Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 26 (1909)
- Issue
- 31 (30.7.1909)
- Date
- 1909-07-30
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
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Sette 540 Lr. Vlochs Wochenschrift. irr 31 Emerson R. 298., Die Lebensführung. Uebers. von F. Kwest. Halle a. S., Otto Hendel, 195 S., M. 0.75. Die große Emerson-Gemeinde wird dem umsichtigen Verlag vielen Dank rossen. daß er seinen früheren Uebersetzungen des geistvollen Weishfitslehrers nun diese Ausgabe anreiht. Daß Emerson, wie für jede Erscheinung im Weben der Menschheitsgeschicke, auch für die einzigartige Zähigkeit der jüdischen Nasse ein anfmerksames Auge zeigt, erscheint bei ihm ebenso natürlich, wie das hochherzige Wohlwollen, das jedes Blatt des Buches durchglüht. R. L. Briefkasten« H. St. in Z. Der 3. A lgust i891 war Montag, der 28. Tamuz. P. L. Der dritte Vizebürgermeister von Lemberg ist allerdings ein Jude. Dr. Aßkenase. A. T. Im italienischen Parlament sitzen gegenwärtig 14 Juden. R. 898. in M. General Coen, der Plotzkommandant von Venedig, der Kaiser Wilhelm bei seinem Vorjahr,gen Besuch der Lagunenstadt im Namen der militärischen Behörden begrüßte, ist Jude. „Tent." Jawohl, Sie haben Recht, die Höhe Ihrer arischgermanlschen Kultur werden wir schwerlich je erreichen. Als eine typische Blüte derselben dürfte einst ein aus Dortmund gemeldetes Vorkommnis ftstgebalten werden. Zwei Gerichtsrefer-ndare srßen vor kurzem in einem Restaurant an zwei t enachbarten Tischen, der eine in der Gesellschaft eines Volksschnllehrcrs. Dieser Umstand gab dem anderen Anlaß zu stichelnden Bemerkungen, die bald beantwortet wurden. So kam es zu erregten Erörterungen. Das Endresultat war, daß der Referendar, der die Gesellschaft eines VolLschullehrers für einen Gerichtsreferendar nicht standesgemäß fand und in der ganzen Angelegenheit der provozierende Teil war, andern Tags seinen, Kollege,! eine Forderung unter schweren Bedingungen überbringen ließ. — Es muß hinzugefügt werden, daß der Vater des Fordernden selbst Volksschullchrer ist! S. K. Wir empfehlen Ihnen die Apotheke, I., Rudolfsplatz. Der Inhaber ist Vertrauensmann der israel. Kultuegemeinde, Mitglied der Bezirkskommiffion und bemüht sich oft um jüdische Interessen. M. B. „Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde", h,rausgegeben von Dr. M. Grunwald, Wien, Verlagsbuchhandlung I. Kauffmann, Leipzig. Emil T. in Taruopol. Folgende Institute für Knaben, welche Ihren Anforderungen entsprechen, wurden uns empfohlen: „Israel. Knaben-Pensionat Dr. Bamberg er. Nürnberg, Ejfenweinstraße 7, und das „Israel. Knaben-Pensionat Frankfurt a. M, Körnerstr. 14. Lei der Israel. Kultusgemeinde in Strassnitz, Mähren, gelangt die Stelle eines Rabbiners Kundmachung. In dem der Unterzeichneten Kultusgemeinde gehörigen, in der Heiuegasse und Rothkirchgasse gelegenen „Jüdischen Hause“ gelangen folgende Lokalitäten zur sofortigen Vermietung resp. Verpachtung: a) zwei im Parterre gelegene Frontgeschäftslokale und l) eine Koscherrestauration bestehend aus 4 Räumen — darunter ein grosser Saal — samt Restaurationsküche und Speisekammer nebst einer aus zwei Zimmern und Vorzimmer bestehenden Restaurateurs-Wohnung, weiters Souterrain-Restaurations-Lokalitäten samt Kegelbahn, Küche, Dienstbotenzimmer, Speisekammer, Bier-, Wein- und Holzkeller, zwei getrennten Kellerräumen und Gemüsek.eller; in allen diesen Räumen ist elektrische Beleuchtung und Zentralheizung eingerichtet. Ordnungsmässige mit den nötigen Behelfen adstruierte Offerte sind bis spätestens 15. August 1909 in der israelitischen Kultusgemeindekauzlei zu übberreichen. Die Geschäftslokale ad a) werden entweler getrennt oder zusammen auf die Dauer von einem, zwei und eventuell drei Jahren, die Restaurations-Lokalitäten ad b) für ein, eventuell drei oder 6 Jahre vermietet. ln den Restaurationsräumeu stellt die Verpächterin 200 