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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1910-02-11 · 6 (11.2.1910) · page 19

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
27 (1910)
Issue
6 (11.2.1910)
Date
1910-02-11
Page
– (sequence 19)
Language
German
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Nr. 6 Seite 119 Dr. Blochs Wochenschrift. Lottl Reicb, geb. Sßbö&beck-Wldmung für kranke Frauen. Anzahl der Plätze: Zwei im Betrage von zusammen K 96.—. — Bewerbungsberechtigt sind arme weibliche Kranke israelit. Glaubensbekenntnisses. — Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Krankheitszeugnis — Verleihungstag: 16. April 1910. — Letzter Tag der Einreichungsfrist: 28. Februar 1910. — Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungs- Protokoll). — Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich erhältlichen Gesuchsbögen. Milde Stiftung des Herrn ßoben da Silva für Handwerker. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 800. — Bewerbung s berechtigt sind junge Israel. Handwerker, welche sich als Meister zu etablieren im Begriffe stehen. — Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Heimatsschein, Armutszeugnis, Nachweis über die Lehr- und Gesellenzeit (Lehrbrief, Arbeitsbuch, Zeugnisse etc) — Letzter Tag der Einreichungsfrist: 28. Februar 1910. — Einreichungsstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). — Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich erhältlichen Gesuchsbögen. Ignaz und Rosalia Wolf Krankennnterstützungs-Stiftung. Anzahl der Plätze: Unbestimmt im Betrage von zusammen K 200.—, jedoch nicht unter K 50.— Bewerbungsberechtigt sind arme hilfsbedürftige Kranke der israelit. Kultusgemeinde Wien. — Bevorzugt sind unter gleichen Verhältnissen jene Bewerber, welche ihre Verwandtschaft mit den Stiftern nachzuweisen vermögen. — Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Krankheitszeugnis, eventuell Verwandtschaftsnachweis durch legale Dokumente. — Letzter Tag der Einreichungsfrist: 28. Februar 19i0. — Einreich stelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungs- Protokoll..— Verleihungstag: 2. Ijar (11. Mai 1910). — Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich erhältlichen Gesuchsbögen. Albert Baumsche Stiftung für Handwerker. Anzahl der Plätze: Zwölf im Betrage von je K 200. — Bewerbungsberechtigt sind junge Leute jüdischer Beligion, die sich dem Handwerke widmen (Meister ausgeschlossen). — Bevorzugt sind die Söhne des Simon Baum, Bruders des Stifters; , dieselben haben statt K 200 K 600 zu erhalten. — Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis und Nachweis darüber, dass der Bewerber sich dem Handwerke widmet (Lehrbrief, Arbeitsbuch, Zeugnisse, Lehrlingsaufnahmebestätigung etc.). — Letzter Tag der Einreichungsfrist: 28. Februar 1910. — Einreichungsstelle: Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). — Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich erhältlichen Gesuchsbögen. Wien, 1. Februar 1910. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde. Israelitische Kultusgemeinde Wien. Kundmaehung. Aus den Zinsen der Fanni Jeiteles’schen Stiftung für Hörer der juridisch-politischen Wissenschaften gelangen für das Schuljahr 1909/10 zwei Stipendien ä K 188.— an israelitische Hörer der juridischen Fakultät zur Verleihung. Bewerber haben ihre Gesuche, belegt mit Studien-, Geburts-, Moralitäts- und Mittellosigkeitszeugnissen bis 25. Febrnar 1910 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasee 4, II. Stock, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Später einladende Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien im Jänner 1910. Die Kuratoren der Fanni Jeiteles-Stiftungen. Israelitische Kultusgemeinde Wien. Kundmaehung Aus den Zinsen der Fanni Jeiteles’schen Stiftung für Hörer der medizinischen Wissenschaften gelangen für das Schuljahr 1909/10 zwei Stipendien ä K 188.