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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1909-04-02 · 14 (2.4.1909) · page 19

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
26 (1909)
Issue
14 (2.4.1909)
Date
1909-04-02
Page
– (sequence 19)
Language
German
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Jir. 14 Dr. Blochs Wochenschrift. Seite -55 wie hoch dieser Stipendienbezug sich beläuft. Verwandte des Stifters, sowie dessen Gattin Eleonore geb. Wertheim werden besonders berücksichtigt. Auszüge aus den Geburts-, Trauungs- und Sterbematriken der Israel. Kultus gemeinde Wien sind als Gesuchsbeilagen nicht erforderlich, es genügt vielmehr die genaue Angabe der bezüglichen Daten. Nicht entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuche finden keine Berücksichtigung. Der Vorstand der Israel. Kultusgemeinde Wien. Mit Beginn des Schuljahres 1909/10 gelangt die Stelle eines israelitischen 886 Religionslehrers für die hiesigen Mittelschulen, — Staatsgymnasium, Oberrealschule und Mädchen-Lyzeum — zur Besetzung. Bewerber um diesen Posten müssen akademische und rabbinische Bildung, sowie die Lehrbefähigung besitzen. Gehalt nach Uebereinkommen. Gesuche mit Zeugnisabschriften, Angaben über Alter und Familienstand, sowie etwaige frühere Verwendung wollen bis 30. April a. c. an den gefertigten Vorstand gerichtet werden. Israel. Kultusgemeinde Der Vorstand: Iglau, (Mähren) am 22. März 1909. Adolf Lieblich. Verein für unentgeltlichen Arbeitsnachweis Wien, II,, Taborstrasse 59 Am 27• März 1909 standen in Vormerkung: i. Klasse: Manuelle Arbeiter. 5 Anstreicher 2 Autpaper 2 Bäcker — Branntweinverschl. 2 Buchbinder 1 Buchdrucker 1 Bür tenbinder — Cartonagearbeiter — Fleischauer 15 Hausknechte, Geschäfts¬ und Bureaudiener 25 Hilfsarbeiter 2 Kellner 3 Laufburschen 4 Magazineure 3 Metallarbeiter 5 Monteure 5 Schlosser 7 Schneider 2 Schuhmacher 2 Spengler 2 Tapezierer — Taschner — Tischler — Uhrmacher 2 Zimmermaler — Zuckerbäcker Tiiohtige und verlässliche Hausbesorger. II. Klasse: Kaufmännische Angestellte. 10 Buchhalter u. Korrespondenten 4 Kanzlisten und Schreiber 49 Kommis 6 Manipulanten und Expedienten 10 Komptoiristen u. Strazzisten 4 Platz-Agenten und -Vertreter 4 Inkassanten 2 Reisende Weibliche Abteilung. 22 Kontoristinnen u. Kanzlistinnen — Praktikantinnen 80 » Anfängerinnen 22 Verkäuferinnen 9 Expedientinnen u. Manipulant. 3 Verschleisserin 4 Hilfsarbeiterinnen 3 Wirtschafterinnen und Stütze 3 Kassafräuleins der Haustrau. Das Bureau des Vereines hat seit seiner Eröffnung im November 1899 bis inklusive 27. März 1909 25151 Vermittlungen durchgeführt. An die jüdischen Hörer u. Hörerinnen der Philosophie. Kollegen! Kolleginnen! Ein jüdischer Philosophenverein soll gegründet werden. Viele von Euch werden dies gewiss als Erfüllung eines lange gehegten Wunsches empfinden. Ist Eneh doch der Eintritt in die bestehenden Fachvereine verwehrt und Ihr — besonders aber die Anfänger unter Euch — werdet gewiss jegliche Förderung Eueres Studiums schon oft schmerzlich vermisst haben. Manche Kenntnisse muss sich der Student selbst aneignen, und wie schwer dies ohne Lehrer oder Berater wird, habt Ihr gewiss am eigenen Leibe zur Genüge erfahren. Unter solchen Umständen über die Notwendigkeit eines jüdischen Philosophenvereines