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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1910-05-20 · 20 (20.5.1910) · page 15

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
27 (1910)
Issue
20 (20.5.1910)
Date
1910-05-20
Page
– (sequence 15)
Language
German
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Nr. LO Dr. Blochs Wochenschrift. Seite 3L1 Israelitische Kultusgemeinde Wien. Z. 1213 ex 1910. Wien, im Mai 1910. Kundmachung betreffend die Konfirmation der Mädchen in den Gemeinde-Tempeln. Die diesjährige Konfirmation findet statt: I Bezirk, Stadttempel, Seitenstettengasse 4, Sonntag den 22. Mai um 10 Uhr vormittags. II. Bezirk, Leopoldstädter-Tempel, Tempelgasse 3, Donnerstag den 26. Mai um 10 Uhr vormittags. XV. Bezirk (Fünfhaus), Turnergasse 22, Sonntag den 22. Mai um 7aI0 Uhr vormittags. XVI. Bezirk (Ottakring), Hnbergasse 8, Sonntag den 22. Mai um 9 Uhr vormittags. XVlil. Bezirk (Währing), Schopenhauerstrasse 39, Donnerstag den 26. Mai um 72I2 Uhr vormittags. XXL Bezirk (Floridsdorf), Holzmeistergasse 12, Sonntag den 29. Mai um 10 Uhr vormittags. Der Eintritt in den Stadt- und Leopoldstädter-Tempel kann wegen Raummangel nur gegen Abgabe der Eintrittskarten gestattet werden. Die Plätze für die Verwandten der Konfirmandinnen bleiben nur bis V4IO Uhr reserviert. Der Vorstand. Ettel Goldschmidt Stiftung für israelitische Bautechniker. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 1000. — Bewerbungsberechtigt sind: israelitische Techniker des Baufac es, welche die Studien an der k. k. technischen Hochschule in Wien mit Auszeichnung absolviert haben und sich zum Zwecke der höheren technischen Ausbildung an eine vorzügliche, auswärtige Fachanstalt oder auf eine Studienreise begeben wollen. — Gesuchsbeilagen : Geburtsschein, Mittellosigkeitszeugnis, Nachweise betreffend die mit Auszeichnung absolvierten Studien. — Auszahlung des Stiftungsbetrages: Dieselbe wird an jenem Orte des Auslandes vorgenommen werden, an welchem sich der mit dem Stipendium bedachte Bewerber behufs Erreichung des angestrebten Zweckes nach erfolgter Verleihung begeben wird. — Letzter Tag der Einreichungsfrist: 15. Juni 1910. — Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, 11. Stock (Einreichungsprotokoll). — Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbögen. Salomon Altmann Waisenstiftung. Anzahl der Plätze: Zwei im Betrage von je K 63. — Bewerbungsberechtigt sind: elternlose, arme, israelitische Waisen ohne Unterschied des Geschlechtes, welche das 15. Lebensjahr noch nicht überschritten haben, a) mit der Familie des Stifters Herrn Salomon Altmann verwandt sind oder b) aus Oesterreichisch- Schlesien stammen oder c) von Mitgliedern der Wiener israelitischen Kultusgemeinde abstammen. Bewerber der unter a) und b) angeführten Kategorien gemessen den Vorzug. — Verleihungstag: 8. August 1910. — Gesuchsbcilagen: Geburtsschein, Totenscheine, Armutszeugnis, Sittenzeugnis, letztes Schulzeugnis, eventuell Bestätigung des Chefs oder Lehrherrn über zufriedenstellende Verwendung. — Letzter Tag der Einreichungsfrist: 15. Juni 1910. — Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). — Näheres In den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbögen. Jakob Loewy’sche Stiftung für den Israel. Tempel in der Inneren Stadt in Wien. Anzahl der erledigten Stiftplätze: Einer im Betrage von K 50.