— an israelitische Hörer der medizinischen Fakultät zur Verleihung. Bewerber haben ihre Gesuche, belegt mit Studien-, Geburts-, Moralitäts- und Mittellosigkeitszeugnissen bis 25. Febrnar 1910 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I, Seitenstettengasse 4, II. Stock, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Später einlangende Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien im Jänner 1910. Die Kuratoren der Fanni Jeiteles-Stiftungen. KONKURS. (R&bbinats-Kandidaten-Stipendium.) Vom Vorstande der israelitischen Kultusgemeinde in Gzernowitz (Bukowina) als Exekutor der Löw Friedlertigschen Stiftung wird hiemit der Konkurs zur Verleihung eines Stipendiums per 200 K jährlich für heuer (1910) eventuell auch für die ganze normalmässige Dauer des Stipendiums an einen Rabbinatskandidaten ausgeschrieben. Anspruch auf dieses Stipendium haben würdige arme Rabbinatskandidaten, welche in Wien oder in Prag den zur Erlangung des Rabbinates gesetzlich vorgeschriebenen Studien obliegen und welche die Heimatszuständigkeit nach einem der im Reichsrate vertretenen Königreiche und Länder besitzen. Bewerber um dieses Stipendium haben ihre Heimatszuständigkeit, Mittellosigkeit und ihr tadelloses sittliches Verhalten nachzuweisen, ferner über die von ihnen betriebenen Studien entsprechende Zeugnisse beizubringen. Auch wird derjenige Bewerber, welchem dieses Stipendium zuerkannt werden wird, einen Revers darüber auszustellen haben, dass er sich dem Rabbinatsstudium auch weiterhin widmen werde. Demselben wird übrigens das verliehene Stipendium für ein weiteres Jahr über die normalmässige Dauer des Studiums hinaus belassen werden, falls er die Erlangung des Doktorgrades anstreben sollte. Gehörig adstruierte Gesuche sind bis längstens Freitag den 1. April 1. J. beim Unterzeichneten Kultusvorstande einzubringen. Vom Vorstands der isr. Kultusgemeinde Czernowitz am 7. Februar 1910. Der Präses: Dr. Strauche r. Israel. Kultusgemeinde Tesehen. Aus der J. Pb. Glesingerschen Stiftung gelangt am 2. März 1310 der Teilbetrag von 700 Kronen zur Vergebung. Zweck der Stiftung ist, einen oder zwei jüdischen Bedürftigen, schlesischer, vor allem Teschner Herkunft, Wiederherstellung ihrer angegriffenen Gesundheit, Sicherung ihrer Existenz oder Ausbildung in einem Lebensberufe zu ermöglichen. Bewerber wollen ihre Eingaben bis 20. Febrnar 1910 an den Kultusvorstand richten. Tesehen am 1. Februar 1910. Der Präses: Jac. Silberstein. Konkurs. Bei der israelitischen Kultusgemeinde Triesch in Mähren ist der Posten eines Rabbiners und Religionslebrers ab I. April zu besetzen. Mit dieser Stelle ist ein fixes Jahreseinkommen von 2000 Kronen pro Jahr, nebst den Stiftungsgeldern in der beiläufigen Höhe von 4—500 Kronen und den üblichen Emolumenten verbunden. Die mit Zeugnis versehenen Offerte sind längstens bis 20. Februar 1910 an den gefertigten Vorstand einzusenden. Ausser dem Posten eines Rabbiners gelangt auch der eines Gemeindedieners zur Besetzung und beträgt das Jahreseinkommen dieses Funktionärs 600 Kronen nebst Emolumenten. Reisespesen werden nur den Akzeptierten vergütet. Triesch im Jänner 1910. Der Kultusvorstand. Konkurs. Bei dem Unterzeichneten Kuratorium der Königswarterstiftung in Meran gelangt mit I. Mai 1910 die Stelle eines Schochet, Bodek and Menaker zur Besetzung. Mit dieser Stelle ist ein Gehalt von K 1600.— verbunden und müssen Bewerber sowohl vollgiltige Zeugnisse über die Befähigung zu diesem Amte wie auch den Nachweis eines streng religiösen Lebenswandels erbringen und sich verpflichten, Beihilfe bei den Diensten für die Chewra-Kadiseha zu leisten. Gesuche mit Angabe des Lebenslaufes, Zeugnisabschriften und Photographie sind zu richten an das Unterzeichnete Kuratorium der Königswarterstiftung in Meran. Meran am 1. Februar 1910. Ein Rabbiner m Mähren sueht für seine 21 jährige Nichte, sehr hübsch, gebildet, mit 10.000 Kronen Mitgift und schöner Ausstattung, einen standesgemässen Bewerber in sicherer Stellung. Nichtanonyme Anträge unter „Idealgesinnt“ an die Redaktion dieses Blattes.

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