Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 26 (1909)
- Issue
- 46 (12.11.1909)
- Date
- 1909-11-12
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
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Sette 796 Dr. Vlochs Wochenschrtst. Nr. 46 Morttr ksrles Wohltätlgkeltswldmung. Anzahl der Plätze: Unbestimmt zusammen K 450.—. — Bewerbungsberechtigt sind verarmte jüd. Familien, welche durch das plötzliche Ableben des Ernährers, sei es durch Schlaganfall, Gewalttat, Krieg oder Unglücksfall (Selbstmord ausgeschlossen), aus geordneten Verhältnissen in drückende Not gestürzt wurden. Es bildet hiebei keinen Unterschied, ob der verstorbene Ernährer das Haupt oder nur ein Mitglied der Familie war. — Bevorzugt sind: Bewerber, welche in direkter von dem Widmungserrichter oder dessen Gattin, Frau Agnes, geborene Schiller, abstammen oder der Seitenverwandtschaft des Widmungserrichters oder dessen Gattin bis zum 5. Grade angehören. — Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Totenschein, Armutszeugnis, eventuell Verwandtschaftsnachweis. — Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. November 1909. — Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungs- Protokoll). — Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich erhältlichen Gesuchs bögen. Ignaz Blümenfeld-WIdmung für Musiker. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 1800.—. — Bewerbungsberechtigt sind der Musik sich widmende israelitische Jünglinge. — Bevorzugt sind österr. oder Ungar. Staatsangehörige. — Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Heimatsschein, Mittellosigkeitszeugnis, Fachzeugnisse. Kunstbeilagen sind — insoferne solche überhaupt erforderlich sind — erst über Verlangen des Vorstandes zu erbringen. — Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Dezember 1909. — Zahlungstag der 1. Stipendienrate: 13. September 1910. — Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, IL Stock (Einreichungsprotokoll). — Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich erhältlichen Gesuchsbögen. Wien, 1. November 1909. Der Vorstand ' der israel. Kultusgemeinde. Konkurs. Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde in Stanislau schreibt hiemit — auf Grund Beschlusses des Kultusrates vom 31. Oktober 1909 — behufs Besetzung des Postens eines Rabbiners der Stanislauer israelitischen Kultusgemeinde einen Konkurs aus Die Kompetenten müssen in den an den Verstand bis Ende Dezember I. J. zu richtenden Gesuchen nachweisen: 1. Die österreichische Staatsbürgerschaft; 2. Allgemeine Bildung im Sinne des § 11 des Gesetzes vom 21. März 1890, Nr. 57, B.-G.-B1.; 3. Die Befähigung zur Ausübung des Babbineramtes durch drei von in der talmudischen Wissenschaft hervorragenden, in den im Beichsrate vertretenen Königreichen und Ländern angestelhen Babbinern, von denen wenigstens 2 in Galizien oder in der Bukowina wohnen, ausgestellte Atteste. Gehalt nach Uebereinkomm^n. Konkurs. Bei der isr. Kultusgemeinde in Ungar.-Ostra gelangt die Stelle eines Rabbiners 1058 zur Besetzung. Bewerber um diese Stelle, die österr. Staatsbürger sein müssen, haben den Nachweis der gesetzlichen Bildung, die Absolvierung des Doktorgrades einer österr. Universität und der theologischen Bildung zu erbringen. Mit dieser Stelle ist ein fixer Jahresgehalt von K 1600.— nebst schöner Wohnung, Erträgnisse der Stiftungen und der üblichen Nebenemolumente verbunden. Gesuche sind bis 15. Dezember d. J. an den gef. Kultusvorstand einzusenden, Dem Akzeptierten werden die Beisespesen vergütet. Ungar.