Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 27 (1910)
- Issue
- 21 (27.5.1910)
- Date
- 1910-05-27
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 95% known words query
- IRI
…/3020846-3021873-3021895--19314-3044289- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Nr. 21 Seite 367 Dr. Blochs Wochenschrift. „Cafe Blau". Prof. Bamberg in Budapest gehört der Wischen Gemeinschaft langst nicht mehr an. „Nationaljude". Die Meldung war in der Zeitschrift „Das Volk" zu lesen. Nach diesem Berichte hat Herr Abg. Dr. Straucher bei dem „Großen jüdischen Meeting" in Krakau bei Gelegenheit der national-jüdischen Delegiertenversammlung dem Redakteur einer ebenfalls national-jüdischen Zeitung, welche die Politik Dr. Strauchers in der Bukowina zu kritisieren wagte, das feierliche Wort zugerufen: „Ich werde Ihre Leute schon aus der Bukowina hinausexportieren." Der russische Machthaber in Kiew redet nicht anders. S. N. Ueber ärztliche Honorare zur Zeit Hamurabis wurden folgende Ermittlungen aus den Keilinschriften sichergestellt: Im allgemeinen sollte sich das Honorar für den Arzt je nach dem Stand des Leidenden richten. So wurde eine Operation an einem Edlen, an einem Fürsten. h>öher bewertet, als eine an Sklaven vorgenomurene. Lebensgefährliche Operationen, insbesondere Augenoperationen, wurden in Babylon in einer Höhe honoriert, die einem zweijährigen Arbeitereinkommen entsprach. Aber freilich mußte die Operation erfolgreich gewesen sein; anderenfalls hatte der Chirurg sein Mißgeschick oder sein Verschulden mit dem Verluste eines Fingers zu büßen. War der erfolglos Operierte ein Sklave, so hatte der Arzt für Ersatz zu sorgen. Diese kulturgeschichtlich doch recht iuteressanten Einzelheiten hat die „Medic. Klinik" dem „Journal of the America Medical Association" entnommen. Bei der israelitischen Knltnsgemeinde Djakovo (Slavonien) ist mit 1. August t. J. die Stelle des -- I. Kantors , der auch tnipi pni2l am® sein muss, zu besetzen. Reflektiert wird auf eine tüchtige, musikalisch gebildete Kraft mit schöner Stimme, welche die Befähigung zur Schulung eines Tempelchoies und zur Leitung des Gottesdienstes mit Orgelbegleitung besitzt. Mit dieser Stelle ist ein Fixum von K 2000 verbunden. Bewerber, nicht über 40 Jahre alt, wollen ihre Gesuche n. fifep, wie auch alle sonstigen Zeugnisabschriften über Alter, bisheriges Wirken, ihrer Befähigung und dem Stande ihrer Familie bis längstens 15. Juli 1. J. an den gefertigten Vorstand gelangen lassen. Nur dem Akzeptierten werden Reisespesen vergütet. Der Schriftführer: Der Vorstand der isr. Kultusgemeinde: Josef Herzier. Adolf Kohu. 124t Konkurs. Für den Tempel im XX. Bezirke wird ein musikalisch geschulter II. Kantor mit schöner Tenorod. Basstimme gesucht, welcher auch Baal-Koreh sein und die Agenden des Chordirigenten versehen soll. Reflektanten, welche nicht älter als 30 Jahre sein sollen, haben ihre adjustierten Gesuche bis längstens 12. Juni d. J. an den Obmann Hermann Eltbogen, XX., Rafaelgasse 12, zu richten Gehalt nach Uebereinkommen. Reisespesen werden nur dem Akzeptierten vergütet. .