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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1908-08-07 · 32 (7.8.1908) · page 15

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
25 (1908)
Issue
32 (7.8.1908)
Date
1908-08-07
Page
– (sequence 15)
Language
German
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Nr. 32 Dr. Mocvs Mocdenscdnrr. Sei.» 575 heit zurückblicken. Er hat an vierzehn internationalen Turnieren teilgenommen und ist aus diesen siebenmal als erster Sieger hervorgegangen. Niemand ist berufener als er, mit Lasker um die Weltmeisterschaft zu ringen, neben ihm kämen jedenfalls nur noch Schlechter und Maroczy in Betracht. A. F. in T. Schon vor Jahrhunderten war es Sitte, daß hervorragende Schachkünstler gelegentlich in einem Wettkampf rare Kräfte miteinander maßen. So fand zum Beispiel am Hofe Philipps II. von Spanien ein Turnier zwischen vier damals weltberühmten Meistern statt, aus dem der Italiener Paolo Buoi als Sieger hervorging. Er hätte sich also mit vollem Rechte „Weltmeister" nennen können, wenn man diesen Begriff damals schon gekannt hätte. Im 18. Jahrhundert bildete der Franzose Philidor eine Klasse für sich, und er hat nie in seinem Leben einen Gegner gefunden, der ohne Vorgabe mit ihm spielen konnte. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts galt de la Bonrdonnais mit Recht für den stärksten Spieler der Welt, da er alte ihm entgegentretende Meister in entscheidender Weise schlug. Eine ähnliche Stellung nahm später der Amerikaner Paul Morphy ein, dessen Karriere allerdings eine ebenso glänzende wie kurze war. „Nil admirari“. Pierre Loti erzählte einem Interviewer gelegentlich, daß einer seiner Freunde ihn eines Tages auf ein Zeitungsinserat folgenden Inhaltes aufmerksam machte: „Mr. Pierre Loti in Lyon, der Erfinder der automatischen Rattenfalle, bittet, ihn gefälligst nicht mit einem Schriftsteller dieses Namens verwechseln zu wollen, da er mit dem Genannten nichts gemein hat." Alfred Seidner. Besten Dank und Gruß. Danksagung. Für die Beweise inniger Anteilnahme an unserem tiefen Schmerze, den wir durch den Verlust unseres teuren 7jährigen Kindes Marianne Peterselka erlitten haben, bitten wir vorläufig auf diesem Wege unseren Dank entgegen zu nehmen. Wien, 3. August 1908. Hauptkassier Josef Peterselka und Frau. Izraetit. Bogostovna Opcina. Zerium (Semiin) Z. 102/1908. Konkurs. eine In der israelitischen Kultusgemeinde Zemun (Semiin) gelangt „ Besetzung. KSdblNMtkI,« Mit dieser Stelle sind ein Jahresgehalt von K 2400 und K 600 Quartiergeld oder Naturalwohnung (nach Wahl der Kultusgemeinde), sodann Anspruch auf das Honorar für den Religionsunterricht an den Mittelschulen, ferner das Erträgnis der Stolauud Matrikelgebühren und schliesslich die üblichen Emolumente verbunden. Bewerber müssen die ung. - kroatische Staatsbürgerschaft besitzen oder solche innerhalb der gesetzlich vorgeschriebenen Zeit erwerben, sollen nebst der deutschen auch die kroatische Sprache vollkommen beherrschen oder sich verpflichten, sich letztere innerhalb dreier Jahre anzueignen, ein Rabbinerseminar mit gutem Erfolg absolviert und das Doktorat erlangt haben. Offerte sind bis längstens 31. August 1. J. an den gefertigten Kultusvorstand einzureichen und dieselben mit der ausführlichen Beschreibung des Lebenslaufes und der bisherigen Verwendung zu versehen und mit den nötigen Dokumenten zu belegen. Nur die Berufenen werden zum Probevortrage zugelassen und nur dem Gewählten werden die Reise- und Uebersiedlungskosten vergütet. Der Gemeindenotär: Bernhard Kohn. Der Kultus Vorstand: M. Binder. 