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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1908-07-10 · 28 (10.7.1908) · page 16

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
25 (1908)
Issue
28 (10.7.1908)
Date
1908-07-10
Page
– (sequence 16)
Language
German
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Seite 51L D-r. Vloch's MmtzenMrM» Nr. 28 MüwMg ükiurled Lllager 1902. Am 1. Oktober d. J. -werden die Jahreszinsen im Betrage von K 400.— der oben genannten, von dem gewesenen Präsidenten der israelitischen Kultusgemeinde Wien, Herrn Kais. Bat Heinrich Eiinger s. A. gegründeten Widmung an zwei der Unterstützungwürdige Handel- oder Gewerbetreibende jüdischer Konfession mit je K 200.— verliehen. Die mit dem Nachweise über den Betrieb eines Handels- oder Gewerbeunternehmens, dem Armutszeugnisse und dem Geburtsscheine belegten Gesuche sind bis 31. Juli 1908 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde Wien, J., Seitenstettengasse 4, III. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich behoben werden können, während -der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Auszüge aus den Matriken der israelitischen Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchshelege nicht erforderlich; es genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. M. L. Biedermann Waisenstiftung. Es wird hiermit verlautbart, dass aus den Zinsen der obgenannten Stiftung für das Jahr 1908 ein Betrag von K 5900.— zur Verteilung gelangt. Um Beteilung aus diesen Stiftungserträgnissen können sich hilfsbedürftige Waisen bewerben, welche das 20. Lebensjahr noch nicht erreicht haben und direkte Nachkommen der ursprünglichen Stifter: der Herren M. L. Biedermann, Simon Biedermann, Josef Biedermann jun., Hermann Biedermann, Anton Biedermann, Josef Biedermann sen., Samuel Biedermann, J. Goldschmidt, 8. J. H. Goldschmidt, J. L. Hofmann Edler von Hofmannsthal. Aron Hermann. R. M. Kaula, Jacob Löwy, J. H. Mannheimer, M. Stross, H. Edler von Wertheimstein und der Frau Amalie Lang sind. Um den nach Verteilung an diese Nachkommen etwa verbleibenden Best des Stiftungserträgnisses können sich hilfebedürftige israel. Waisen bewerben, welche das 20. Lebensjahr noch nicht erreicht haben und deren verstorbene Väter Mitglieder der israel. Kultusgemeinde in Wien waren. Die mit dem Geburts-, Verwandtschafts-, Armuts- und Sittenzeugnisse, sowie dem Nachweise der Verwaisung helegten Gesuche sind bis längstens 31. Jüli 1908 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde, Wien, L, Seitenstettengasse 4, IIL Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich verabfolgt werden, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Auszüge aus den Matriken der israelitischen Kultusgemeinde Wien sind als Gesiichsbele^e nicht erforderlich; es genügt vielmehr die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Ettel Goldschmidt’sche fromme Stiftung. Stipendien für Lehrerswltwen. Aus dieser Stiftung ist ein Stipendium per K 200.— an eine in Wien oder dessen nächster Umgebung wohnhafte Lehrerswitwe israelitischer Konfession zu verleihen, wobei solche Lehrerswitwen, welche mit dem Stifter, Herrn Moriz Bitter von Goldschmidt, oder dessen Gattin, Frau Nanette, geh. Landauer, verwandt sind oder eine grosse Anzahl unversorgter Kinder haben, den Vorzug erhalten. Die mit dem Totenscheine des Gatten, einem Armutszeugnisse, einem von einem Wiener Gemeinderabbiner und dem Obmanne der Unterrichtssektion des Vorstandes der Wiener Kultusgemeinde ausgestellten Wohlverhaltungszeugnisse, sowie mit dem Nachweise, dass die Bewerberin aus Frankfurt a. M. oder aus einem Orte des österreichischen Kaiserstaates gebürtig ist, versehenen Gesuche sind bis längstens 31 Juli 1908 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde, Wien, L, Seitenstettengasse 4, HI. