Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 25 (1908)
- Issue
- 12 (20.3.1908)
- Date
- 1908-03-20
- Page
- – (sequence 18)
- Language
- German
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Seite 288 Vr. BLoch's WochsnzörrM ' Angehörige des Stifters und sein er Gattin, Herrn Sigmund und Frau Nauette Edlen von Wertheimstein, sowie hiesige eiternöder vaterlose Waisen zu berücksichtigen. Die mit dem Geburts- und Armutszeugnisse, sowie mit dem von der zuständigen Lehranstaltsleitung ausgestellten Moralitätszeugnisse (eventuell dem Verwandtschaftsnachweise) belegten Gesuche sind bis 31. MirZ 1908 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultnsgemeinde I., Seitenstettengasse 4, HI. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich behoben werden können, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Auszüge aus den Metriken der israelitischen Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte oder nicht gehörig belegte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Klara Cihane Stiftung zur Heirats-Ausstattung. Es wird hiemit zur Kenntnis gebracht, dass am 14. Tharnus (13. Juli 1908) die Zinsen der obgenannten Stiftung zur Heiratsausstattung zweier mittelloser Waisenm ädchenisraelitische rLK onfession im Betrage vo n je K 400.— zur Verleihung kommen. Die Bewerberinnen haben nachzuweisen, dass sie 1. der israelitischen Konfession angehören, 2. streng sittlich, mittellos und verwaist sind, 3. sich im Brautstande befinden. Bewerberinnen, welche sich vor der Verleihung verehelichen, verlieren den Anspruch auf die Verleihung. Die Gesuche sind bis 31. MäTZ 1908 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde, I.. Seitenstettengasse 4, III Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich behoben werden können, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Auszüge aus den Metriken der israelitischen Kultnsgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich und es genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht gehörig belegte oder - verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Ignaz Thnumann’sc&e Helrats-Ausstattungs-Stiftung. Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Wien bringt hiemit zur Kenntnis, dass aus den Zinsen der obgenannten Stiftung ein Betrag von K 3 0 00.— an ein mit dem Stifter Herrn.. Ignaz Theumann verwandtes Mäd ch en Israel itis eher Konfession zu verleihen ist. Bewerberinnen haben ihre mit Geburts-, Armuts , Brautstands- und Sittenzeugnisse, sowie dem legalen Nachweise der Verwandtschaft mit dem Stifter versehenen Gesuche bis 31. März 1908 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultnsgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, III. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich behoben werden können, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Auszüge aus den Matriken der israelitischen Kultusgemeinde Wien sind als Gesnchsbelege nicht erforderlich nnd genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Bewerberinnen, welche sich vor der Verleihung der Stiftung verehelichen, werdendes Bezugsrechtes verlustig. Auf verspätet überreichte oder nicht gehörig belegte Gesuche wird keine Rücksicht genommen. M. L. Bledermann’sclies Stipendium. Aus der obigen Stiftung „zur Unterstützung mehrerer hiesiger, dürftiger, israelitischer Knaben, vorzugsweise wenn sie Waisen sind, während der Zeit, als solche die israelitischen Unterrichtsanstalten (Talmud-Thora-, Lese-, Sprach-, Bibel- oder Talmud-Schulen) mit gutem Fortgange in Kenntnissen und Sittlichkeit und zur Zufriedenheit der Herren Schulvorsteher und Lehrer besuchen, dann wenn selbe nach Beendigung des Schalunterrichtes ein Handwerk erlernen, auch durch die Dauer ihrer Lehrzeit“ gelangen drei Stipendien im Betrage von K 12 0.— zur Verleihung. Die mit dem Geburtsscheine, dem Armutszeugnisse und den Schulzeugnissen — eventuell auch mit dem Nachweise ihrer Waisenscbait — belegten, von dem zuständigen Religionslehrer bezüglich der stiftbriefgemässen Würdigkeit begutachteten Gesuche sind bis 31. März 1908 im Einreicbnngsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde, L, Seitenstettengasse 4, III. Stock, woselbst Gesuchsblankette während der Amtsstunden von 9 bis 12 Uhr vormittags unentgeltlich zu beheben sind, zu überreichen. — In dem Gesuche ist anzugeben, ob der Bewerber indem Genüsse eines Stipendiums steht, im bejahenden Falle, auf welchen Betrag sich dieses Stipendium beläuft. Auszüge aus den Matriken der israelitischen Kultnsgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich; es genügt vielmehr die g e n a u e Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte oder nicht gehörig belegte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Freiherr Hermann von Tedescosche Walsen- und Armenstlftnng. Am 23. Siwan, d. i. 21. Juni 1908, gelangen drei Stipendien ä K 430.