Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 26 (1909)
- Issue
- 42 (15.10.1909)
- Date
- 1909-10-15
- Page
- – (sequence 20)
- Language
- German
- Belongs to
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Heile 732 Dr. Blochs Wochenschrift. Nr. 42 AN' das beste -ibd -icio mit mm nviri.. - Kr. 2.— ro'Km Tv'XL, mit mm totd zu den 5 Büchern Moses und fünf Megilloth, neue Bearbeitung ............ 2.— nrx"n rennst rmtasn by, neue Bearbeitung.. . „ 1.- wasn 712'vv und tfBjn nniatP, zwei Teile, erster Teil idi& naro zweiter Teil des -Q2'-i -jnj: map und alle D'araa des ganzen Jahres mit Erklärung.. 2.— •toi “jba p» mit V'2VQ p, interessant, belehrend.. L— nenn nwa Frauenpflichten .... — 36 ms» pa auf Fahrzeit \tmp und nasa.. —.36 inra *131 Monatschrist, Fortsetzung des mmi rW'KX das allerbeste von dem besten ,m minn <?2 by ,tü« NL2 nm'ä aHva mbia auch auf B’ttmöi a«»n maa. Für Vorträge sehr geeignet. Jeden Monat erscheint ein Heft. Jährl. Abon. 6 Kr. Die bisher erschienenen 12 Hefte werden für 5 Kr. zugesendet. Alle diese Hefte find reiudeutsche Sprache jüd. Lettern: mipn mpa -ian B'Taaa mnm rfc'ö D'o-nai a-vn maa by mbaa >ni rrnnn by nD“in ’ttb « pbn anaro raa amp' amaa a’b'n: awa a'aamaa zu beziehen bei: Kr. 3.50 Lv->n "db o pbn Kr. 3.50 I. Krausz. Bezirks-Rabbiner, Lakompak, Sopron m. Ungarn. keltere Frau die befähigt ist, in grösserem Haushalte, streng rituell, die erkrankte Hausfrau zu vertreten, für grosse Provinzetadt Böhmens sofort gesucht. Genaue Offerte mit Honoraransprüchen unter „Sparsam“ eitest an die Admin. dieses Blattes erbeten. Soeben erschien in meinem Verlag: — Samuel MHlisam’s 'S '! Predigten I (42) Sabbathpredigten. Preis M 4.—. Preis des kompl. Werkes I—III M 10.—. . ... Es Messe Eulen nach Athen tragen, wollte ich heute über die Fülle von Geist, die diese von Gottesfurcht getragenen Reden ausstrahlen, noch Worte verlieren, wollte ich heute die Kraft der in ihnen zur herrlichsten Entfaltung gelangenden Rhetorik preisen oder gar über die rednerische Gestaltungsgabe mich in Lobeshymnen ergehen . . . (Aus der Vorrede.) Leipzig. - M. W. Kaufmann, Verlag. Ein Witwer alleinstehend, von gutem Charakter, 60 Jahre, Hausbesitzer, in gesicherter Existenz in grösserer Provinzstadt, sucht eine Lebensgefährtin von 45—50 Jahren, mit etwas Vermögen. Schadchen erwünscht! Gefällige Anträge unter „J. Sch.“ an die Expedition d. Blattes. Tanz-Lehranstalt J- HEIMANN emer. Mitglied der k. k. Hofoper Telephon 18 684 Wieil, II., Ll6fSlfL886 43 Telephon 18.684 Kurse für Erwachsene. Jugendkurse. Kinderkurse. Einzelunterricht. KARMEL Ffir ein junges, gebildetes Reichsdeutsche, Protestantin, wird in besserer isr. Familie eine Stelle gesucht, welche selbem ermöglicht, ohne gegenseitige Vergütung im jüdischen Hauswesen sich auszubilden. Gef. Anträge sub: „P. 8.1827“, Rudolf Mosse, Prag. Palästina-Weine und Kognak (Originalfüllung der Kommanditgesellschaft) Tafel-, Dessert- und Medizinalweine. Alleiniger Vertreter für Wien: Moritz ROSENBERGER, II., Stephaniestrasse 7. Auf Wunsch Preiskurant gratis. — Wiederverkäufer erhalten entsprechenden Rabatt. 1025 Die Ernährung der Nervösen! Unter den zahlreichen Krankheitszuständen, die eine besonders energische Kräftigung durch eine entsprechende Diät erfordern, ist speziell die Nervosität zu nennen. Jedermann kennt das vielgestaltige Leiden, das wegen seiner ungeheuren Verbreitung bei alt und jung, reich und arm geradezu als das Kulturübel unserer Zeit bezeichnet werden muss; jeder weiss auch, wie schwer gerade der Nervöse oft unter seiner allgemeinen Mattigkeit, seiner gedrückten Stimmung und seiner Unlust zur Arbeit leidet, ohne doch eigentlich als krank zu gelten. Die Massnahmen, die man gegen diese ebenso lästigen wie gefährlichen Symptome leider noch immer zur Anwendung bringt, lassen sich in zwei Gruppen einteilen. Einerseits greift man häufig zu Reizmitteln, weil alle Nervösen ein instinktives Bedürfnis nach Mitteln empfinden, die dem Körper das verloren gegangene Kraftgefühl schnell wiedergeben. Dass damit aber im besten Fall nur Augenblickserfolge erzielt werden können und dass die Widerstandsfähigkeit des