Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 26 (1909)
- Issue
- 41 (8.10.1909)
- Date
- 1909-10-08
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 712 Nr. 41 Dr. Blochs Wochenfchrfft. Kriefdaste«. „Langjähriger Abonnent,^ Czernowitz. Ihre Bemerkungen find unzutreffend; auf eine nähere Auseinandersetzung lasten wir uns auf Grund eines anonymen Schreibens nicht ein. Der Artikel über die Entstehungsgeschichte des Lol Nidre-Gebetes ist übrigensin Fachblättern des Auslandes nachgedruckt worden, wenn auch ohne Quellenangabe. Das ist jedenfalls kein Beweis dafür, daß die Darlegungen der Oeffentlichkeit nicht zugesagt haben. Der Artikel des Herrn B. W. enthielt nichts von Belang. 86 in A. Wenn Agramer Juden in der antisemitischen Zeitung „Hrvatstvo" inserieren und das Blatt durch ihr Geld unterstützen, so ist das eine Schande und ein Chilul Haschem. M. F. in H. Zu winzig und bedeutungslos. D. W. in Oberhollabrmm. In manchen Gegenden Deutschlands findet öffentlicher Gottesdienst in Anwesenheit 9 erwachsener männlicher Personen und eines Knaben statt. M. in Wie». Daß die Mitglieder des „Sozialpolitischen Kongreffes" als Gäste Wiens im antisemitischen „Kikeriki" beschimpft und verhöhnt werden, so soll das für gewiffe Herren eine Lehre sei«, sich nicht von jedermann z» Banketten einladen zn lasten. Wer von den Antisemiten festlich empfangen sein will, muß sich auch den Schimpf gefallen lasten. Emau. Tanffig in Urfahr. In dieser Sache müssen Sie sich an die Hinterbliebenen wenden. R. I. G. in N. Ungeeignet. K. i« K. Für diese Woche zu spät. Notiz. Paläfliuareise der Israeliten. Abfahrt per Sonderzug und Extraschiff von Budapest am 21. Oktober 1909. Reisedauer 21 Tage. Streng rituelle Verpflegung. Mit Programmen und näheren Auskünften dient bereitwilligst die Ungarische Reise-Unternehmung A. G., Budapest, VII., Erzsebet Körnt Nr. 12. Anmeldungen werden bis 20. September 1909 angenommen. Wir ersuchen unsere geschätzten Abonnenten um rechtzeitige Einsendung der laufenden Abonnements gebühr, damit die Zusendung des Blattes keine Unterbrechung erleide. Zur Einsendung der Beträge wolle man sich der in der letzten Nummer beigeleglen Posterlagscheine« bedienen - Dir Administration der „Oesterr. Wochenschrift'*. Dr. Adolf JeUlnek-Wldmung für Bibel- und Talmuflschüler. Anzahl der Plätze:.Einer im Betrage von L100.— Bewerbungsberechtigt sind: Bibel- und Talmndscküler des Wiener Beth-hamidrasch-Vereines. — Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Studienzeugnisse, Nachweis des erfolgreichen Besuches der oben bezeichnten Bibel- und Talmudschule. — Letzter Tag der Einreichungsfrist: IS. Oktober 1909. — Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, IL Stock (Einreichungsprotokoll). — Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich erhältlichen Gesuchsblanketten. Samuel Sflssermann-Stlftang für Talmudschüler. Anzahl der Plätze^' Drei Plätze h L 200.—. — Bewerbungsberechtigt sind: Schüler einer hiesigen Mittelschule, „welche sich beim Unterrichte in der Bibel und im Talmud durch Fleiss und besondere Erfolge hervortun“. — Bevorzugt sind: Unter übrigens gleichen Verhältnissen jene Mittelschüler, welche aus der Talmud-Thora-Vereinsschule in die Mittelschule übergetreten sind. — Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Studienzeugnisse und Nachweis des erfolgreichen Bibel- und Talmud-Studiums. — Letzter Tag der Einreichungsfrist: 15. Oktober 1909. — Einreichungsstelle: I. Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). — Näheres in den von der Einreich ungsstelle unentgeltlich erhältlichen Gesuchs!» 8gen. Komponist Oskar Straus-Stiftung aus Anlass des 60. lleglerungsjabres Sr. Majestät des Kaisers, errichtet fflr dürftige Mittel-; ~ , schüler In Wien. >"•: Anzahl, der Plätze.: Einer im Betrage von K 60.—. — Bewerbungs berechtigt sind: Arme, würdige, israelitische Wiener .Gymnasialsphüler.«— Gesuchs* b e i lagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Studienzeugnis. — L e t z t e r T a g d e r E i n r e.i c h u n g s f r i ät: 15. Oktober 1909. — E i n r e i c h u n g s s t e 11 e :sSeitenstettengasse 4, II. Sto ck (Einreichungsprotokoll). — Verleihungstag: 27. Marcheschwan (11. November 1909). — Näheres in den von der Einreichungsstelle unentgeltlich erhältlichen G.e suchsbögen. Ludwig Brettauer-Fond für Armenbetellung.. Anzahl der Plätze: Unbestimmt zusammen im Betrage von K 225.—. — 'Bewerbungsberechtigt sind: besonders bedürftige jüdische Arme. — Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis. — Letzter Tag. der Einreichungsfrist: 15. Oktober 1909. — Einreichern g sstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). — Verleihungstag: 30. Dezember 1909. — Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich erhältlichen-Gesuchsbögen. Dr. Adolf Schmledl-Wldmung für Talmudschfller. Anzahl der Plätze: Drei im Betrage von je K. 100.—; — Bewerbu n g s b e r e c h t i g t sind: Israelitische, bedürftige Gymnasialschüler, welche Talmudstudien betreiben. — Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Nachweis des schulgemässen Talmudstudiums, Studienzeugnisse. — Letzter Tag der Einreichungsfrist: 15. Oktober 1909 — Einreichungs stelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). — Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich erhältlichen Gesuchsbögen. Wien, 15. September 1909. Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Wien. Konkurs. Bei der Kultnsgemeinde Jamnitz, deren Babbinat die Kultusgemeinde Piesling angeschlossen ist, gelangt die Stelle des Rabbiners und Religionslehrers zur Besetzung. Gehalt 1600 Kronen, freie Wohnung im Gemeindehause, Stiftungshezüge ungefähr 300 Kronen und sonstige Emolumente. Bewerber, österreichische Staatsbürger, nicht über 40 Jahre alt, wollen ihre Gesuche bis längstens 20. Oktober d. J. überreichen. Reisespesen werden nur dem Akzeptierten vergütet. Der Kultusvorsteher: 1037 Samuel Lohn. .- ■— : Für ein junges, gebildetes; . — ITr cLul 1 e i 33- Reichsdeutsche, Protestantin, wird in besserer isr. Familie eine Stelle gesucht, welche selbem ermöglicht, ohne gegenseitige Vergütung im jüdischen Hauswesen sich auszubilden. Gef. Anträge sub: „P.S. 1827“, Rudolf Mosse, Prag. Tanz-Lehranstalt J« HEIMANN emer. Mitglied der k. k. Hofoper Telephon 18 684 Wien,!!., PraterSfraSSe 43 Telephon 18.684 Kurse für Erwachsene. Jugendkurse. Kinderkurse. Einzelunterricht. KüRMEL Palästina-Weine und Kognak (Originalfüllnng der Kommanditgesellschaft) Tafel-, Dessert- und Medizinalweine. Alleiniger Vertreter für Wien: Moritz ROSENBERBER, II., Stephaniestrasse 7. Auf Wunsch Preiskurant gratis. — Wiederverkäufer erhalten entsprechenden Rabatt. 1025 Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: Dr. Josef E. Bloch. — Druck von L. Beck L Sohn, Wien, VII.