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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1908-03-27 · 13 (27.3.1908) · page 17

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
25 (1908)
Issue
13 (27.3.1908)
Date
1908-03-27
Page
– (sequence 17)
Language
German
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Nr. 13 Dr. B»IvEs WHchrnMrrf!» Sette 245 1908. Breslau. Koebnersche Verlagsbuchhandlung. (Barasch und Riesenfeld.) Inhalt: Heinrich Groß: Die Satyre in der jüdischen Literatur. Sigmund Jampel: Die bibelwissenschaftliche Lehre der letzten Jahre. V. Aptowitzer: Josef Köhlers Darstellung des talmudischen Rechtes. M. Barol: Menachem ben Simon aus Posquiöres und sein Kommentar zu Jeremias und Ezechiel (Schluß). Adolf Lewin: Die Vorarbeiten für die badische Judengesetzgebung in den Edikten 1807—1809. Ludwig Geiger: Amalekten. Notiz von S. Poznaüski. Besprechung: Fiebig Pauls ausgewählte Midraschtraktate in deutscher Uebersetzung. Von V. Aptowitzer. Mitteilungen der Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft des Judentums. Der israelitische ungarische literarische Verein, der seit seinem kaum fünfzehnjährigen Bestände bereits soviel für die Förderung der jüdisch-ungarischen Literatur getan hat und dessen Editionen eine Bibliothek bilden, geht dank der rührigen Agitation seiner Propagandakommiffion einer vielverheißenden Blüteperiode entgegen. Hat sich doch die Zahl seiner Mitglieder seit einem Jahre verdoppelt; von 1067 ist sie auf 2094 gestiegen. Diese erfreuliche Mitgliederzunahme eifert den Verein zu erhöhter Tätigkeit an, die sich auch darin äußert, daß sie heuer nebst dem überaus reichhaltigen Jahrbuch auch den ersten Band der preisgekrönten Geschichte der jüdischen Literatur (A zsidö irodalom törtönete) vom Rabbiner Dr. Arnim Kecskemöti herausgegeben hat, eine gediegene Arbeit, deren ehebaldigste Vollendung zu wünschen ist. Das Jahrbuch (Evkönyv) selbst, von Dr. Joseph Bänoczi vortrefflich redigiert, bietet eine Fülle schätzenswerter Beiträge. Die Gesellschaft erläßt jetzt aus der Kunewalder-Stiftung ein Preisausschreiben über das Thema: „Geschichte Palästinas von der Zerstörung des zweiten Tempels bis zu unserer Zeit, mit besonderer Berücksichtigung seiner jüdischen Bevölkerung und seiner Beziehung zur jüdischen Diaspora." Der nur an Juden zu vergebende Preis beträgt 100 Dukaten. Endtermin der Einreichung ist der 1. Juni 1911. Die Arbeit soll volkstümlich gehalten sein, das jüdische Wissen fördern und das religiöse Gefühl heben. Chachme Ahn. Brünn. Sehr geehrter Herr! Um Aufnahme folgender Zeilen ersuche ich höflichst. In der Besprechung des Buches von Dukesz „Chachme Ahu" in der Nummer 12 Ihres sehr geschätzten Blattes heißt es: „Zunächst staunt man, unter den Größen der drei Gemeinden (Altona, Hamburg, Wandsbek) einen Abraham Metz, einen Chajim (sollte besser heißen C h a j j i m) Hameln, den Löbauer Rabbiner Zebi Caro aufgeführt zu finden, die entweder gar nicht dort gelebt oder doch jeder erwähnenswerten Bedeutung entbehren." — Ich kenne nun das Buch von Dnkesz nicht, möchte aber dem Besprecher des Buches gegenüber bemerken, daß seine angeführten Worte auf Chajjim Hameln nicht passen, der als Gatte der berühmten Glücket von Hameln, eine Erwähnung unter den hervorragenden Männern Hamburgs wohl verdient, in welcher Stadt er am 24. Tebeth 5449 (K i. am 16./1 1689.) starb. (Man vergl. über ihn „Die Memoiren der Glücke! von Hameln", herausgegebeu von Professor Dr. David Kaufmann, 1896.) Hochachtungsvoll Dr. M. Grünfeld. Kriefkaste«. A. W. in Budapest. Besten Dank für die Mitteilung. Dem „Times" - Artikel fehlen indeß auch nicht antisemitische Spitzen und wir verzichten auf die Reproduktion. Diese Entgleisung der „Times" ist offenbar nach der üblichen Taktik der Judenhasser eine Revanche dafür, daß Rothschild es abgelehnt hat, das in Not geratene Blatt aus der Krise zu retten. R. H. Alte Tefillin