Mannheim
Compact Memory

Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1910-01-21 · 3 (21.1.1910) · page 19

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
27 (1910)
Issue
3 (21.1.1910)
Date
1910-01-21
Page
– (sequence 19)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
95% known words query
IRI
…/3020846-3021873-3021877--18988-3043945
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

Nr. 3 Dt. Vlochs Wochenschrift. Seite 59 Lttsl KoldsebmllU-Gdkluag Mr Mittelschüler. Anzahl der Plätze: Drei im Betrage von je K 100. — Bewerbungsberechtigt sind Realschüler israelit. Konfession. — Bevorzugt sind vater- und mutterlose Knaben, sowie Verwandte des Stifters, Herrn Moritz Ritter von Goldschmidt oder dessen Gattin Nanette, geb. Landauer. — Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, letztes Studienzeugnis, eventuell Totenscheine, bezw. Verwandtschaftsnachweis. — Letzter Tag der Einreichungsfrist: 28. Februar 1910. — Einreichungsstelle: L, Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). — Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich erhältlichen Gesuchsbögen. Ettel Goldschmlüt-Stlftung für Mittelschüler. Anzahl der Plätze: Drei im Betrage von je K 100. — Bewerbungsberechtigt sind Gymnasialschiiler israelitischer Konfession. — Bevorzugt sind vatei- und mutterlose Knaben, sowie Verwandte des Stifters, Herrn Moritz Ritter von Goldschmidt oder dessen Gattin Nanette, geb. Lau lauer. — Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, letztes Studienzeugnis, eventuell Totenscheine, bezw. Verwandtschaftsnachweis. — Letzter Tag der Einreichungsfrist: 28. Februar 1910. — E i n r e i c h s t e 11 e: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). — Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich erhältlichen Gesuchsblanketten. Wien 15. Jänner 1910. Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Wien. isaias Skr&inkasche Stiftung für Hochschüler. Vom gefertigten Kultusvorstande wird hiemit bekanntgegeben, dass die Zinsen aus obiger Stiftung im Betrage von 400 Kronen am Sterbetage des sei. Herrn Isaias Skrainka, 24. Adar, 5. März 1910 an zwei arme israelitische Hochschüler der Universität oder der technischen Hochschule aus Holleschau, respektive aus Mähren, ä 200 Kronen zu verleihen sind. Diejenigen, welche eine Verwandtschaft mit den Stiftern, Herrn Simon und Adolf Skrainka sei. A. in Holleschau, nachweisen können, werden in erster Reihe bevorzugt. Gesuche mit den Nachweisen der Mittellosigkeit, der Heimatszuständigkeit (bei Verwandten auch die Verwandtschaft) und über die ordnungsmässig abgelegten Kolloquien oder Staatsprüfungen sind bis 15. Februar 1910 an den gefertigten Kultusvorstand einznbringen. Später eingebrachte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Holleschau im Jänner 1910. Der Kultusvorstand: Carl Beer. Isaias Skrainkasche Heiratsausstattungs-Siiftung. Vom gefertigten Kultusvorstande wird hiemit bekanntgegeben, dass die Zinsen aus obiger Stiftung im Betrage von 400 Kronen am Sterbetage des sei. Herrn Isaias Skrainka, 24. Adar, 5. März 1910, an eine arme israelitische Braut aus der Verwandtschaft der Stifter, der Herren Simon und Adolf Skrainka sal. A. in Holleschau, beziehungsweise au eine arme Braut aus Holleschau zur Verleihung kommen. Gesuche mit dem Nachweise der Armut, der Moralität, der Heimatszuständigkeit und des Umstandes, dass die Bewerberin sich im Brautstande befindet, sind bis 15. Februar 1910 an den gefertigten Kultusvorstand einzubringen. Später eingebrachte Gesuche bleiben unberücksichtigt. Holle schau im Jänner 1910. Der Kultus vor stan d: Carl Beer. Konkurs. Bei der israelitischen Kultusgemeinde Ung.