Nervösen um so sicherer wieder schwinden muss, sobald die Reizwirkung abgeklungen ist, liegt auf der Hand. Reizmittel wirken eben auf den Organismus nicht anders wie die Peitsche auf das müde Pferd. Einer Beliebtheit, die der ernste Kritiker ebenfalls völlig verurteilen muss, erfreuen sich andererseits bei vielen Nervösen die Beruhigungsmittel. Auch mit diesen kann die Nervosität natürlich nicht geheilt werden. Sie setzen zwar die als besonders unangenehm empfundene Uebererregbarkeit der Nerven herab und beseitigen so das Unlustgefühl der Nervösen, aber von einer Dauerwirkung kann selbstverständlich nicht die Rede sein. Eine solche kann nur durch Mittel erzielt werden, die das Uebel an der Wurzel fassen und die Ursache der Nervenschwäche beseitigen. In dieser Hinsicht wird neuerdings mit allem Nachdruck betont, dass den rein körperlichen Vorgängen der Ernährung und des Stoffwechsels für das Zustandekommen dieses anscheinend mehr seelischen Leidens eine viel höhere Bedeutung beigemessen werden muss, als man noch vor wenigen Jahren allgemein annahm. Diese wissenschaftliche Feststellung steht mit den Erfahrungen des täglichen Lehens durchaus im Einklang; wissen wir doch, dass sich an dauernde Ueberanstrengung, an eine schlechte Blutbeschaffenheit, an die nach Krankheiten und Operationen zurückbleibende Erschöpfung so oft eine langwierige reizbare Schwäche des Nervensystems anschliesst. Die grosse Wichtigkeit einer ausgiebigen körperlichen Kräftigung bei solchen Krankheitszuständen dürfte daher ohne weiteres einleuchten. Eine solche Kräftigung aber wird, wie die berühmtesten Vertreter der medizinischen Wissenschaft in unzähligen Versuchen festgestellt haben, sicher und schnell mit dem Sanatogen erreicht. Das Sanatogen wirkt vermöge seiner höchst zweckmässigen Zusammensetzung auf den menschlichen Körper und ganz speziell auf die Nervenzellen als Stärkungsmittel allerersten Ranges. Es besteht nämlich aus reinstem Milcheiweiss und Glyzerophosphat. Die hohe Bedeutung des Eiweisses für die Ernährung ist allgemein bekannt; seit Liebigs grundlegenden Forschungen gilt es als der wichtigste aller Nährstoffe und als die hauptsächlichste Quelle aller Muskelkraft. Das im Sanatogen enthaltene Milcheiweiss zeigt eine chemische und bakteriologische Reinheit, wie sie bisher für diesen Stoff noch niemals erreicht worden ist. Diese Reinheit ist nicht etwa durch Erhitzen erzielt, das die Eiweisskörper in hohem Masse schädigt und die giftigen Produkte mancher Bakterien doch nicht zu zerstören vermag; sie beruht vielmehr auf einer mustergültigen Fabrikation aus reinsten Urstoffen. Der andere Bestandteil des Sanatogens, das sogenannte Glyzerophosphat, ist der wirksame Kern der Lezithine, jener chemischen Körper, die in erster Linie zum Aufbau und zur Erhaltung des Gehirns und der Nerven erforderlich sind. In dieser Zusammensetzung und unerreichten Reinheit des Sanatogens liegt die Erklärung für seine Bekömmlichkeit und seine vorzügliche Wirkung. Sanatogen wird oft noch ausgezeichnet verdaut, wenn der Organismus zur Verarbeitung anderer Nahrung unfähig ist. Alle diese Tatsachen begründen die Unentbehrlichkeit des Sanatogens bei der Ernährung Nervöser wie auch Kranker, die schnell und nachhaltig gekräftigt werden sollen. In allen diesen Fällen bildet, unstreitig Sanatogen die ideale Ernährung. Diese günstige Beurteilung des Sanatogens gründet sich auf die rückhaltlose Anerkennung der deutschen Aerzteschaft. Das Präparat ist in unzähligen Fällen klinisch erprobt worden; die Ergebnisse dieser Prüfung sind in nicht weniger als 120 Veröffentlichungen in medizinischen Zeitungen niedergelegt. Diese Literatur wird ergänzt durch mehr als 12.000 günstige Urteile von seiten praktischer Aerzte. Wer über Sanatogen und seine Anwendung näher unterrichtet zu werden wünscht, erhält auf Verlangen von den Sanatogen- Werken, Berlin SW. 48, Mitteilungen aus dem in zehn. Jahren des Bestehens angesammelten Sanatogen-Archiv. Sanatogen selber ist bekanntlich in den Apotheken und Drogerien erhältlich. Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: Dr. Josef E. Bloch. — Druck von L. Beck & Sohn, Wien. VII.