Mannheim
Compact Memory

Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1909-01-22 · 4 (22.1.1909) · page 15

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
26 (1909)
Issue
4 (22.1.1909)
Date
1909-01-22
Page
– (sequence 15)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
94% known words query
IRI
…/3020846-3021818-3021823--18021-3042926
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

3 entity mentions

Nr. 4 Dr. Vlochs Wochenschrift. Seite 71 Troppau. Oesterreichische Staatsangehörige, welche das Alter von 14 Jahren erreicht haben, können ohne Rücksicht auf den Willen der Eltern aus der bisherigen Neligionsgenossenschaft anstreten und zu einer neuen Religion sich bekennen. Eine Christin, die znm Judentum Übertritt, wird in aller und jeder Besiehung i als vollberechtigte Jüdin in der jüdischen Gemeinschaft anerkannt sowohl bei der Eheschließung, als auch bei der Beerdigung. Ettel Gcldsctimidt’scHe Stiftung für Mittelschüler. Vom Vorstände der israelitischen Kultasgemeinde Wien wird hieuiit zur Kenntnis gebracht, dass aus der obengenannten Stiftung für das laufende Schuljahr 3 Stipendien h K 100.— an Realschüler israelitischer Konfession zu verleihen sind. Die mit dem Geburtschein, Studienzeugnissen und einem Mittellosigkeits-Zeugnisse versehenen Gesuche sind bis 28. Februar 19(19 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultnsgemeinde, I., Seitenstettengasse 4, III. Stock, woselbst Gesuchsblankette während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags unentgeltlich zu beheben sind, zu überreichen. Vater- und mutterlose Knaben, ebenso Verwandte des Stifters Herrn Moritz Ritter von Goldschmidt oder seiner Gattin Nauette. geborene Landauer erhalten den Vorzug. In dem Gesuche ist anzugeben, ob der Bewerber in dem Genüsse eines Stipendiums steht, bezw. wie hoch der Betrag desselben ist. Auszüge aus den Matriken der israelitischen Kultusgemeinde Wien sind als Gesnchsbelege nicht erforderlich; es genügt vielmehr die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht gehörig belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Salomon Frankl-Helratsstiftung. Aus der obgenannten Stiftung gelangen die einjährigen Zinsen im Betrage von K 388.— au ein armes israel. Mädchen, welches sich im Brautstande befindet, zur Verleihung. Die Bewerberinnen haben ihre mit dem Geburts-, Armnts- und Moralitätszeugnisse und dem Verlobungsnachweise belegten Gesuche bis längstens 15. BßärZ 1909 im Einreichungsprotokolle der israel. Kultusgemeinde, I., Seitenstettengasse 4, III. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette zwischen 9 und 12 Uhr vormittags unentgeltlich zu beheben sind, zu überreichen. Auszüge aus den Geburts-, Trauungs- und Sterbe-Matriken der israel. Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich; es genügt vielmehr die genaue Angabe der betreffenden Daten. Bewerberinnen, welche sich vor der Verleihung verehelichen, werden des Bezugsrechtes verlustig, Nicht gehörig belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. :k: o jst s. Von der israelitischen Kultusgemeinde Pohrlitz in Mähren wird ein Schächter aufgenommen. Gehalt nach Uebereinkommen. Bewerber müssen ledig sein und werden solche, die auch vorbeten können, bevorzugt. Mit Kaboloth, Verwendungszeugnissen und ausführlichem Curriculum vitae belegte Gesuche sind bis spätestens I. Februar a. c. an den gefertigten Kultusvorstand einzusenden. Pohrlitz am 18. Jänner 1909. Hermann Schnabl, Kultusvorsteher. KONKURS, Bei der israelitischen Kultusgemeinde in Aussig (Böhmen) gelangt die Stelle eines Rabbiners und Predigers zur Besetzung. Mit dieser Stelle sind nebst einem nach Uebereinkommen zu bestimmenden fixen Gehalte und freier Wohnung, resp. Wohnungsbeitrag die Bezüge aus dem Unterrichte an den k. k. Mittelschulen sowie der