Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 26 (1909)
- Issue
- 50 (10.12.1909)
- Date
- 1909-12-10
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
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.©fite 8Ö4 Dr. Btochs Wochenschrift. Lori Bsnmgsrten Stiftung für herzkranke Frauen. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 40.— Bewerbungsber e chtigt sind: bedürftige, heizkranke Franen Israel. Glaubensbekenntnisses. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, ärztliches Zent nie. Verleihungstag: 28. Jänner 1910 — 18. Schebat. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 15. Dezember 1909. Einreichstelle: I.. Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungs-Protokoll) Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbögen. Dr. Adolf und Emanuel Stern sehe-Stiftung für Rlgorosanten der Medizin und Chirurgie. Anzahl der Plätze: Sechs im Betrage von je K 206.—. — Bewerbung^ berechtigt sind: Israelitische Bigorosanten der Wiener medizinischen Fakultät; das Stipendium soll denselben als Beitrag zu den Rigörosentaxen dienen. — Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Index, Maturitätszeugnis und Studienzeugnisse der medizinischen Fakultät Wien. — Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Dezember 909. — Einreichungsstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreicbungsprotokoll). — Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich erhältlichen Gesuchsbögen. Ignatz Baumsche Armenstiftung. Anzahl der Plätze: Zehn im Betrage von je K 40. — Bewerbungsberechtigt sind : Arme Personen Israel. Religion, insbesondere solche, welche verheiratet und „mit zahlreichen Kindern gesegnet“ sind. — Bevorzugt sind: a) Verwandte des Stifters, Herrn Ignatz Baum s. A.; b) solche Bewerber, welche zwar in Wien wohnhaft, aber aus der Vaterstadt des Stifters, Bielitz, gebürtig sind. — Verleihungstag: 30.Februar 1910. — Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Dezember 1909. — Einreichungs st eile: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichunespro:okoll). — Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbögen. H. L. Biedermann-Stiftung für ReilgioESSCüüler. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 120. — Bewerbungsberechtigt sind hiesige bedürftige Knaben, vorzugsweise Waisen, welche die israelitischen Unterrichtsanstalten (Talmud-Thora-, Lese-, Sprach-, Bibel-, oder Talmud- Schuiej) in Wien mit .gutem Fortgange besuchen. — G esu c habe iiÄijien: Geburtsschein, Armutszeugnis, Schulausweise, Bestätigung des Religionslehrbrs über die Würdigkeit des Bewerbers, eventuell Verwaisungsnacbweis (Totenschein etc.). — Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Dezember 1909. — Einreichstelle: I., - Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich erhältlichen Gesuchsbl anketten. Therese Werthelmsche Brautausstattungs-Stiftung. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 320. — Bewerbungsberechtigt sind arme mütterlicherseits oder gänzlich verwaiste israelitische Mädchen aus der hiesigen Kultusgemeinde. — Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis. Sittenzeugnis, Brautstandszeugnis, Totenscheine. — Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Dezember 1909. — Einreichungsstell^: Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). — Bewerberinnen, welche sich vor Verleihung dieser Stiftung verehelichen, werden jedes Anspruches auf dieselbe verlustig. — Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich erhältlichen Gesuchsbögen. Wien, 1. Dezember 1909. Der Torstand der Israel. Kultusgemeinde. Der Name eines in Wien vielfach bekannten Religionsprofessors wird, wie im Vorjahre, auch jetzt wieder von einem Individuum missbraucht, das sich ganz einfach den Namen dieses Gelehrten beilegt und mit einem „Sammelbogen“ für