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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1910-04-08 · 14 (8.4.1910) · page 14

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
27 (1910)
Issue
14 (8.4.1910)
Date
1910-04-08
Page
– (sequence 14)
Language
German
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Seite 246 Dr. Blochs Wochenschrift. Nr. 14 Eine neue Form des Plan von Wien. Gerade zur rechten Zeit, zum bevorstehenden erhöhten Fremdenverkehr anläßlich der Jagd- AuSstellung in Wien, erschien soeben ein ganz neuartiger „Bezirks- Taschen-Plan und Führer von Wien in Buchform" (Verlagsbuchhandlmrg Moritz Stern, Wien, VI. Bezirk, Preis K 1*50), der in 21 einzelnen Kartenblattern die sämtlichen Bezirke Wiens in bequemster Weile dem Fremden zur Orientierung darbietet. Ein Uebersichtsplan und ein Führer durch Wien, alles im geschmackvollen und praktischen Taschenformat ergänzen den einem Bedürfnisse entsprechenden Plan in wertvoller Weise. Es ist zweifellos, daß sich dieses handliche Büchlein bald überall einbürgern wird, zumal es bereits in allen Buch- und Papierhandlungen Mens zu haben ist. Kriefirastr«. D. F. in Pilsen. Daß ein israel. Frauen- und Madchenverein m Beneschau anläßlich des Purimfestes einen Unterhaltungsabend veranstaltete und dessen Reinerträgnis dem Hußfonds widmete, ist nicht bloß ein schlechter Purimscherz, sondern eine traurige Golusblüte. „MMtanS". Herr M. F r ü h l i n g, Verfasser des Artikels: „Die Juden in der österr.-ung. Armee" wohnt Wien, I., Wipplingerstraße 15, Tür 18; an ihn wollen Sie Ihre Mitteilungen zusenden. Notiz. K. k. priv. A88icurazioni Generali. Aas dem am 17. März 1910 der Generalversammlung erstatteten Berichte der Zentral-Direktion der k. k, priv. Assicorazioni Generali zu den Rechnungs-Abschlüssen pro 1909, dem 78. Betriebsjahre, geht hervor, dass die Garantiemittel der Gesellschaft im abgelaufenen Jahre um K 20,676.370 26 gewachsen sind und am Jahresschlüsse die Höhe von K 366,829.741*68 erreicht haben. Auch im Jahre 1909 hat sich der Lebensversicherungszweig der Anstalt in sehr erfreulicher Weise erweitert, ln der Feuer-Versicherung und dem mit dieser vereinigten Geschäftszweige, der Einbruchsdiebstahl-Versicherung, war die Geschäftsentwicklung gleichfalls eine anhaltend günstige. DenRechnungsabschlüssen sind im Wesentlichen folgende Daten zu entnehmen: Die Prämien-Reserven der Lebensversicherungs-Abteilung betragen K 304,144.877 43, d. i. um EL 20,902.175*14 mehr als im Vorjahre und beziehen sich auf K1.034,103-236*09 Kapital und auf K 1,955.478*64 Rente. Die Reserve für schwebend gebliebene Schäden beträgt K 5,870.197*40. Zur Deckung der am Bl. Dezember 1909 laufenden Risken wurde für die Feuerversicherung eine Prämienreserve von K 13,658.715 83 (gegen. K 13,079.112 08) und für die Transportversicherung K 190.0/3*55 zurückgestellt Die Prämienscheine und die in nachfolgenden Geschäftsjahren einzuhebenden Prämien aus den Feuer- und Einbruchsversicherungs-Branchen betragen E 127,799.977*76 gegen E 122,089.054*94 am Schlüsse des Jahres 1908, und blieben aus der bilanzmässigen Abrechnung gänzlich ausgeschieden. Die Gewinnreserve beträgt K 6,800*000* —. Die Reserve für Kursschwankungen beträgt E 14,920.830*43. Die Immobilienreserve beträgt E 1,413.602*84. Unbeschadet der alljährlich zu Lasten des laufenden Geschäftes bewerkstelligten Abschreibungen von Verlusten auf uneinbringliche Ausstände besteht ein abgesonderter, bisher noch nicht in Anspruch genommener Reservefonds von K 160.000*— für dubiose Aasstände. Die Gesellschaft gewärtigt an jährlichen