— nffd fünf Stipendien ä K 340.— der obengenannten"- Stiftung an iu ,Wien geborene oder nach Wien zuständige, unter der Obhut des Vereins zur Unterstützung hilfsbedürftiger Waisen' der Wiener israelitischen Kultusgemeinde stehende.. Waisen, welche sich dem -pädagogischen, technischen öder einem sonstiger)? wissenschaftlichen Berufe . widmen oder welche sich überhaupt für einen selbständigen Erwerbszweig ausbilden, auf zwei Jahre zur Verleihung. Die um einen solchen Stiftüugsgenuss ansuchenden Waisen müssen, und zwar die männlichen das 14., die weiblichen das 16. Lebensjahr vollendet haben und haben dieselben die mit 1. dem Geburtszeugnisse, 2. einem legalen Armutszeugnisse, 3. dem Nachweise der Verwaisung, 4 dem Heimatsscheine und 5. den Schulzeugnissen belegten Gesuche bis 31. März 1908 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde,Sßitenstettengasse 4, Hl. Stock,, woselbst auch während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags Gesuchsblankette unentgeltlich zu beheben sind, zu überreichen, ln dem Gesuche ist1 anzugeben, ob der Bewerber in dem Genüsse eines Stipendiums steht, ,'bezw.' wie hoch' der Betrag dieses B.e z u g e s ist. Auszüge aus den Geburts.-,' Trauungs- und Sterbematriken der israelitischen Kultusgem einde" Wien sind als Gesuchsbelege n i clx t 'erforderlich; es genügt* vielmehr die genaue Angabe der betreffenden Daten.. Nicht-gehörig belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden.n i.e.h fberücksichtigt. Otto ßobn’sche Stiftung für mittellose Jüdische Realschüler. V» Aus den Zinsen obiger Stiftung gelangen ' drei Stipendien ä K 125.— am 30. Mai d. J. an drei würdige fleissige jüdische. Realschüler zur Verleihung. Die Bewerber haben ihre mit -dem Geburtsscheine, dem Nachweise der Mittellosigkeit und den Stadienzeugnissen versehenen Gesuche bis längstens 31. MäPZ 1908? im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultnsgemeinde, I., Seitenstettengasse 4, III. Stock, woselbst ” Gesuchsblankette unentgeltlich zu beheben sind, zu überreichen. In d e m Gesuche ist ferner anzugehen,, oh der Bewei'b.er in dem Genüsse eines Stipendiums si e h'b e findet, bejahenden Falles, auf welchen Betrag sich dasselbe beläuft. Auszüge aus den Geburts-, Trauungsnhdr Sterb«n)atriken der israelitischen Kultusgemeinde Wiensind als Gesuchsbelege nicht erforderlich, sondern es genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht entsprechend belegte, oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. - Der Vorstand .der israel. Kultusgemeinde. - Ausserstande, jedem persönlich danken zu können, die ml anlässlich meines 25jährigen Dienstjnbiläums gratulierten, sage ich auf diesem Wege meinen herzlichsten Dank. r Ignaz Hahn, Tempelinspektor. Ein Lehrj unge wird hei ganzer Verpflegung aufgenommen in der Eisenwaren-; handlang Max Waliisch, Oberhollabrunn. Aufruf an sämtliche Privatlehrer und Privatlehrerinnen Wiens zur Bildung eines Privatlehrervereines. 1 Das Jubiläumsjahr unseres ailgeliehten Kaisers erscheintals der günstigste Zeitpunkt, die Idee zur Bildung eines Vereines; de/ P<ivatlehrer allen geehrten Herren Kollegen -nahe zu legen und der unverzüglichen Realisierung zu empfehlen. - ... Vom einfachsten Arbeiter bis zum hohen Beamt n,; alle Berufsklassen sind, organisiert — nur wir PriVatJeirer stehen, hilflos da — wirklich ein stereotypes Bild des Elends. : ’ :i Was uns not tut, ist eine Vereinigung zur. Selbsthilfe.., Wir? müssen gleich anderen Berufskategorien zu erreichen streben: Altersversorgung, Krankenkassen, Unterstützung in Notfällen etc. Der Gefertigte, der diesen Aufruf im Namen mehrerer Kollegen zeichnet, will damit vorläufig nur bezwecken,, .dass alle, die sich werktätig an dem Aufbau .des zu gründenden Vereines, beteiligen wollen, ihre Namen und Adressen, ehestens an den-, selben gelangen lassen. * ‘ Wien, März 1908. Hochachtungsvoll. , A. Löwy Privatschreibschule.,VJJ„ ,-Afariahilferstr^sie 74.a^