-Ostra den 3. November 1909. Der Kultusvorstand: Josef Grünfeld. Verein der SabUhfrennde „Scbotnre 5cbabbo$“. 9ii Wien, II., Kleine Schilfgasse 10, Bureaustunden: 9—10 Uhr Vormittags?^—81/2 Uhr Abends. Wien. Arbeitgeber:, Kommis aus der Spezereibranche, Praktikant der Manufakturwarenbranche, Schuhmacherlehrling. Provinz. Schriftsetzerlehrling, Buchhalter aus der Getreidebranche, Lehrling für Lederausschnitt und Oberteilzurichter. Wien. Arbeitnehmer: Strazzisten, Buchhalter, Komptoiristen, Komptoiristmnen. Verkäufer, Lageristen (Metallwaren bianche). Kommis für Modebranche, Inkassanten, Agenten, Praktikanten, Privatlebrer, Hilfsarbeiter. Ipifj tüchtig: in Haushalt und Pflege, * * M.U.ICIII besitzt Jahreszeugnisse.wünscht als Stütze oder zu Kindern unterzukotnmen. Familienanschluss ei wünscht. Gefällige Zuschriften unter „M. H.“ Ferdinandstrasse 25, Tür 68. In Q/^ViiiVilM^on schon seit Jahren in grösseren der OwlIUIlDI <tIIL4lC Häusern tätig In der Korrespondenz und allen Komptoirarbeiten versiert. Mit der Expedition, Uebernahme vertraut, zielbewusster verlässlicher Arbeiter. Wünsche hier oder Provinz Stelle. Eventuelle Einheirat bei näherer C’uaraktererkennung. Gefällige Anträge unter „Aus besserem Hause“ postlagernd Wien, II., Stephaniestrasse. G. 6A.|f| nfilll S langjähriger Pädagog, unterrichtet MUD UM» gjflllsag; sämtliche Gymnasialgegenstände, auch Hebräisch, Bibel oder Talmud. Erste Wi-ner Beferenzen. Zuschriften erbeten an K. Leser für A. Sch. II., Eembrandtstr. 22, Tür 4. Auf Adar öchsten B fehl Seiner M k. u. k. Apostolische" Majestät Stanislau am 1. November 1909. Der Vorstand der israelitischen Kuitusgemeinde. K i e s 1 e r. Konkurs. Bei der israelitischen Kultusgemeinde Triesch in Mähren ist der Posten eines Rabbiners u. Religionslehrers ab 1. Jänner 1910 zu besetzen Mit dieser Stelle ist ein fixer Gehalt von 2400 Kronen pro Jahr nebst üblichen Emolumenten verbunden Die mit Zeugnissen versehenen Offerte sind bis 10. Dezember 1909 an den gefertigten Vorstand einzusenden, und. wird noch bemerkt, dass die Kenntnis der böhmischen Sprache gefordert wird. Beisespesen werden nur dem Akzeptierten vergütet. Triesch im November 1909. Der KultusvorstaiHi. Ilnivorcitötchnror ^er Deutschland nnd Paris die Hoch- UlllluldtlQldllUiCI schule besuchte, erteilt Unterricht in allen Gymnasialnnd Bealgegenständen, in französischer, ungarischer und hebräischer Sprache, Bibelkommentar und Talmud. — Knaben weiden mit dem besten Erfolge zur Barmizwa vorbereitet. Auch schreibt derselbe Jahrzeitstabellen. Sehr g. Referenzen B61a Fischer, Babbinatskandidat, Bembrandtstrasse 28, Tür 29. XXVII. k. k. Staatslotterie für getneimsame Militärwohltatlgkeitszweoke. Diese Gsldio teriSf die einzige in Oesterreich gesetzl. gestattete, enthält 18.386 Gewinste in barem Gelde im Gesamtbeträge von 514.800 Kronen. Der be,Cfer 200.000 Kronen Die Ziehung erfolgt unwiderruflich am 16. Dezember 1909. DSU- Ein Los kostet 4 Kronen. Lose sind bei der'Abteilung für Staatslott prien in Wien, III., Vordere Zollamtsstrasso 7, in Lottokollekturen, Tabaktrafiken, bei Steu r-, Post-, Telegraphenand Eisenbahnamt'rn in Wec s Ist üben ec. zu bekommen. Spie plane für Loskäufer gratis. Die Lose werden portofrei zngesendet. Von der k. k. Lottogetäll -Direktion 1057 (Abteilung der Staatslotterien). fg —- — .1. M »— ■ pl Restauration Zur Rumänischen Küche Cli. WEISS, vormals Korn Wien, II. Bezirk, Hammerpurgstallgasse Nr. 3. Anerkannt vorzüglich polnisch u. rumän. Küche. Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: Dr. Josef S. Bloch. — Druck von L. Beck L Sohn. Wien. VII-