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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1909-11-05 · 45 (5.11.1909) · page 16

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
26 (1909)
Issue
45 (5.11.1909)
Date
1909-11-05
Page
– (sequence 16)
Language
German
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Sette 780 Dr. Blochs Wochenschrift. Nr. 45 und so das Süße mtt dem Mtzlichen buchstäblich vereinigen. Bei der zentralen Lage des Warenhauses Herzmansky und bei der Annehmlichkeit, daß die faszinierenden neuen Räumlichkeiten im Parterre etabliert sind, dürsten sie bald der bevorzugte Sammelpunkt der Damen Wiens werden. Zur gefälligen Beachtung! Wir ersuchen diejenigen unserer Abonnenten, welche »och mit der Abonnementsgebflhr im Rückstände sind, die zur Einhebung derselben von uns versendeten Postaufträge gefälligst honorieren zu wollen. Die Administration. Aufruf! Die Gemeinde Monasterzyska wurde von furchtbaren Brandkatastrophen heimgesucht, welchen fast sämtliche Häuser der Israeliten, darunter auch die nachweislich über 600 Jahre alte und als Bauwerk berühmte Synagoge, zum Opfer fielen. Die um ihr ganzes Hab und Gut gekommene Judengemeinde geht nun daran, ihren alten Tempel, der die Bewunderung alter Kunstkenner erregte, wieder aufzubauen, wozu ihr aber selbstverständlich cüle Mittel fehlen. Das hohe Ministerium für Kultus und Unterricht hat daher im Einvernehmen mit dem Ministerium des Innern der verunglückten Gemeinde die Bewilligung zur Veranstaltung einer öffentlichen Sammlung erteilt, zu welchem Zwecke eine Abordnung der Israelitischen Kultusgemeinde Monasterzyska derzeit in Wien weilt. Spenden für diese notleidende Gemeinde, um welche alle edeldenkenden und mitfühlenden Gönner inständigst gebeten werden, nimmt Rabbiner Mayer Mayersohn, Wien, II., Schwarzingergaffe 2, entgegen. Seinrieh Kllngerscha Stiftung zur Unterstützung von Handels- Oder Gewerbetreibenden. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 400. -^ewerbnngfibere chtigt sind in Wien wohnhafte, b&t&rfüge und der Unterstützung würdige Handels- oder Gewerbetreibende jüdischer Konfession ohne Unterschied des Geschlechtes. — Gesuchsbeilagen: Geburtsschein,. Armutszeugnis, Nachweis des Betriebes eines Handels oder Gewerbe-Unternehmens. — Letzter Tag der Einreichungsfrist: 15. November 1909. — Einreichstelle: L, Seitenstettengasse 4, IL Stock (Einreichungs - Protokoll). — Verleihungstag: 12. Jänner 1910. — Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich erhältlichen Gesuchsbögen. Wien, 15. Oktober 1909. Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Wien. Konkurs. Bei der isr. Kultusgemeinde in Ungar.-Ostra gelangt die Stelle eines Rabbiners zur Besetzung. Bewerber um diese Stelle, die österr. Staatsbürger sein müssen, haben den Nachweis der gesetzlichen Bildung, die Absolvierung des Doktorgrades einer österr. Universität und der theologischen Bildung zu erbringen. Mit dieser Stelle ist ein fixer Jahresgehalt von K 1600.— nebst schöner Wohnung, Erträgnisse der Stiftungen und der üblichen Nebenemolumente verbunden. Gesuche sind bis 15. Dezember d. J. an den gef. Kultusvorstand einzusenden, Dem Akzeptierten werden die Leisespesen vergütet. Ungar.