693 Konkurs. Der Hietzinger Tempelverein sucht für die hohen Feiertage einen zweiten Kantor. Schriftliche Anmeldungen bei Direktor Dr. 8. Krenberger in Wien, XIII/8, bis zum 10. September. Beamter eines Wiener Bankinstituts, in aussichtsreicher Stellung, 27 Jahre, intelligent, sncltt Heirat mit vermögendem, israelitischen Mädchen. Briefe unter „Aussichtsreiche Position“ Wien, I., hauptpostlagernd. Bei der israelitischen Kultusgemeinde in Andtycliau gelangt die Stelle eines Kantors und Lehrers für sofortigen Antritt zur Besetzung. Bewerber, die das 35. Lebensjahr nicht überschritten haben, über eine angenehme Stimme verfügen, musikalisch gebildet und dabei fähig sind, hebräischen Unterricht zn erteilen (event. auch pTQl äms?), wollen ihre mit Zeugnisabschriften belegte Gesuche bis zum 25. August I. J. an den gefertigten Vorstand einsenden. Jahresgehalt 1500 Kronen nebst üblichen Emolumenten. Nur dem Akzeptierten werden Reisespesen vergütet. Andrychan den 3. August 1908. Der Kultusvorsteher. Konkurs. An der israelitischen Knaben- und Mädchenschule in Brody, Galizien, gelangt mit 1. Oktober 1908 die Stelle des Direktors und Reiigionslelirers zur Besetzung. Bewerber haben den Nachweis zu erbringen, dass sie das 40. Lebensjahr nicht überschritten haben, haben ferner ein Gesundheitszeugnis vorzulegen, dann darzutun, dass sie österreichische Untertanen sind, endlich den Nachweis zu erbringen, dass sie ein Rabbinerseminar absolvierten und die Lehrbefähigung in deutscher und polnischer Sprache besitzen. In Ermanglung des Nachweises der erfolgten Absolvierung eines Rabbinerseminars kann eventuell genügen, wenn der Bewerber in anderer Weise glaubhaft nachweist, dass er ein profundes Wissen der hebräischen Sprache, Geschichte und Literatur besitzt und einen religiösen Lebenswandel führt. Mit diesem Posten ist ein jährlicher Gehalt von 1800 Kronen nebst fünf vom Tage der Stabilisierung laufenden Quinquennien ä 150 Kronen, ferner eine vollkommen entsprechende Naturalw^hnung im Schulhause samt Beheizung und Beleuchtung verbunden. Bewerber haben ihre ordnungsmässig belegten Gesuche an die Adresse der Schulinspektion spätestens bis 1. September d. J. einzubringen. Brody den 23. Juli 1908. 692 Die Inspektion der israelitischen Knabennnd Mädchenschule. Konkurs-Ausschreibung. An der 4klassigen deutschen Vereinsschule in Orlat» gelangt mit 1. September 1. J. die Stelle eines Lehrers zur provisorischen Besetzung. Mit dieser Stelle ist ein Jahresgehalt von 1400 Kronen verbunden weiters wird für Erteilung des mosaischen Religionsunterrichtes das übliche Stundenhonorar vergütet. Lehrbefähigte Personen wollen ihre Gesuche an die Ortsgruppe Orlau und Umgebung des Deutschen Schulvereines in Orlan bis z5. August 1. J. übersenden. Nähere Auskünfte erteilt H. Arthur Klebinder in Orlau. Orlau, am 20. Juli 1908. 688 A. Klebinder. Konkurs. An der vierklassigen israelitischen Privat Volksschule in Jungbunzlau gelaugt mit 1. September 1908 die Stelle einer geprüften Lehrerin zur Besetzung. Kenntnis der böhmischen Sprache erwünscht. Gehalt nach Uebereinkommen. Offerte sind bis 20. August an den Gefertigten zu senden. Ferdinand Kaufmann amt. Vorsteher des Talmud-Thoravereines in Jungbunzlau.

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