__ Konkursaussehreibung. Talmud-Thora-Vereins-Volksschule mit Oeffentl. für Knaben Wien, II., Malzgasse 16. Mit Beginn des Schuljahres 1910/11 gelangt die Stelle eines Volksschullehrers mit den systemisierten Bezügen zur Besetzung. Nach einjähriger zufriedenstellender Dienstleistung tritt dasDefinitivum ein. Gefordert werden streng religiös-sittlicher Lebenswandel und Kenntnisse im Hebräischen. Gesuche mit Geburts- und Heimatsschein und Verwendungszeugnissen, sowie mit Zeugnissen einer inländischen deutschen Lehrerbildungsanstalt bis 15. Juni an den Vorstand unter Angabe des Familienstandes. Alle jüdisehen Portiere und Hausbesorger werden zur Gründung eines jüdischen Portiervereines dringend ersucht, ihre Namen und Adressen an Portier Zerkowitz, I., Seitenstetteng. 4, umgehend bekanntzugeben. G. Karlsbader Kurhauswohnung. Ein schönes Zimmer im I. Stock, mit 2 Betten, Kaiser Franz Josefstrasse, Haus Orion, bei israelitischer Familie, an Kurgäste zu vermieten. Zuschriften an Ludwig Kettner, Konsulatssekretär, Karlsbad, Telephon 308. Israelitische Kultusgemeiude Wien. Wien, Mai 1910. Z. 2580 ex 1910. Kundmachung Die Privatisten-Prüfungen aus israelitischer Religion für Schüler (Schülerinnen) an Volks- und Bürgerschulen finden für das II. Semester des Schuljahres 1909/10 nach folgender Einteilung -statt. Für Schüler (Schülerinnen) wohnh. i. Bez. Tag und Stunde der Prüfung Ort der Prüfung I., H., XI. XX. Sonntag 29. Mai \ „ 5. Juni I bon „ 12. „ } 9-10 n 10. „1 Rhr „ 26. „ ' Die Prüfungen für Schüler (Schülerinnen), welche öffentliche Schulen besuchen, finden erst vom 12. Juni an statt. l., Seitenstettengasse 4 (Parterre links) III. bis inkl. X.unb XIX. für Bürgerschüler (Schülerinnen) Mittwoch, lö.Juni^ für Volksschüler (Schülerinnen) Freitag, II.JunK Dienstag,21. „ Ivon 2—4 Freitag, 24. „ [ Uhr Dienstag, 28. „ f I., Seitenstettengasse 2 II. Stock (Religionsschnle)! XII.-XV. Dienstag, 31. „ ) Ul)t XV., Tnruergasse 22 (Gemeindehaus) XVI. u. XVII. Sonntag, 19. Juni von 11 bis 12 Uhr XVI., Hubergaffe 8 (Gemeindehaus) XVIII. Freitag, 3. Juni Ivon 5—6 „ 10. .. j Uhr XVIII., Schopenhauerstraße 39 (Gemeindehaus) XXI. Floridsdorf Sonntag. 19. Juni von 10—11 Uhr XXI. Holzmeistergaffe 12 (Gemeindehaus) Die Prüfungstaxe beträgt 6 Kronen und wird im Vorhinein an der Kassa der israelitischen Kultusgemeinde, I., Seitenstettengaffe 4, bezw. bei der entsprechenden Amtsleitung im XV., XVI., XVIII. und XXI. Bezirke zwischen 9 und 12 Uhr entrichtet. Die Quittung ist dem Examinator vorzulegen. Der im I. Semester gelöste Erlagschein über die Prüfungstaxe gilt auch für das H. Semester des laufenden Schuljahres. Da nur eine geringe Anzahl von Schülern an einem Prüfungstermine geprüft werden kann, wird dem p. t. Publikum im eigenen Jntereffe dringendst empfohlen, die Prüfung in der betreffenden Kanzlei vorher anzumelden. Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Wien. Konkursausschreibung. An dem mit dem Öeffentlichkeitsrechte versehenen alfg. österr. isr. Taubstummen-institute in Wien, IH., Rudolfsgasse 22, sind mit Beginn des Schuljahres 1910/11, d. i. 15. September 1910 zwei Lehrstellen zu besetzen. Das Anfangsgehalt beträgt 1200 Kronen per annum. Bewerber oder Bewerberinnen, welche den Befähigungsnachweis oder das Reifeprüfungszeugnis für allgemeine Volksschulen besitzen, wollen ihre mit Zeugnissen und Qualifikationen belegten Gesuche bis längstens 10. Juni d. J. an die gefertigte Direktion III., Rudolfsgasse 22, einsenden. Wien im Mai 1910. Die Direktion des allg. österr. isr. Taubstummen-Institutes. -r: BAD HARZBURG im Pension, Parkhans, 53 Salons und Familien-Dependance, Schloss Prinzenhof mit 28 Salons. — Streng rituelle Häuser I. Ranges unter Rabbinats-Aufsicht, an schönster Waldlage. — Geöffnet April bis Oktober. Prospekte gratis. Max Hecllt« Jeden Samstag in eigener Synagoge Gottesdienst»