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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1909-08-06 · 32 (6.8.1909) · page 16

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
26 (1909)
Issue
32 (6.8.1909)
Date
1909-08-06
Page
– (sequence 16)
Language
German
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Dr. Blochs Wochenschrift. 7!r 32 Lc'.lc 558 Kundmachung. In dem der Unterzeichneten Kuitusgemeinde gehörigen, in der Heinegasse und RothkirChgasse gelegenen „Jüdischen Hause“ gelangen folgende Lokalitäten zur sofortigen Vermietung resp. Verpachtung: a) zwei im Parterre gelegene Frontgeschäftslokale und b) eine Koscherrestauration bestehend aus 4 Räumen — darunter ein grosser Saal — samt Restaurationsküche und Speisekammer nebst einer aus zwei Zimmern und Vorzimmer bestehenden Restaurateurs-Wohnung, weiters Souterrain-Restaurations-Lokalitäten samt Kegelbahn, Küche, Dienstbotenzimmer, Speisekammer, Bier-, Wein- und Holzkeller, zwei getrennten Kellerräumen und Gemüsekeller; in allen diesen Räumen ist elektrische Beleuchtung und Zentralheizung eingerichtet. Ordnungsmässige mit den nötigen Behelfen adstruierte Offerte sind bis spätestens 15. August 1909 in der israelitischen Kultusgemeindekanzlei zu überreichen. Die Geschäftslokale ad a) werden entweier getrennt oder zusammen auf die Dauer von einem, zwei und eventuell drei Jahren, die Restaurations-Lokalitäten ad b) für ein, eventuell drei oder 6 Jahre vermietet. In den Restaurafionsräumen stellt die Verpächterin 200 Sessel, ferner gewöhnliche Tische, einige gepolsterte, einfache Wandbänke sowie Spiegel bei und werden die Einrichtungsgegenstände mitvermietet. Bewerber um das Restaurant müssen Restaurateure bezw Gastwirte sein und haben den Nachweis über ihre bisherige Tätigkeit in dieser Branche und fachliche Eignung zu erbringen. An Vadium in Barem oder öffentlichen Wertpapieren sind folgende Beträge zn erlegen, und zwar, ad a) Für das grössere Geschäftslokal ein Betrag von K 200, f. d. kleinere Geschäftslokal hingegen ein solcher von K 100, ad b) für die Restanrationslokalitäten ein Betrag von K 1000. Weiters wird hervorgehoben, dass sich im „Jüdischen Hause“ ein in die Vermietung nicht einbezogener vornehmer, grosser Festsaal mit Speiseaufzug befindet, welcher Saal zu festlichen Veranstaltungen und Versammlungen von der Gemeinde selbst benützt oder auch an Andere gegen Entgelt überlassen wird. Etwaige auf die Vermietung Bezug habende Auskünfte werden jederzeit während der gewöhnlichen Amtsstunden (9 bis 1 Uhr Vormittags, 3 bis 6 Uhr Nachmittags) in der Kanzlei der Unterzeichneten Kultusgemeinde erteilt und können während dieser Zeit die zur Vermietung gelangenden Ubikationen besichtigt werden. Vom Vorstande der israelitischen Kultusgemeinde Gzernowitz den 22. Juli 1909. 986 Der Präses: Dr. Strauchen Nachdruck ohne Bestellung wird nicht honoriert. Konkurs. Gesucht wird zum sofortigen Eintritte für den Tempel- Chor der israelitischen Kultusgemeinde in Czernowitz ein zweiter Bassist mit schöner Stimme. Bewerber muss geläufig Noten lesen können. Bezahlung nach Uebereinkommen. Gehörig adstruierte Gesuche unter Anschluss allfälliger Zeugnisse sind spätestens 15. August 1909 bei der israelitischen Kuitusgemeinde in Czernowitz zu überreichen. Etwaige Spesen werden nur demjenigen Bewerber vergütet, der engagiert wird. Konkurs. In der israelitischen Kuitusgemeinde Eiwanowitz (Mähren) ist vom 1. September 1. J. die Stelle eines Kantorposten