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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1908-10-16 · 42 (16.10.1908) · page 15

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
25 (1908)
Issue
42 (16.10.1908)
Date
1908-10-16
Page
– (sequence 15)
Language
German
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Nr. 42 Nr. Biocb's MocdenscdrM Seite 747 Bey sind größtenteils Beamte; ihnen entstammt auch der jetzige Bürgermeister von Salonichi, ein Mann mit europäischer Bildung. Die männlichen Vertreter der Familie Kapandji sind teils Bankiers, teils Kaufleute. Dem Kaufmannsstand haben sich vorwiegend die Mitglieder der Familie Caracache zugewendet. Jonas Freiherr von Königswarter’sche Stipendien für Theologen" Am 11. Thebet d. J. (d. i. am 4. Jänner 1909) gelangen zwei JonasKönigswartersche Stipendien ä K 900.— an Hörer jüdischer Theologie, welche den philosophischen Studien au der k. k. Wiener Universität obliegen oder obgelegen sind, zur Verleihung. Die Bewerbungsgesuche sind mit den nachfolgend angeführten Belegen und zwar: 1. dem Geburtsscheine, 2. dem Nachweise der österreichischen oder ungarischen Staatsangehörigkeit, 3. dem Maturitätszeugnisse, 4. dem Matrikenscheine der k. k. philosophischen Fakultät in Wien, 5. den Kolloquienzeugniasen und 6. den Zeugnissen über den dermaligen Betrieb theologischer Studien, versehen, bis längstens 31. Oktober 1908 im Einreichungsprotokolle der isr. Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4„ III. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich behoben werden können, während der Amtstunden zwischen 9 und 12.Uhr vormittags zu überreichen. In dem Gesuche int anzugeben, ob der Bewerber in dem Bezüge eines Stipendiums steht, bzw. auf welchen Betrag sich dieses Stipendium beläuft. Auszüge aus den Matriken der isr. Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich; es genügt vielmehr die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Ignaz Blumenfeld-Widmung für Künstler (1908/09 Bildhauer) Aus den Erträgnissen der genannten Widmung gelangt für die Jahre 1908/09 ein Stipendium im Gesamtbeträge von K 1800.— „an einem der Bildhauerei sich widmenden israelitischen Jüngling mit besonderen Anlagen“ und bereits bewährten Leistungen zur Verleihung. Die mit dem Geburts- und Zuständigkeitsdokumente und eventuell mit einem Mittellosigkeitszeugnisse, sowie mit Fachzeugnissen belegten Gesuche sind bis längstens 31. Dezember 1908 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, 111. Stock, woselbst auch Gesuchs-„ blankette unentgeltlich erfolgt werden, während der Amtsstundeu zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Die Bewerber werden ihre Kunstbeilagen — insoferne solche erforderlich sind — erst über Verlangen des Vorstandes zu erbringen haben. Unter den Bewerbern geniessen österreichische oder ungarische Staatsangehörige den Vorzug. Auszüge aus den Geburts-, Trauungs- und SterV ematriken der Israel. Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchshelege nicht erforderlich, sondern es genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Albert Baum-Stiftung für Techniker. Aus den Erträgnissen der obgenannten Stiftung sind zwölf Stipendien im Betrage von je K 200.— an junge Leute jüdischer Religion, die sich der Technik widmen, zu verleihen. Sollten sich unter den diesen Bestimmungen entsprechenden Bewerbern Söhne des Bruders des Stifters, Simon Baum, befinden, so beträgt für solche der Stiftplatz K 600.— p. a. Bewerber um diese Stiftung haben die mit dem Geburtsscheine, dem Armutszeugnisse und den Studienzeugnissen belegten Gesuche bis 31. Oktober 1908 im Einreichungsprotokolle der Israel. Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, III. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich behoben werden können, in den Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. In dem Gesuche ist ferner anzugeben, ob sich der Bewerber in dem Bezüge eines Stipendiums befindet, bezw. wie hoch der Betrag desselben ist. Auszüge aus den Matriken der israelitischen Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich; vielmehr genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Dr. Jacob Goldontbarscbe Stiftung. Aus den Zinsen obiger Stiftung gelangt an einen Rabbi n a t s- und Lehramtskandidaten, welcher sich an der hiesigen k. k. Universität wissenschaftlich ausbildet, für das Schuljahr 1908/09 ein Stiftplatz per K 100.