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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1909-10-22 · 43 (22.10.1909) · page 16

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
26 (1909)
Issue
43 (22.10.1909)
Date
1909-10-22
Page
– (sequence 16)
Language
German
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Sette *748 : Dr. Blochs Wochenschrift. Nr. 43 ve. Jakob ßolüentbal-Stiftung. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 95.—. — Bewerbungsberechtigt sind: Rabbinats- und Lehramtskandidaten, welche sich an der Wiener k. k. Universität wissenschaftlich ausbilden. — Gesuchsbeilagen: 1. Der Nachweis der österr. oder ungar, Staatsangehörigkeit; 2. der Geburtsschein; 3 ein Zeugnis von einem bei einer isr. Gemeinde Oesterreichs oder Ungarns wirklich fungierenden Rabbiner über den moralischen Lebenswandel des Bewerbers, wie über dessen tüchtiges Bewandertsein in der hebräischen und rabbinischen Literatur; 4. das Armutszeugnis; 5. der Index oder der Matrikeuschein über Inskription des Bewerbers als ordentlichen oder ausserordentlichen Hörer der Wiener k. k. philosophischen Fakultät; 6. die Bestätigung dreier Professoren dieser Fakultät über den fleissigen Besuch der Vorlesungen durch den Einschreiter. — Letzter Ta gderEinreichungsfrist: 31. Oktober 1909. — E-inreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). — Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich erhältlichen Gesuchsbögen. Dr. Adolf Sacks-Stiftung für Techniker. An zahl der Plätze: Vierzehn im Betrage von je K 600.—. — Bewerbungsberechtigt sind: Studierende der k. k. technischen Hochschulen in den im Reichsrate vertretenen Königreichen und Ländern, ohne Unterschied des Glaubensbekentnisses, welche ihre Vermögenslosigkeit und die Armut ihrer Eltern nachzuweisen vermögen. — Bevorzugt sind: Bewerber, welche bereits im Genüsse dieser Stiftung standen. — Gesuchsbeilagen: Geburtszeugnis, Heimatsschein, Armutszeugnis, Frequentation szeugniß und Studienzeugnisse. — Letzter Tag der Einreichungsfrist: 3^. Oktober 1909. — Einreichstelle: L, Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). — Näheres in den von der Eiureichstelle unentgeltlich erhältlichen Gesuchsblanketten. Odas H. Schorrsche Stiftung für Hörer der Israel.-tbeol. Lehranstalt Wien. Anzahl der Plätze: Unbestimmt im Gesamtbeträge von K 11.400.—. a) für Rabbinatskandidaten im Betrage von je K 600.—. b) für Lehramtskandidaten im Betrage von je K400!—. erbungsberechtigt sind: Seminaristen, welche israel.-theol. Lehranstalt a) zu Rabbinern oder b) zu Lei&efn heranbilden- und: sich zumindest im. zweiten Jahrgange ihrer Studienepoche befinden. Dieselben müssen aus dem ersten Studienjahre guten Fortgang und sittliches Verhalten aufweisen und arm sein. — Bevorzugt sind: In einer galizischen Gemeinde zuständige Bewerber, welche sich mittelst schriftlicher Erklärung verpflichten, nach B.endigung ihrer Studien in Galizien wirksam zu sein. — Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Studienzeugnisse der israel.-theol. Lehranstalt und der k. k. philos. Fakultät Wien, Indiees dieser Unterrichtsanstalten, Bestätigung des Rektorates der israel.-theol. Lehranstalt Über das sittliche Verhalten des Bewerbers. — Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Oktober 1909. — Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichnngsprotokoll). — Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich erhältlichen Gesuchsbögen. Dr. Karl Bauer-Widmung für Rechtshörer. Anzahl der Plätze: Unbestimmt im Betrage von zusammen K 1000.—. — Bewerbungsberechtigt sind: Würdige, unterstützungsbedürftige Israel. Absolventen der Wiener k. k. juridischen Fakultät. — Bevorzugt sind solche Bewerber, welche sich in den juristischen Seminarübongen hervorragend betätigt haben. — Gesuchs beilagen: Geburtsschein, Zeugnis über die rechtshistorische Staatsprüfung, Absolutorium, Seminarzeugnisse, Armutszeugnis. — Letzter Tag der Einr.eichnngsfrist: 31. Oktober 1909. — Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). — Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich erhältlichen Gesnehsblanketten. Jonas Freiherr von Königiwartersche Stipendien für Theologen« Anzahl der Plätze: Z w e i im Betrage von je K886.