Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 26 (1909)
- Issue
- 51 (17.12.1909)
- Date
- 1909-12-17
- Page
- – (sequence 20)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite.884 Dr. Blochs Wochenschrift. Nr. 81 Momrent in Wieselberg. I. Der 9. Kislev, denn beim Eintritte des Todes — 4 Uhr 15 Min.— war noch Tag. II. Den Bruder des verstorbenen Gatten darf die Witwe nicht heiraten, .gleichviel ob vom ersten Gatten Kinder zurückgeblieben sind oder nicht. Jakob FIscblsche Famlllenstlftang. Anzahl der Platz: Unbestimmt im Betrage von zusammen K 390.—. — B.ewerbungsberechti gt sind bedürftige und würdige israelitische Personen, welche mit dem am 18. Mai 1893 verstorbenen Herrn Jakob Fischl oder mit dessen Geschwistern in absteigender Linie blutsverwandt sind. — Gesuchs beilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Verwandtschaftsaachweis. — Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Dezember 190». — Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, H. Stock (Einreichungsprotokoll). — Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich erhältlichen Gesuchsbögen. David Neumannsche Familienstiflung. Anzahl der Plätze: Unbestimmt zusammen im Betraga von K400.—. — Bewerbungsberechtigt sind die armen Verwandten des Stifters, Herrn David Neumann, oder seiner Gattin Helene, geh. Kohn. — Gesuchsbeilagen: Geburtsschein Armutszeugnis, Verwaudtschaftsnachweis. — Verleihungs tag: 16. Februar 1910 (7. Adar). — Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Dezember 1909. — Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4. IL Stock (Einreichungs-Protokoll). — Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchs bögen. Josef Spitzer-Stlfuing für des Ernährers beraubte Familien. Anzahl der Plätze: Drei oder vier im Betrage von zusammen K 252.—. — Bewerbungsberechtigt sind: Jüdische Familien, welche des Ernährers, sei es durch Tod, sei es durch andere Umstände beraubt wurden. — Gesuchsbeilagen: Geburtsschein des einschreitenden Familienmitgliedes, sowie Bescheinigung über den Abgang des bisherigen Famihenemährers, Armutszeugnis. — Letzter Tag der Einr e i c h ungs.fr ist: 31. Dezember 1909. — Einreich st eile: I., SeitenstettÖjagasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). — Näheres in äeaf.Von der Einreichstelle unentgeltlich erhältlichen Gesuchsbögen. Dr. Emil Flelscbl-Stiftung. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 300.—. — Zweck der Stiftung: Beteilnng an einen die österreichisch-ungarische Staatsbürgerschaft besitzenden ordentlichen Hörer der rechts- und staatswissenschaftlichen Fakultät der k. k. Universität in Wien. — Bevorzugt sind: Unter sonst gleichen Voraussetzungen Verwandte oder Verschwägerte des Stifters, seiner Gattin Sophie, geh. Fieischl, beziehungsweise seiner Tochter Eugenie Baronin Karg von Bebeaburg. — Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Impfzeugnis, Heimatsschein, die Studiennachweise der beiden letzten Semester, eventuell Prütungs- und Frequentationszeugnisse (an Stelle von Kolloquienzeugnissen sind als Nachweis der Würdigkeit eigens zu diesem Zwecke von den Universitätsprofessorea ausgestellte Zeugnisse vorzulegen), Nachweis über die etwaige oben angeführte Verwandtschaft, welche durch amtliche Dokumente zu belegen ist, endlich Armuts-, event. Mittellosigkeitszeagnis, welches ein sicheres Urteil über den Grad der Bedürftigkeit des Bewerbers, bezw. seiner Eltern ermöglicht. — Dauer des Bezuges: Für die Studienjahre 1909/10 und 1910/11. — Einreich s t e i 1 e: K. k. n. ö. Statthalterei. — Einreichtermin: 31. Dezember 1909. — In jedem Gesuche ist anzugeben, ob Einschreiter in dem Bezüge eines Stipendiums steht, bejahenden Falles ist das Stipendium und der Betrag anzufahren. Nur die mit einem Mittellosigkeits- oder Armutszeugnisse versehenen Gesuche sind stempelfrei. Näheres in dem Amtsblatte der k. k. Wiener Zeitung Nr. 259 vom 11. November 1909. Wien, 1. Dezember 1909. Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Wien. eingehende ->V- Auskoch&rei u. Selchwarengeschäft ist wegen Uebersiedlung preiswert zu verkaufen. Leopold Berger, II., Praterstr. (Czeininpassage). Untergymnasiasten haften Unterricht um billiges Honorar. Gefällige Zuschriften unter ,Erfolgreich“ an die Administration dieses Blattes. G. Kinderloses, religiöses, besseres Ehepaar, das geräumige Wohnung besitzt, wünscht Pensionärin aufzunehmen. Gute Kost und aufmerksame Bewirtung zugesichert. Klavier im Hause. Gefällige Zuschriften unter „J. K.“ an die Administration dieses Blattes. Konkurs. Im Tempel des Tempelhauvereines des VIII. Bezirkes der Stadt Wien, VIII., Neudeggergasse 12 (Josefstädtertempel) gelangt die Stelle eines Obexkantoxs zur Besetzung. Bewerber, welche auch die Fähigkeiten besitzen sollen, als K“iip zu fangieren, müssen über gediegene musikalische Bildung, vorzügliche Stimme und angemessenes hebräisches Wissen verfügen, zur Schulung und Leitung eines Chores befähigt und ehrenhaften Charakters sein. ' Gehalt .nach Uehereinkommen. Gesuche mit curriculum vitae wollen bis 31. Dezember 1909 an das Sekretariat Wien, VIII., Tempelgebäude, Neudeggergasse 12, eingesendet werden. Reisekosten werden nur dem Akzeptierten vergütet. De r Vorstand des Tempelbauvereines des VIII Bezirkes der Stadt Wien. Neudeggergasse 12. Eine alte Konzession aut Verabreichung von Selchwaren in «fienar- Neustadt ist von freier Hand billigst zu verkaufen. Die Berechtigung kann auch auf Verabreichung . vun geistigen Getränken ausgedehnt werden. Anfragen sind an Nstti Frankl, Boeheimgasse 6 zu richten. Daabeki”tei5t Koscher-Restaurant „Lichtenstem“ gut gehendes altes Gastgeschftft sichere Existenz, im Kurorte Freiwaldau-Gräfenberg, ist wegen Zurückziehung vom Geschäfte preiswert unter günstigen Bedingnissen zu verkaufen. Auskünfte erteilt ans "Gefälligkeit das Sekretariat der Kultus gemeinde Freiwaldau. Als Stutze der Hausfrau wird über Austritt des bisherigen Fräuleins, das durch 14 Jahre im Hause war, ein streng rituell erzogenes, älteres Mädchen oder alleinstehende Frau aus gutem Hause, welche sowohl die Küche als auch die Hauswirtschaft führen kann, sofort aufgenommen. Anträge mit Gehaitsansprüchen und Referenzen an Arnold Metzger, Juwelier in Wien, II., Stefaniestr. 2. Da ich mein Geschäft im Seebade Grado zu vergrössern beabsichtige und die Führung beider Geschäfte schon bisher sehr schwierig war, wäre ich geneigt, mein hiesiges, sehr gnt gehendes und elegant eingerichtetes ZU verkaufen! eventuell zu verpachten. . 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