Matrikenführung verbunden. . . Bewerber wollen ihre Gesuche nebst dem Nachweis der philosophischen und theologischen Studien innerhalb 4Wochen vomTage der Konkursausschreibung an den Vorstand der israel. Kultusgemeinde in Aussig richten. Aussig den 20. Jänner 1909. Der Kultnsvorsteher: Dr. Wittenberg. IVail>QtcQnt|tQll Kinderlose Witwe, in den fünfziger nciraisailirdy. Jahren, mit Haus und Gemischtwarenhandlung, wünscht sich mit einem passenden Bewerber, 50—55 Jahre alt, zu verheiraten. Zuschriften erbeten an Herrn 8. Fried, Pnrgstall a. d. Erlauf. Isaias Skrainkasche Stiftung für Kochschüler. Vom gefertigten Kultus Vorstände wird hic-mit bekanntgegeben, dass die Zinsen aus obiger Stiftung im Betrage von 400 Kronen am Sterbetage des sei. Herrn Isaias Skraiiika, 4. Adar, 17. März 1909 an zwei arme israelitische Hoehsehüler der Universität oder der technischen Hochschule aus Holleschau, respektive aus Mähren, ä 200 Kronen zu verleihen sind. Diejenigen! welche eine Verwandtschaft mit den Stiftern, Herrn Simon und Adolf Skrainka sei. A. in Holleschau, Nachweisen können, werden in erster Reihe bevorzugt. Gesuche mit den Nachweisen der Mittellosigkeit, der Heimatsznstfindigkeit (bei Verwandten auch die Verwandtschaft) uni über die otdnungsinässig abgelegten Kolloquien oder Staatsprüfungen sind bis 15. Februar 1909 an den gefertigten Kultusvorstand einzubringen. Später eingebrachte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Holleschau im Jänner 1909. Der Kultusvorstand: Carl Beer. Isaias Skrainkasche Heiratsausstattungs-Stifting. Vom gefertigten Kultusvorstande wird biemit bekanntgegeben, dass die Zinsen aus obiger Stiftung im Betrage von 400 Kronen am Sterbetage des sei. Herrn Isaias Skrainka, 24. Adar, 17. März 1909, an eine arme israelitische Braut ans der Verwandtschaft der Stifter, der Herren Simon und Adolf Skrainka sei. A. in Holleschau, beziehungsweise an eine arme Braut aus Holleschau zur Verleihung kommen. Gesuche mit dem Nachweise der Armut, der Moralität, der Heimatszuständigkeit und des Umstandes, dass die Bewerberin sich im Brautstande befindet, sind bis 15. Februar 1909 an den gefertigten Kultusvorstand einzubringen. Später eingebrachte Gesuche bleiben unberücksichtigt. Holleschau im Jänner 1909. Der Kultusvorstand: Carl Beer. Für ein fesches, gebildetes Mädchen aus sehr geachteter und frommer israelitischer Familie mit einer Mitgift von 14.000—15 000 Kronen wird passender Bewerber gesucht. Kultus- oder Privatbeamte in gesicherter Stellung werden bevorzugt. Gefällige Anträge unter „Vertrauen“ an die Administr. d. Bl. Ilnivarcitätchnror l*er *n Deutschland und Paris studierte, UlllfulullulwllUI61 lehrt (auch mittelst Konversation) Französisch, insbesondere Hebräisch nach seiner eigenen, von Pädagogen anerkannten Lehrmethode, Bibelkommentar nnd Talmud. Auch schreibt derseloe Jahrzeitstabellen uud bittet edle Glaubengenossen in Anbetracht seiner Notlage nm Bestellungen. Bela Fischer, II, Adambergergasse 1, II. Stiege, II. Stock, Tür 6. 828 Zwei Praktikanten absolvierte Bürgerschüler, werden aufgenommen. Samstag frei. Offerte unter Chiffre .,Sch“ an die Adm. d. Bl. 569 Die ElisabethnDampfmühl-GesetlsGliaft^Budapest welche seit Erwerbung der Pannoniamühle die Erzeugung von Ostermehlen fortsetzt, empfiehlt die für Ostern gebräuchlichen Mehlsorten „entsprechend“ den Original- Mehlnummern der Budapester Dampfmühlen, welche unter-streng ritueller Aufsicht des hiesigen Rabbinats und ganz besonders jener der hochw. Rabbiner Herren Dr. Jlies Adler und M. Feldmann erzeugt und ebenso unter Aufsicht des hiesigen Rabbinats nnd deren Mascbgichim expediert werden. Gefällige Bestellungen werden bei billigsten Tagespreisen ausgeführt. Adresse: „Elisabeth Dampfmühl-eesellsehaft“ Bedapest.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.