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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1909-04-16 · 16 (16.4.1909) · page 16

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
26 (1909)
Issue
16 (16.4.1909)
Date
1909-04-16
Page
– (sequence 16)
Language
German
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LcUc 288 Dt. Blvchs Nene Bücher. Oft und West. Illustrierte Monatsschrift für das gesamte Judentum. Herausgegeben von Leo Winz. Verlag von Ost und West, Berlin, S. 42. Organ der Deutschen Konfcrenzgemeinschaft der „Alliance JsraslitA Universelle". 9. Jahrgang, Heft 4, 'upril 1909.' Inhalt: Rabbiner Dr. M, E s ch e l b a ch e r: Ein moderner Religionsphilosoph (mit Porträt); A. S. Levetus: Viktor Scharf (mit 12 Jllustr.); Mendele Mocher Sforim: Die Abbrändler. Max S ch a ch e r l: Beim Roosevelt-Pcofessor, — Revue der Revuen — Die Chacham Baschi-Wahl (mit Jllustr.). — Dr. Eugen Wölbe: Die Palästinareise des Dichters Ludwig August Frankl. Josef Lin: Die hebräische und jargonische Presse im Jahre 1908. Literarische Rundschau. Mitteilungen aus dem Deutschen Bureau der „Alliance I s r a e I i t e U n iverselle": I. Die Orientschulen der „Alliance Jsraelite Universelle". II. Nvnzen. Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde. Herausgegcben von Dr. M. Grunwald. 12. Jahrg., 2. Heft. (Der ganzen Reihe 30. Heft.) Leipzig 1909. M. W. Kaufmann. Preis des Jahrganges (4 Hefte) 4 Mark. Tas vorliegende Heft eröffnet ein sehr launiges „Pimmlied", das Sigmund S e e l i g m a n n (Amsterdam) aus einer jüdischdeutschen Handschrift mttteill. Dr. W a ch st e i n veröffentlicht aus den Verlaffenschoftsathandlungen des k. k. Landesgerichtsaichivs in Wien die Listen der Bibliotheken des Samuel Oppenheimer des Jüngeren und des Max Leo.: Gomperz. Den größten Teil nimmt eine Forts tzung der von Dr. G r u n tv a l d herausgegebenen Wolfschen Abhandlung über „Fahr-nde Leute bei den Juden" ein, die zur Geschichte des jüdischen Vorbetcrstandcs interessante Beiträge liefert. Den Schluß bilden Buchbesprechungen und Nekrologe auf Ignaz Bernstein und Gustav T u ch. R. S. Ein neues Werk „Talmudische Legenden und Erzähl u n g t n" von M. Iakob verläßt demnächst die Presse. Dieses großangelegte, zwka 5C0 Seiten umsaffcnde Buch. welches den hagadischen Teil der Gernara, sowie die reiche Ptaschalwelt der Rabb'.nen Adclis und TasLkes u. a. enlhäil und welches durch einen Uchtvolleu Kommentar des gelehrten Autors ergänzt wird, dürfte viel zur Verbreitung des talmudischcn Wissens beirragen. KrieMasterr« . O. R. Die .Tragödin Sarah Bernhard gehört dem Judentum längst nicht mehr an. Auf verschiedene Anfragen. Alfred Mcffel, der geniale Bauüieister. war jüdischer Herkunft, einstammte einer altjüdischen Familie. Ter Vater des Künstler-, Bankier Simon Messel, übernahm von seinem Vater das von diesem gegründete und heute noch in gutem Ansehen, wenn auch unter anderer Firma bestehende Bankgeschäft. Die Mutter war eine geistreiche, schöne Frau. A. F. in P. Ueder einen jüdischen Zentrumsmann lesen wir in einer Korrespondenz der Zeutrumsblätter aus Lippftadt: „Daß man ein guter Israelit und dabei ein treuer Zentrnmsmann sein kann, hat der hier im Alter von nur 50 Jahren verstorbene Mühlenbcsitzer Herr Emil Schüler bewiesen. Stets hat er sich offen und entschieden als Anhänger der Zentrumspartei bekannt und ist für diese unentwegt eiug.trelen, keine Arbeit :m Interesse der Partei war ihm zu klein, keine zu schwer. Bei seiner gestrigen Beerdigung war daiser die hiesige Zentrumsleitung auch offiziell vertreten und hatte als Zeichen der Dankbarkeit ein herrliches Palmenarrangement aus deu Sarg des trefflichen Mannes niedergelegt.“ „Talia". Ja, auch Abwesende sah man. Kainz fehlte bei dem Leichenbegängnisse — Baumeister blieb ferne, Reimers, das Ehepaar Römpler-Bftibtreu, Stella Hohenfels, Babette Devrient-Reinhold, Max Devrient und noch mancher andere blieb im Schatten. Wem das Herz voll ist, dem versagen die Beine. Theresia Neumann Stiftung für arme Israelitische Lehrerswitwen. Anzahl der Plätze: Zwei im Betrage von je K 84.