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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1909-03-05 · 10 (5.3.1909) · page 19

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
26 (1909)
Issue
10 (5.3.1909)
Date
1909-03-05
Page
– (sequence 19)
Language
German
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Nr. 10 Dr. Blochs Wochenschrift Seite 170 Jüdische Toynbee-Haile, Wien, XX , Othmargasse 46. Beginn der Vorträge: An Wochentagen ysS Uhr, Samstag an Sonn- und Feiertagen 7 Uhr abends. Eintritt frei für Jeden Erwachsenen. Yortvags - Programm für die Zeit vom 5. März 1909 bis 12. März 1909. Samstag, 6.: Orchester-Konzert, veranstaltet von Frau Wodniansky Sonntag, 7.: „Der Gotte^gedanke in den monotheistischen Religionen“, Oberlehrer Riesenfefd Montag, 9.: Das Strafrecht (Zyklus) Dr. M. Reiss Dienstag, 9.: „Elektrizität als Licht und Kraft“ Ingenieur Löwenbeier Mittwoch, 10.: Literarischer Abend, Schriftsteller 8. Vineta Donnerstag, 11-: „Die sozial-wirtschaftlichen Schäden des Alkoholismus“ Herr Schenk Freitag, 12.: Bibelvortrag, Religionslehrer Leopold Weiss Durch besondere Umstär de veranlasste Aenderun^en Vorbehalten. Anmeldungen von Vorträgen und Mitwirkungen hei Konzerten wolle man an den Obmann Herrn Dr. J Samue.'y, Wien, I. Bezirk Fischerstiege 6, gelangen lassen. Kundmachung. In der Versorgungsanstalt der israelitischen Kultusgemeinde Wien, IX.. Seegasse 9, ist an einen armen oder gebrechlichen und den im Organisationsstatute dieser r.nstalt festgesetzten Bestimmungen entsprechenden Verwandten des am 18. Oktober 1907 in Wien verstorbenen Herrn Donat Tauszig ein Freiplatz, eventuell an Stelle dieses Freiplatzes ein Jahresbetrag per K 320 bis auf weiteres zu verleihen. Als Verwandte des Herrn Donat Tauszig sind in Hinsicht auf diesen Freiplatz diejenigen Personen anzusehen, welche nicht über den 6. Grad hinaus mit dem genannten Erblasser verwandt sind. Bewerber um diesen Freiplatz bezw. um den ausgeschriebenen Jahresbetrag haben ihre mit den erforderlichen Beilagen belegten Gesuche bis 15. März 1909 im Einreichungsprotokolle der Israel. Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, III. Stock, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Sachdienliche Auskünfte werden im Stiftungsamte der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I, Seitenstettengasse 2, II. Stock, während der Amtsstunden erteilt. Wien, 1. Februar 1909. Der Vorstand der Israel. Kultusgemeinde Wien Verein für unentgeltlichen Arbeitsnachweis Wien, II., Taborstrasse 59 Am 37. Februar 1909 standen in Vormerkung: i. Klasse: Manuelle Arbeiter. 4 Anstreicher 2 Aulpaper 3 Bäcker — Branntweinverschl. 4 Buchbinder 1 Buchdrucker 1 Bür tenbinder 1 Cartonagearbeiter. — Friseure 20 Hausknechte, fiescbSfts- und Bureaudiener 35 Hilfsarbeiter — Kellner — Kutscher — Laufburschen S-lMagazineure 2 Mechaniker 23 Schlosser 12 Schneider 2 Schuhmacher 5 Spengler — Tapezierer — Taschner 8 Tischler 3 Uhrmacher — Zimmermaler — Zuckerbäcker Tüohtige und verlässliche Hausbesorger. u. Klasse: Kaufmännische Angestellte. 10 Buchhalter u. Korrespondenten 10 Kanzlisten und Schreiber 47 Kommis 8 Manipulanten und Expedienten 18 Komptoiristen u. Strazzisten 6 Platz-Agenten und -Vertreter 4 Inkassanten 3 Reisende Weibliche Abteilung. 