— zur Verleihung. Bewerber um dieses Stipendium haben die Gesuche bis 31. Oktober 1908 im Einreichungsprotokolle der isr. Kultusgemeinde Wien, I. Seitenstettengasse 4, III. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich behoben werden können, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. In dem Gesuche ist anzugeben, ob der Bewerber im Bezüge eines Stipendiums steht, bzw. wie hoch der Betrag desselben ist. Als Gesuchsbelege müssen erbracht werden* 1. der Nachweis der österreichischen' oder ungarischen Staatsangehörigkeit; 2. ein Zeugnis von einem bei einer isr. Kultusgemein de Oesterreichs oder Ungarns wirklich fungierenden Rabbiner über den moralischen Lebenswandel des Bewerbers, wie über dessen tüchtiges Bewandertsein in der hebräischen und rabbinischen Literatur; 3. ein Armutszeugnis; 4. der Index oder der Matrikenschein über die Inskription als ordentlicher oder ausserordentlicher Hörer der philosophischen Fakultät an der k. k Wiener Universität; 5. die Bestätigung dreier Professoren dieser Fakultät über den fleissigen Besuch der Vorlesungen durch den Einschreiter. Auszüge aus den Matriken der isr. Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich; es genügt vielmehr die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Elisabeth Ungar Stiftung für arme Rabbinatskandidaten. Aus dieser Stiftung gelangen die Zinsen per K 3100. - in Teilbeträgen an unbemittelte Talmud isten, welche sich zu Rabbinern heranbilden, zur Verleihung. Bewerber um diese Stiftung ha^en ihre mit dem Nachweise talmudischer Kenntnisse, sowie der sonstigen zur Heranbildung für den Rabbinerberuf erforderlichen Studien, den Personaldokumenten und einem Armutszeugnisse belegten Gesuche bis 31. Oktober 1908 im Einreichungsprotokolle der isr. Knltusgemeinde Wien, I. Seitenstettengasse 4, III. Stock, woselbst Gesuchsblankette unentgeltlich verabfolgt werden, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. In dem Gesuche ist anzugeben, ob der Bewerber in dem Bezüge eines Stipendiums steht, bzw. wie hoch der Betrag dieses Bezuges ist. Auszüge aus den Matriken der isr. Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchshelege nicht erforderlich; es genügt vielmehr die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte oder nicht entsprechend belegte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Dr. Karl Bauer’scbe Widmung für Stipendien. Aus den Erträgnissen per K 1000.— der von Herrn Moriz Bauer zur Erinnerung an seinen am 9. Juni 1897 verstorbenen Sohn JUDr. Karl Bauer errichteten Widmung sind mehrere Stipendien an würdige unterstützungsbedürftige Israel. Absolventen der k. k. Wiener juridischen Fakultät zu verleihen. Die Bewerber haben ihre Gesuche, welche ). mit dem Geburtsscheine, 2. dem Zeugnisse über die mit Erfolg abgelegte rechtshistorische Staatsprüfung, 3. dem Armutszeugnisse oder dem Nachweise, dass sie in dem letzten Studiensemester von dem Kollegiengelde befreit waren, 4. dem Absolutorium der k. k. Wiener juridischen Fakultät belegt sein müssen, bis längstens 31. Oktober 1908 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I-, Seitenstettengasse 4, III. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich behoben werden können, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. In dem Gesuche ist anzugeben, ob der Bewerber sich in dem Bezüge eines Stipendiums befindet, bezw., wie hoch der Betrag desselben ist. Kompetente Bewerber, welche sich in den juristischen Seminarübungen hervorragend betätigt haben, werden vorzugsweise berücksichtigt. Auszüge aus den Matriken der israelitischen Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erfor«! erlich, vielmehr genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Gesuche, welche nicht mit den oben angeführten Dokumenten belegt sind oder nach Ablauf des Konkurst-rmines überreicht werden, können nicht in Behandlung gezogen werden. Israelitische Kultusgemeinde Wien. Wien im Oktober 1908. Kundmachung. Zu Vermeidung des grossen Andranges zur „Haskara“ in den Gemeindetempeln werden vom Vorstande der israelitischen Kultusgemeinde Wien am diesjährigen Schemini-Azerethleste (Samstag den 17. Oktober) um halb 9 Uhr früh im Saale des Hotel „Post“, Wien,FleiscfimarKt 18 und im Saale des Hotel „Zentral, Wien, II. Bezirk, Taborstrasse 8,1. Stock anlässlich der Maskir-Andachten feierliche Gottesdienste veranstaltet. Der Eintritt ist frei. — Karten werden nicht ausgegeben. Der Vorstand der Israel. Knltnsgemeinde Wien.

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