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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1909-09-24 · 39 (24.9.1909) · page 20

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
26 (1909)
Issue
39 (24.9.1909)
Date
1909-09-24
Page
– (sequence 20)
Language
German
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©ette 676 Dr. Vlochs Wochenschrift. Nr. 39 Theodalü Mküds!wkr-Lll35tLtwllg§8littMg. Adz ah L der Plätze: Zwei im Betrage von je K 840.—. — Bewerbung sberechtigt sind: Arme, israelitische, wohlverhaltene Mädchen, welche sich im Brautstände befinden. — Bevorzugt werden: 1. Verwandte des Stifters; 2. Nach Wien zustäudige oder im Bezirke Leopoldstadt in Wien oder in Wien überhaupt geborene Bewerberinnen. — Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Sittenzeugnis, Brautstandsnachweis, Heimatsschein, eventuell Nachweis der Verwandtschaft. — — Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. Septemher 1909- — Einreichungsstell 6* I, Seitenstttteugasse 4, II.Stock (Einreichungs-Protokoll). —Verleihungstag: 28.November 1W9 (5. Kislew). — Bewerberinnen, welche sich vor Verleihung der Stiftung verehelichen, verlieren jeden Anspruch auf dieselbe. Näheres in den von der Eiureichsteile unentgeltlich erhältlichen Gesuchsbögen. Kaiser Franz Josefs-Jubiläumsstlffung zur Unterstützung Israel. Walsen, erricbtst von Philipp Thorscb. Anzahl der freien Plätze: Drei im Betrage von je K 300.—. — Bewerbungsberechtigt sind: Arme Kinder israelitischer Konfession, welche das 14. Lebensjahr noch nicht erreicht haben und nachzuweisen vermögen, dass ihr Vater in Wien gestorben ist oder dass derselbe bis vor seinem Tode sein ordentliches Domizil hatte. — Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Totenschein des Vaters (im Falle dieser nicht in Wien verstorben ist, erscheint ein legaler Nachweis erforderlich, dass derselbe bis vor seinem Tode sein ordentliches Domizil in Wien hatte), Schulzeugnisse. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 15 Oktober 1909. — Einreichungsstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock. Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich erhältlichen Gesuchsbögen. Wien, 1. September 1909. Der Vorstand der isr. Kultusgemeinde Wien- Israelitische Kultusgemeinde Wien. Das Kuratorium der Freiherrlich von Eothschildschen Künstlerstiftung verlautbart, dass aus den Erträgnissen derselben mehrere Stipendien im Mindestbetrage von je K 8"0.— für das Jahr 1909 zur Verleihung gelangen. Kompetenzberechtigt für diese Stiftung erscheinen mittellose, jüdische, in Oesterreich wohnhafte Künstler oder Künstlerinnen, österreichischer oder ungarischer Staatsbürgerschaft, die ihren Beruf auf dem Gebiete der Architektur, der Bildhauerei, der graphischen Künste, der Malerei oder der musikalischen Komposition selbständig auszuüben befähigt sind. Unter den, den obigen Erfordernissen entsprechenden Kompetenten gemessen jene den Vorzug, welche bereiis Beweise ihres Talentes und ihres schöpferischen Wirkens gegeben haben. Von der Verleihung erscheinen diejenigen Bewerber ausgeschlossen, die sich auf anderen Kunstzweigen als den angeführten betätigen, ferner Kunsteleven, sowie überhaupt im Stadium der Vorbereitung für einen künstlerischen Beruf befindliche Personen. Die an das Stiftungskuratorium gerichteten, mit Fachzeugnissen, sowie mit dem Geburts- und Heimatsscheine versehenen Gesuche sind bis längstens 12. Oktobe' 1909 im Einreichungsprotokolle der Israel. Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, II. Stock, zu überreichen. Die Bewerber werden ihreKunstbeilagen, insoferne solche gefordert werden, erst über Verlangen des Kuratoriums zu erbringen haben. Nicht entsprechende oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Nähere Auskünfte werden im SekretariatederisraelitischenKultusgemöinde (Stiftungsamt) erteilt. Wien, 1. September 1909. Das Kuratorium der Freiherrlich von Eothschildschen Künstlerstiftung. Konkurs. Die Schriftstellerin Frau Ida Barber ei sucht uns um Aufnahme nachstehenden Aufrufes: Ein ehedem in guten Verhältnissen lebender frommer Mann ist jetzt, am Greisenalier angelangt, vollständig erwerblos. Gute Freunde, die seither Unterstützung gewährten, sind gleichgültig geworden; die kranke Frau bedarf der Pflege. Der sonst gottesfürchtige Mann verzweifelt an Gott und aller Welt. Gibt es gute Menschen, die helfen können, helfen wollen? Die .. dresse des Betreffenden ist in der Eedaktion dieses Blattes zu erfragen. Talmndschule der isracl, Wuzgmeinde Wien. Die Einschreibungen an der Talmudschule der israelitischen Kultusgemeinde Wien finden Montag den 4. Oktober 1909 1 und Dienstag „ 5. „ „ / v. B—6 Uhr nachm im Bethamidrasch - Lokale, II., Ferdinandstrasse 23, statt. Vorstand der Israefliten-Gemeinde Trebitsch. Zahl 307 Kundmachung. Am 20. November 1909 gelangen Zinsen für zwei Jahre der hiesigen Suhakstiltung des sei. Herrn Emanuel Snbak per K 46) an eine Braut zur Verleihung. Diese Gesuche .wollen bei dem gefertigten Gemeindevoistande bis 31. Oktober 1909 eingebracht und mit folgenden Beilagen versehen werden: 1. Dem Geburtszeugnisse; 2. Einem Sittenzeugnisse; 3. Einem Armutszeugnisse; 4. Einem eventuellen Nachweise der Verwandtschaft mit dem Stifter oder dessen sei. Gattin Frau Katharina Snbak, da die Verwandten ein Vorzugsrecht haben; 5. Einem Nachweise des Brautstandes. Die Auszahlung erfolgt nach stattgehabter Vermählung, welche durch den Trauungsschein nachzuweisen ist, wozu eine Frist von 6 Monaten offen steht. Nach Ablauf dieser Frist erlischt der Anspruch. Trebitsch den 16. September 1909. Der Bürgermeister: Adolf Snbak. Repriifie Lehrerin nimmt 2 bis 3 Kinder in vollständige Pension. Auskunft erteilt auf Anfrage 1622 Seminarsekretär Josef Fuchs, II. Bezirk, Ferdinandstrasse Nr. 23. Vorzügliche Pension. für 1 oder 2 Knaben bei achtbarer Familie. Badezimmerbenützung. IC. k. Staatsrealschule in nächster Nähe. Gefällige Anträge an W. K. IX., KoteJ Löwengasse 7, I. Stiege, III. Stock, Tür 28. Lift. Tanz-Lehranstalt J- HEIM AN N emer. Mitglied der k.\k. Hofoper Telephon 18 684 Wien,!(., PraterStraSSß 43 Telephon 18.684 Kurse für Erwachsene. Jugendkurse. Kinderkurse. Einzelunterricht. Bei der Knltnsgemeinde Jamnitz, deren Eabbinat die Kultusgemeinde Fiesling augeschlossen ist, gelaugt die Stelle des Rabbiners und Eeligionslehrers zur Besetzung. Gehalt 1600 Kronen, freie Wohnung im Gemeiudehause, Stifcungsbezüge ungefähr 300 Kronen nnd sonstige Emolumente. -Bewerber, österreichische Staatsbürger, nicht über 40 Jahre alt, wollen ihre Gesuche bis längstens 20. Oktober d. J. überreichen. Eeisespesen werden nur dem Akzeptierten vergütet. Der Kultus Vorsteher: Samuel Kolm. KARMEL Palästina-Weine nnd Kognak (Originalfüllung der Kommanditgesellschaft) Tafel-, Dessert- und Medizinal weine. Alleiniger Vertreter für Wien: Moritz ROSENBERGER, II., Steptianiestrasse 7. Auf Wunsch Preiskurant gratis. — Wiederverkäufer erhalten entsprechenden Rabatt. 1025 Herausgeber uttb verantwortlicher Redakteur: Dr. Josef E. Bloch. — Druck Von L. Beck & Sohn, Wien, VII.

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