—. — Bewerbungsberechtigt sind: Arme israelitische Lehrers witwen. — Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Totenschein des Gatten, Nachweis, dass dieser dem Lebrerstande angehörte, Armutszeugnis. — Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. April 1909, — Einreichungsstelle: I., Seitenstetteugasse 4, III. Stock (Einreichungsprotokoll). — Verleihungstag: 11. Tamus ----- 30. Juni 1909. — Näheres in den von der Einreichungsstelle gratis erhältlichen Gesuchsblanketten. Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: Dr. Wochenschrift. Nr. 16 Sigmund Edler von Werthelmsteio Stiftung für seine armen nächsten Anverwandten, Anzahl der Plätze: Unbestimmt. Zusammen im Betrage von K 420.—. — Bewerbungsberechtigt sind: Die armen nächsten Anverwandten des Stifters. — Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Yerwandtscbaftsnachweis, Armutszeugnis — Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. April 1909. — Einreichungsstelle: I., Seitenstettengasse 4, III, Stock (Eiureiclnmgspr. tokoll). — Verleihungstag: 18. Juni 1909. — Näheres iu den von der Einreichungsstelie gratis erhältlichen Gesuchsblanketten. Maria Daffingsr Stiftung für viir arme Israelitische Familien. Anzahl der Plätze: Vier im Betrage von je K 42.— Be werbuugs berechtigt sind : Arme israelitische Familien-Oberhäupter. — Gesuchsbeilagen.: Geburtsschein, Armutszeugnis, eventuell Totenschein des Gatten. — Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. April 1909. — Einreichungsstelle: I., Seitenstettengasse 4, III. Stock. (Einraicliungsprolokoll). — Verleihungstag: 18. Juni 1909. — Näheres iu den von der Einreichungstelle gratis erhältlichen Ges ichsblanketten. ilöTltz TodeskiPStiftung für Maler, Bildhauer und Ousrateurs- ZÖGliiige. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 1000.- . — Bewerbungserechtigt sind: Mittellose, wohlverhaltene Israeliten, welche in einem der Länder der österreichisch-ungarischen Monarchie gehören sind und sich für die Maler- oder Bildhauerkunst heranbilden, oder Operateurszöglinge sind. — Gesuchs beilagen: Geburtsschein, Mittellosiakeitszeuguis, Frequentationszeugnis und Nachweis der Studienerfolge. — Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. April 1909. — Einreichungsstelle: I., Seitenstetteugasse 4, III. Stock (Einreichungsprotokoll). — Näheies in den von der Einreichungstelle gratis erhältlichen Gesnchsblanketten. I;ak Kuffier-Stiftung zur Heiratsausstattung armer israelitischer Mädchen. Anzahl der Pätze: Einer im Betrage von K 410.—. B ewerbungsb erechtigt sind: Arme, jüdische, in Wien wohnhafte Bräute. — Bevorzugt werden bei der Verleihung: Mit dem Stifter Herrn Isak Kuffier verwandte Bräute, insbesondere Kinder seiner Nichte Begine Wichs verehelichte Kohn, auch wenn diese Bräute nicht in Wien wohnen. — Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Sittenzeugnis, Verlobungsnachweis, Armutszeugnis, Meldezettel, eventuell Verwandtschaftsnachweis. — Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. April 1909. — Einreichungsstelle: I., Seitenstettengasse 4, III. Stock (EinreichungsprotokolD. — Gesuchsstellerinnen, welche vor der Verleihung heiraten, haben keinen Anspruch auf die Stiftung. Näheres in den von der Einreichungsstelle gratis erhältlichen Gesuchsblanketten. Vergnügungs-Etablissement „Venedig in Wien“ frifmas sin 30. April Permanenzkarten a K 15*— an der Tageskasse: I., Rotenturmstrasse Nr. 16 (Bazar) und in der Direktionskanzlei: II., k. k. Prater (Eingang Riesenrad). Kinderfräulein gesucht zu 3 Kindern, von 2 bis 7 Jahren, Deutsche bevorzugt. Pollak, II., Kleine Schiffgasse 5. Ich suche für meine 15jährige Tochter welche die Bürgerschule mit gutem Erfolge absolvierte und nebstbei eine gute Handschrift besitzt einen Posten als Lehrmädchen. Gewerbe nicht ausgeschlossen, entweder in Wien oder in einer grösseren Provinzstadt, in einem anständigen jüdischen Hanse. Offerte unter Karl Weisz, Gemeindevorstand, Olschowetz, Post Strany, Mähren. S. Bloch. — Druck von L. Beck L Sohn, Wien, VII.

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