÜCHER kauft und verkauft Leipzig, Brühl 65. ———ß Angebote erbeten. Kataloge gratis u. franko. Samuel W.Pascheles&Sohn Verlagsbuchhandlung, Prag, Zeltnergasse 4, nächst Bing. — ■ Verlangen Sie nur — —= Pascheles’ isr. ill. Volkskalender soeben im 58a Jahrgange erchienen. Beliebtester isr. Volkskalender mit reichhaltigem Inhalte. Gegen Einsendung von 60 h in Briefmarken franko. Prof. Furst’s illustr. 5 Mrr jKoses mit über 230 Illustrationen, in hochelegantem Prachiband statt K 12.— nur K 10.—. Hervorragendes Barmizwah-Geschenk! Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: Dr. Josef S. Bloch. — Druck von L. Beck L Sohn, Wien, VH.

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