36 Kontoristinnen u. Kanzlistinnen 3 Praktikantinnen 85 » Anfängerinnen 22 Verkäuferinnen 6 Expedientinnen u. Manipulant. — Verschieb senn 5 Hilfsarbeiterinnen 2 Wirtschafterinnen und Stütze 4 Kassafräuleir s der Haustrau. — Modistin Das Bureau des Vereines hat seit seiner Eröffnung im November 1899 bis inklusive 27. Februar 1909 24839 Vermittlungen duxchgeführt. Oberrab biner*Posten. Der Ausschuss des Synagogen-Verbandes in London, wünscht einen Oberrabbiner, der seine ganze Zeit zu üunsteu dieser Gemeinde widmen soll. Muss Orthodoxer, Talmudiät in vollem Sinne sein nnd auch den Titel Doktor der Theologie haben. Soll beherrschen und auch fähig sein, Predigten zu halten in Jüdisch-Deutsch wie auch in Englisch (letztere nach Verlauf einer gewissen Periode laut Vereinbarung). Der Posten wird vorläufig für eine Dauer von 10 Jahren übergeben, mag aber unter günstigen Umständen erneuert werden. Es ist nicht ausgeschlossen, dass ein Veitrag für 10 Jahre gleich geschlossen wird. Kandidaten im Alter von 45 Jahren werden vorgezogen, ältere aber nicht verweigert. Agitieren in irgend welcher Weise ist verboten. Nur diejenigen Bewerber werden als Kandidaten anerkannt, die offiziell vom Sekretär verständigt werden nnd die Reisjspesen werden nur denjenigen rückerstattet, die eine offizielle Einladung vom Sekretär erhalten. Offerten mit Abschriften von Zeugnissen (auch Photographien wenn möglich) werden bis zum 19. April 1909 an den Sekretär Joseph E. Blank, 119. Farleigh Road, Stoke Newington, London N., erbeten. Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Wien. Konfirmanden Unterricht. Der Vorstand bringt zur Kenntnis, dass der alljährlich in den Gjmeinde-Tempeln stattfindenden Konfirmation der israel. Mädchen eia Konfirmanden Unterricht vorausgeht. Die Teilnahme an diesem Unterrichte steht sol'-hen Mädchen frei, welche das 14. Lebensjahr bereits erreicht haben oder dasselbe bis September 1L09 erreichen. Die P. T. Eltern oder Vormünder werden demgemäss eingeladen, ihre Töchter, hezw. Mündel zu veranlassen, sich bei ihrem Religionslehrer wegen Teilnahme am Konfirmanden- Unterrichte zn melden. Mädchen, die keinen öffentlichen Unterricht gemessen und über Wunsch der Eltern oder Vormünder konfirmiert werden sollen, sind im Sekretariate der israelitischen Kultusgemeinde bis spätestens 10. März d. J. anzumelden. Wien, im März 1909. Der Vorstand der israelitischen Knltnsgemeinde. Ein Bassist wird für den Brigittenaaer Tempel gesucht. Bevorzugt wird derjenige, der auch „Bal-kore“ ist. Offerte sind zu richten an den Israel. Tempelverein Brigittenau Wien, XX. Kluekygasse 11. Ilniunrcitätehnrar der in Deutschland und Paris studierte, UlllTCl ollalolIUI CI lehrt (auch mittelst Konversation) Französisch, insbesondere Hebräisch nach seiner eigenen, von Pädagogen anerkannten Lehrmethode, Bibelkommentar nnd Talmnd. Auch schreibt derselbe Jahrzeitstabellen nnd bittet edle Glanbengenossen in Anbetracht seiner Notlage um Bestellungen. Bela Fischer, II, Adambergergasse 1, II. Stiege, II. Stock, Tür 6. 832 I. Wiener irr. httm. fleirats-Ansstattangs-Vento - „rfo rcxn“ Wien, II., Grosse Sperlgasse 32—34, verfolgt den Zweck, seinen Mitgliedern bei Verheiratung ihrer Töchter oder verwandten Mädchen zu einer ansehnlichen Mitgift zn verhelfen. Alter der zu begünstigenden Mädchen unbeschränkt. Karenzzeit 3 Jahre. 794 Auskünfte brieflich gegen Rückporto oder mündlich von halb 9 bis 12 Uhr und 3 bis 8 Uhr nachmittags.

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