zu besetzen. Bewerber müssen ihre Gesuche bis längstens 15. August I. J. an den Vorstand der hiesigen Kultusgemeinde gelangen lassen. Das Fixum beträgt 900 K, sage Neunhundert Kronen jährlich, nebst freier Wohnung und Nebenemolumente. Verlangt wird österreichische Staatsbürgerschaft, tüchtiger Koreh, Schochet, Leitung des hebräischen Unterrichtes, gepfüfter Religionslehrer bevorzugt, Alter nicht über 50 Jahre. Osuisch-Israeiitischer Synagogen-Verband zu Hamburg. Bei dem Deutsch-Israelitischen Synagogen-Verband zu Hamburg soll die durch das Ableben unseres Oberrabbiners rD“3 erledigte Oberrabbinerstelle demnächst wieder besetzt werden. Nach Vorschrift des Statutes des Deutsch-Israelitischen Synagogen-Verbandes muss der Anzustellende „ein gründlicher Kenner von und ö^pDlö sein und deren Inhalt als die unverbrüchlichen Prinzipien seines Privatlebens anerkennen, sowie das Rabbinats-Diplom nbPWl riINN von mindestens zwei solchen Rabbinern, die den vorgenannten Prinzipien entsprechen, erlangt haben“. . Bewerber, welche akademische Bildung und bedeutende Rednergabe besitzen müssen, wollen ihre Meldungen nebst Zeugnissen bis zum IQ. September a. c. einsenden an den Vorstand d. Deutsch-Israel. Synagogen-Verbandes zu Hamburg. Bureau: Synagoge Bornplatz. Schacharis und Mussaph-Vorbefer sowie I Diener werden für die hohen Feiertage 1909 aufgenommen. Schriftliche Offerte bis 12. August an die Kanzlei des Tempel-Tereines, TI. Bez., Schmalzhofgasse 3. Für die israelitische Kultusgemeinde in Prossnitz (Mähren) ist die Errichtung einer; zweiten koscheren Fleischbank erforderlich. Reflektanten wollen sieb um Auskünfte au den Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde in Prossnitz wenden. Prossnitz am 28. Juli 1909. Der Kultusvorsteher: Jaques Mayer. Verein der 5abb&tbfrennde „Schotnre Scbabbos“. du Wien, II., Kleine Schiffgasse 10, Bureaustunden: 9—10 Uhr Vormittags?1^—ÖVa Uhr Abends. Wien. Arbeitgeber: Praktikant für Manufakturbranche. Platzageut für Grabsteinniederlage. Provinz. Kommis aus der Konfektions-Schuhbranche (muss auch ungarisch sprechen). Wien. Arbeitnehmer: Lagerpraktikanten, Komptoirpraktikauteu, Buchhalter, Komptoiristinnen, Buchhalterinnen. TliPhtinor I Dhror ^er a^e Gegenstände der Volks- und 1 UvIlliyCl Lulllulj Bürgerschule, wie auch Hebräisch und Französisch unterrichtet, sucht Stellung in der Provinz. Gefällige Anträge au Isidor Schwarz, II., Untere Augartenstrasse 9, T. 4, Wien. Besseres, nngarisch sprechendes WderirSulei« zu 2 Knaben im Alter von 4 bis 7 Jahren, für die Provinz gesucht. Vorzustellen Samstag und Sonntag von 10 bis 3 Uhr, II., Rembrandtstrasse Nr. 14, Mezzanin, Tür 3. G. Eine ältere Person nicht unter 40 Jahren, wird von alleinstehenden Herren zur Führung des Haushaltes gesucht. Bedingungen sind strenge Religiosität, gute Köchin. Honorar nach Uebereinkommen. Möglichst ausführliche Anträge unter „Dauernd“ an die Administration des Blattes. 121-071 >12112 ru»1? Jüdische beste Bezugsquelle für Wiederverkäufen Biblische Muster. Zion- Serien. Postu. Gratulationskarten 40P/0 billiger als überall. Grösste Schlager der Saison. Mustersendung 200 Stück K6 per. Nachnahme. Preisliste gratis. Inslicht’s Verlagshaus, Wien, 11/3, Obere Donaustrasse 77/W. Eiwanowitz, 2. Angast 1909. Kultusvorsteher-Stellvertreter: Jacob Major. Herausgeber unb verantwortlicher Redakteur: Dr. Josef E. Bloch. — Druck von L. Beck L Sohn, Wien, VII. 06518151

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