und Gebetbücher hat man unter den Dachräumen des Ze-i pels oder in der Erde vergraben. L. B., Krakau. Den Eintritt in den genannten Verein können wir Ihnen nicht empfehlen. „??" Vorschrift ist in solchen Fällen: b pjT'trü mta? 82 Langjähriger Abonnent. Heilmittel sollen ohne Anordnung eines Arztes nicht genommen werden, unschädlich ist keines. „Elend". IX., Berggasie 4. Kodausch! Ihre Polemik gegen unseren Freund und Mitarbeiter, den würdigen Rabbi von Gurkfeld in Krain, ist ebenso grob als überflüssig. Der Streit, ob es statthaft sei, Jom Kipur Mittags zum Deffert frische Nüsse zu essen, deren Genuß sich orthodoxe Juden vor schane raba enthalten! unsere Schabcs-Judene meint „ein guter Mann braucht keinen Brief — einen schlechten Mann nützt kein Briefs. Wir sagen Ihnen, derjenige, der eßt, braucht keine Lizenz und der die frommen Gebräuche hält, der verlangt gar keine Lizenz. Im übrigen, ist das Ganze nicht ein Purim-Scherz?? K. F. Jawohl. Der Gouverneur von Natal, Herr Mathew Nathan, ist ein eifriger Förderer der Jto-Bewegung 1 D. M Wie aus Petersburg berichtet wird, erhielt der junge jüdische Künstler, Arnold Lachowski für sein in der „Frühlings-Ausstellung" der Preßburger Kunstakademie ansgestelltes Bild „Hiob und seine Freunde" den ersten Preis. Wir ersuchen unsere geschätzten Abonnenten um rechtzeitige Einsendung der laufenden Mbonneinentsgebühr, damit die Zusendung des Blattes keine Unterbrechung erleide. Zur Einsendung der Beträge wolle man sich der in der heutigen Nummer beigelegten Posterlagscheine bedienen. . .« .. - Vre Administration der ..Vesterr. Wochenschrift Theodor und Alfons von ßlaser’sche Stiftung für Israelitische Gymnaslalscüüler, gegründet von ihrem Vater Wilhelm Edler von Glaser, am 26. Mai 1871. Der Vorstand der israelitischen Kttltnsgemeinde in Wien bringt hiemit zur Kenntnis, dass aus der obigen für zwei Gymnasialachüler jüdischer Konfession errichteten Stiftung ein Platz im Betrage von K 70.— zur Verleihung gelangt. Bedingungen zur Erlangung desselben sind: a) die ausgewiesene Mittellosigkeit, b) ein Zeugnis mindestens der I. Fortgangsklasse mit guten Noten aus Sitten, Aufmerksamkeit und Fleiss. Unter sonst gleichen Umständen erhalten Schüler, welche mit dem Stifter Herrn Wilhelm Edlen von Glaser oder seiner Gattin Frau J e u ny geb. T e i t el b aum verwandt sind, den Vorzug. In dem Gesuche ist anzugeben, ob der Bewerber in dem Genüsse eines Stipendiums steht, bejahenden Falles wie hoch der Betrag desselben ist. Die diesfälligen Gesuche sind im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4>, in. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich zu beheben sind, bis 30. April 1908 zu überreichen* Auszüge aus den Geburts-, Traaungs- und Sterbematriken der Wiener, israelitischen Kultusgemeinde sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte oder nicht gehörig belegte Gesuche finden keine Berücksichtigung. Absehiedsgruss. Allen Freunden und Bekannten, deren Sympathien und Vertrauen mir während meiner 85 jährigen Wirksamkeit in Jamnitz als Religicnslehrer und Kantor zugewendet waren, von denen mir aber eine persönliche Verabschiedung bedauerlicherweise unmöglich war, sage ich auf diesem Wege „herzliches Lebewohl!“ Wien, im März 1908. Adolf Bliimel. Geprüfte Lehrerin tüchtig auch als Erzieherin, jung, mit längerer Praxis im privaten, selbständigen Volksschulunterricht, wird unter günstigen Bedingungen aufzunehmen gesucht. Eigenes Zimmer Gefällige Anträge mit Angabe der Gehaltsansprüche unter Ch. „GrOSSB Lamstadt Id BÖhlDBn“ an die Administration des Blattes. ÜB teülA Renommierte |yj Weinhandlung des Moriz Rosenberger, Wien, II., Stefaniestr. 7 — — riDB b® - Vorzügliche garantiert echte Natur-, Weiss- und Rotweine, sowie Sliwowitz, Kognak, Wacholder und Treber in Flaschen und Gebinden. Von 5 Flaschen aufwärts franko Zustellung ins Haus.

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