eine angeblich delogierte Familie „milde Gaben“ sammeln geht. Die p. t Wohltäter werden im Interesse wirklich Bedürftiger auf das Auftreten dieses Schwindlers aufmerksam gemacht. Ieh suche für meine Nichte die jung, hübsch, sehr intelligent, musikalisch, feingebildet, häuslich erzogen und bescheiden ist und eine Mitgift von 80.000 bis 1Ö0.000 Krpnen bekommt, einen jungen, feschen, gutsituierten Advokaten oder einen hohen definitiv angestellten und pensionsfähigen Beamten. Der Betreffende muss nur in einer Grosstadt wohnen. ' Vermittlung ausgeschlossen. Ernste Anträge an die Administration der „Oesteir. Wochenschrift“ unter Chifire „Doktor“ zu schicken. 1083 Nr. tzd Untergy mnasiasten haften Unterricht um billiges Honorar. Gefällige Zuschriften unter „Erfolgreich“ an die Administration dieses Blattes. G. Konkurs. Bei der israelitischen Kultusgemeinde Kojetein (Mähren) kommt der Rabbinerposten (zugleich Religionslehrer an der Volksschule) zur Besetzung. Mit dieser Stelle ist ein Fixum von 1600 Kronen, freie Dienstwohnung, Bezüge aus diversen Stiftungen mit fast 300 Kronen. Einkommen der Matrikenführung nebst den variablen Emolumenten der Gemeinden Kojetein, Tobitschau und Eywanowitz .verbunden. Bewerber, österreichische Staatsbürger, mit akademischer Bildung, wollen ihre Gesuche unter genauer Angabe über Alter, Studien, Stand, sowie Beilagen von Zeugnisabschriften bis 15k Jänner 1910 an den Kultusvorstand einsenden. Reisespesen werden nur dem Akzeptierten vergütet. Kojetein den 6. Dezember 1909. Der Vorstand der isr. Knltusgemeinde Kojetein. Suehe für meine Sehwester 20 Jahre alt, Mitgift 16.000 Kronen und schöne Ausstattung, einen Rabbiner, Religionsprofessor oder religiösen Kaufmann. Anträge au die Administration des Blattes unter „Schwester“ erbeten, ksi Hübsches Fräulein, aus guter, religiöser Familie, flöll cAuSsehr schöne Erscheinung und sehr häuslich erzogen, 10.000 Kronen Mitgift, wünscht man an einen Beamten (auch Kultus¬ oder Privatbeamter in gesicherter Stellung) zu verheiraten. Direkte Anträge von Bewerbern — nicht unter 30 Jahre alt — übernimmt aus Gefälligkeit Dr. Morgenstern, Rabbiner in Leitmeritz a. d.E. Iiinrrar* ßoomiar sucht für die Zeit von 5—7 Uhr wHAIIgCI DCulIlLCl. abends passende Nebenbeschäftigung. Derselbe ist perfekter, stilgewandter, deutscher und tschechischer Korrespondent, flotter Stenograph und Maschinenschreiber, wie auch mit der Buchhaltung vertraut. Gefällige Anträge an W L., II,, Czerningasse 7, II. Stiege, Tür 24. G. Als Haushälterin Ä,IÄ“raäe,b.<SS in allen anderen Haushaltungsarbeiten perfekt, mit langjährigen Zeugnissen und besten Referenzen, per sofort Sellung hier oder auswärts. Zuschriften an Josefine Kaiser, IX., Glaserg. 18. G Da ich mein Geschäft im Seebade Grado zu vergrössern beabsichtige und die Führung beider Geschäfte schon bisher sehr schwierig war, wäre ich geneigt, mein hiesiges, sehr gut gehendes und elegant eingerichtetes T£= ZESeSt3--a.323.anLt ZU verkaufen, eventuell zu verpachten Triest, Piazza della Borsa 7. . 1078 ,_ Armin Goldberger, Restaurateur. Verein der Sabbathfreunde „Schomre Jthabbos“. 9u Wien, II., Kleine Schiffgasse 10, Bureaustunden:9—10 Uhr Vormittags 7VS—8V3 Uhr Abends. Wien. Arbeitgeber: Praktikant der Lederbranche, Praktikant für Schuhexport; Praktikant für Kommissions- und Agenturgeschäft. Wien. Arbeitnehmer: Rechnungsführer und Hilfsbuchhalter ans der Holzbranche, Inkassanten und Agenten, Pri varlehr er, Buchhalter, Koinptoiristinnen, Strazzisten und Lageristen. SANATORIUM REKAWINKEL f. Nervenu. Gemütskranke, 1 ’2 Stunde von Wien, in schönster Lage, mod Heilverfahren, Pavillon- - - --- system, alle Kurbehelfe. ------- Ganzjährig - geöffnet - toterark Tefefirr Rekawinkel Nr. 2 Herausgeber unb verantwortlicher Redakteur: Dr. Josef S. Bloch. — Druck von ß. Beck & Sabn, Wien. VII.