Prämien nebst Zinsen über E 95,000.000*— aus sämtlichen Zweigen. Durch die im Jahre 1909 für Schäden bezahlten E 38,650.375*41 erreicht die Summe der seit Bestehen der Gesellschaft vergüteten Schäden die Höhe von E 977,344.967*32. Jüdisches Theater. Regie M. Siegler. Hotel „Stephanie", IL, Taborstraße 12. Letzte Woche. Freitag den 8. April: „König Lear" von I. Gordin. Herr Reißmann in der Titelrolle. Samstag den 9. April: „Die jüdische Neschome" von I. Gordin. Herr Siegler in der Titelrolle. Sonntag den 10. April: „Bar Kochda" von A. Goldfaden. Herr Siegler in der Titelrolle. Montag den 1L April Benefize des Kapellmeisters Herrn Leon Graff und der Herren Mestel und Spiwäkoff. Zur Aufführung gelangt: „Die Sedernacht" von Latainer. Herr Reißmann als Salman Cohn. Dienstag den 12. April: Letzte Vorstellung, veranstaltet vom „Hasom i r", Verein zur Förderung jüdischer Kunst und Literatur. Zur Aufführung gelangt: „Die New eile" von Peretz Hirschbein. Wir ersuchen unsere geschätzten Abonnenten um rechtzeitige Einsendung der laufenden AbonnementsgebLhr, damit die Zusendung des Blattes Konkurs. Die israel. Eultusgemeinde in Mähr.-Weisskirchen beabsichtigt, die Stelle eines Tempeldieners (Schames) zu besetzen. Verlangt wird, dass derselbe die Funktionen eines Schächters und Bandek versieht, ferner an Wochentagen vorbetet und im Verhinderungsfälle des Oberkantors auch an Sabbatheu und Feiertagen den Gottesdienst versehen kann. Reflektiert wird nur auf einen jungen, ledigen Mann, der österreichischer Staatsbürger ist. Gehalt K 800 jährlich und freie Wohnung. Offerte sind zu richten an den Vorstand der israelitischen Eultusgemeinde Mähr.-Weisskirchen. Der Vorstand: S. Kober. Konkurs. Bei der israel. Eultusgemeinde Marienbad gelangt die Stelle eines Gemeindebeamften (Schames), der Schochet, Koreh und Bodek sein muss, zur Besetzung. Fixer Gehalt K 1500 K 100 Teuerungsbeitrag nebst üblichen Emolumenten. Gesuche sind bis längstens 15. April einzureichen. Marienbad den 5. April 1910. Der Kultusvorsteher: Otto Wolfner. Konkurs. Für den Tempel im XX. Bezirk, Eluckygasse, wird ein musikalisch gebildeter Chordirigent 1202 mit schöner Tenor- oder Basstimme gesucht; derselbe hat auch die Funktionen eines II. Kantors zu versehen. Reflektanten, welche nicht älter als 30 Jahre sein sollen, haben ihre adjustierten Gesuche an den Obmann Hermann Eltbogen, XX, Rafaelgasse 12, bis längstens 25. d. M. einzureichen. Gehalt nach Uebereinkommen. Reisespesen werden nur dem Akzeptierten vergütet. Konkurs. Bei der israel. Kuitusgemeinde in Teschen (Oesterr.- Schlesien) gelangt die Stelle eines ' zur Besetzung. Kantors Gesuche um Verleihung dieses Postens, welchen der Nachweis über entsprechende musikalische Bildung, allfällige Befähigung zur Vornahme sonstiger ritueller Funktionen, sowie ein vollständiges curriculum vitae beizuschliessen sind, müssen bis I. Mai 1910 beim gefertigten Eultusvorstande eingebracht werden. Teschen am 23. März 1910. Der Präses der isr. Kultusgemeinde: 1201 Jac. Silberstein. Den Interessenten zur Nachricht, dass von meiner Uebersetzung des Kommentar des.zu den Sprüchen der Väter Keine Unterbrechung erleide. nur noch wenige Exemplare vorhanden Zur Einsendung der Beträge wolle man sich des in der letzten Nummer beigelegten Posterlagicheines bedienen Die Administration. und zum Preise von ft Mark das Stück von mir zu beziehen sind. Den Preis für die Uebersetzung des Traktats „Chnlin“ habe ich auf 6 Mark herabgesetzt. Dr.M. Rawicz, Bezirksrabbiner in Offenburg (Baden) 573984

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