Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 27 (1910)
- Issue
- 7 (18.2.1910)
- Date
- 1910-02-18
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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Seile 136 Dr. Blochs Wochenschrift. Nr. 7 Israelitische Kultusgemeinde Wien. Kundmaehung- In der Versorgungsanstalt der Israel. Kultusgemeinde Wien, IX., Seegasse d, ist an einen armen oder gebrechlichen und den im Organisationsstatute dieser Anstalt festgesetzten Bestimmungen entsprechenden Verwandten des am 18. Oktober 1907 in Wien verstorbenen Herrn Donat Tauszig ein Freiplatz, eventuell an Stelle dieses Freiplatzes ein Jahresbetrag von K 320 bis auf weiteres zu verleihen. Als Verwandte des Herrn Donat Tauszig sind in Hinsicht auf diesen Freiplatz diejenigen Personen anzusehen, welche nicht über den 6. Grad hinaus mit dem genannten Erblasser verwandt sind. Bewerber um diesen Freiplatz, beziehungsweise um den ausgeschriebenen Jahresbeitrag haben ihre mit den erforderlichen Beilagen versehenen Gesuche bis 15. März 1910 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, II. Stock, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Sachdienliche Auskünfte werden im Stiftungsamte der Israel. Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 2, II. Stock während der Amtsstunden erteilt. Wien, 15. Jänner 1910. Der Vorstand der isr. Kultusgemeinde Wien. Israelitische Kultusgemeinde Wien. Z. 695 ex 1910. Wien, 2. Februar 1910. Konkurs. Im Spitale der israelitischen Kultusgemeinde Wien (XVIII., Währingergürtel 97) gelangt an der gynäkologischen Krankenabteilung die Stelle eines AUellnogsassisteoten, Sekondararztes mit 1. Juni 1910 zur Besetzung. Mit dieser Stelle ist ein Gehalt von jährlich K 2400 (bezw. K 2000), freie Wohnung und vollständige Verpflegung in der Anstalt verbunden. Bewerber müssen an einer österreichischen Universität promovierte und zur Praxis berechtigte Doktoren der gesamten Heilkunde sein, haben praktische Verwendung auf einer gynäkologischen Klinik oder Krankenabteilung nachzuweisen und dürfen das 35. Lefrehsjahr nicht überschritten haben. Die näheren Bestimmungen können im Sekretariate der Israel. Kultusgemeinde (Wien, I., Seitenstettengasse 4, III. Stock) eingesehen werden. Mit den Personaldoknmenten, Studien- und Verwendungszeugnissen belegte Gesuche sind bis spätestens 31. Harz 1910 im Einreichungsprotokolle der israelit. Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, H. Stock, zu übergeben. Der Vorstand der Israel. Kultusgemeinde Wien. Konkurs. Bei der israelitischen Kultusgemeinde Gaya (Mähren) geäugt die Stelle eines T empeldiener 8 verbunden mit der Stelle eines Dieners bei der hiesigen Chewra- Kadischa, beginnend mit 1. Juli 1910, zur Besetzung. Mit dieser Stelle ist ein fixer Jahresgehalt von 800 Kronen nebst Nebeneinkommen verbunden. Verlangt wird die Kenntnis der grossen nnd kleinen Schechita, dann der Bedika, sowie die Fähigkeit, den Vorbeter an Wochentagen eventuell vertreten zu können. Bewerber um diese Stelle wollen ihr Offert unter Bekanntgabe des Alters, der Familienverhältnisse und ihrer bisherigen Verwendung bis längst. 15. Harz 1910 au den gef.Vorstand einsenden. Reisespesen werden nur dem hieher berufenen Bewerber vergütet werden. ■----■ Eröffnnngsanzeige. Die unter Aufsicht des Wiener Eabbinats stehende streng koschere -Fabrik <3-K"CT2Sr S <35 Oo. Wien, XX., Sachsenplatz 7 ist bereits eröffnet und in Betrieb gesetzt worden. Filiale: II., Krummbaumgasse. ft -,-:-^ Tüehtiger Korrepetitor verhilft im ersten Semester durchgefallenen Mittelschülern zu gutem Studienerfolge. Honorar mässig. Auch gegen Mittagstisch. 2Rudolf Rosen, II., Kleine Pfarrgasse 29, Mezzanin, Tür 5. Ein Kinderfräulein grösseren Kindern gesucht. Anfragen unter „Kurort" an die Administration dieses Blattes. T7iki i-4 nn r\y> demjenigen, der'einem jungen Mann aus Ei 111 nUIlUl dl der Mauufakturbranche eine Stelle in einem grosseren Manufakturwarengeschäfte in, wo er selbst Samstag frei bekäme, verschafft. Gefällige Anträge au Terezie Weigl, Wien, II., Taborstrasse 76 a. Neueste Krakauer i»? Selchwaren-Fabrik *)t?3 streng: rituell, mit elektrischem Betrieb, empfiehlt seine allgemeinen berühmten Erzeugnisse in allen Sorten Selchwaren und Fleisch-Spezialitäten zu sehr massigen Preisen. _ JACOB GRONNER, KRAKAU, Mostowa Nr. 4. *iBOn erfolgt mit ersten Sendung. V oranzeige! Wir beehren uns anzuzeigen, dass wir für die kommenden Pessach-Feiertage rn-» MAZZES unter Aufsicht Sr. Ehrwürden Herrn Rabbiner S. Fürst erzeugen Wir ersuchen die v er ehrlichen Gemeinden, Vereine und Konsumenten, die unser in jeder Beziehung erstklassiges Produkt beziehen wollen, um Mitteilung. Der Vorstand „ADASS JISROEL“, H25 Wien, II., Grosse Schiffg. 5. _ me 0 s t erbrode me unter streng: ritueller Aufsicht allerfeinst. Qual. v. 0—000 nimmt die Erste Gödinger Osterbrodbäckerei d. Bernhard Glaser, Göding (Mähren) Bahnstrasse 62 entgegen. Auf Wunsch der p. t. Kultusgemeinden können dünne Mazzes auch auf Stahlplatten gearbeitet werden. 1157 Restauration *= E. HERRLINGER lus Die anerkannt besten Speisen und Getränke IX. Bez., Rote Löwengasse Kr. 5. Tanz-LehranstaltiJ» HEIMANN emer. Mitglied der k. k. Hofoper Telephon J8.6?4 Wien, II., Praterstrasse 43 Telephon 18.68» Kurse für Erwachsene. Jugendkurse. Kinderkurse. Einzelunterricht. Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Gaya. Der Kultusvorsteher: Karl Herschan. Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: Dr. Josef S. Bloch. — Druck von L. Beck & Sohn, Wien. VII. 640226