Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 26 (1909)
- Issue
- 13 (26.3.1909)
- Date
- 1909-03-26
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 234 Dr. Blochs Wochenschrift. Nr. 1ä eoto peau, laquelle 011 enter re s 0 u d e i n dans 1 a terr e, qui est lä dans un bassin parmy les autres appröts de ce wystere. Apres cela le niinistre vient ä heiles ongles ä froisser encore quelque autre petite pellieale, qui est sur cette gland, et la descliire ä force, et la pousse en allere audelä la gland. It samble quil y ait beaucoup d'effort en cela et de douleur; tonte fois ils n'y trouvent nul dangier et en est toujours la plaie guerie en quatre ou cinq jours. Le cry de l’enfant est pareil aux nostres qu’on baptise. Soudein que cete gland est ainsi decouverte, on offre bastivemant du vin au niinistre, qui en met un peu ä la bouche, et s’en va ainsy sucer la gland de cete enfant tonte sanglante, et rand le sang qu'il en a retire, et incontinent reprentutant de vin jusques a trois fois. Cela faict, on lui offre dans un petit cornet de papier d’une poudre rouge, qu’ils disent estre du sang de dr ag 0 n, de quoy il sale et couvre tonte cete plaie, et puis enveloppe bien proprement le manfbre de cet' enfant ä tont des linges tailles tont expres. Cela faict on lui donne un verre plein de vin, lequel vin, par quelques oreison q’uil faict ils disent qffils benit. II en prant une gorgee et puis y trempant le doigt on porte par trois fois ä tont le doigt quelque goutte ä sucer en la boucbe de 1‘enfant; et ce verre apres en ce mesme estat, 011 l’envoye a la mere et aux fames qui sont en quelque aultre endroit du logis, pour boire ce qui reste de vin. Outre ecla, un tiers prant u 11 Instrument d’a r j a n t, r 011 d comme un esteuf, qui se tient äunelongue queue, lequel Instrument est perce de petits trous comme nos cassolettes et le porte au nes, premieremant du niinistre et puis de 1‘enfant, et puis du parein: ils presuposent que ce sont des odeurs pourfortifier et eclaircir les esprits et la devotion. II a toujours cependant la boucbe toute s a n g 1 a n t e.“ r’ '' ' " * Den letzterwähnten Vorgang mit der „Besomimbüchfe" habe ich mir nicht recht untcrbringen können. Meines Wissens kommt dieselbe nur bei der „Hawdalah" am Sabbatausgang, aber nicht bei der Zirkumzifion vor. Vielleicht können Kundigere Aufschluß geben. Wien-Hietzing. Prof. Josef Frank. Literat«». Israels Kunst- und Geistesleben im Wort und zu Anfang des 20. Jahrhunderts. Unter diesem Titel erscheint in nächster Zeit im Verlag „Industrie" ein lexikalisches Licferungswerk, das eine Lücke in der Literatur des Judentums auszufüllen berufen sein wird. Laut dem uns vorliegenden Prospekte soll dieses Werk, abweichend von den Gepflogenheiten ähnlicher literarischer Unternehmen, ein Sammelwerk für den kommenden Historiker des jüdischen Volkes werden. Nicht trockene Ziffern und Daten, sondern anschauliches Material voll Farbe und Leben, aus der starken Gegenwart des jüdischen Volkes, herausgegriffen und sorgfältig für die Arbeit des Historikers geordnet, soll in dem Werke niedergelegt werden. Das Werk wird in zwei Teile geteilt: a) Der Anfang des 20. Jahrhunderts und bl bis zum 20. Jahrhundert. Das erste Heft soll bereits anfangs April erscheinen. Wir werden noch auf die Arbeit zurückkommeu. Briefkasten. D. M. Das jüdische Technikum in Haifa mit hebräischer Unterrichtssprache wird zweifellos entstehen. Eine amerikanische Sammlung für diesen Zweck beträgt 600.000 Franken. Dadurch ist auch die Errichtung der Anstalt gesichert. K. i« P. Eine Gruppe amerikanischer Juden, unter anderem auch der bekannte Philanthrop Josef Feltz aus Philadelphia, hat umfangreiche Ländereien im nördlichen Cicuagna, Mexiko, zur Ansiedlung der in anderen Staaten verfolgten Juden angekauft. Man beabsichtigt, aus Rußland allein über 25.000 Juden dorthin überzuführen. „Schachfreund." Der neue jüdische Schachmeister Rubinstein, der im Petersburger Weltschachturnier deu ersten Preis mit Lasker teilen wird, wurde im Jahre 1881 im Städtchen Stawisk (Gouvern. Lomza, Ruff.