Mannheim
Compact Memory

Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1908-10-23 · 43 (23.10.1908) · page 15

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
25 (1908)
Issue
43 (23.10.1908)
Date
1908-10-23
Page
– (sequence 15)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
94% known words query
IRI
…/3020846-3021764-3021808--17767-3042659
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

Sr. Mocv's MscdenscbrlN. Seite 768 Sit 48 Kvirfkastr«. A. F. Der langjährige badische Finanzminister Elstätter ist als Jude gestorben. Der derzeitige bayrische Kultusminister Doktor von Wehner. der Enkel eines jüdischen Hausierers Wiener, stammt jedoch von schon getauften Eltern. Auf mehrere Anfragen: Dr. H o f m o k l ist kein Jude, auch nicht jüdischer Abstammung. „Kaph". Dr. James Hashugs, der Herausgeber des bekannten »Dictionary of the Bible«, kündigt die Herausgabe einer »Encyclopädie of Religions and Ethic« an. die in 12 Bänden die wichtigsten Entwicklungsdaten aller Religionen und ethischen Systeme in der Weltgeschichte enthalten wird. „Blut". Morris Rosenfelds Gedicht „Wohin" wurde nach der ungarischen Uebersetzuna des Dr. Arnold Kiß vom ungarischen Tonkünstler Geza Polgar vertont. Zum ersten Male wurde das Lied von der amerikanischen Sängerin Rosina Rossi mit großem Erfolge zum Vortrage gebracht. Auch am Rosenfeld-Abend in Budapest, wo der Dichter einen seiner schönsten Erfolge erlebt hat, bildete das Lied einen mit Jubel aufgenommenen Programmpunkt. ■«m Öeichwaren-Fabrik uw S. BERG, PRAG Telephon 1881 TTai nrinhggagBft Z Gegründet 1848 empfiehlt alle Sorten ff. Würste, Rauchfleisch und Mastoctisenzungen. Grösste Speisehalle mit Auswahl warmer und kalter Speisen zu jeder Tageszeit. Provinz-Versand zu en gros-Preisen. -■- Nur eigene Schlachtung. - Konkurs. In dem Spitale der israelitischen Kultusgemeinde Wien (XVIII., Währinger Gürtel 97), gelangt an der medizinischen Krankenabteilung die Stelle eines Sekundarärzfes mit 1. Jänner 1909 zur Besetzung. Der Jahresgehalt beträgt 1600 Kronen. Ausserdem erhält der Sekundararzt freie Wohnung und Verpflegung in der Anstalt. Bewerber müssen au einer österreichischen Universität promovierte und zur Praxis berechtigte Doktoren der gesamten Heilkunde sein, haben praktische Verwendung auf einer medizinischen Klinik oder Krankenabteilung nachzuweisen und dürfen das 85. Lebensjahr nicht überschritten haben. Die näheren Bestimmungen können im Sekretariate der israelitischen Kultusgemeinde eingesehen werden. Mit den Personaldokumenteu, Studien- und Verwendungs- Zeugnissen belegte Gesuche sind bis spätestens 20. November 1908 in dem Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, IIL Stock, zu übergeben. Wien, 15. Oktober 1908. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. Synagogenverein„SBetf; Israel" nach polnisch-jüdischem Ritus. Wien, II., Leopoldsgasse Nr. 29. Krrn-rrmchrrng. Aus dem Kaiser Franz Joseph I. Regierungs-Jubiläums-Heirats- Ausstattungs-Fond gelangt pro 1908, ein Betrag von K 400 an ein armes, braves, jüdisches Mädchen, das sich im Brautstande befindet, zur Verleihung. Die bis längstens 1. November d. I. an das Vereins-Sekretariat, Wien, II., Leopoldsgasse 29, einzureichenden Gesuche müssen folgende Beilagen enthalten: 1. Geburts- und Armutszeugnis; 2. Nachweis des Brautstandes und Namen und Beruf des Bräutigams; 3. Nachweis, ob die Braut Eltern hat oder verwaist ist; 4. Nachweis, ob der Vater der Braut Mitglied des Vereines „Beth Israel" ist oder war. Die Trauung des Brautpaares, dem diese Stiftung zuerkannt wird, wird am 1. Dezember l. I. in der Vereins- Synagoge unentgeltlich vollzogen. Wien, im Oktober 1908. Der Vorstand. ßharlotte Kuffner’scbe Famillen-Stiftung. Am 23. Thebet d. J. (16. Jänner 1909) gelangen bei der isr. Kultusgemeinde Wien die Erträgnisse der obgenannten Stiftung per K 680.