Sessel, ferner gewöhnliche Tische, einige gepolsterte, einfache Wandbänke sowie Spiegel bei und werden die Einrichtungsgegenstände mitvermietet. Bewerber um das Restaurant müssen Restaurateure bezw Gastwirte sein und haben den Nachweis über ihre bisherige Tätigkeit in dieser Branche und fachliche Eignung zu erbringen. An Vadium in Barem oder öffentlichen Wertpapieren sind folgende Beträge zu erlegen, und zwar. ad a) Für das grössere Geschäftslokal ein Betrag von K 200 f. d. kleinere Geschäftslokal hingegen ein solcher von K iOO’t ad b) für die Restaurationslokalitäten ein Betrag von K 1000. Weiters wird hervorgehoben, dass sich im „Jüdischen Hause“ ein in die Vermietung: nicht einbezogener vornehmer, grosser Festsaal mit Speiseaufzug befindet, welcher Saal zu festlichen Veranstaltungen und Versammlungen von der Gemeinde selbst benützt oder auch an An de; e gegen Entgelt überlassen wird. Etwaige auf die Vermietung Bezug habende Auskünfte werden jederzeit während der gewöhnlichen Amtsstunden (9 bis 1 Uhr Vormittags, 3 bis 6 Uhr Nachmittags m der Kanzlei der Unterzeichneten Kultusgemeinde erteilt und können während dieser Zeit die zur Vermietung gelangenden Ubikationen besichtigt werden. Nachdruck ohne Bestellung wird nicht honoriert. Vom Vorstande der israelitischen Kultusgemeinde Czernowitz. den 22. Juli 1909. zur Besetzung. Mit dieser Stelle sind ein jährlicher Gehalt, und zwar a) als Rabbiner per K 1600.—, b) für Erteilung des Religions¬ und hebräischen Unterrichtes per K 400,— zusammen sohin per K 2000.— samt freier Wohnung, sowie der Ertrag der Metriken > fuhrung und sonstige Nebenemolumente verbunden. Bewerber wollen ihre gesetzlich instruierten Gesuche samt Zeugnisabschriften, welche nicht retourniert werden, bis zum 1. Oktober 1. J. an den gefertigten Kultusvorstand übersenden. Die Reisespesen werden bloss dem Akzeptierten vergütet. Für die israel. Kultusgemein de Strassnitz am 25. Juli 1909. Der Kultusvorsteher: Sigmund Rebenwurzel. Soeben erschien in meinem Verlag: 973 51 Predigten Der Präses: Dr. Straucher. rin "w - Unter diesem Zeichen unter dem Titel „Schir Chodosch“ erschienen bereits aus der Feder des Gefertigten drei Hefte, enthaltend die feierlichsten Tempelgesänge für Kantor, Solo und Chor, welche nach zwei Richtungen l in Andacht erwecken sollen, beim Gottesdienste im Rahmen neumodernen Judentums sowohl, als auch in den traditionell-jüdischen Kreisen geweihten Gotteshäusern. Die ersten drei Hefte enthalten die Gesänge I. n“irm rwn «m-a epin narai II. III. nb'W mn ovn '2 u>2 u>x, -pbfc rh -vcr i'v Band V. von Prof. Dr. 8. Maybaum. Festpredigten für Neujahr,Versölmungstag 11. Laubhüttenfest. LeinwandbandMk.5.—.M.Poppelauer,BerlinC.,NeueFriedrichstr 59. Ein sehr junger k. k. Steuerbeamter, sucht ein frommes, hübsches Mädchen mit grösserer Mitgift. Nur ausführliche Angebote mit Photographie. Diskretion Ehrensache! Unter Chiffre : „St. A “ au die Expeditiön des Blattes. Ein tüchtiger, armer Lehrer unterrichtet gründlich Französisch, besonders Konversation, Charles Rosensohn, II., Rueppgasse 17, Tür 6. Nunmehr sind diese Tempelgesänge wirksam erweitert worden durch den herrlichen den rwn PiO-Festtag am Vorabend erhebend einleitenden tfiTp durch den Weihgesang '2 und worauf ich das Schwergewicht von Weihe, traditioneller Pietät und gläubige Innigkeit legte, durch die .. mc; Alle diese Weihedichtungen, über die der alte Geist altjüdischer Kunst schwebt, haben lautes Echo geweckt bei den grössten Gesangs- und Musikprofessoren des In- und Auslandes. Das Werk ist in schönstem Drucke erschienen. Jedes Heft, auch einzeln, zum Preise von K 2.50 ist gegen Nachnahme oder vorherige Einsendung des Bezugsbetrages erhältlich beim Verfasser: Josef Kijewsky, Kantor, Pozsony, sziiagyi Dezsögme 30 Zusendung franko, Abodah K 1.20. Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: Dr. Josef E. Bloch. — Druck von L. Beck & Sohn. Wien. VII.