-Polen), zwei Monate nach dem Tode seines Vaters geboren Im Hause seiner armen Mutter hat er nur Elend und Entbehrungen gekannt. Ec genoß eine echte G ^loerziehung, besuchte den „Cheder" und lernte fleißig Talmud und Hebrä'sch, worin er große Kenntnisse erlangte. Seine Mutter übersietcite später nach Bialystok. und dort hatte der junge Rubinstein Gelegenheit, in einem jüdischen Lokal das Schachspiel zu erlernen, worin er bald große Gewandtheit zeigte. Vor einigen Jahren begab er sich nach Lodz, wo er anfangs in schrecklicher Armut lebte und mit fünf Kopeken täglich sein Dasein fristen mußte. Ec arbeitete sich jedoch als glänzender Schachspieler empor. Voriges Jahr gewann er auch einen Match gegen den Weltmeister Marschall. Jetzt wird Rubinstein bereits als „Schachkönig" bezeichnet. Witwe intelligent, alleinstehend, zwischen 40 und 45 Jahre, könnte sich ihr materielles Los, an dar Seite eines gut situierten, intelligenten Herrn verbessern. Zuschriften unter N. N. poste restante, Wien, 1., Nibelungengasse. Mit Beginn des Schuljahres 1909/10 gelangt die Stelle eines israelitischen Religionslehrers für die hiesigen Mittelschulen, — Staatsgymnasium, Oberrealschule und Mädchen-Lyzeum — zur Besetzung. Bewerber um diesen Posten müssen akademische und rahbinische Bildung, scrwie die Lehrbefähigung besitzen. Gehalt nach Uebereinkommen. Gesuche mit Zeugnisabschriften, Angaben über Alter und Familienstand, sowie etwaige frühere Verwendung wollen bis 30. April a. C. an den gefertigten Vorstand gerichtet wer den. Israel. Kultusgemeinde Der Vorstand: Iglau, (Mähren) am 22. März 1909. Adolf Lieblich. Konkurs. Bei der israelitischen Kultusgemeinde in Skotschau (Oesterr.-Schlesien) gelangt die Stelle eines Rabbiners zur Besetzung. Mit dieser Stelle ist ein Jahresgehalt von K 1600* ein Wohnungsbeitrag von K 400, sowie der Ertrag der Matrikenführung und die staatliche Vergütung für die Erteilung des Religionsunterrichtes an der hiesigen Volks- und Bürgerschule und an weiteren zwei im Kultusgemeindesprengel Skotschau gelegenen Volksschulen verbunden. Bewerber, welche österreichische Staatsbürger sein müssen, wollen ihre Gesuche nebst dem Nachweis der philosophischen und theologischen Studien bis zum 20. April 1. J. an den gefertigten Kultusvorstand richten. D'er Kultusvorsteher Skotschau, am 18. März 1909. Heimann Urbach. Jüdische Toynbee-Halle, Wien. XX-, Qthmargasse 46 Beginn der Vorträge: Ah Wochentagen 7,8 Uhr, Samstag an Sonn- und Feiertagen 7 Uhr abends. Elintritt frei für jeden Erwachsenen. für die Zeit vom 27. März 1909 bis 3. April 1909. Samstag, 27.: Konzert Sonntag, 28.: Messianische Schwärmerei im Beginne der Neuzeit, Rabbiner Dr. J. M. Bach Montag, 29.: Literarischer Abend, Schriftsteller Leon Schlein- Saville Dienstag, 30.: „Das jüdische Weib“ Dr. M. Bernstein Mittwoch, 31.: „Die jüdischen Legenden“ Dr. D. Szamek Donnerstag, 1.: „Ueber Kunst“, Reichsratsabgeordneter f Dr. Arthur Mahler Freitag, 2.: Bibelvortrag, Religionslehrer H. Löw-Vogel Samstag, 3: Schlusskonzert _. .. Durch besondere Umstände veranlasste Aenderungen Vorbehalten. Anmeldungen von Vorträgen und Mitwirkungen bei Konzerten wolle man an den Obmann Herrn Dr. J. Samuely, Wien{ L;Bezirk Fischerstiege 6, gelangen lassen.