— an arme Verwandte der am z8. Dezember 1896 in Wien verstorbenen Frau Charlotte Kuffner zur Verleihung, wobei insbesondere mit der genannten Stifterin verwandte arme Witwen zu berücksichtigen sind. Die mit dem legalen Nachweise dieser Verwandtschaft und der Armut belegten Gesuche sind bis 31. OktObSF 1908 im Eimeichungsprotobolle der isr. Kultusgemeinde Wien, I. Seitenstettengasse 4, III. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich behoben werden können, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Auszüge aus den Matriken der isr. Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich; es genügt vielmehr die genaue Angabe der betreffenden Daten. Auf verspätet überreichte oder mit den geforderten Belegen nicht versehene Gesuche wird keine Rücksicht genommen. Tempelbau-Verein des VIII. Bezirkes der Stadt Wien, VIII., Neudeggergasse 12. Michael Strasser-Stiftung. Zu Ehren des verewigten Herrn Michael Strasser hat Herr Salo Cohn, Vorstandsmitglied der israelitischen Kultusgemeinde in Wien, eine wohltätige Stiftung errichtet, deren Zinsen im Betrage von K 244 80 anlässlich des Sabbath Chanuka, als dem Geburtstage des verewigten Vaters, des Herrn Salo Cohn, am Sonntag den 20. Dezember 1908 durch den Vorstand zur Auszahlung gelangen. Anspruch auf diese Stiftung haben mittellose, würdige Bewohner des VIII. Gemeindebezirkes in Wien, welche Israeliten, seit 5 Jahren im VIII. Bezirke ansässig sind und für eine Familie zu sorgen haben. Die Bewerber haben für diese Bedingungen einen glaubwürdigen Nachweis zu erbringen. Auch Personen weiblichen Geschlechtes, welche die obige Qualifikation ausweisen, haben einen Anspruch auf diese Stiftung, Das Ansuchen um Verleihung ist an den Vorstand, Wien. VIII., Neuderggergasse 12 (Tempelgebäude) zu richten. Das ordnungsmässig instruierte Gesuch muss bis längstens 25. November 1908 eingelaufen sein. Vorstand des Tempelban-Vsrelnes Wien, VIII. Bezirk, Neudeggergasse Nr. 12. Jacob Modern m. p. Hermann Beck m. p. Vize-Präses Präses. Israelitische Kultusgemeinde Wien. Schema für den Beginn des ‘ . im Schuljahre 1908/09. a) Volks- und Bürgerschulen i Be ginn Bethaus Schüler! — -- j T 3 5 Stunde I.. Seitenstettengasse 4 Knab. u. Mädch ' 24 Okt. 11 Uhr 20 M. II., Tempelgasse 3 1 Knaben 24. „ U n Mädchen 31. n „ II.. Malzgasse 16 Knaben 24. 2 „ Nchm. n Mädchen 31. 2 III., Unt. Viaduktgasse 13 Knab. 11. Mädch-: 24. n 11 * 20 M. V.. Margarethenstrasse 73 24. 3 „ 40 N. VI., Schmalzhofgasse 3 24. 11 * 20 M. VIII., Neudeggergasse 12 „ „ 1 24. 11 „ „ IX., Müllnergasse 21 24. n 11 „ X., Humboldtgasse 29 „ „; 24. 2 * 30 N. XI., Braunhub er gasse 7 . n „ i 23. „ Freitag Abds. XIII., Penzingerstrasse 132 „ „! 31. 3 Uhr Nchm. XV.. Turnergasse 22 „ „ ' 24. 3 Uhr Nchm. XVI, Hubergasse 8 n » 24. 3 „ 15 N. XVIli., Schopenhanerstr. 39 » 7i j 24. 3 „ 45 „ XIX., Doliinergasse 3 „ „ 24. „ 3 „ 3 i „ XX., Kluekygasse 11 Knaben 1 24. n. 11 20 „ „ „ Mädchen 1 31. n H „ 20 „ XXI., Schindler, aase 4 Knab. u. Mädch. i 24. „ 4 „ Nchm. b) Mittelschulen I., Seitenstettengasse 4 24. Okt. 3 Uhr — Min. 1! II, Tempelgasse 3 24. 3 „ — „; IX., Müllnergasse 21 24. 3 „ — » i i XIH., Penzingerstrasse 132 24. 1 „ XV., Turnergasse 22 24. 3 „ — „ XVI., Hubergasse 8 24. 3 „ 15 „ : XVIII., Schopenhauerstrasse 39 24. 2 30 „ : XIX., Doliinergasse 3 Hl. ” 3 n ~~ " : Die Schuljugend e» scheint im Featgewande. Nach dem Gebete für den Landesvater wird von den Schülern bei offener Bundeslade die 1. und 4. Strophe der Volkshymne gesungen. Wien, im Oktober 1908. DBF Vorstand.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.