-Ostra den 3. November 1909. Der Kultusvorstand: Josef Gränfeld. frAHiACrAriA Kraft vorzüglicher Matura und I\1 Al I. absolviertem Abiturientenkurs der Handelsakademie übernimmt passende Lektionen, geht eventuell als Hofmeister. Beste Beferenzen. Anfragen unter „Arthur“ an die Administration dieses Blattes. UM JeQen intelligenten 35—40jährigen Herrn flViralC mit sicherem Einkommen (Witwer nicht ausgeschlossen), welcher Bildung, Herzensgute und Bescheidenheit zu schätzen weiss. Bin hübsche Blondine mit Intelligenzberuf und besitze einige 100 fl nebst Ausstattung. Seherz verbeten. Anonymes zwecklos. Ausführliche Zuschriften unter „Lebensglück 40“ postlagernd XX., Wallensteinplatz. Herausgeber und verantwortlicher Redakteur r Dr. Jose Kundmachung. Bei der israelitischen Kultusgemeinde in Radautz gelangt die erledigte Stelle eines Rabbiners am 1. Jänner 1910 zur Besetzung. Mit derselben ist ein Jahresgehalt von 2400 Kronen samt Nebeneinkommen verbunden. Bewerber um diesen Posten haben ihre Kompetenzgesüche, denen die sowohl den religiösen Satzungen, als auch den bestehenden Gesetzen entsprechenden Befahigungszeugnisse zu alegieren sind, beim gefertigten Kultusvorstande bis längstens 15. Dezember 1909 einzubringen. Vom Vorstande der isr. Kultusgemeinde Radautz Der Kultus Vorsteher: 1057 \ kais. Rat Berl Terner. Konkurs. Bei der israelitischen Knltusgemeinde in Aussig gelangt die Stelle eines Oberkantors zur Besetzung. Bewerber um diesen Posten, die österreichische Staatsbürger sein müssen, dürfen das 35. Lebensjahr nicht überschritten haben und müssen nebst gediegener musikalischer Bildung und klangvoller Stimme die Eignung zur Leitung eines Chores mit Orgel besitzen. Diejenigen, welche den Nachweis der Befähigung zur Erteilung des Religionsunterrichtes an Volks- und Bürgerschulen erbringen, erhalten den Vorzug. Gehalt etc. nach Uebereinkommen. Gesuche sind bis zum 30. November d. J. an den Vorstand der israelitischen Knltusgemeinde in Aussig zu richten. 1050 Bei der isr. Kultusgemeinde in Aussig gelangt die Stelle eines I. Kustos der zugleich Schocket und Baltekia sein muss und den Gottesdienst an Wochentagen versehen kann, uur Besetzung. Mit dieser Stelle ist ein fixer Gehalt von K 1400 und K 500 als Wohnungsbeitrag verbunden. Bewerber, welche das 35. Lebensjahr nicht überschritten haben dürfen, wollen ihre Gesuche samt Zeugnisabschriften bis zum 30. November 1909 an den Vorstand der. israelitischen Kultusgemeinde in Aussig richten. Ilniuarcitätchnrar der iQ Deutschland und Paris studierte. UllllulwllflldllUlul lehrt (auch mittelst Konversation) Französisch, insbesondere Hebräisch nach seiner eigenen, von Pädagogen anerkannten Lehrmethode, Bibelkommentar und Talmud. Auch schreibt derselbe Jahrzeitstabellen und bittet edle Glaubensgenossen in Anbetracht seiner Notlage um Bestellungen. Bola Fischer, II/3, Rembrandtstrasse 28, Tür 29. 1049 Suehe für meinen Sohn amtierender Rabbiner, junges Mädchen aus streng religiösem, gebildeten, reichen Hause. Briefe befördert die Administration dieses Blattes. 1058 Eine alte Konzession zur Verabreichung von “ibo-Selchwaren ist in Wr.-Neustadt im Pacht- oder Kaufwege zu vergeben. Anträge an Frau Netti Frankl, Boeheimgasse Nr. 5. 1059 Cs'f'iiiti Kv onrliA Suche an beliebigem Orte Stelle. Bin dtflUllDl flllvllv zur Korrespondenz u. allen KomptoirarLeiten verwendbar. Im, Warenv.ersand. geübt, zur selbständigen Leitung befähigt. Eventuelle Einheirat bei gegenseitiger Charakter-, erkennung. Hammer, Wien, II., Grosse Pfarrgasse 18, Tür 12. S. Bloch. — Druck von L. Beck & Sohn, Wien, VH.

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