noch zu sprechen, wäre mindestens überflüssig. Kollegen und Kolleginnen! Ist Euch an dem Zustandekommen eines Vereines gelegen, der Euere Interessen in jeder Hinsicht fördern soll, so tretet demselben bei! Schriftliche Beitrittsanmeldungen (mit genauer Angabe des Namens, der Adresse und des Faches) mögen an Herrn ph.il. Friedrich Frankel, I, Universität (philologisches Seminar) gerichtet werden. Mündliche Auskünfte erteilt Herr pbil. Berthold Hirschl, täglich von 5 bis 7 Uhr abends im neuen Lokal der „Leseu. Redehalle jüdischer Hochschüler“, IX., Hörigasse 11, Hochparterre. Das vorbereitende Komitee des jüdisch-akademischen Philosophenvereines. Konkurs. Bei der israelitischen Knltnsgemeinde in Sknfgp/han Oesterr.-Schlesien) gelangt die Stelle eines Rabbiners zur Besetzung. Mit dieser Stelle ist ein Jahresgehalt von K 1600, ein Wohnungsbeitrag von K 400, sowie der Ertrag der Matrikenführung und die staatliche Vergütung für die Erteilung des Religionsunterrichtes an der hiesigen Volks- und Bürgerschule und an weiteren zwei im Knltusgemeindesprengel Skotschan gelegenen Volksschulen verbunden. Bewerber, welche österreichische Staatsbürger sein müssen, wollen ihre Gesuche nebst dem Nachweis der philosophischen und theologischen Studien bis 'zum 20. April 1. J. an den gefertigten Kultusvorstand richten. 887 Der Kultusvorsteher Skotschan, am 18. März 1909. Heimann Urbach. Seder-Feier! im Restaurant Deuches II Bezirk, Praterstrasse 45 findet am Pessachabend, Montag den 5. April, ein feierlicher Sester statt. Herr Professor Nascher hat das Arrangement übernommen. ... Suche für meinen Neffen Israelit, 33 Jahre alt, Oesterreicher, seit zirka 20 Jahren in Deutschland, Westfahlen, Inhaber eines gutgehenden Warenhauses, eins Heiratspartie. Mitgift zirka 40- bis 60.000 Kronen. Offerte unter „8. K.“ an die Exp. d. Bl. IlmUDrcitatchnrnr der Deutschland and Paris studierte Ulli VulollfllullUI ul lehrt (auch mittelst Konversation) Französisch, insbesondere Hebräisch nach seiner eigenen, von Pädagogen anerkannten Lehrmethode, Bibelkommentar und Talmud. Auch schreibt derselbe Jahrzeitatabellen und bittet edle Glaubengeuossen in Anbetracht seiner Notlage um Bestellungen. Bela Fischer, H., Adambergergasse I, II. Stiege, IL Stock, Tür 6. 882 Für junge, hübsche Blondine aus vornehmster Familie, sehr wirtschaftlich und gebildet, mit zirka K 20.000 Barmitgift, passender Bewerber gesucht. Gefällige Anträge unter „Dr. R“, IX., Porzellangasse postlagernd. Nur gegen Schein. Seit 40 Jahren in bestem Betriebe befindliches Gemischtwarengeschäft mit Kassekunden und anstossender Gassenwohnung, billiger Zins, wegen Heirat billig zu verkaufen. Nichtfachmann wird abgerichtet. II., Schmelzgasse 8. Bei distinguiertem, .israelitischen Beamten-Ehepaar erhalten 1 oder 2 Mädchen oder Knaben Logis u. Pension. Klavierbenützung, unmittelbare Stadtnähe. Gefällige Zuschriften unter: „Licht u. rein Nr. 12901 , postlagernd II., Stefaniestrasse (gegen Schein). VnwUMirjtH mit vollständigen Kenntnissen, J\0H(Oll#• IM) der Buchhaltung u. Stenographie, nebst schöner Handschrift, sucht in einem besser en Bureau, wo Samstag geschlossen, unterzukommen. Gefällige Zuschriften erbeten unter „Tüchtig“, II., Stefaniestrasse, postlagernd.

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