—. je für ein halbes Jahr. — Bewerbungsberechtigt sind: arme Israel. Männer, welche sich über ihre Ajmut und einen religiös-sittlichen Lebenswandel auszuweisen vermögen und die Verpflichtung übernehmen, das ganze Jahr hindurch an jedem Wochentage morgens und abends zur bestimmten Stunde dem Gottesdienste im israel. Tempel in der inneren Stadt in Wien vom Anfänge bis zum Ende beizuwohnen, sowie am Sterbegedächtnistage des Stifters Jakob Loawy, das ist jeweils am 1. Ijar, und an jenem sanier Gattin Babette Loewy, das ist jeweils am 12. Schebat, das Kadischgebet zu verrichten. — Bevorzugt sind: Verwandte des am 7. Mai 1864 zu Wien verstorbenen Stifters, wobei unter mehreren konkurrierenden Verwandten die Nähe des Grades, die grössere Bedürftigkeit und schliesslich das höhere Alter den Ausschlag geben sollen. — Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Bestätigung des Babbinates über den religiösen, sittlichen Lebenswandel des Bewerbers, eventuell Nachweis der Verwandtschaft mit dem Stifter. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 15. Juni 1910. — Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II, Stock (Einreichungsprotokoll der Israel. Kultusgemeinde). Wien, 15. Mai 1910. Das Stiftungskuratorium. Sigmund von Wertheimstein’sche Stiftung. Am 18. Juni 1. J., als am Sterbetage des Sigmund Edlen von Wertheimstein, gelangen die Interessen dieser Stiftung als Prämien an die sittlichsten und fleissigsten Gesellen zur Verteilung. Bewerber am diese Prämien haben ihre stempelfreien, mit Arbeitsnachweis belegten Gesuche bis 10. Juni 1. J. dem Vereine zur Beförderung der Handwerke unter den inländischen Israeliten, Wien, IX., Grünethorgasse 26, einzusenden. Barmizwafeier. Samstag den 21. d. M., um %/tB Uhr früh, findet in der Schiffschul die Barmizwafeier des Richard Leitner, Sohn .des Herrn Heinrich Leitner, Beamter der Firma Leopold Landeis A. G., statt. Sämtliche Verwandte und Freunde der Familie werden znr selben höflichst eingeladen. Gratulationen werden am selben Tage, 3 Uhr nachmittags, in der Wohnung, II., Grosse Schiffgasse 21, entgegengenommen. Klonlsuxs. Bei der israelitischen Kultusgemeinde Djakovo (Slavonien) ist mit l. August 1. J. die Stelle des I. Kantors der auch *nipi ptni tarw sein muss, zu besetzen. Reflektiert wird auf eine tüchtige, musikalisch gebildete Kratt mit schöner Stimme, welche die Befähigung znr Schulung eines Tempelchores und zur Leitung des Gottesdienstes mit Orgelbegleitung besitzt. Mit dieser Stelle ist ein Fixum von K 2000 verbanden. Bewerber, nicht über 40 Jahre alt, wollen ihre Gesuche n. mbap, wie auch alle sonstigen Zeugnisabschriften über Alter, bisheriges Wirken, ihrer Befähigung und dem Stande ihrer Familie bis längstens 15. Juli 1. J. an den gefertigten Vorstand gelangen lassen.. Nnr dem Akzeptierten werden Reisespesen vergütet. Der Schriftführer: Der Vorstand der isr. Kultusgemeindo: Josef Herzier. Adolf Kohn. Konkurs. Wir akzeptieren per 1. Juli a. e. einen womöglich ledigen Vorbeter, Koreh and Schochet. Fixer Gehalt K 1020 samt einem kleinen, zirka K 200.— betragenden Nebeneinkommen. Gesuche sind sogleich an den Kuliusvorstanfl zn richten-. Isr. Kultusgemeinde Pirnitz hei Iglan, im Mai 1910. Für unbemittelte, aber würdige Knaben sind noch einige Freiplatze im Kars zur Vorbereitung für die Aufnahmeprüfung an Mittelsehnlen zn besetzen. Anmeldung b. Ende d. M. beim Schulleiter JnliUS Muschel, II., Grosse Sperlgasse 41, und IX., Grüne Thorgasse 26. G. Eine tüchtige, erfahrene Vßscheferwahteria und Handarbeitslehrerin, Israelitin, ab 1. August für grösseres Institut gesucht. Offerte unter „J. L.“ an die Expedition d. Bl. Schriftsetzer sucht Posten wo er Samstag nicht arbeiten braucht, auch Provinz. Adresse : Grünwald, Wien, II, Nordbahnstrasse 34. 8. Ullmann 'i>-u 1»= Restauration Am küsse des Semmering Anerkannt vorzügliche Küche, zivile Preise, gute Bedienung. Vereins-Zahnarzt Dr. MaxWeisz. Wien, II., Circusgasse 47. 1178 Ordination von 9—6. Telephon IU399.

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