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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1908-12-18 · 51 (18.12.1908) · page 23

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
25 (1908)
Issue
51 (18.12.1908)
Date
1908-12-18
Page
– (sequence 23)
Language
German
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Nr. *1 Vr. MoEs WochrnschrM. •eite »11 zu beteilenden Kinder nach dem Vorschläge des Landesausschusses für das Erzherzogtum Oesterreich unter der Enns zu erfolgen. Demgemäss wiid diese Stiftung der Versicherungsgesellschaft „Der Anker“ in Wien hiemit zur allgemeinen Verlautbarung gebracht mit dem Beifügen, dass die diesbezüglichen Bewerbungsgesuche unter Anschluss der Tauf-, bezw. Geburtsscheine und etwaiger sonstiger Nachweise (betreffend ev. frühere Versicherung beim „Anker“ u. dgl). bis längstens 31. Dezember 1908 beim Landesausschusses des Erzherzogtumes Oesterreich unter der Enns in Wien, I., Herrengasse Nr. 13 (Departement für Wohlfahrtsangelegenheiten) einzubringen sind. Wien, am 1. Dezember 1908. Der Landesausschuss des Erzherzogtumes Oesterreich unter der Enns. Theobald Uffenheiser’scbe Studentenstiftuag. Im Studienjahr 1908/09 gelangen vier Theobald Uffen* heimer’sche Stiftplätze, und zwar je einer an einen Hörer der medizinischen, der juridischen und der philosophischen Fakultät an der k. k. Universität in Wien und an einen Hörer der technischen Hochschule in Wien mit dem Jahresbetrage von je 275 K für die Dauer eines Jahres zur Verleihung. Auf Grund der stifterischen Anordnung hat die Verleihung dieser Stiftplätze in diesem Studienjahr derart zu erfolgen, dass die Stipendien nur Studierenden der israel. Religion verliehen werden. Bewerber, welche mit dem Stifter verwandt, in Wien zuständig, oder im Bezirke Leopoldstadt in Wien, oder in Wien überhaupt geboren sind, haben ein Vorrecht. Die Verleihung erfolgt durch den Vorstand der Israel. Kultusgemeinde Wien. Die Gesuche um diese Stipendien sind längstens bis 31. Dezember 1908 im Einreichungs- Protokolle der Magistrats-Abteilung XIII zu überreichen und sind denselben seitens der Bewerber der Geburtsschein, das Impfzeugnis, das Maturitätszeugnis, ferner die Ausweise über die Studienerfolge, die Zuständigkeit und die Immatrikulierung als ordentlicher Hörer der k. k. Universität, beziehungsweise der k. k. technischen Hochschule in Wien, dann ü^er wahre Dürftigkeit und eventuell über die Verwandtschaft mit den Stifter beizuschliessen. Auf nicht gehörig belegte oder verspätet überreichte Gesuche wird keine Rücksicht genommen. Die Verleihung findet durch den Vorstand der israel. Kultusgemeinde statt. David Nenmann’SGhe Stiftung Am 7. Adar, d. i. am 28. Februar 1909, als dem Sterbetage des seligen Herrn David Neumann, gelangen die Zinsen aus der David Neumann’schen Stiftung im Betrage von K 400.— an Verwandte des Stifters oder seiner Gattin zur Verleihung. Die mit dem legalen Verwandtschafts- und Armutszeugnisse^ belegten Gesuche sind bis längstens 31. Dezember 1908 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, III. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich behoben werden können, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Auszüge den Metriken der isr. Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich; es genügt vielmehr die genaue Angabe der betreffenden Daten. Auf später eingelängte oder nicht gehörig belegte Gesuche wird keine Rücksicht genommen. Dr- Adolf und Emanuel Stern’sche Stiftung für Rigorosanten der Medizin und Chirurgie. Aus den Zinsen der med. Dr. Adolf und Emanuel Stern’sehen Stiftung für isral. Rigorosanten der Medizin der Wiener Universität, gelangen für das Jahr 1909 sechs Plätze zu je K 207.— als Beitrag zur Bestreitung der Rigorosentaxen zur Verleihung. Bewerber haben ihre mit den Zeugnissen über ihre Studien an der medizinischen Fakultät der k. k. Wiener Universität, sowie mit einem Geburts- und Mittellosigkeitszeugnisse versehenen Gesuche bis zum 31. Dezember 1908 im Einreichungsprotokolle der israel. Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, 3. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich behoben werden können, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vorm, zu überreichen. In dem Gesuche ist anzugeben, ob der Bewerber in dem Genüsse eines Stipendiums steht, bezw. wie hoch der Betrag dieses Stipendiums ist. Auszüge aus den Matriken der israel. Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich; es genügt vielmehr die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte oder nicht entsprechend belegte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Israelitische Kultusgemeinde Wien. Am 20. Februar 1909 gelangen aus den Jahreszinsen der Ignatz Baum’schen Armen-Stiftung zehn Plätze im Betrage von je K 39.— an arme Personen jüdischer Religion zur Verleihung. Bei der Verleihung der Stiftung wird vor allem auf Verwandte des Herrn Ignatz Baum von väterlicher oder mütterlicher Seite, sodann auf diejenigen, welche zwar hi Wien wohnhaft, aber aus der Vaterstadt des Stifters „Bielitz“ gebürtig sind, endlich auf verheiratete und mit zahlreichen Kindern gesegnete Bewerber Rücksicht genommen. Die mit einem Armutszeugnisse und Geburtsscheine belegten Gesuche sind bis längstens 31. Dezember 1908 im Einreichungsprotokolle der israel. Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, 3. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette behoben werden können, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vorm, zu überreichen. Auszüge aus den Matriken der israel Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich; es genügt vielmehr die genaue Angabe der betieffenden Daten. Auf nicht gehörig belegte oder verspätet überreichte Gesuche wird keine Rücksicht genommen. Moriz Godberger Stiftung für einen Rabbinats-Kandidaten. Bei der israelitischen Kultusgemeinde Wien gelangt aus der obengenannten Stiftung ein Betrag von K 590.— pro anno auf ein, eventuell zwei Jahre zur Verleihung. Zur Bewerbung erscheinen nur solche Personen berechtigt, welche die Qualifikation für das Amt eines Rabbiners besitzen, aber noch keine amtliche Stellung bekleiden. Die mit den Studien- und Befähigungszeugnissen, sowie den Personaldokumenten belegten Gesuche sind bis 31. Dezember 1908 im Einreichungsprotokolle der israel. Kultusgemeinde Wien, I. Seitenstettengasse 4, III. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich behoben werden können, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Auszüge aus den Matriken der isr. Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich und es genügt vielmehr die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte oder nicht gehörig belegte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. Kundmachung. Es wird Hiemit zur Kenntnis gebracht, daß ausschließlich die nachbenannten Verkaufsstellen für Koscherfleisch unter der besonderen Aufsicht des ehrwürdigen Rabbinates der Kultusgemeinde stehen: Im I. Bezirke „ II. „ „ II. „ „ II. „ II. „ „ II. „ II. „ „ III. „ III. „ V. „ „ X. „ XIV. XVI. „ « XVIII. XX. u „ XX. „ „ XX. „ Nur für d Ignaz Weinstein A. Lipschütz Alexander Fuchs Ignaz Gerstl Sigmund Schwarz Nathan Lustig Ignaz Reiß Wilhelm Schäfer Julius Gold Seitenstettengasse 3; Krummbaumgasse 2; Untere Augartenstraße 7; Malzgaffe 5; Gr. Pfarrgaffe 1; Leopoldsgasse 49; Leopoldsgasse 31; Adamsgaffe 20; Viadukt 42; Johann Fleischhacker Schönbrunnerstraße 15; Max Steffel Columbusgaffe 18; Sechshauserstraße 35; Hofferplatz 10; Gentzgaffe 9; Klosterneuburgerstr. 10 a; Ernst Fuchs Edmund Danziuger Sigmund Kornmehl Ignaz Reiß Salamon Burghäuser Jägerstraße 26; Albert Fleischer Jägerstraße 4. e hier genannten Verkaufsstellen übernimmt das ehrwürdige Rabbinat die Verantwortlichkeit in Betreff des Kaschrus Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. Konkurs. In Kuttenplan bei Marienbad ist die von der Rabbinerstiftung mit K 1171-60 und von der Kultusgemeinde mit K 1228'50 zusammen mit K 2400 bar nebst freier Wohnung dotierte Stelle eines Rabbiners und zugleich Vorbeters sofort zu besetzen. Bewerber, welche zwar nicht Djktoren, doch aber Absolventen eines Gymnasiums sein müssen, wollen bis 1. Februar 1909 ihre über Alter und Befähigung belegten Gesuche an den gefertigten Vorstand in Plan richten, woselbst auch nähere Auskünfte einzuholen sind. Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde KUTTENPLAN in Plan am 8. Dezember 1908. Einladung zur rraco -o Jacob Pinkas und Frau beehren sich hiemit ihre p. t. Bekannten zur maca "n Feier ihres Sohnes Adolf höfl. einzuladen. Dieselbe findet n2i3N raw (19. Dezember a. c.) SI4S Uhr Früh im Tempel II., Grosse Schiflgasse 8 (Schiffschul) statt. ''3D2 narrt (Festrede) Nachmittag 3 Uhr, II-, Lilienbrunngasse 9. x-p '3 fr »-2 narpaa ,-rrtan ■? ■ Statt jeder besonderen Einladung.

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