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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1908-08-21 · 34 (21.8.1908) · page 15

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
25 (1908)
Issue
34 (21.8.1908)
Date
1908-08-21
Page
– (sequence 15)
Language
German
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Nr. 34 Dr. Llocb's MocdensevrM. Seite 607 Israelitische Kultus gemeinde Wien. Die für die Gemeinde-Tempel I., Seltenstettengasse 4 und II., Tempelgasse 3 verfügbaren Betsitzkarten sind an der Kasse der israelitischen Kultusgemeinde I., Seitenstettengasse 4, I. Stock, links, täglich von 9 bis 12 Uhr vormittags (ausgenommen Samstag und israelitische Feiertage) erhältlich. Kundmachung. Es wird hiemit zur Kenntnis gebracht, dass im grossen Musikvereins-Saal I. Bezirk, Kärntnerring, Dumbagasse Nr. 3 anlässlich der hohen Fesstage, wie in den Vorjahren, ein Gottesdienst stattfinden wird. Parteien, welche auf die im Vorjahre gehabten Plätze reflektieren, können die betrefienden Betsitzkarten bereits vom 7. September bis 17. September a. c. an der Kasse der israelitischen Kultusgemeinde I., Seitenstettengasse 4, I Stock, täglich von 9 Uhr vormittags bis 1 Uhr nachmittags beheben. Ab 18. September gelangen die nicht behobenen Karten zur allgemeinen Ausgabe. Wien im August 1908. Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde. Kundmachung. Es wird hiemit zur Kenntnis gebracht, dass im Hotel Post I., Fleischmarkt 16, Eingang Drachengasse anlässlich der hohen Festtage ein Gottesdienst stattfinden wird. Die Karten hiefür werden vom 14. September angefangen an der Kasse der israelitischen Kultusgemeinde I., Seitenstettengasse 4, I. Stock, täglich von 9 Uhr vormittags bis 1 Uhr nachmittags ausgegeben. Wien im September 1908. Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde. Kundmachung. Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Wien gibt unter Hinweis auf § 16 der Friedhofordnung*) bekannt, dass eine grosse Anzahl von Grabdenkmälern auf der israelitischen Abteilung des Zentralfriedhofes reparaturbedürftig, beziehungsweise baufällig geworden ist. Das Verzeichnis dieser Grabdenkmäler liegt im Friedhofamte der israelitischen Kultusgemeinde I., Seitenstettengasse 2, I. Stock, in den Amtsstunden von 9—12 Uhr vormittags zur Einsichtnahme auf. Wien, 1. Juli 1908. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde. *) Friedhofordnung § 16: Wird ein Grabdenkmal baufällig, so ist die israelitische Kultusgemeinde, falls die betreffende Partei für die Beseitigung des gefahrdrohenden Zustandes nicht Sorge trägt, berechtigt und verpflichtet, dasselbe entfernen zu lassen. Wird ein Grabdenkmal auf diese Weise von seinem Platze entfernt, so ist dasselbe an eine geeignete Stelle innerhalb des Friedhofes zu bringen und ein volles Jahr aufzubewahren. Während dieser Zeit steht es den Beteiligten frei, das Grabdenkmal zu reklamieren. Erfolgt eine solche Reklamation nicht oder wird der erhobene Einspruch als unbegründet zurückgewiesen, so wird über dieses Denkmal von der israelitischen Kultusgemeinde verfügt. Bei der israelitischen Kultusgemeinde in Andrychau gelangt die Stelle eines Kantors und Lehrers für sofortigen Antritt zur Besetzung. Bewerber, die das 35. Lebensjahr nicht überschritten haben, über eine angenehme Stimme verfügen, musikalisch gebildet und dabei fähig sind, hebräischen Unterricht zu erteilen (event. auch pTQi LNlv), wollen ihre mit Zeugnisabschriften belegte Gesuche bis zum 25. August I. J. an den gefertigten Vorstand einsenden. Jahresgehalt 1500 Kronen nebst üblichen Emolumenten. Nur dem Akzeptierten werden Reisespesen vergütet. Andrychan den 3. August 1908. 696 Der Kultus vor st eher: Theodor Felix. Konkurs. Im Kaiser Franz Joseph I. Jubiläums-Waisenhause für israelitische Knaben in Kal. Weinberge bei Prag gelangt mit 16. September 1. J. die Stelle eines Volksschullebrers dem der Wiederholungsunterricht und die Beaufsichtigung der Zöglinge obliegt, zur Besetzung. Gehalt nach Uebereiukommen. Bewerber, welche beider Landessprachen vollkommen mächtig sind, wollen ihre vollständig belegten Gesuche ehestens an die Direktion des Vereines zur Errichtung und Erhaltung eines allgemeinen israel. Knabenwaisenhauses für Böhmen in Kgl. Weinberge, Komenskygasse 16, richten. Ledige Lehrer werden bevorzugt. Konkurs. Bei der israel. Kultusgemeinde Pilsen ist der Posten eines Tempeldieners welcher auch die Befähigung hat, die Funktionen eines Vorbeters an Wochentagen und eines Schächters zu versehen, zu besetzen. Gehalt nach Uebereinkommen. Bewerber um diesen Posten, welche das vierzigste Lebensjahr nicht überschritten haben dürfen, haben ihre diesbezüglichen Gesuche unter Angabe des Alters, Familienstandes, der Zuständigkeit und der bisherigen Verwendung unter Beischluss der Belege und Zeugnisabschriften bis zum 10. September a. c. zu richten an den Vorstand der israel. Kultusgemeinde Pilsen. Isr. Sehülerheim in Graz Vornehmes Pensionat auf pädagog. und hygienischer Grundlage. Korrepetition von Fachprofessoren. Sorgfältigste Beaufsichtigung. Religiöse Erziehung. Prospekte durch den Institutsleiter Kabb. F. LÖWY, k. u. k. Feldprediger, Rösselmühlg. 23.

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