-Ostra (Mähren) gelangt die Stelle eines Rabbiners zur Besetzung. Mit dieser Stelle ist ein fixer Jahresgehalt von K 1800 — nebst schöner Amtswohnung und sonstigen Nebenemolumenten verbunden. Bewerber, welche das 38. Lebensjahr nicht überschritten haben, österreichische Staatsbürger sind, wollen ihre Gesuche mit Nachweis über die gesetzliche Bildung, des Doktorgrades und der Familienverhältnisse bis längstens 15. Februar d. J. an den gefertigten Vorstand einbringen. Dem Akzeptierten werden die Reisespesen vergütet. Vom Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Ung.-Ostra am 18. Jänner 1910. Der Vorsteher: loses Grünfeld. Israelitische Kultusgememde Mira. Wien. Jänner 1910. Z. 60 ex 1910. Kundmachung Die Pribatisten-Priifungen aus israelitischer Religion für Schüler (Schülerinnen) an Volks- und Bürgerschulen finden für das I. Semester des Schuljahres 1909/10 nach folgender Einteilung statt. Für Schüler (Schülerinnen) wohnh. i. Bez. Tag und Stunde der Prüfung Ort der Prüfung j . . 1 I., II., XI. XX. Sonntag 30. Jänner'» von „ 6. Febr. }>9—10 * 13. „ J Uhr L, Seitenstettengaffe 4 1 (Parterre links) j III. bis titfl. X.unb XIX. für Bürgerschüler (Schülerinnen) Dienstag, 8. Feb. j0, Freitag, 11. „ für Volksschüler (Schülerinnen) Freitag, 18.3eb. 5mta9, 88. Sri. I-, Seitenstettengasse 2 II. Stock (Religionsschule) i j XII.—XV. Sonntag 23.Jänner lv. 12— „ 20. Febr. j 1 Uhr XV., Turnergasse 22 (Gemeindehaus) XVI. u. XVII. Sonntag, 30. Jänner von 11 bis 12 Uhr XVI., Hubergaffe 8 (Gemeindehaus) XVIII. Sonntag, 30. Jänner Iv. 10- „ 6. Febr. 111 Uhr XVIII., Schopenhauerstraße 39 (Gemeindehaus) XXI. Floridsdorf Sonntag, 30. Jänner von 10-11 Uhr XXI.HolzmelstergasselU (Gemeindehaus) Die Prüfuugstaxe beträgt 6 Kronen und wird im Vorhinein an der Kassa der israelitischen Kultusgemeinde, I., Seitenstettengaffe 4 bezw. bei der entsprechenden Amtsleifung im XV., XVI., XVIII. und XXI. Bezirke zwischen 9 und 12 Uhr entrichtet. Die Quittung ist dem Examinator vorzulegen. Der im I. Semester gelöste Erlagschein über die Prüfungstaxe gilt auch für das II. Semester des laufenden Schuljahres. Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Wien Konkurs. Der Unterzeichnete Vorstand sucht zur Leitung seines im Herbste 1910 zu eröffnenden Knaben-Waisenhauses einen erfahrenen Pädagogen der womöglich auch administrative Befähigung besitzt. Einreichungstermin Ende Februar 1910. Weiteres bleibt spezieller Verhandlung Vorbehalten. Dei* Vorstand des Vereines zur Versorgung hilfsbedürftiger Waisen der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4. Für ein streng religiös erzogenes, gebildetes, zwanzigjährige ädclien. sprachenkundig, musikalisch, akademische Porträtmalerin, 10.600 Kronen Mitgift, wird passender Bewerber (am liebsten fix angestellter Rabbiner oder gut situierter Kaufmann) aus religiösem Hause gesucht» Nichtanonyme Anträge an die internationale Reklame-Annonzen-Expedition in Szentgotthärd, Ungarn.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.