—. — Bewerbungsberechtigt sind: Hörer jüdischer Theologie der Wiener Israel, theol. Lehranstalt, welche den philosophischen Stadien an der k. k. Universität Wien obliegen oder oblegen sind. — Gesuchsbeilagen: 1. Geburtsschein, 2. Nachweis der österr. oder ungar. Staatsangehörigkeit; 3. Maturitätszeugnis; 4. Hatrikenschein der k. k. philosophischen Fakultät in Wien; 5. Universitäts-Kolloqnienzengnisse; 6. Zeugnisse über den dermaligen Betrieb theol. Studien; 7. Armutszeugnis. — Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Oktober 1909. — Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichung^ - Protokoll). — Verleihungstag: 11. Thebet (23. Dezember 1909). — Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich erhältlichen Gesuchsbögen. Dr, Ignaz Lemberger Helrats-Ausstattungsstlftung für arme verwaiste Mädchen. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 260.—. — B e we r b n ngsberechtigt sind: Arme Waisen nach einem Mitglieds der isr. Kultusgemeinde Wien, welche sich zu verehelichen im Begriffe sind. — Bevor z u g t s i n d: Bewerberinnen, welche eine Verwandtschaft oder Schwägerschaft mit dem sei. Herrn Dr. Ignaz Lemberger oder Zuständigkeit nach Wien auszuweisen vermögen. — Gesuchs beila gen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Totenscheine, Sittenzeugnis, Verlobungsnachweis. — LetzterTag der E i nreichungsfrist: 31. Oktober 1900. — Einreichs teile: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungs - Protokoll). — Bewerberinnen, welche sich vor der Verleihung der Stiftung verehelichen, werden jedes Anspruches an dieselbe ,verlu8tig. Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich erhältlichen Gesuchsbögen. Wien, 1. Oktober 1909. Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Wien. Synagogen verein „Beth Israel“ nach polnisch-jüdischem Ritus, Wien, II., Leopoldsgasse 29. Kundmachung. Aus dem Kaiser Franz Josef I. Regierungs - Jubiläums- Heiratg-Ausstattungs-Fond gelangt pro 1909 ein Betrag von K 300 an ein armes, braves, jüdisches Mädchen das sich im Brautstände befindet, zur Verleihung. Die an das Vereinssekretariat, Wien, II., Leopoldsgasse 29, bis 1. November 1. J. einzureichenden Gesuche müssen folgende Beilagen enthalten: 1. Gebnrts- und Armutszeugnis; 2. Nachweis des Brautstandes und Namen und Beruf des Bräutigams; 3. Nachweis, ob die Braut Eltern hat oder verwaist ist; 4. Nachweis, ob der Vater der Braut Mitglied des Vereines „Beth Israel“ ist oder war. Die Trauung des Brautpaares, dem diese Stiftung zuerkannt wird, wird im Dezember 1. J. in der Vereinssynagoge unentgeltlich vollzogen. Wien im Oktober 1909. Der Vorstand. llniuoroiiMehnror ^er Deutschland und Paris studierte. Ulli T 61 ouuItfüUI 61 lehrt (auch mittelst Konversation) Französisch, insbesondere Hebräisch nach seiner eigenen, von Pädagogen anerkannten Lehrmethode, Bibelkommentar und Talmud. Auch schreibt derselbe Jahrzeitstabellen und bittet edle Glaubensgenossen in Anbetracht seiner Notlage um Bestellungen. Bela Fischer, II/8, Rembrandtstrasse 28, Tür 29. Angehender Rabbinatskandidat tüchtiger Tal mndist und Hebraist, sucht Lektionen um bescheidene Belohnung. Eventuell für Latein, Griechisch und Mathematik. Abraham Leon Falk, II., Vereinsg. 26, II. St., Tür 20. G. riAfÜPffPnP HVfl ff mit vorzüglicher Matura und UwUlv^Cilv I\I Al l absolviertem Abiturientenkurs der Handelsakademie übernimmt passende Lektionen, geht eventuell als Hofmeister. Beste Referenzen. Anfragen unter „Arthur“ an die Administration dieses Blattes. Passende Ehe sucht pensionsfähiger Beamter einer hervorragenden Bergwerks- Aktiengesellschaft in Budapest. Selber ist 30 Jahre alt, von mittlerer Statur und sympathischem Aenssern, brünett, gesund; hat ein vorläufiges Jahreseinkommen von K 4000, welches sich jedoch alljährlich erhöht. Besitzt Privatvermögen und ist Kind wohlhabender Eltern (eigene Oekonomie in Ungarn)* Reflektiert wird auf ein hübsches, äusserst häusliches und bescheidenes, religiös erzogenes, intelligentes Mädchen von nicht unter 20 Jahren und mit einer Mitgift von minimum Kronen 30.000. Gefällige Zuschriften, welche alle Details zu enthalten haben, werden sub Chiffre „Familienleben“ an die Administration des „Kunst-Anzeiger“ Budapest, IV. Hanptpostfach 172, erbeten. Diskretion Ehrensache! imiziLs n i v 3 ■ In hochfeiner Ware offerieren wir: Holl. (Gonda) Käse ä 9—20 Pfd. Edamer Käse ä 4 Pfd. Kräuter Edamer Käse ä 4 Pfd, , . Familienkäse ä 2 Pfd. garantiert vollfette Qualität. Die Herstellung erfolgt streng rituell. HERM. SCHEPERS & COMP., Rees a. Niederrhein. Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: Dr. Josef S. Bloch. — Druck von L. Beck & Sohn, Wien. VII.

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