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette während der Amtsstunden unentgeltlich verabfolgt werden, einzureichen. Auszüge aus den Geburts-, Trauungs- und Sterbematriken der israel. Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich, sondern es genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte oder nicht entsprechend belegte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, 1. Juli 1908. Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Wien. Konkurs. Der Brigittenauer Tempelverein zu Wien sucht für V81 und nea or> für die Filialen mnts> und ^Diö-Vorbeter Offerte sind bis zum 31. Juli a. c. an Dr. J. Rotli, Wien, XX., Wallensteinplatz 3, zu richten. Zum Probevortrag wird nur der Eingeladene zugelassen. Konkurs. Bei der israelitischen Kultusgemeinde Prerau in Mähren gelangt die Stelle eines musikalisch gebildeten zweiten Kantors der zugleich die Funktionen eines Schochet, Ubodek, Koreh und Sekretärs zu versehen hat, mit einem fixen Gehalte von K 1200 jährlich und den üblichen Nebenemolumenten zur sofortigen Besetzung. Bewerber um diesen Poeten haben ihre mit Zeugnissen belegten Gesuche nebst curriculum vitae 25. Juli I. J. an den gefertigten Vorstand zu richten. Ledige werden bevorzugt. Nur dem Akzeptierten werden die Reisespesen vergütet. Prerau, 21. Juni 19( 8. Der Vorsleher-Stellvertreter: Max Mayer jun. Konkurs. Die israelitische Kultusgemeinde Rosenberg (Südböhmen) besetzt den Posten eines Rabbiners (österr. Staatsbürger) Kantors und Matrikenfdhrers mit dem Jahresgehalte von K 1100 nebst freier Wohn ug, mit der Verpflichtung der Erteilung des Religionsunteri ichtes in Rosenberg und den fünf zu diesem Sprengel gehörenden Ortschaften gegen Remuneration und den behördlich festgesetzten Wegentschädigungen, zirka b5() Kronen. Eintritt längstens iö. September 1. J. Reisespesen werden nur dem Akzeptierten vergütet. Offerte wolle man an den Gefertigten richten. Der Vorsteher: Sigm. Holzhauer. Konkurs. Bei der israelitischen Kultusgemeinde Ung.-Ostra gelangt die Stelle eines Rabbiners mit einem fixen Jahresgehalt von 1600 Kronen nebst Naturalwohuung und Nebenemolumenten zur Besetzung. Bewerber, welche das 35. Lebensjahr nicht überschritten haben, wollen ihre Gesuche mit Zeugnisabschriften nebst Nachweis der gesetzlichen Bildung, Doktorat, österreichischer Staatsbürgerschaft und Familienverhältnisse bis 25. Juli d. J. an die gefertigte Kultusgemeinde einreichen. ter. Kultusgemeinde Ungr.-Ostra am 1. Juli 1908. Der Kultusvorsteher: Sigmund Klein. I DhrSimtcHnrIirlafin Französisch unterrichtet, mit be- Luill uUllunuEIUIUdilli scheideuen Ansprüchen, sucht Sommerengagement in religiösem Hause. Gefällige Anträge an Flora Heller, IX., Sechsschimmelgasse 5. G 8. Uilmann streng 120 Restauration Gloggnitz As”Ä Anerkannt vorzügliche Küche, zivile Preise, gute Bedienung. Jüdische Gymnasial-Lehranstalt Ung.-Brod, Mähren. 668 Unterricht in allen Gymnasial-Lehrgegenständen und allen Zweigen des jüdischen Wissens. Streng religiöse Erziehung. In den Ferien Vorbereitungsunterricht. Die Leitung. Israelitisches Schülerheim Graz. Vornehmes Alumnat (Villa im Garten) auf pädagogischer und hygienischer Grundlage. Korrepetition durch Fachprofessoren. Fremde Sprachen, Musik. Prospekte frei. Anmeldungen an den Leiter F. Löwy, k. u. k. Feldprediger, Graz, Rösselmühlgasse 22. Hervorragende Referenzen. Mässige Preise. Herausgeber unb verantwortlicher Redakteur: De. Josef S. Bloch. — Druck von 8. Beck & Sohn, Wien VII.

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